Für den WDR ist Israel der Maßstab des Bösen

Seit Monaten kämpfen türkische Truppen in Syrien. Angesichts der katastrophalen humanitären Lage erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 21. März 2018:

„Bei allen berechtigten Sicherheitsinteressen der Türkei ist es inakzeptabel, was in Afrin passiert, wo Tausende und Abertausende von Zivilisten verfolgt sind, zu Tode kommen oder flüchten müssen. Auch das verurteilen wir auf das Schärfste. (…) Gerade in diesen Tagen erleben wir grauenhaftes Tun durch Bombardements.“

Der WDR hat die humanitäre Krise in Syrien nun zum Anlass genommen, in alter Tradition und nochmal richtig feste auf Israel einzuprügeln. Für den WDR berichtet Mustafa Alp Dağıstanlı:

„Die AKP, die nicht zögert, Israel zu kritisieren, ist auf den Spuren Israels, wenn es um abschreckende Wirkung, Arroganz, Grausamkeit und darum geht, die Unlösbarkeit als Lösung anzunehmen.“

Der Autor erklärt, die Türkei würde sich „israelisieren“ und behauptet,Israel verurteile ein ganzes Volk zu „KZ-ähnlichen Zuständen“. Er spricht sogar von einem „Inbegriff der Grausamkeit“.

Damit dieser Hass auch die türkische Gemeinde in alle Ecken erreichen kann, bietet der WDR diesen Text auch in einer türkischen Version an:

„İsrail’i eleştirmekten geri durmayan AKP caydırıcılık gösterileri, küstahlık, gaddarlık, çözümsüzlüğü çözüm belleme bakımından İsrail’in izinde.“

Der WDR lässt Israel zum Maßstab an Grausamkeit und Arroganz und erklären und lässt zudem betonen, was gerade in Afrin passiert, sei noch nicht ganz so böse wie Israel, aber schon „auf den Spuren“. Israel ist für den WDR somit der Inbegriff des Bösen und all die anderen bösen und grausamen Regime werden an Israel gemessen. Das muss man als deutsche Sendeanstalt erst einmal fertig bringen!

Der WDR hat offiziell sowohl auf deutsch als auf türkisch Israel zum Maßstab des Bösen erklären lassen.

Nachdem dieser Artikel erschienen war, fügte der WDR folgende Erklärung zu dem Bericht hinzu: „Redaktioneller Hinweis: Bei dem Artikel von Herrn Mustafa Alp Dağıstanlı handelt es sich um einen in persönlicher Form verfassten Kommentar.“

Etwas später entfernte der WDR den Bericht völlig:

„Weil der Beitrag des freien Journalisten zwar in der Ich-Form geschrieben, aber an dieser Stelle nicht eindeutig als Kommentar gekennzeichnet war und in der Sache undifferenziert ist, hat sich die Redaktionsleitung entschieden, die Veröffentlichung zurückzuziehen. Es tut uns leid. Der Artikel ist jetzt offline.“

Dem WDR tut es also leid. Damit ist es aber leider nicht getan. Der WDR hat wieder einmal Israel und somit einem großen Teil der jüdischen Bevölkerung einen großen Schaden zugefügt. Außerdem weiß man gar nicht, was dem WDR leid tut, den Bericht veröffentlicht zu haben oder dass sie ihn runternehmen mussten.

Jetzt gilt es wieder die Scherben aufzufegen, die der WDR verursacht hat.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher ein paar Artikel, um dieser ungeheuerlichen Dämonisierung durch der WDR entgegenzuwirken. All diese Texte von mir dürfen gerne geteilt werden, damit wenigstens ein paar der vielen Menschen, die vom öffentlich-rechtlichen WDR verhetzt wurden, noch einen anderen Blick auf die Situation bekommen.

Wenn der WDR wieder mal Israels Stärke kritisiert, teilen Sie gerne „Schwäche ist keine moralische Überlegenheit“.

Wenn der WDR Israel wieder mal als Besatzungsmacht bezeichnet, teilen Sie gerne „Der ewige Besatzer“.

Wenn der WDR die Palästinenser wieder mal als alleinige Opfer des Konflikt sieht, teilen Sie gerne „Der ewige Flüchtling“.

Wenn der WDR wieder ma von „illegalen Siedlungen“ spricht, teilen Sie gerne „Die jüdischen Siedler sind nicht das Problem“.

Wenn der WDR wieder mal erklärt, an Israel müssten höhere Maßstäbe angesetzt werden, teilen Sie gerne „Nathan oder Shylock“.

Wenn der WDR wieder mal nicht zu wissen scheint, wofür die Hamas steht, teilen Sie gerne „Neues von der Hamas“.

Wenn der WDR wieder mal nicht weiß, was der Unterschied ist, teilen Sie gerne „Der Unterschied“.

Wenn der WDR wieder mal keine Muslime zu Wort kommen lässt, die Israel lieben, dann teilen Sie gerne „Muslime für Israel“.

Wenn der WDR wieder mal die Vereinten Nationen als Maßstab aller Dinge nimmt, dann teilen Sie gerne „Lange Gesichter“ oder „Ein Witz namens Menschenrechtsrat“.

Und wenn der WDR wieder mal behaupten sollte, Judenhass läge der Anstalt fern, dann teilen Sie einfach „Ein beispielloser Skandal“.

Wer nur einen kleinen Teil dieser Artikel gelesen hat, wird sehr schnell erkennen, dass es kein Land in Geschichte und Gegenwart gibt, das bei vergleichbarer Bedrohungslage, derart vorbildlich gehandelt hat wie Israel.

Israel versucht, soviele zivile Tote wie möglich zu vermeiden. Das ist jedoch sehr schwer, weil Israels Feinde ihre Waffen und Raketen in Kindergärten, Moscheen und Krankenhäuser lagern und ihre Zivilbevölkerungen ganz bewusst als Schutzschild für ihre Waffen missbrauchen. Israel nutzt Waffen, um die Bevölkerung zu schützen, Israels Feinde jedoch benutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen.

Seit siebzig Jahren sieht sich das kleine demokratische Land Israel von Feinden umzingelt, die einen Krieg führen, an dessen Ende die Radikalen von der Hamas im Artikel 7 ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden weltweit fordern (Endlösung), während die sogenannten Gemäßigten von der Fatah nur die Vernichtung des Staates Israels in Aussicht stellen (Lokallösung).

Trotz dieser Bedrohung ist Israel ein freies, demokratischen Land, wo die politische Opposition keine Angst um Leib und Leben haben muss, wo Juden, Christen und Muslime gemeinsam bei den Sicherheitskräften, in den höchsten Gerichten, in Schulen und im Parlament zusammenarbeiten, wo Religions-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit herrschen, wo emanzipierte Frauen alle Religionen kritisieren dürfen und heiraten dürfen, wen sie wollen, wo auf den Straßen Demonstrationen gegen die Regierung und schwule Paraden stattfinden dürfen, wo Homosexualität anerkannt ist, wo Tausende offen für den Frieden demonstrieren, ohne dass sie dabei laut „Tod den Feinden“ skandieren, wo die Regierung nicht bis zur bedingungslosen Kapitulation Raketen und Bomben abwirft, obwohl die Minister ihre kriegsführenden Nachbarländer in ihren Chartas und Reden offen erklären, alle Juden vernichten zu wollen, kurzum, Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, wo ich nicht verfolgt und ermordet werde, wenn ich im Nahen Osten so leben will, wie in Deutschland!

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51 Antworten zu Für den WDR ist Israel der Maßstab des Bösen

  1. Martin Weidner schreibt:

    Einseitigkeiten gibt es überall, leider ist diese Webseite auch nicht frei davon. Israel ist eben Opfer und Täter zugleich. Allein die Wasseraufteilung ist ein schreiendes Unrecht. Selbst glühende Israel-Patrioten wie messianische Juden Klagen über Repressalien. Ich kann bei dem Schwarz-weiß-Denken nicht mitmachen, egal von welcher Seite. Und mein Eindruck ist, dass wdr5 da auch nicht mitmacht und nicht alle Beiträge in die selber Kerbe hauen. Hetze gegen den WDR hilft keinem.

    • A.S. schreibt:

      Es geht nicht darum, Israel als heilig oder perfekt (wer ist das schon) zu glorifizieren, sondern darum, dass auffallend oft die Einseitigkeit einseitig gegen Israel geht.

      • A.Bundy schreibt:

        „Allein die Wasseraufteilung ist ein schreiendes Unrecht.“ – fabuliert der Weidner Martin und führt obendrein die armen ‘messianische Juden’ ins Feld, denen gar schröckliche ‘Repressalien’ angetan würden, obwohl doch alle ‘glühende Israel-Patrioten’ sind. #schniefschneutz
        Merke: Pseudoempörtes nachplappern von aufgeschnapptem Bullshit und eifriges rumwedeln mit vermeintlichen jüdischen Kronzeugen, zählt zum agitatorischen Einmaleins jedes verklemmten Judenhassers.

  2. Skull schreibt:

    Hat dies auf Skull Judenfreund rebloggt.

  3. Kanalratte schreibt:

    Der WDR hat hier offenbar einen türkischen Journalisten gesucht, der einen Pro-Kurdischen Artikel in einer WDR-Rubrik bringt, die zur Hälfte auf Türkisch verfasst ist. Im Eifer der von Gutmenschen immer wieder selbst proklamierten: „Deutsch-Türkischen-Freundschaft“ hat man dann wohl auf den anti-israelischen Inhalt weniger Wert geachtet. Hauptsache man bietet einem türkischen Journalisten der anscheinend kein Deutsch versteht, eine Plattform in einem deutschen Medium. Man muss eben den mehr als 1 Millionen Türkeistämmigen in NRW auch mal in den Hintern kriechen. Böse Zungen würden das mit einer „Türkisierung“ der deutschen Medien umschreiben. Natürlich hat man den Artikel dann erst „gelöscht“ als es zu Beschwerden kam.

  4. M.S. schreibt:

    @Gerd Buurmann: In Israel dürfen „…emanzipierte Frauen…heiraten…wen sie wollen…“? Nicht ganz. Eine jüdische Israelin darf keinen Nichtjuden heiraten.

    • Wolfgang Scharff schreibt:

      @M.S.: „Eine jüdische Israelin darf keinen Nichtjuden heiraten.“

      Nachweise bitte!

    • Bruno Becker schreibt:

      Bitte, was??? Seit wann das denn? In Israel gelten die gleichen Regeln wie bei uns, einschliesslich Homo-Ehe. Bitte lassen Sie den Quatsch, da komme ich gleich auf 180.

      • besucher schreibt:

        Da Sie anscheinend noch nie mit dem Thema konfrontiert waren: http://www.family-laws.co.il/marriage-%E2%80%93-options-israel Wer behauptet, dass Menschen heiraten dürfen, wen sie wollen lügt nicht direkt, aber er verzerrt die Realität durch seine eigene Scheinempfindung bis an den Rand der Lüge und tut seinem Anliegen keinen Dienst.

        • A.Bundy schreibt:

          „… lügt nicht direkt, aber er verzerrt die Realität durch seine eigene Scheinempfindung bis an den Rand der Lüge …“
          Haste das aus deinem Handbuch für schmierige Denunzianten kopiert, @beschmutzer?

        • Bruno Becker schreibt:

          Das habe ich in der Tat nicht gewusst. Bekannte in multinationaler-interkultureller Ehe sprechen immer so selbstverständlich von „Ehe“, dass ich nicht im Traum darauf gekommen wäre, es gäbe da in IL irgendein Problem.
          Also, @Wolfgang Scharff: ich entschuldige mich, besonders für den Ton. Der war eh mies.
          @besucher: Danke für die Aufklärung nebst Link

    • bergstein schreibt:

      Die von Ihnen getroffene Aussage ist unzutreffend. Richtig ist, dass in Israel selbst keine interreligiöse Eheschließung möglich. In BRD ist de facto für sehr viele Ausländer auch nicht möglich die Ehe zu schließen. In Israel ist die Lösung eine kurze Reise nach Zypern, in BRD eine Fahrt nach Dänemark. In Israel werden die ausländischen Eheschließungen anerkannt, in BRD die von EU Staaten.

      • besucher schreibt:

        In BRD ist de facto für sehr viele Ausländer auch nicht möglich die Ehe zu schließen.

        Es geht nicht um Ausländer in Ihrem Land sondern um israelische Bürger, denen in Israel eine Eheschließung aus bekannten Gründen nicht möglich ist. Da Sie das sicher nun verstanden haben, können Sie – als Experte – sicher auch dazu schreiben, wie mit den von Ihnen beschriebenen (hier in Zypern geschlossenen) Ehen im Fall einer Scheidung, in Erbschaftssachen und selbst bei deren Anerkennung im Fall des abzuleistenden Militärdienstes umgegangen wird. (Bitte keine „kreativen“ Antworten!)

        • M.S. schreibt:

          @besucher: So ist es. Buurmanns Text suggeriert, eine jüdische Israelin dürfe in ihrem Heimatland heiraten, wen sie wolle, und das trifft eben nicht zu.

          • besucher schreibt:

            Buurmanns Text suggeriert

            Wie oft und genau das offenbart das Dilemma. Warum öffnet der Autor wider besseren Wissens diese Flanke, die seinen gesamten Artikel fraglich werden lässt? Unwissenheit scheidet m.M.n. aus. 😉

          • A.Bundy schreibt:

            @beschmutzer
            Der Gerd macht das nur aus einem einzigen Grund. Damit schmierige Denunzianten, z.B. du, etwas zu tun bekommen und nicht Schimmel ansetzen unter’m Stein.
            Ist doch echt nett von ihm, oder?

          • Couponschneider schreibt:

            Wichtiger aber ist doch: Sie kann jedem Mann nein sagen, den sie wolle. Da es Israel keine Zivilehe gibt, sind stehen alle Frauen und Männer aller Religionen und Ethnien vor dem gleichen Problem. Es ist Israel aber auch noch möglich, eine wilde Ehe ohne Trauschein einzugehen. Gesellschaftlicher Druck kann da sein, aber ein Vater, der deshalb seine Tochter umbringt, käme in Israel ins Gefängnis. In arabischen Ländern bekäme so einer den Freispruch.

        • bergstein schreibt:

          Sie bringen völlig unterschiedliche Sachen durcheinander. Es geht im Beitrag des Herrn Buurmann nicht um das israelische Recht, das keine Zivilehe kennt. Es geht um die Freiheit. Es gibt keine spezielle Verbote für Frauen. Im übrigen sind mir keine besonderen Probleme mit ausländischen Ehen in Israel bekannt. In BRD sind beispielsweise die religiösen Ehen nicht möglich, ist BRD daher unfrei?

          • besucher schreibt:

            Sie haben Bitte keine „kreativen“ Antworten! nicht genau verstanden, oder? 😀

          • A.Bundy schreibt:

            … fragt der schmierige Denunziant, der glaubt den Blockwart geben zu können.

          • bergstein schreibt:

            An besucher

            Nein ich habe es nicht verstanden. Das liegt daran, dass ich nur deutsch und russisch verstehe aber leider kein besucherisch. Eine Antwort auf die Frage nach Problemen in Israel mit ausländischen Ehen dahingehend, dass mir keine bekannt sind, lässt sich in deutscher Sprache nicht als kreativ bezeichnen. Daher bitte ich meine Beschränktheit zu beachten und mir nur in einer der oben genannten Sprachen zu kommunizieren.

          • besucher schreibt:

            Nein ich habe es nicht verstanden.

            Das ist nicht mehr wichtig, da Andere es verstanden. So kompliziert war es also nicht zu lesen.

          • M.S. schreibt:

            @besucher: „Warum öffnet der Autor wider besseren Wissens diese Flanke, die seinen gesamten Artikel fraglich werden lässt? Unwissenheit scheidet m.M.n. aus“. Interessante Frage. Bei Buurmann scheint eine fast schon pathologische Israel-Obsession vorzuliegen (quasi das „positive“ Äquivalent zu dem fanatischen Israelhass, der manche, die über das ubiquitäre Unrecht anderswo auf der Welt regelmäßig großzügig hinwegsehen, zur zwanghaften Suche nach irgendwelchen Verfehlungen der israelischen Regierung veranlasst). In seiner obsessiven „Liebe“ zu diesem Land blendet er völlig aus, dass er mit jeder Faktenklitterei eben jenen Israelhassern in die Hände spielt. Andere, wie z.B. der Troll A.Bundy, wissen m.E. genau, dass sie ihrem (vermeintlichen!) Anliegen mit ihren Ablenkungen, Lügen und Pöbeleien einen Bärendienst erweisen; gerade dies dürfte ihre Absicht sein. Einem, der sich dermaßen unterirdisch aufführt, kann ich nur bösen Willen unterstellen. Mich würde nicht wundern, wenn es sich bei solchen Spezis um Bots der Hamas handelte.

          • besucher schreibt:

            @M.S. Ich werde Herrn Buurmann – so Zeit zur Verfügung steht – weiter „besuchen“, doch Ihre Fragen und Gedanken sind auch meine: Warum lässt man hier einen rassistischen Mob („Namen“ sind bekannt) toben, wenn man ein so hohes Ziel wie die Unterstützung des einzigen jüdischen Staates zu seinem Ziel erkoren hat? Buurmann kennt das Land etwas, er muss wissen, dass Araberhasser und Rassisten dort keine Heimat haben, gewährt sie aber unter seinem Thema hier sehr freizügig.

            Suchen wir uns ein beliebiges Beispiel aus diesem Kommentarstrang:

            Es ist Israel aber auch noch möglich, eine wilde Ehe ohne Trauschein einzugehen. Gesellschaftlicher Druck kann da sein, aber ein Vater, der deshalb seine Tochter umbringt, käme in Israel ins Gefängnis. In arabischen Ländern bekäme so einer den Freispruch.

            Ohne Kenntnis der Verhältnisse im Land (wo genau diese Umstände immer wieder zu Problemen führen, je „gläubiger“ die betroffene Gemeinschaft ist) wird ein Szenario projiziert, wo nur die „Araber“ wieder als „Sündenböcke“ herzugezerrt werden. Rassismus in seiner reinsten Form? Ja, hier die Normalität. Das ist widerlich und keine Einladung, hier – auch kontrovers wie das Land selbst – dafür zu streiten. 😉

          • A.Bundy schreibt:

            Schmierige Denunzianten und pathologische Judenhasser mit multiplen Accounts, die ‘Bots der Hamas’ herbeifabulieren, während sie ihre Obsessionen auf andere projizieren, sind genau mein Humor.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Der Staat Israel schließt keine heterosexuellen Ehen.

    • Lancelot schreibt:

      @M.S.
      Bezieht sich deine Aussage auf die standesamtliche Trauung oder kirchliche Trauung?
      Ich vermute nämlich, dass Ehen zwischen Juden und Nichtjuden im einen Fall erlaubt sind und im anderen Fall nicht.

    • Couponschneider schreibt:

      Gesellschaftlicher und familiärer Druck sind was anderes als das Gesetz. Dem israelischen Gesetz nach können Frauen sich jedem Mann verweigern und jeden heiraten, den sie wollen. Da kann der Familienpatriarch noch so toben.

  5. Sehr geehrter Herr Buurmann,

    folgende E-Mail habe ich soeben an den WDR geschickt:

    „Sehr geehrter Herr Mustafa Alp,

    Sie schreiben dass „das Kurdenproblem langsam aber sicher „palästinisiert“ wird“.
    Da Sie die Bestrebungen der Kurden, einen eigenen Staat zu gründen und den Widerständen die ihnen von ihren Nachbarn entgegengesetzt werden, nicht mit irgendeinem anderen Beispiel der Vergangenheit oder Gegenwart, sondern mit Palästina vergleichen, hätte ich dazu eine Frage an Sie:
    Wie oft wurde den Kurden von seinen türkischen und arabischen Nachbarn ein eigener Staat angeboten inklusive eines Friedensvertrags? Und wie oft haben die Kurden diese Angebote abgelehnt, weil ihnen die Vernichtung der Türkei, Syrien und des Iraks wichtiger ist, als die Gründung eines eigenen Staates?

    Gespannt warte ich auf ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüssen“

  6. besucher schreibt:

    Der WDR erklärt Israel zum Maßstab an Grausamkeit und Arroganz…

    Was genau war an Bei dem Artikel von Herrn Mustafa Alp Dağıstanlı handelt es sich um einen in persönlicher Form verfassten Kommentar. als Kennzeichnung unverständlich? Und worin liegt Dağıstanlı sachlich falsch mit seinem Kommentar?

    • Einfach mal den zahlreichen Links von Gerd Buurmann folgen – schon haben Sie die Antwort(en)! Übrigens: Wie schwachsinnig Dagistanli „argumentiert“, zeigt allein schon die Tatsache, dass Israel als bisher einziges Land der Welt das Anliegen der Kurden unterstützt, endlich in einem eigenen Staat leben zu können.

      • besucher schreibt:

        Welcher Staat wen wobei unterstützt, kann sich bereits morgen ändern. Fakt ist, dass die Annexation fremden (Staats-)Gebiets und die Vertreibung oder Unterdrückung vorhandener Bevölkerung dem Völkerrecht widerspricht. Welche Methoden der besetzende Staat dabei anwendet, ist ohne positive Wirkung auf den Zusammenhang. Darauf hat Dağıstanlı Bezug genommen und damit hat er recht!

        • Vertreibung und/oder Unterdrückung „vorhandener Bevölkerung“??? Die UNO hat für das Gebiet „Palästina“ (in dem auch zahlreiche Juden lebten!) einen jüdischen und einen arabischen Teil festgelegt. Die Juden nahmen den Beschluß an, obwohl sie deutlich weniger Land erhielten als erhofft – die Araber lehnten die Entscheidung ab und zettelten einen Krieg an, den sie schließlich verloren haben. Sie unterlagen auch in den Kriegen 1956, 1967 und 1973.
          Araber verließen das israelische Gebiet vor allem wegen der Versprechungen ihrer Führer, der jüdische Staat werde vernichtet und sie könnten dann zurückkehren. An dieser Illusion halten sie unverändert fest. Was gern vergessen oder gar absichtlich unterschlagen wird: Schon 1947/48 wurden geschätzt bis zu 750.000 Juden aus arabischen Ländern vertrieben bzw. mußten von dort vor der Gewalt fliehen.
          Übrigens: Bekanntlich stellen Araber gut ein Fünftel der israelischen Bevölkerung – und erklären in Umfragen immer wieder, dass sie in keinem anderen Land leben möchten. Wohl schon gar nicht in einem arabischen, wo sie ungleich weniger Rechte und erheblich geringere Einkommen hätten als in Israel.
          Aber was sind schon Tatsachen, wenn man israel-feindliche Propaganda betreiben kann? Fuck the facts, enjoy the ride!

          • besucher schreibt:

            Die UNO hat…

            So geht das doch nicht! Wenn Sie hier schon Geschichte lehren wollen, dann bitte richtig: UN hat versucht das class a mandate, was die Briten aus Mangel an eigenem Nutzen und aus Unfähigkeit weggeworfen haben, zu ändern. Dazu hatte UN keinerlei Rechte, dass die Araber aus ihrer damaligen Position ablehnten, war legitim, dass es UN heute gegen den Staat Israel anwendet, ist Zeitgeist, Politik und ohne Bedeutung. Von Bedeutung ist, wie in annektierten oder blockierten Gebieten (Ja, auch die Blockade Gazas ist legal!) heute verfahren wird. Und da steht die Frage, ob die Maßnahmen verhältnismäßig und/oder immer gerechtfertigt sind. Das sind die Fragen, die sich Israels angeblich beste Freunde auch(!) endlich stellen sollten. Trauen Sie sich das?

            Schon 1947/48 wurden geschätzt bis zu 750.000 Juden aus arabischen Ländern vertrieben

            Bleiben Sie korrekt: Seit … wurden lautet die Wahrheit. Und weiterhin ist die Wahrheit, dass die Mizrahim erhebliche Schwierigkeiten hatten, in ihrer neuen Heimat anzukommen. Auch darüber sollten Sie sich informieren anstatt hier mit wenn man israel-feindliche Propaganda betreiben kann unqualifiziert zu verurteilen. Es gibt nicht nur das Stück, was Ihnen gefällt, es gibt ein Ganzes, was Sie vorher verstehen müssen. Eine blinde Israelliebe wird Ihnen dabei im Weg stehen. Lernen Sie dazu!

          • A.Bundy schreibt:

            Putzig, wenn ein schmieriger Denunziant wie der @beschmutzer zur Abwechslung versucht, den Völkerrechtler zu geben. Zum Schluss bleibt wieder nur ein kleiner verdruckster Judenhasser übrig.

        • Kanalratte schreibt:

          Warum kritisiert dieser Türke dann nicht die illegale Landnahme der Türkei in Nord-Zypern?

    • M. Schikora schreibt:

      Genau! Somit brauche ich, oder wer auch immer nur meine Meinung, Hetze, was auch immer als persönliche Meinung zu kennzeichnen, schwupps, kann ich sagen, machen was ich will! Eine Empfehlung aber doch: „Sollte der Artikel für dich unverständlich sein? Da kann jetzt aber kein anderer was dafür!“ Und übrigens, man hat zwar das Recht, sich anonym zu äussern, aus Anstand macht es sich aber besser, wenn man andere belehren will, dass man sich zu erkennen gibt, seinen Namen angibt.

  7. Deutschland bleibt sich treu: Kampf gegen Juden und Israel mit allen Mitteln bei jeder sich bietenden Gelegenheit – erst recht, wenn man ein linksgrüner Propaganda-Sender ist. Dr. Goebbels hätte seine wahre Freude an dem Pseudojournalismus aus Köln.

    • ingridluehrsgmx schreibt:

      Bis diese linksgrünen Verwirrten und z. T. sogar Wahnsinnigen erkennen, dass sie genau die faschistoide Politik und Propaganda der NSDAP betreiben , die sie angeblich so inbrünstig verfolgen, wird noch sehr viel Schlimmes passieren. Die Zustände der Meinungsfreiheit und der Demokratie allein in unserem Land sprechen Bände. Und wieder gibt es Millionen von Mitläufern……einfach nur grauenhaft. Ich möchte mich hiermit ganz ausdrücklich bei den Israeliten entschuldigen und um Verzeihung bitten ….wieder einmal.

  8. caruso schreibt:

    Der WDR ist einfach niederträchtig. Hochgradig. Und dann wundert sich die Politik, daß der Antisemitismus wächst, sich immer mehr verbreitet. Heuchelei zum Kotzen.
    lg
    caruso

    • Die etablierten Politiker wundern sich nur scheinbar. In Wahrheit ist ihnen der wachsende Hass gegen Juden und Israel, den sie ja auch selbst gern befeuern, sehr recht. Die angebliche Ablehnung des Antisemitismus und die behauptete „besondere Verbundenheit“ mit Israel sind bloß Phrasen zur Wahrung des demokratischen Scheins. Aber auch zu diesem üblen Spiel gehören zwei: Die einen, die es tun und die anderen, die es mit sich machen lassen. Netanyahu hat Merkel warmherzig zur Wiederwahl gratuliert und faselt gern davon, Deutschland gehöre zu Israels besten Verbündeten. Welch peinliche Dummheit von einem ansonsten recht klugen Regierungschef. Leider ist er bei weitem nicht der einzige, der in Israel solche Illusionen verbreitet.

      • Bei der Gelegenheit noch was zu der Afrin-Äußerung der Kanzlerin: Wenn Politiker erklären, etwas sei „nicht akzeptabel“ bzw. „inakzeptabel“, dann kann man getrost davon ausgehen, dass sie nichts dagegen unternehmen werden und klammheimlich vielleicht sogar mit dem Geschehen einverstanden sind. Auch das eben nur eine leere Floskel zur Wahrung des Scheins.

      • zeckenzange schreibt:

        Kann mir gut vorstellen, dass der israelische PM die Fr. Dr. Merkeline mindestens genauso verarscht: „Und das ist auch gut so“. Er dürfte sehr genau wissen, wenn es drauf ankommt, sich nicht auf das pastorale Geschwafel einer vormals angepassten FDJ-Komsomolzin verlassen zu können.

    • bergstein schreibt:

      Sind Sie sich sicher, dass WDR niederträchtig ist? Ich glaube, dass die Sache viel schlimmer ist. Die von Herr Buurmann zitierte Äußerung zeugt meiner Meinung nach nicht von Niedertracht, sondern von völliger ideologischer Verblendung und daraus folgend von Höchstmaß an Unprofessionalität. Dieser Journalist gehört entlassen. Jedoch nicht weil er niederträchtig handelt oder antisemitisch eingestellt ist, sondern er offenbar nicht in der Lage ist, auch nur ansatzweise logisch zu denken und insbesondere unterschiedliche Vorgänge entsprechend ihrer Intensität zu bewerten.

      • ingridluehrsgmx schreibt:

        Das sind die Folgen der Gehirnwäsche der letzten 40 – 50 Jahre und der immer mehr verflachenden und ideologisierten universitären Ausbildung….fast überall in Deutschland.

    • Couponschneider schreibt:

      Unsere Medien thematisieren dann aber nur den Antisemitismus von rechts. Wer erinnert sich an die Anne-Will-Sendung mit dieser Holocaust-Überlebenden Ende Januar? Da wird erstmal 20 bis 30 Minuten über den Holocaust gesprochen. Und als es um den Antisemitismus der Gegenwart geht, zeigt man ausschließlich den Suffkopp vor dem jüdischen Restaurant. Keine brennenden Israel-Fahnen, kein „Jude, Jude, feiges Schwein“, aber auch kein Jakob Augstein und keine Toilet-Gate. Der islamische und linke Antisemitismus wird mal wurde unter den Tisch gekehrt.

      Man schaue auch hier: https://youtu.be/ulbATfDMR_M?t=55

      Für den Fragesteller ist Antisemitismus grundsätzlich rechts.

      • ingridluehrsgmx schreibt:

        Ich war bis vor einigen Jahren Mitglied der Partei „Die Linke“ und kenne kaum jemanden, der/die nicht antisemitisch denkt……incl. damaliger Freunde aus dem Spektrum der Grünen. So viel dazu.

      • zeckenzange schreibt:

        Ist wahrscheinlich auch dem „Umstand“ geschuldet, dass sich etliche Neu-Bürger nicht nur willkommen, sondern in gewisser Weise eben auch „wie zu Hause“ fühlen sollen.

        • DuDu schreibt:

          „ankommen“ und „wie zu hause fühlen“ machen ideologen wie ex gotha, besucher etc den noch nicht länger hier lebenden auch wirklich einfach, es findet zusammen, was zusammen gehört.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „ankommen“ und „wie zu hause fühlen“ machen ideologen wie ex gotha,(…) den noch nicht länger hier lebenden auch wirklich einfach, es findet zusammen, was zusammen gehört.“
            Wie genau darf ich das verstehen?
            Können Sie das irgendwie erklären, erläutern oder handelt es sich lediglich, um hier mal einen Troll zu zitieren, mit dem Sie wohl nicht nur das Niveau teilen, um „Deppengeschwätz“?

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