Wer wissen möchte, wie man in einer Welt von Fake News überleben kann, sollte sich näher mit dem Judentum beschäftigen. Das Volk Israels lebt und das obwohl seit Jahrhunderten Fake News über Juden verbreitet werden!
Juden wurde vorgeworfen, Christenkinder zu schlachten, Brunnen zu vergiften und die Welt zu unterjochen. An vielen Universitäten der arabischen Welt werden diese Fake News nach wie vor gelehrt. Dr. Hassan Hanizadeh erklärte zum Beispiel am 20. Dezember 2005 im Iran:
„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“
Am 31. März 2012 führte Dr. Sallah Sultan als Präsident des Zentrums für Islamforschung in Gaza aus:
„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet, der Juden umsonst behandelt hat, um die Lehren des Christentums zu verbreiten. Obwohl er ihr Freund war und sie von ihm profitiert haben, haben sie ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!“
Die Fake News „Kindermörder Israel“ erklingt nach wie vor immer wieder auch über deutsche Straßen, gerne auch in Zusammenhang mit der Forderung „Juden ins Gas!“. Die Fake News, Juden würde Brunnen vergiften, wurde im Jahr 2016 vor dem Europäischen Parlament in einer Rede vorgetragen. Viele Parlamentarierinnen und Parlamentarier applaudierten dieser Rede stehend. Martin Schulz bezeichnete die Rede sogar als „inspirierend“.
Eine sehr berühmte Fake News ist das Lügenmachwerk „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Heute werden solche und ähnliche Lügen überwiegend durch das Internet verbreitet.
Das Internet bringt Gefahren, aber auch der Buchdruck brachte Katastrophen mit sich. Martin Luther zum Beispiel konnte Dank des Buchdrucks nicht nur seine Thesen der Reformation vervielfältigen, sondern auch seine judenfeindlichen Traktate. In seinem Werk „Handbuch über die Judenfrage“ fordert Martin Luther jene Dinge, die im 20. Jahrhundert am Wannsee in Berlin zur deutschen Staatsräson unter Hitler werden sollten:
„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“
Diesen Müll konnte Martin Luther veröffentlichen, weil der Buchdruck erfunden wurde, so wie es viele judenfeindliche Schriften heute nur Dank des Internets massenhaft gibt. Dank des Buchdrucks und des Internets bekamen nicht nur viel mehr Menschen Zugang zu Bildung, es konnten auch mehr Menschen ihre Meinung veröffentlichen und zwar unabhängig vom Inhalt. Der Buchdruck presste den Judenhass in den Mainstream, wie heute das Internet.
Die Reformation von Martin Luther war eine Buchdruck-Revolution, so wie die Aufstände im arabischen Raum vor einigen Jahren eine Facebook– und Twitter-Revolution waren. So wie der Buchdruck zur Reformation führte, was die Spaltung der Kirche zur Folge hatte und im Dreißigjährigen Krieg einen brutalen Höhepunkt erreichte, so sorgt heute das Internet dafür, dass sich im arabischen Raum die Gläubigen spalten.
Heute haben alle Muslime den gleichen Zugang zum Internet, mögen sie nun Reformmuslime sein oder Angehörige des Islamischen Staates, und so wie damals sind die Reformatoren ebenso judenfeindlich wie die Konservativen, teilweise sogar noch judenfeindlicher! So wie der Buchdruck einst das Christentum reformiert und gespalten hat, mit all den blutigen Nebenwirkungen, so wird heute das Internet den Islam spalten und reformieren. Und die islamische Reformation wird nicht minder grausam ausfallen als die christliche Variante, vermutlich sogar noch brutaler in Anbetracht all der neuen Waffen.
Seit Jahrhunderten bestimmen Fake News den Judenhass. Mit Fakten kann man Judenhassern daher nicht kommen. Sie fühlen ihre eigenen postfaktischen Fakten. Judenhasser wissen gefühlt, das Juden Brunnen vergiften, unschuldigen Menschen ihr Wasser wegnehmen, Kinder töten, aus ihrem Blut Mazzebrot machen, Mauern errichten, weil sie böse sind und Land stehlen, weil sie es können, da sie die ganze Welt im Würgegriff haben. Man kann diesen Typen sagen, dass es nur ganz wenige Juden auf der Welt gibt und wenn man ganz zufällig hundert Menschen aus der Weltbevölkerung herausziehen würde, man höchstwahrscheinlich 32 Christen, 23 Moslems, 15 Hindus, 7 Buddhisten und mit hoher Wahrscheinlich keinen einzigen Juden erwischen würde, weil es einfach viel zu wenige gibt. Sie sind sich dennoch sicher, dass Juden einfach besonders arg kritisiert gehören.
Von Ressentiments besessene Personen erklären einen Menschen erst zum Verbrecher und dann suchen sie nach dem Verbrechen!
Genauso passiert es im Falle Israel. Der Staat Israel ist der Jude und den Nationen. Unzählige sogenannte Nichtregierungsorganistationen, vermeintliche Friedensaktivisten und objektive Medienunternehmen geben Unsummen aus, um nach Israel zu reisen oder das Internet zu durchforsten, stets auf der Suche nach dem kriminellen Juden, den sie am Schlafittchen fassen können, um stolz deklamieren zu können: Seht her, so kriminell ist Israel! Ein Judenhasser ist jeder, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.
Das Ziel aller Reporte gegen Israel ist stets der selbe Versuch: Israel widerlich erscheinen zu lassen. Mit Fakten kommt man gegen solche Menschen nicht an.
Fakt ist, im arabischen Nahen Osten werden Homosexuelle verfolgt und hingerichtet, in Israel können sie Premierminister werden. Fakt ist, Menschen mit anderen religiösen Auffassung wie dem Islam werden im arabischen Nahen Osten verfolgt, in Israel können sie höchste Richterinnen und Richter werden. Fakt ist, Regierungskritiker werden im arabischen Nahen Osten eingekerkert und misshandelt werden, in Israel können sie durch freie Wahlen von der Opposition zur Regierung werden. Fakt ist, Frauen und Männer sind arabischen Raum des Nahen Ostens nicht gleichbehandelt, in Israel sehr wohl. In großen Teilen des arabischen Nahen Ostens ist es Juden verboten zu leben, aber zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Bei Israelhassern schlägt die gefühlte Realität die Fakten. Sie holen dann geifernd eine Kiste israelischer Verfehlungen heraus, die sie fein säuberlich gesammelt haben, um zu zeigen, was sie immer schon wussten, nämlich dass Israel eine Bitch ist!
Dämonisieren, Delegitimieren und doppelte Standards anlegen, dass sind die drei postfaktischen Ds, die wir von Judenhassern seit Ewigkeiten kennen und die alteingesessenen Medien haben bei diesem postfaktischen Hass mit ihren Fake News heftig mitgemischt.
Das Internet hat gerade erst angefangen, die Welt zu reformieren. So gut wie jeder Mensch hat heute Zugang zum Wissen der Welt. Jeder kann sich und seine Gedanken veröffentlichen, es sei denn, man lebt in Nordkorea. Das Internet stellt uns vor ganz neue Herausforderungen. Die Erfindung ist jedoch da. Sie wird uns nicht mehr verlassen. Die Frage ist daher, wie gehen wir mir den neuen Gefahren um? Ein Verbot von Fake News wird nichts bringen! Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen.
Veröffentlicht unterNachrichten|Kommentare deaktiviert für Die Mutter aller Fake News
Das ganze Land spricht über Fake News und wie wir damit umgehen sollen. Dabei wird jedoch übersehen, dass es bereits seit Jahren nur so von Fake News wimmelt, wenn es um Israel geht. Die Fake News werden sogar von seriösen Medien verbreitet.
Anfang Juli 2016 zum Beispiel behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Auf Nachfrage erbrachte das Magazin keinen einzigen Fakt für diese Behauptung und löschte den Vorwurf daher einfach, nachdem die Fake News tagelang die Welt vergiftet hatte. Nachdem Tapfer im Nirgendwo über diesen Vorfall berichtet hatte, der ohne Zweifel eine der größten öffentlich-rechtlich finanzierten Verleumdungen von Juden in der neueren deutschen Geschichte darstellt, berichtete auch die BILD von der Angelegenheit.
Die Fake News, die das Magazin ZDF heute+ verbreitete, las sich wie folgt:
„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“
In dem ganzen Bericht wurde jedoch nicht ein einziger Fakt gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wurde, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.
In dem Bericht sah man somit eine Menge arabischer Kinder, die auf brutalste Weise zum Hass verhetzt werden und auf israelischer Seite ein Buch, das kaum ein Deutscher lesen kann, wo es jedoch um Beduinen geht, die heute noch ganz genau so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung. Das ZDF verlor in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder zusammen mit israelischen Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden. Da gibt es kein Zusammen wie in Israel, sondern nur Hass. Das ZDF aber erklärte ganz postfaktisch: „Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“
Im April 2013 tat sich der Spiegel mit dieser Fake News hervor:
„Israel und Hamas brechen Waffenruhe“
Der Artikel beginnt mit folgenden Worten:
„Israel hat nach Angaben der radikal-islamischen Hamas erstmals seit einer im November vereinbarten Waffenruhe wieder einen Luftangriff auf den Gaza-Streifen geflogen. Flugzeuge hätten ein Gebiet im Norden des Küstenstreifens bombardiert, teilte das Innenministerium der Palästinenser-Organisation am Dienstag mit. Eine israelische Militärsprecherin bestätigte die Einschläge im Gaza-Streifen, nannte aber keine Details. Nach Angaben der Palästinenser trafen die drei Raketen unbewohntes Gebiet, niemand sei verletzt worden.“
Es vergehen mehr als 60 Worte, bis der Angriff der Hamas erwähnt wird. Über 60 Worte lang wird erst über den Luftangriff Israels berichtet bevor folgende Information kommt:
„Zuvor war erneut eine Rakete im Süden Israels eingeschlagen, die aus dem von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas regierten Gaza-Streifen abgefeuerte worden war.“
Es herrschte also Waffenruhe bis die Hamas eine Rakete abgefeuert hatte! Die Hamas hatte somit die Waffenruhe gebrochen! Die Hamas hatte sogar schon im Februar die Waffenruhe gebrochen! Spiegel online sprach damals aber auch da nicht nicht von einem Bruch der Waffenruhe, sondern titelte:
Spiegel online vermied es peinlich genau, in diesem Zusammenhang von einem Bruch der Waffenruhe zu schreiben. Stattdessen hieß es:
„Es ist nach übereinstimmenden Agenturberichten der erste Einschlag nach der vereinbarten Waffenruhe im November.“
Von einem Bruch der Waffenruhe sprach Spiegel online erst, als Israel sich wehrte. Das ist eine typische Fake News! Eine ähnliche Fake News brachte ein Jahr später der Deutschlandfunk raus. Als am 19. August 2014 wurde die Waffenruhe mit Israel von den Feiden Israels gebrochen worden war, wurden binnen weniger Stunden über hundert Raketen auf Israel abgefeuert. Als die ersten Raketen auf Israel niedergingen, verließen die israelischen Vertreter den Verhandlungstisch. Der Deutschlandfunk titelte daraufhin folgende Schlagzeile: „Israel bricht Friedensgespräche ab“.
Auch n.tv verbreitet Fake News. Am 22. Oktober wurde nach dem Ende eines Krieges ein drei Monate altes Baby in Jerusalem bei einem Terroranschlag getötet. Der Attentäter, ein 20 Jahre alter Palästinenser, war mit seinem Auto in eine Personengruppe gefahren, die an der Haltestelle Ammunition Hill auf die Bahn wartete. Sieben weitere Menschen wurden schwer verletzt. Am 18. November 2014 richteten zwei Araber in einer Jerusalemer Synagoge ein Blutbad an. Sie massakrierten mit einer Pistole und einem Beil bewaffnet vier betende Juden. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Zudem wurde ein Polizist angeschossen. Er erlag später seinen Verletzungen. All diese Morde fanden laut n.tv nicht statt, denn am 23. November 2014 berichtete n.tv:
„Erster Toter seit Ende des Krieges
Israelische Soldaten erschießen Palästinenser“
Es gibt geradezu absurde Fake News, wie diese Schlagzeilen aus dem Hause Focus:
Auch auf der ARD werden Fake News verbreitet, wenn es um Israel geht. Am 14. August 2016 zeigte die ARD sowohl in der Tagesschau als auch in den Tagesthemen einen Bericht über die Wasserversorgung in den palästinensischen Autonomiegebieten, in dem behauptet wurde, Israel sei verantwortlich für den Wassermangel in diesen Gebieten. Der Bericht strotzte nur so von Halbwahrheiten und Lügen. So behauptete der Bericht zum Beispiel, „dass Palästinenser keine Baugenehmigungen für Brunnen erhielten, um sich selbst zu versorgen.“
In dem Bericht wurde jedoch verschwiegen, dass Israel überall dort, wo es die Macht hat, diese Genehmigungen zu erzwingen, dies nur tut, um Trinkwasser zu retten. Als sich nämlich im Jahr 2005 Israel komplett aus dem Gazastreifen zurückzog, fielen dort auch die Kontrollen weg, was dazu führte, dass jeder nach Wasser bohrte und so das Grundwasser in Gaza schnell sank. Dadurch floss dann Salzwasser aus dem Mittelmeer nach, was dazu führte, dass heute 95% des Süßwassers im Gazastreifen ungenießbar ist. Damit die Bürger im Gazastreifen nicht verdursten, pumpt Israel jetzt Trinkwasser in den Gazastreifen, obwohl Israel das nicht müsste, da die Regierung von Gaza Krieg führt gegen Israel und erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen und keinen einzigen Juden im Gazastreifen erlaubt. Welches Land der Welt pumpt auf eigene Kosten Trinkwasser in das Land seiner Feinde?
In dem Bericht gab es mehrere klare Lügen. In den sogenannten A und B Gebieten ist nämlich die palästinensische Autonomie verantwortlich für die Wasserversorgung und nicht Israel, wie die Fake News der ARD behauptete. Nur in dem sogenannten C Gebiet ist Israel verantwortlich und natürlich versorgen die Israelis zunächst ihre eigenen Leute. Da die palästinensische Autonomiebehörde nicht demokratisch konstituiert ist, verteilt sie das Wasser willkürlich und nicht selten zu Gunsten der herrschenden Kreise, wie diese Bilder beweisen. Darum gibt es in Ramallah mehr Wasser als in den kleinen Dörfern im C Gebiet. Die Wasserknappheit hat somit fast nichts mit der israelischen Regierung zu tun, aber dafür sehr viel mit der palästinensischen Autonomie.
Die israelische Regierung hat eine Infrastruktur gebaut, während die palästinensische Regierung nichts gemacht hat, um seine Leute mit Wasser zu versorgen. Richtig tief in die Kiste der Fake News griff die ARD Tagesschau jedoch mit dem Bericht über die Ortschaft Salfit. Der Ort Salfit gilt als grüne Oase der Region, weil Israel es mit Wasser versorgt. Vor einigen Wochen jedoch kam es zu einen Rohrbruch bei einer Hauptleitung. Daraufhin war in dem Ort einige Tage lang das Wasser knapp. In dieser Zeit drehte die ARD den Bericht, ließ eine Familie über die Wassernot lamentieren und behauptete, Israel sei Schuld an dem Rohrbruch. Das war ein Fake News-Feuerwerk!
Wenn es um Israel geht, gehen selbst seriöse Medien in Deutschland mit Nachrichten so sorgsam um wie das Wahlkampf um Donald Trump nach dem achten Bier. Seit Jahrzehnten ist Israel mit Fake News konfrontiert und Juden kennen Fake News schon seit Jahrhunderten. Juden wurde vorgeworfen, Christenkinder zu schlachten und Brunnen zu vergiften.
Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Heute ist es nicht viel anders! Am 12. Februar 2014 sprach der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, vor dem israelischen Parlament diese Worte:
„Ich habe vor zwei Tagen mit jungen Menschen in Ramallah gesprochen, die wie junge Menschen überall auf der Welt eine Ausbildung machen, studieren, reisen, eine Arbeit finden und eine Familie gründen wollen. Sie haben aber auch einen Traum, der für die meisten jungen Menschen selbstverständlicher Alltag ist: frei in ihrem eigenen Land zu leben, frei von Gewalt, ohne Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit. […] Einer der Fragen dieser jungen Menschen, die mich am meisten bewegt hat – wobei ich die genauen Zahlen nicht nachschlagen konnte –, war: Wie kann es sein, dass Israelis 70 Liter Wasser am Tag benutzen dürfen und Palästinenser nur 17?“
Die Zahlen von Martin Schulz waren Fake News, wie er später zugeben musste. Am 23. Juni 2016 war Mahmud Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union. Er nutzte seine Rede, um zu schauen, wie sehr die abfälligen Juden- und Israelbilder bereits Früchte getragen haben, indem er offen und ganz direkt die mittelalterliche Lüge vom brunnenvergiftenden Juden verbreitete. Er behauptete, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften.
Natürlich war das alles eine Fake News. Es gab diese Rabbiner nicht und Juden vergiften heute so wenig die Brunnen wie im Mittelalter, aber Abbas wollte wissen, ob die Juden- und Israelbilder in Europa bereits so viel erreicht haben, dass diese Lüge wieder offen in Europa verbreitet werden können. Sie können! Abbas sollte nicht enttäuscht werden. Am Ende der Rede gab es sogar stehenden Applaus vom Parlament. Am 23. Juni 2016 applaudierte sich die Europäische Union zurück ins Mittelalter.
Der Brunnenvergiftervorwurf von Abbas war eine derart offensichtliche Lüge, dass selbst Abbas sie nicht lange aufrecht erhalten konnte. Nur zwei Tage später, am 25. Juni 2016, veröffentlichte die Presseabteilung von Mahmud Abbas folgendes Statement:
„Nachdem es offensichtlich geworden ist, dass es die angeblichen Aussagen eines Rabbiners, palästinensische Brunnen zu vergiften, wie es verschiedenen Medien berichtet haben, nicht gegeben hat, erklärt Präsident Mahmud Abbas, dass er damit keine schädlichen Auswirkungen auf das Judentum verursachen wollte und nicht die Absicht hatte, das jüdische Volk zu beleidigen.“
Er wollte vermutlich nur schauen, wie die Europäische Union auf diese Fake News reagiert! Das Israelbild innerhalb der Europäischen Union ist bereits so verkommen, dass die Union mehrheitlich jede noch so bösartige Lüge über Israel und jedes Gerücht über Juden glaubt und sogar Millionen Euro jährlich in NGOs pumpt, damit sie noch mehr schlechte Dinge über Israel herausfinden können – und mögen es auch nur Lügen sein!
Die Mutter aller Fake News ist das Machwerk: „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Was dort alles über Juden behauptet wird, ist abenteuerlich und an vielen Universitäten der arabischen Welt wird dieser Müll nach wie vor gelehrt. Dr. Hassan Hanizadeh erklärte zum Beispiel am 20. Dezember 2005 im Iran:
„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“
Am 31. März 2012 führte Dr. Sallah Sultan als Präsident des Zentrums für Islamforschung in Gaza aus:
„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet, der Juden umsonst behandelt hat, um die Lehren des Christentums zu verbreiten. Obwohl er ihr Freund war und sie von ihm profitiert haben, haben sie ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!“
Die Fake News werden heute überwiegend durch das Internet verbreitet. Wie sollen wir nun mit der Existenz von Fake News umgehen? Thomas Oppermann von der SPD erklärt:
„Facebook muss verpflichtet werden, erwiesene Falschmeldungen schnell zu löschen beziehungsweise mit gleicher Reichweite richtigzustellen.“
Ich kann Thomas Oppermann Sorge verstehen, aber seine Forderung ist natürlich Quatsch. Facebook ist nur ein Medium. Genauso gut könnte man Herstellern von Papier, Kopierern, Druckern, Fernsehern und Kugelschreibern dafür verantwortlich machen, was mit ihren Medien verbreitet wird. Außerdem müssten dann die ARD, das ZDF, der Spiegel und viele weitere Medien schweigen, wenn es um Israel geht, denn sie alle haben im Falle Israels bereits massenweise Fake News verbreitet.
Natürlich birgt das Internet Gefahren, aber auch der Buchdruck brachte Katastrophen mit sich. Martin Luther konnte zum Beispiel Dank des Buchdrucks nicht nur seine Thesen der Reformation vervielfältigen, sondern auch seine judenfeindlichen Traktate. In seinem Werk „Handbuch über die Judenfrage“ fordert Martin Luther jene Dinge, die im 20. Jahrhundert am Wannsee in Berlin zur deutschen Staatsräson unter Hitler werden sollten:
„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“
Diesen Müll konnte Martin Luther veröffentlichen, weil der Buchdruck erfunden wurde, so wie es viele judenfeindliche Schriften heute nur Dank des Internets massenhaft gibt. Dank des Buchdrucks und des Internets bekamen nicht nur viel mehr Menschen Zugang zu Bildung, es konnten auch mehr Menschen ihre Meinung veröffentlichen und zwar unabhängig vom Inhalt. Der Buchdruck presste den Judenhass in den Mainstream, wie heute das Internet.
Die Reformation von Martin Luther war eine Buchdruck-Revolution, so wie die Aufstände im arabischen Raum vor einigen Jahren eine Facebook– und Twitter-Revolution waren. So wie der Buchdruck zur Reformation führte, was die Spaltung der Kirche zur Folge hatte und im Dreißigjährigen Krieg einen brutalen Höhepunkt erreichte, so sorgt heute das Internet dafür, dass sich im arabischen Raum die Gläubigen spalten. Heute haben alle Muslime den gleichen Zugang zum Internet, mögen sie nun Reformmuslime sein oder Angehörige des Islamischen Staates, und so wie damals sind die Reformatoren ebenso judenfeindlich wie die Konservativen, teilweise sogar noch judenfeindlicher! Es war der Reformator Luther, der den Judenhass in den Mainstream schrieb.
Es war ein Reformator der einige Jahrhunderte später die Ideologie des Antisemitismus’ salonfähig machte. Sein Name war Wilhelm Marr (1819-1904) zurück. Er war Journalist und gehörte dem extrem linken Flügel der radikal-demokratischen Partei um 1848 an. Er war erklärter Atheist, links, demokratisch und er hasste Juden!
In Marrs linker Überzeugung waren die Juden schuld am Liberalismus. In Berlin erschien im Februar 1879 seine Propagandaschrift “Der Sieg des Germanenthums über das Judenthum – Vom nichtconfessionellen Standpunkt aus betrachtet”, die noch im selben Jahr zwölf Auflagen erlebte. In dieser Schrift grenzt sich Marr deutlich von der traditionellen religiösen Judenfeindschaft ab und behauptet stattdessen, dass die Juden eine fremde Rasse von „Parasiten“ seien, die erfolgreich die Ausbeutung Deutschlands betreiben. Diesen Paradigmenwechsel von Religion zu Rasse verdeutlichte er durch die Benutzung des Begriffs „Antisemitismus“. Marr prägte wesentliche Klischees und Schlagworte. Er legte 1880 mit seiner Schrift “Goldene Ratten und rothe Mäuse” die Basis für die verschwörungstheoretische Gleichsetzung von Judentum, Kapitalismus und Kommunismus, wie sie später Adolf Hitler in “Mein Kampf” vertrat.
Wilhelm Marr gehört zu jenen aufgeklärten Demokraten, die zwar auf Gott und den König verzichten konnten, nicht aber auf den Judenhass. Mit pseudo-wissenschaftlicher Akribie wurde dieser Hass intellektuell rehabilitiert und dabei brutalisiert. War es bei dem religiösen Judenhass noch möglich, dass ein Jude Christ werden konnte, um der Verfolgung zu entgehen, war der Jude für den Antisemiten ein ewiger Jude und dadurch nur noch durch die physische Vernichtung zu entfernen. Ich werde daher immer ganz skeptisch, wenn ich höre, jemand sei ein Reformator!
Seit Jahrhunderten bestimmen Fake News den Judenhass. Mit Fakten kann man Judenhassern daher nicht kommen. Sie fühlen ihre eigenen postfaktischen Fakten. Judenhasser wissen gefühlt, das Juden Brunnen vergiften, unschuldigen Menschen ihr Wasser wegnehmen, Kinder töten, aus ihrem Blut Mazzebrot machen, Mauern errichten, weil sie böse sind und Land stehlen, weil sie es können, da sie die ganze Welt im Würgegriff haben. Man kann diesen Typen sagen, dass es nur ganz wenige Juden auf der Welt gibt und wenn man ganz zufällig hundert Menschen aus der Weltbevölkerung herausziehen würde, man höchstwahrscheinlich 32 Christen, 23 Moslems, 15 Hindus, 7 Buddhisten und mit hoher Wahrscheinlich keinen einzigen Juden erwischen würde, weil es derer einfach viel zu wenige gibt, sind sie sich sicher, dass Juden einfach besonders kritisiert gehören.
Von Ressentiments besessene Personen erklären einen Menschen erst zum Verbrecher und dann suchen sie nach dem Verbrechen!
Genauso passiert es im Falle Israel, dem Juden und den Nationen. Unzählige sogenannte Nichtregierungsorganistationen, vermeintliche Friedensaktivisten und objektive Medienunternehmen geben Unsummen aus, um nach Israel zu reisen oder das Internet zu durchforsten, stets auf der Suche nach dem kriminellen Juden, den sie am Schlafittchen fassen können, um stolz deklamieren zu können: Seht her, so kriminell ist Israel! Ein Judenhasser ist jeder, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.
Das Ziel aller Reporte gegen Israel ist stets der selbe Versuch: Israel widerlich erscheinen zu lassen. Mit Fakten kommt man gegen solche Menschen nicht an.
Fakt ist, im arabischen Nahen Osten werden Homosexuelle verfolgt und hingerichtet, in Israel können sie Premierminister werden. Fakt ist, Menschen mit anderen religiösen Auffassung wie dem Islam werden im arabischen Nahen Osten verfolgt, in Israel können sie höchste Richterinnen und Richter werden. Fakt ist, Regierungskritiker werden im arabischen Nahen Osten eingekerkert und misshandelt werden, in Israel können sie durch freie Wahlen von der Opposition zur Regierung werden. Fakt ist, Frauen und Männer sind arabischen Raum des Nahen Ostens nicht gleichbehandelt, in Israel sehr wohl. In großen Teilen des arabischen Nahen Ostens ist es Juden verboten zu leben, aber zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Bei Israelhassern schlägt die gefühlte Realität die Fakten. Sie holen dann geifernd eine Kiste israelischer Verfehlungen heraus, die sie fein säuberlich gesammelt haben, um zu zeigen, was sie immer schon wussten, nämlich dass Israel eine Bitch ist! Dämonisieren, Delegitimieren und doppelte Standards anlegen, dass sind die drei postfaktischen Ds, die wir von Judenhassern seit Ewigkeiten kennen und die alteingesessenen Medien haben bei diesem postfaktischen Hass mit ihren Fake News heftig mitgemischt.
Das Internet hat gerade erst angefangen, die Welt zu reformieren. So gut wie jeder Mensch hat heute Zugang zum Wissen der Welt. Jeder kann sich und seine Gedanken veröffentlichen, es sei denn, man lebt in Nordkorea. Das Internet stellt uns vor ganz neue Herausforderungen. Die Erfindung ist jedoch da. Sie wird uns nicht mehr verlassen. Die Frage ist daher, wie gehen wir mir den neuen Gefahren um? Ein Verbot von Fake News wird nichts bringen! Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen. Es ist ein symbolischer Akt, nicht mehr, ein fragwürdiger zudem. Wir können uns nur noch anschnallen. Das Flugzeug hat den Boden bereits verlassen.
So wie der Buchdruck einst das Christentum reformiert und gespalten hat, mit all den blutigen Nebenwirkungen des Dreißigjährigen Kriegs, so wird heute das Internet den Islam spalten und reformieren. Und die islamische Reformation wird nicht minder grausam ausfallen als die christliche Variante, vermutlich sogar noch brutaler in Anbetracht all der neuen Waffen.
Wer wissen möchte, wie man in einer Welt von Fake News überleben kann, sollte sich näher mit dem Judentum beschäftigen. Das Volk Israels lebt nämlich und das obwohl seit Jahrhunderten Fake News über Juden verbreitet werden!
Veröffentlicht unterNachrichten|Kommentare deaktiviert für Das sind Fake News!
„Satire has no bounds“ is quoted by those who haven’t read Tucholsky with more vehemence than those who have read him. However, there is one thing that satire must not do: apologize!
Do you remember the film „Innocence of Muslims“? Segments of this amateurishly produced film were shared in 2012 on YouTube. Those shared segments led to violent demonstrations in several Arab countries. Militant extremists attacked American embassies and consulates. They said the film was a provocation because it insulted the prophet and all Muslims worldwide. The riots resulted in the deaths of at least thirty people, including the US ambassador to Libya, Christopher Stevens. All because of a satire, that in my opinion did not have a single punch line. It was the Islamists who were playing with fire!
And how did the Western world react? By apologizing!
In response to the film, the American government produced an apology clip, bought airtime in Pakistan and had it televised there. In the spot, shown on seven TV stations, the then Secretary of State Hillary Clinton stressed that the US government had „absolutely nothing“ to do with the „Islamophobic“ video. She added: „We absolutely reject the content and the message.“ In order to emphasize the official character, the spot ends with the emblem of the United States.
Hillary Clinton stated: „To us — to me personally — this video is disgusting and reprehensible. It appears to have a deeply cynical purpose — to denigrate a great religion and to provoke rage.“
Do you know the artwork „Piss Christ“? It dates back to 1987. It was made by the American artist Andres Serrano showing a crucifix floating in a glass filled with urine. No American president produced a filmed apology to reassure Christians. No American Secretary of State felt compelled to denounce the denigration of Christianity. Instead, the artwork won the „Awards in the Visual Arts“, sponsored by the Center for Contemporary Art. This center is funded by the United States government with tax money. Just imagine if there had been a „Piss Mohammed“. Who would have apologized?
In Germany, the SPD praised the apology from Obama and Clinton for the film „Innocence of Muslims“. Many journalists in Germany even suggested that the makers of the satire were complicit in the murders. Die Zeit wrote:
„Concerning the film, which was used as an excuse for the murder of Stevens, I can’t think of anything. Defending freedom of speech doesn’t mean that you have to defend this nonsense. Of course, it was a targeted hate attack. (…) Nowadays, even such an unspeakable idiot can set the world on fire.“
The Süddeutsche Zeitung even wrote:
„It is pointless to distinguish between offenders and victims. This time American extremists were the provocateurs and Islamist fanatics responded in like.“
Apologizing is the appeasement policy of the 21st century. In response to twelve Mohamed cartoons which were printed on 30 September 2005 in the Danish newspaper, Jyllands-Posten, violent demonstrations in the Islamic world resulted in the deaths of more than a hundred people. At the time, the German government did not apologize. On February 2, 2008, Interior Minister, Wolfgang Schäuble said:
„Why should the government apologize for freedom of the press? If the State intervenes, that would be the first step in limiting freedom of the press.“
However, apologetic appeasement has already set foot elsewhere. UN Secretary General Kofi Annan stated that „freedom of expression should be exercised responsibly and in a way that respects all religious beliefs“. During the next years, appeasement gets worse.
After satirists had been murdered in the editorial office of Charlie Hebdo by Islamic terrorists because they had lampooned Mohamed, Bernd Matthies alleged in Der Tagesspiegel, that Stéphane Charbonnier, editor of the weekly, is because of his stubbornness somehow complicit in his own murder. He also explained that Charbonniers may have „contributed to the escalation“ by reacting against „any protest, any threat and finally the 2011 arson attack with even sharper ridicule“.
In April 2016, the satirist Jan Böhmermann, wanted to show „where the boundaries of satire are in Germany” on his show Neo Magazine Royale, in reference to an earlier piece criticizing the Turkish President on the public television station, NDR. The Turkish government then summoned the German ambassador and demanded that Jan Böhmermann’s piece be censored. Mr. Böhmermann reacted with the following poem, which was emphasized as being defamatory and may therefore not be allowed to be broadcast in Germany:
„Incredibly dumb, cowardly and repressed,
That’s Erdogan, the president.
His breath stinks like Turkish döner,
Even pig farts smell better.
He’s the man who beats girls
And wears rubber masks in the act.
He enjoys fucking goats
And oppressing minorities.
Kicking Kurds, hitting Christians
And watching kiddie porn,
And even at night, instead of sleep,
He dreams of fellatio with a hundred sheep.
Yes, Erdogan is fully and completely
A president with a small dick.
One can hear Turks whistle:
The stupid pig has shrivelled balls.
From Ankara to Istanbul
Everyone knows, this man is queer,
Perverted, liced and zoophilie,
Recep, Fritzl Přiklopil.
His head is as empty as his balls.
He’s the star at every gang bang bash
Until his dick burns when he takes a leak:
That’s Recep Erdogan, the Turkish president.“
No question, the poem –out of context – feeds every anti-Turkish neo-Nazi troll and is probably shared on extreme right wing forums, as has unfortunately happened repeatedly on YouTube.
Jan Böhmermann’s poem does have a context. He is satirizing prejudice. With an abusive poem, he’s referring to a question which Kurt Tucholsky stated in the previous millennium, “What is allowed in satire?“ The public television station ZDF answered the question by removing the video from its online library. The chief prosecutor in Mainz also answered the question by initiating an investigation on the suspicion of insulting a foreign statesman, which can be punished by up to five years imprisonment, according to §103 of the Criminal Code. Even Chancellor Angela answered the question by phoning the Turkish Prime Minister Ahmet Davutoğlu to explain that she agreed the poem about President Recep Tayyip Erdoğan was „deliberately hurtful“.
More of an official response can hardly be given to the question „What is allowed in satire?“
Erdogan likes to take action against German satirists, be it Jan Böhmermann, extra 3 or the Carnival parade in Düsseldorf! In spring 2016, Jacques Tilly’s motto wagon in the Düsseldorf carnival parade was politically scandalous. Erdogan clinks mugs full of Kurdish blood with an Islamic State terrorist. The Turkish ambassador, Sule Gurel, demanded the wagon be either removed or „veiled“.
I personally would have preferred the two men be put under a burqa. The parade was postponed, but a few weeks later the carnival wagon was actually veiled.
The concealment was nothing more than another exaggeration by Jacques Tilly, which was no different from Böhmermann’s reading a libelous poem about Erdogan. The reactions were all acceptable. The ZDF is allowed to delete what it wants (freedom of the press), the prosecutor in Mainz must investigate allegations (legal security) and people may say what they want about Jan Böhmermann (freedom of expression). However, it’s not acceptable when the German Chancellor phones Erdogan to apologize for satire. She wasn’t voted into office for that. Satire is allowed everything except apologizing.
In the December 2016 issue of the Jerusalem Protestant parish newsletter there’s an article by Mitri Raheb, a pastor in Bethlemen, with the title „A church in the course of time – The history of the Evangelical Lutheran Christmas Church in Bethlehem“. There one reads:
„The community between Nakba (1948) and Naksah (1967):
The time of Pastors Schehadeh
The Arab-Israeli war in 1948 was a catastrophe for the people of Palestine. Among the 900,000 exiled Palestinians were more than 55,000 Christians. As a result of Israel’s actions, the Christians were demographically decimated. The larger coastal cities, which had considerable Christian populations, fell into Zionist hands in 1948, whereby most of these Christians were expelled.“
Dear Pastor Raheb,
In line with parish tradition, it’s your turn this year to spread post-factual lies about Jews during Advent. Nevertheless, I’d like to correct your assertions.
When on November 29,1947, the United Nations General Assembly offered in a two-thirds majority to establish two independent states, the Israelis accepted the offer, while the Arabs refused, and instead joined Egypt, Saudi Arabia, Jordan, Lebanon, Iraq and Syria to militarily attack the newly founded State of Israel.
Two groups of refugees resulted from that war of aggression. One group consisted of 900,000 refugees, some say 500,000 refugees. The other refugee group, which you didn’t mention, consisted of 850,000 refugees. Let us start with the refugees you mentioned.
When Israel was founded in 1948, the Arab world declared a war of extermination against Israel. In the wake of this ongoing war and the belief in the promises of the Arab nations that after the destruction of Israel, Arabs could return to the region as victors, 5- 900,000 people left their homeland. Despite the fact that most of them were not forced to leave – at least not from the Israelis -, Israel offered the resident Arabs to become full-fledged citizens of the new nation. 160,000 Arabs accepted that offer. There are now well over a million Arab Israelis. In reality those so-called Arab refugees were actually emigrants, which show that the misuse of the word “refugee” is political in nature.
Let’s take a look at the other 850,000 refugees. In the course of the war aimed to exterminate Israel, 850,000 Jews were expelled from their Arab homelands. They were robbed of their possessions and their citizenship was revoked. There are even Arab nations that have perfected their policies of expulsion so that in 2001 there was not a single Jew living in Libya and Algeria, for example. While almost twice as many Arabs live today as full-fledged Israeli citizens than in 1948, less than one percent of Jews remain in Arab countries where they previously lived. There were many terrible pogroms against Jews, including the pogroms of Aleppo, Cairo and Aden.
It’s worth taking note that in discussions using the words “expulsion” and “genocide”, the reduction of the Jewish population in Arab countries down to 0.9% is disregarded, along with the doubling of the Arab population in Israel. It is then perfectly clear that the terms „refugee“ and „nakba“ are mere propaganda. You, Pastor Rahem, utilize those terms proudly.
What happened to the 850,000 Jewish refugees? Many of them emigrated to Israel, others found a new home in other countries, and those who needed help with their new refugee situation were supported by the United Nations until 1951, the year the UNHCR agency started its activities. The Office of the High Commissioner is responsible for the protection of millions of refugees and displaced persons worldwide and is also active in the area of humanitarian aid. The authority is the successor organization of the refugee commissariat of the League of Nations. In 1954, as well as in 1981, the agency was awarded the Nobel Peace Prize and in 1986 won the Balzan Prize for Humanity, Peace and Fraternity among the nations because of its successes in making citizens out of refugees. Although the UNHCR is obviously a well-functioning authority, then why does the agency fail completely in its work with Arab refugees?
While the 850,000 Jewish refugees and displaced persons once again retained a national citizenship, the other group of 5-900,000 refugees has since swelled to 4.7 million and are crowded together in camps in Arab countries to this day. The only Palestinians who now have civil rights are the 1.25 million Israeli Palestinians. Why has the UNHCR failed? The answer is surprisingly simple: because the UNHCR is not responsible for those Palestinians.
The Arab Palestinian refugees are the only group for which the United Nations has a separate authority: the UNRWA. The United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Middle East is a temporary UN aid program, which has been regularly extended for three year periods since its founding in 1949. The agency’s headquarters was situated first in Beirut, then in Vienna in 1978 due to unrest in Lebanon and since 1996 in Gaza.
Although the UNRWA is a temporary agency and could at any time be incorporated into the UNHCR, UNRWA continues to exist separately. Why is that? What distinguishes the Palestinian refugee from all other refugees in the world? Why are they treated differently? The answer lies in the different goals of the two agencies. While the task of the UNHCR is to make citizens out of refugees, the UNRWA upholds the refugee status of Arab Palestinians by means of specific criteria:
Firstly, while UNHCR refugees lose their refugee status as soon as they become citizens of a member country of the United Nations, Arab Palestinian UNRWA refugees retain their refugee status even if they obtain a national citizenship.
Secondly, while the descendants of UNHCR’s refugees cannot inherit a refugee status, UNRWA refugees can pass on their refugee status generation to generation, ad infinitum.
Thirdly, while the UNHCR promotes and supports naturalization of refugees, UNRWA avoids the issue of naturalization of Arab Palestinian refugees in their host countries.
Thus, while UNHCR has created tolerable solutions for tens of millions of refugees, UNRWA has so far failed to give a single Palestinian refugee citizenship. Basically, there’s only one entity that offers and grants Palestinians citizenship: Israel! Israel is the only country in the Middle East to guarantee Palestinians their human rights.
There are 1.25 million Arab Israelis. But what has become of the half million Arabs who left Israel. They live in neighboring countries under inhumane conditions. They are often denied education and medicine; they are not allowed to build houses or accept jobs. In addition, they are hindered from acquiring citizenship in all these countries except Jordan.
Under these inhumane conditions, one half million refugees have now become 4.7 million eternal refugees. 4.7 million persons who, under the auspices of the United Nations, are denied any hope of a better future as free citizens, 4.7 million eternal refugees who are not fortunate enough to live like the 1.25 million Palestinians residing in a democratic country that strives for freedom: Israel!
Apart from Israel, no one seems to care about the welfare of the Palestinians. Why? Why are Arab countries so intent on keeping Arab Palestinians in their refugee status? The President of Egypt gave an answer back in September 1960: „When the refugees return to Israel, Israel will cease to exist.“
Let us suppose that the 850,000 Jewish refugees would have the same right of return as many ascribe Arab refugees. The United Nations would have to promote and support Jewish return to Egypt, Libya, Syria, Yemen and all the other Arab countries where Jews had once lived. Not only that, those Arab countries would have to be forced to surrender land to Jews with innumerable resolutions, because they are occupiers. The UN would have to work towards the establishment of independent Jewish enclaves, whereby Arab regimes would have to vacate Jewish territories.
If this demand seems radical, then one must admit that the demands on the part of Palestinian refugees are equally radical. The constant talk about Palestinian refugees is nothing but pure one-sidedness, which unfortunately has become mainstream.
The eternal Arab Palestinian refugee situation is particularly useful for the enemies of Israel. Sir Alexander Galloway, a former UNRWA chairman, said in August 1958: „The Arab states do not want to solve the refugee problem. They want to keep it as an open sore, as an affront to the United Nations and as a weapon against Israel. Arab leaders don’t give a damn whether the refugees live or die.“
The well-being of the Palestinians does not matter to the Arab leaders and not a few Middle East experts either. But not for Israel! What Israel has offered the Palestinians has yet to be matched by any Arab nation. Most of the citizens of Israel know from their own experiences how dangerous it is when the environment stamps one as an eternal refugee.
Dear Pastor Raheb,
What do you think of the following rants coming from Bethlehem and other places under Palestinian autonomy?:
„Our hatred for the Jews is inherent to our faith! The Koran tells us to hate them, not to love them.“
„If the Jews gave us Palestine, would we begin to love them? Of course not! We will never love them. Absolutely not!“
„We will regard the Jews as enemies even if they give us back Palestine. Because they are unbelievers!“
„The greatest enemy of every Muslim after the devil are the Jews! Who says that? God says that!“
„I support Germany in politics and Brazil in sport. I like the way Brazil plays football, but I like the Germans because they hate the Jews and burned them.“
I’m addressing you as a Lutheran pastor whose religious founder, Martin Luther, also wrote “affectionately” about Jews:
„Therefore know, my dear Christians, that next to the Devil, you have no more bitter, more poisonous, more vehement and enemy than a real Jew who earnestly desires to be a Jew.“
„Moreover, they are nothing but thieves and robbers who daily eat no morsel and wear no thread of clothing which they have not stolen and pilfered from us by means of their accursed usury.“
”First to set fire to their synagogues or schools and to bury and cover with dirt whatever will not burn, so that no man will ever again see a stone or cinder of them.”
Martin Luther is in line with Hamas, which calls for the extermination of the entire Jewish people, as stated in Article 7 of the Hamas Charter. The Hamas Deputy Minister of Religious Endowments, Abdallah Jarbu, once declared:
“Jews are foreign bacteria – a microbe unparalleled in the world. May He annihilate this filthy people who have neither religion nor conscience. I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings. They are not people. They have no religion, no conscience, and no moral values.”
Fatah is also not a friend of the Jews, and is likewise in line with Martin Luther. Bethlehem is indeed a city where once the two Jews, Jesus and David, were born, but that was a long time ago. David was king of Judah and Israel some 3000 years ago. Yes, Israel and Judah. These countries existed three thousand years ago. So much for talk of Israeli occupation. Today, Muslims and Christians living in Bethlehem know the Jews are being persecuted by the Palestinian Authority with the support of many Christian non-governmental organizations. The city is as good as „judenrein“ (Jew-free), to use a word once used by the Germans, who surely followed the words of Martin Luther.
Dear Pastor,
The Nazis were very much impressed by the writings of Martin Luther. Talking about Nazis, it’s noticeable that in your essay about the history of the Lutheran church in Bethlehem, the period from 1933 to 1945 is remarkably neglected. May I ask what the Christians did in Bethlehem, when the Muslim Brotherhood allied themselves with Hitler?
In 1941, the Grand Mufti of Jerusalem and the Führer of Nazi Germany met in Berlin. Al-Husseini was housed magnificently and was given a large sum of money for expenditures. The funds were provided by the sale of gold stolen from Jews. Al-Husseini demanded his offices be situated in an apartment confiscated from Jews. His staff was housed in a half-dozen other houses provided by the Nazis. Additionally, al-Husseini was given a suite in the luxurious Hotel Adlon in Berlin and allowed access to holiday apartments in Hotel Zittau and Oybin Castle in Saxony. In those accommodations, a „final solution“ was discussed.
Al-Husseini wanted to rule a „Jew-free“ country. The Mufti and the Führer discussed methods of a systematic and industrial extermination of all Jews. After that meeting, the conference at Wannsee took place. Adolf Eichmann informed Al-Husseini in detail about the plans for exterminating European Jews in the map room of the Berlin SS headquarters. Eichmann’s aide testified that the Grand Mufti was very impressed and so taken by this plan for exterminating the Jews that he asked Eichmann to send him an expert as a personal assistant to design and construct death factories in Jerusalem as soon as Germany had won the war and the Mufti himself was in power.
Dear Pastor,
What did the Evangelical Lutheran Christmas Church in Bethlehem do when the Jews were persecuted in Bethlehem? Was the parish standing on the side of the persecuted Jews or on the side of the perpetrators? That would be a fine topic for the next parish newsletter in January 2017. Don’t you think so?
Wishing you a blessed Advent,
Alles Liebe,
Gerd Buurmann
ich habe vor einiger Zeit mal einen Post geschrieben, in welchem ich meine Vergangenheit aufarbeitete. Ich schicke ihn Dir. Das ist harter Tobak, aber wenn nicht Dir, wem sonst?!
Von 2000 bis etwa 2002 war ich Fux (Aspirant) bei der Pennalen Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg, einer vom Hamburgischen Verfassungsschutz als rechtsextreme eingestufte und überwachte Vereinigung, welche enge Beziehungen zur Burschenschaft Germania pflegt, ihrerseits ebenso überwacht und als rechtsextrem eingestuft.
(Anmerkung von Tapfer im Nirgendwo: 2005 warb die Verbindung in der Parteizeitung der NPD, der Deutschen Stimme, um Mitglieder. In diesem Zusammenhang wurde ihr von der Hamburger Innenbehörde eine „ideologische Nähe zur NPD“ bescheinigt. Ziel der Verbindung sei es gewesen, „Neonazis an die Uni Hamburg zu holen“.)
Meine „Bundesbrüder“ waren unter anderem der mittlerweile verstorbene André Busch, welcher das Buch „Blutzeugen“ schrieb und es bei einem rechtsradikalen Verlag auflegen ließ. Er war Fillialleiter einer Bank. Innerhalb der Verbinung wurden allerhand Verschwörungstheorien verbreitet, unter anderem die Weltmacht des internationalen Finanzjudentums, das Fortbestehen des Deutschen Reichs und ein bevorstehender Bürgerkrieg, den wir natürlich für uns entscheiden würden. Ich wurde mit sehr vielen „Informationsschriften“ zugemüllt, die alle diese wirren Thesen zu belegen versuchten. Ich habe den Holocaust geleugnet und mich antisemitischer Ansichten bedient.
Doch dann schlichen sich Zweifel ein.
Wieso soll ich Menschen hassen, welche ich noch nicht mal kenne, nur weil die nicht Deutsche sind? Wieso soll ich Menschen hassen, die einer anderen Religion angehören? Wie soll ich „rein deutsch“ leben in einer globalisierten Welt? Die Zweifel mehrten sich und mein Verstand schaltete sich ein. „Das ist doch irrational“, dachte ich mir irgendwann, als in mir der Widerstand wuchs. Ich kann doch niemanden pauschalisieren, Vorurteile schüren und auf Menschen zeigen, wenn mir die Realität etwas anderes zeigt. Wie kann ich als Gastronom Ausländer bedienen und am Wochenende dann über sie fluchen? Das passte alles nicht zusammen.
Jeder Mensch sucht doch insgeheim nach Liebe, wieso dann aber schürrt er Hass? Es dauerte dann noch einige Jahre, bis ich wirklich diesen braunen Panzer ablegen konnte. Ich öffnete mich, weil ich diesen Hass nicht mehr ertragen hatte. Ich wurde unzufrieden und fühlte mich in dieser Rolle nicht mehr wohl. Immer nach Schuldigen suchen, immer den einfachsten Weg der Verschwörung gehen, immer propagieren, propagieren, propagieren. Ich konnte es nicht mehr, weil ich erkannt habe, dass man mit offenem Herzen und offenem Blick mehr erreichen kann.
Ich bewege mich nicht mehr in einem engen Kreis gleichgesinnter Engstirnigkeit, sondern bin so frei wie in meinem ganzen Leben zuvor nie!
Das Leben ist keine Schiene, auf der man nur in eine Richtung fahren kann. Das Leben ist ein offenes Feld, auf dem man in alle Richtungen ausweichen soll. Das ist eine Erkenntnis, die ich durch Selbstreflektion jahrelang lernen musste und ich bin stolz darauf, dass ich es alleine schaffte. Nun habe ich einen Sohn und die Verantwortung für seinen Lebensweg. Was hätte ich ihm vor Jahren vermittelt? Hass und das Verbot mit Ausländern zu spielen. Heute aber wird er offen, tolerant und rational aufwachsen.
Er soll sich die Meinung über Menschen durch Aktion und Reaktion bilden, alle Probleme für sich beurteilen und bekämpfen und er soll vor allem auch keine Sicherheit in Vorurteilen finden.
Veröffentlicht unterFremde Feder|Kommentare deaktiviert für „Ich war Neo-Nazi“
„Warum mit so viel Schaum vor dem Mund? Sie ärgern sich? Gut so! Ich freue mich. Frau Knobloch soll nur weitergehen, meinetwegen bis zum Bundesgerichtshof oder sogar bis zum Europäischen Gerichtshof. Genau das wollen wir, dass endlich das höchste europäische Gericht Leuten wie Ihnen und Knobloch und allen anderen das Maul stopft. Sie sind sowieso ein kleines Licht und wer interessiert sich schon für Sie? Sie können brüllen, beleidigen und auch noch kotzen, wen kümmert es?“
In einer späteren Mail schrieb er:
„Ja, ich habe ihr das Maul gestopft und manch anderen auch. Es war auch höchste Zeit. Meinen Sie nicht auch? Oder wollen Sie, dass nur eine kleine Gruppe von Zionisten in unserem Land bestimmen darf wer Antisemit ist?“
In einer anderen Mail erklärt er:
„Da sieht man wie dumm, oberflächlich und widerlich manche Politiker sind. Volker Beck, der Oberzionist, interpretiert das Urteil gegen Knobloch, wie ein Kind im Kindergarten: Antisemitismus soll man, darf man und muss man kritisieren, nur was Antisemitismus ist und wer ein Antisemit ist bestimmen nicht mehr Knobloch und Volker Beck, oder Broder und Buurmann.“
Es ist nicht das erste Mal, dass Abraham Melzer mir geschrieben hat. Schon vor ein paar Monaten kontaktierte er mich, um mir mitzuteilen, ich sei ein „Arsch“ und ein „Hetzer“.
„Sie sind ein dummer Hetzer, der keine Ahnung hat, was er schreibt.“
„Wundert mich, dass ein Arsch wie Sie das Wort „Salam“ benutzt.“
Die Mails bekam ich, nachdem ich drei Fragen an die Mitglieder des Europäischen Parlaments geschickt hatte. Irgendein MdEP muss daraufhin beschlossen haben, die Geheimwaffe Melzer auf mich loszulassen.
Ich habe diese netten Beleidigungen natürlich sofort in meine Rubrik „Hassmails“ aufgenommen.
Veröffentlicht unterDeutschland|Kommentare deaktiviert für Charlotte Knobloch und mir wird „das Maul gestopft“
Petra Grönke-Müller ist eine vorsitzende Richterin am Landgericht München. Ihre besondere Fähigkeit besteht darin, Antisemitismus zu definieren.
Am 8. Oktober 2014 definierte ihre Kammer Antisemitismus wie folgt:
‚Ein glühender Antisemit in Deutschland ist jemand, der mit Überzeugung sich antisemitisch äußert, mit einer Überzeugung, die das Dritte Reich nicht verurteilt, und ist nicht losgelöst von 1933-45 zu betrachten, vor dem Hintergrund der Geschichte.'“
Die Definition präsentierte sie bei der Hauptverhandlung zwischen Jutta Ditfurth und Jürgen Elsässer. Der Herausgeber des verschwörungstheoretischen Magazins Compact klagte damals gegen Jutta Ditfurth, weil sie ihn am 16. April 2014 in einem Interview der Sendung Kulturzeit auf 3sat einen „glühenden Antisemiten“ genannt hatte. Elsässer erklärte vor Gericht, dies sei „eine substanzlose Schmähung“ und ein “Killerargument”, formuliert in der Absicht der „Existenzvernichtung“, da niemand bereit sei, mit einem “glühenden Antisemiten” zusammenzuarbeiten. Killen und vernichten, darunter macht es Jürgen Elsässer nicht:
“Einen Deutschen einen Antisemiten zu nennen, ist die größte denkbare Diffamierung, denn sie assoziiert Rassenhass, Massenmord, Auschwitz (…) Antisemit – das ist ein Killerwort. An wem es klebt, der ist gesellschaftlich und politisch geächtet.”
Die Richterin folgte Jürgen Elsässer und definierte, Antisemit sei man nur, wenn man sich positiv auf den NS-Faschismus bezieht. Sie kam zum Schluss, der Begriff „glühender Antisemit“ läge „jenseits des Hinnehmbaren“ und fügte hinzu: „Es ist ein Totschlagargument. Wer sich so bezeichnen lassen muss, steht in einer Ecke, aus der er nicht mehr rauskommt.“
Zwei Jahre später lernte auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, Richterin Petra Grönke-Müller kennen. Unter Andohung einer Strafe von 250.000 Euro oder 6 Monaten Haft untersagte sie es Charlotte Knobloch folgenden Satz zu tätigen:
„Abraham Melzer ist für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt.“
Die Richerin erklärte, Abraham Melzer habe zwar antisemitische Äußerungen getätigt, aber er sei dafür nicht berüchtigt, da er nur in weit auseinanderliegenden Abständen antisemitische Äußerungen tätige. Ach so! Na dann ist ja alles klar!
Die Antisemitismusdefinition von Petra Grönke-Müller deckt sich erstaunlich mit der Definition, die Diether Dehm einst von der Partei Die Linke wagte:
“Der Antisemitismus wurde das, was er wirklich ist: Eine massenmordende Bestie. Und deswegen dürfen wir nicht zulassen, dass man den Begriff des Antisemitismus für Alles und Jeden inflationiert. Antisemitismus, das ist Massenmord! Und es gibt überhaupt keinen Anlass, wenn mein Kollege und Freund Rolf Becker hier spricht, wenn von irgendeiner Seite dazwischengepöbelt wird Antisemitismus. Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben!”
In Deutschland beginnt Antisemitismus erst mit der Vergasung von 6 Millionen Juden. Alles darunter ist eine Ordnungswidrigkeit! Wer es wagt, Antisemitismus zu benennen, wo er gesehen wird, läuft Gefahr, von einem deutschen Gericht verurteilt zu werden, vor allem, wenn Begriffe wie „glühend“ und „berüchtigt“ benutzt werden.
Im Falle von Charlotte Knobloch wurde Petra Grönke-Müller richtig kreativ. Sie erklärt, die Äußerung von Charlotte Knobloch sei zwar keine Schmähung, wohl aber „eine Beleidigung im Sinne von Paragraph 185 StGB und eine Beschreibung, die geeignet ist, das Persönlichkeitsrecht des Verfügungsklägers in erheblicher und weitgehender Weise zu verletzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gerade vor dem Hintergrund der Verbrechen der Nazisdiktatur und des Holocaust sowie des hierdurch geprägt Lebenslauf beider Parteien die Charakterisierung des Verfügungsklägers als ein Mensch jüdischer Herkunft, der für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt ist, in besonderer Weise geeignet ist, den so bezeichnenden herabzuwürdigen und in seiner Ehre zu verletzen.“
Petra Grönke-Müller erklärte also, weil Charlotte Knobloch eine Überlebende des Holocaust ist, sei ihre Charakterisierung einer Person als „für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigte“ Person, in besonderer Weise geeignet, andere Personen herabzuwürdigen und in ihrer Ehre zu verletzen, vor allem, wenn sie auch jüdisch sind? Das klingt für mich ein wenig so: Wenn Charlotte Knobloch schon die Frechheit besitzt, den Holocaust zu überleben, dann soll sie sich gefälligst Gedanken machen, wozu, zu wem und wie sie das Maul zum Thema Judenhass aufmacht.
Was für eine Richterin! Weitere Informationen zu der Richterin finden Sie hier.
Was Abraham Melzer zu der Richterin zu sagen hat, finden Sie hier.
Veröffentlicht unterAntisemitismus, Deutschland|Kommentare deaktiviert für Kennen Sie Petra Grönke-Müller?
„Abraham Melzer ist für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt.“
Diesen Satz darf die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, unter Andohung einer Strafe von 250.000 Euro oder 6 Monaten Haft nicht mehr tätigen. Abraham Melzer tätige zwar antisemitische Äußerungen, aber er sei dafür nicht berüchtigt! So hat es das Landgericht München I. am 30. November 2016 entschieden. Die Kosten des Verfahrens wurden Charlotte Knobloch auferlegt.
Der Satz stand in einer nicht öffentlichen E-Mail, die Charlotte Knobloch am 23. September 2016 an den katholischen Sozialverband KKV Hansa und an das Erzbistum München und Freising schrieb, da Melzer in Räumen des Verbands über den „hierzulande hysterisierten Antisemitismusvorwurf“ sprechen wollte. Da der Verband nach dem Erhalt des Schreibens seine Zusage zurückzog, klagte Abraham Melzer und bekam Recht.
Charlotte Knobloch wurde abgemahnt, weil sie, eine Überlebende des Holocausts, in einer Mail erklärt hatte, was für sie Antisemitismus bedeutet und wer ihrer Meinung nach für diese Form des Antisemitismus berüchtigt ist. Jüdinnen wie Charlotte Knobloch werden sich in Zukunft gut überlegen müssen, ob und wie sie gegen Judenhass in Deutschland vorgehen.
Die vorsitzende Richterin erklärt, die Äußerung von Charlotte Knobloch sei zwar keine Schmähung, wohl aber „eine Beleidigung im Sinne von Paragraph 185 StGB und eine Beschreibung, die geeignet ist, das Persönlichkeitsrecht des Verfügungsklägers (Abraham Melzer) in erheblicher und weitgehender Weise zu verletzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gerade vor dem Hintergrund der Verbrechen der Nazisdiktatur und des Holocaust sowie des hierdurch geprägt Lebenslauf beider Parteien die Charakterisierung des Verfügungsklägers als ein Mensch jüdischer Herkunft, der für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt ist, in besonderer Weise geeignet ist, den so bezeichnenden herabzuwürdigen und in seiner Ehre zu verletzen.“
Moment, verstehe ich das Argument richtig? Weil Charlotte Knobloch eine Überlebende des Holocaust ist, ist ihre Charakterisierung einer Person als „für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigte“ Person, in besonderer Weise geeignet, andere Personen herabzuwürdigen und in ihrer Ehre zu verletzen, vor allem, wenn sie auch jüdisch sind? Das klingt für mich ein wenig so: Wenn Charlotte Knobloch schon die Frechheit hat, den Holocaust zu überleben, dann soll sie sich gefälligst Gedanken machen, wozu, zu wem und wie sie das Maul zum Thema Judenhass aufmacht. Die Richterin fährt fort:
„In der gebotenen Abwägung zwischen dem Persönlichkeitsrecht des Verfügungsklägers und der Meinungsäußerungsfreiheit der Verfügungsbeklagten (Charlotte Knobloch), ist daher zu berücksichtigen, ob die Verfügungsbeklagte über ausreichende Anhaltspunkte und Anknüpfttatsachen verfügt, aus denen sich entnehmen lässt, dass der Verfügungskläger für Äußerungen verrufen ist, aus denen sich eine antisemitische Überzeugung oder Einstellung des Verfügungsklägers entnehmen lässt.“
Die Richterin geht daraufhin mehrere Äußerungen von Abraham Melzer durch. Einige Äusserungen definiert sie als „nicht geeignet, antisemitische Äußerungen des Klägers zu belegen“, aber zu einer Aussage erklärt sie: „Damit ist es durchaus gerechtfertigt, wenn die Verfügungsbeklagte diese Äußerung als antisemitisch beurteilt.“
ABER, jetzt kommt es:
„Die Beklagte hat lediglich eine Äußerung aus dem Jahr 2009 vorgetragen, die vor der streitgegenständlichen Äußerung erfolgte und die sie berechtigterweise als antisemitisch einstufen durfte.“ Deshalb, so schlussfolgert die Richterin, „kann nicht auf ein hierfür Berüchtigtsein des Verfügungsklägers geschlossen werden, zumal die Äußerungen zeitlichen weit auseinanderfallen.“
Moment mal, Abraham Melzer hat zwar, so betont die Richterin, antisemitische Äußerungen getätigt, aber eben zeitlich weit auseinanderfallend und deshalb muss das Recht von Charlotte Knobloch „aus Art. 5 GG hinter dem Persönlichkeitsrecht des Verfügungsklägers zurücktreten.“
Für mich klingt das ein wenig so: Ein wenig Antisemitismus hat noch niemandem geschadet, wenn nur genug Zeit dazwischen liegt!
Ein wahres Skandalurteil, das meine schlimmsten Befürchtungen übersteigt. Bereits am 26. November 2016 schrieb ich:
„So ganz wohl ist mir bei der Sache nicht, denn am 8. Oktober 2014 definierte die selbe Richterin im Sitzungssaal 219 der Pressekammer des Münchener Landgerichts Antisemitismus wie folgt:
‚Ein glühender Antisemit in Deutschland ist jemand, der mit Überzeugung sich antisemitisch äußert, mit einer Überzeugung, die das Dritte Reich nicht verurteilt, und ist nicht losgelöst von 1933-45 zu betrachten, vor dem Hintergrund der Geschichte.'“
Die Definition der Richterin aus dem Jahr 2014 wurde bei der Hauptverhandlung zwischen Jutta Ditfurth und Jürgen Elsässer formuliert. Der Herausgeber des verschwörungstheoretischen Magazins Compact klagte damals gegen Jutta Ditfurth, weil sie ihn am 16. April 2014 in einem Interview der Sendung Kulturzeit auf 3sat einen „glühenden Antisemiten“ genannt hatte. Elsässer erklärte vor Gericht, dies sei „eine substanzlose Schmähung“ und ein “Killerargument”, formuliert in der Absicht der „Existenzvernichtung“, da niemand bereit sei, mit einem “glühenden Antisemiten” zusammenzuarbeiten. Killen und vernichten, darunter macht es Jürgen Elsässer nicht und zitierte direkt FOCUS-Chefredakteur „Fakten, Fakten, Fakten“ Helmut Markwort:
“Einen Deutschen einen Antisemiten zu nennen, ist die größte denkbare Diffamierung, denn sie assoziiert Rassenhass, Massenmord, Auschwitz (…) Antisemit – das ist ein Killerwort. An wem es klebt, der ist gesellschaftlich und politisch geächtet.”
Jutta Ditfurth verteidigte sich mit diesen Worten:
„Es ist die Freiheit meiner Meinung, jemanden einen Antisemiten nennen zu dürfen, der massenhaft verdeckt Antisemitisches sagt und schreibt; einen, der sich mit antisemitischen Mitarbeitern umgibt; der gemeinsam mit anderen antisemitischen Rednern auf Kundgebungen spricht und sich bei Kritik an deren Antisemitismus explizit mit ihnen solidarisiert; einen, der die Regierung Israels nicht sachlich kritisiert sondern Israel antisemitisch schmäht; einen, der sich von Antisemiten und Shoa-Leugnern zu Veranstaltungen einladen lässt; einen, der Antisemiten für seine Zeitschrift interviewt und für seinen Verlag Bücher schreiben lässt. Ja, warum sollte man den in Deutschland nicht das nennen dürfen, was er ist: einen glühenden Antisemiten?“
Die Richterin erklärte Jutta Ditfurth jedoch, dass Sie das nicht dürfe. Ein Antisemit sei man nur, wenn man sich positiv auf den NS-Faschismus bezieht. Sie kam zum vorläufigen Schluss, der Begriff „glühender Antisemit“ läge „jenseits des Hinnehmbaren“ und fügte hinzu: „Es ist ein Totschlagargument. Wer sich so bezeichnen lassen muss, steht in einer Ecke, aus der er nicht mehr rauskommt.“
Diese Definition deckt sich erstaunlich mit der Definition, die Diether Dehm einst von der Partei Die Linke wagte:
“Der Antisemitismus wurde das, was er wirklich ist: Eine massenmordende Bestie. Und deswegen dürfen wir nicht zulassen, dass man den Begriff des Antisemitismus für Alles und Jeden inflationiert. Antisemitismus, das ist Massenmord! Und es gibt überhaupt keinen Anlass, wenn mein Kollege und Freund Rolf Becker hier spricht, wenn von irgendeiner Seite dazwischengepöbelt wird Antisemitismus. Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben!”
In Deutschland beginnt Antisemitismus erst mit der Vergasung von 6 Millionen Juden. Alles darunter ist eine Ordnungswidrigkeit! Wer es wagt, Antisemitismus zu benennen, wo er gesehen wird, läuft Gefahr, von einem deutschen Gericht verurteilt zu werden, vor allem, wenn Begriffe wie „glühend“ und „berüchtigt“ benutzt werden.
Charlotte Knobloch hat einem Veranstalter lediglich ihre Meinung über eine öffentliche Person geschrieben. Sie hat niemanden gezwungen, diese öffentliche Person auszuladen. Sie hat lediglich ihre Meinung in einer nicht öffentlichen (!) Mail getätigt. Diese Äußerung einer Meinung wurde jetzt in Deutschland durch ein Gericht kriminalisiert.
Beendet ist die Auseinandersetzung mit der Entscheidung jedoch nicht. Charlotte Knobloch kann noch verschiedene Rechtsmittel einlegen und sie hat bereits angekündig, dies auch zu tun.
Veröffentlicht unterNachrichten|Kommentare deaktiviert für Skandalurteil – Charlotte Knobloch verliert vor Gericht
It is hard to argue with people who believe their religion justifies hate. However, I’d like to respond energetically with a simple and clear statement to those who hate the Jews because he or she believes that Islam requires it.
„If there really is a higher omniscient power that answers to the name of Allah, Muslims should then accustom themselves to the idea that Allah loves Israel! The people of Israel are thriving although for every Jew there are more than a hundred Muslims in the world. If only ten percent of all Muslims hate Israel, then there are ten times as many enemies of Israel as there are Jews. But the people of Israel are thriving! It is apparent that Allah loves and protects the Jews and Israel. Either Mohammed misunderstood Allah or Muslims have misunderstood Mohammad. There’s obviously a misinterpretation. At some point Islam took a wrong turn because one thing is clear:
Allah loves the Jews!“
Now it’s up to us. May the Arab part of Facebook be flooded with this message!
Veröffentlicht unterIn English|Kommentare deaktiviert für Allah loves the Jews!
Am 1. Advent 2016 alarmierten Passanten im sächsischen Döbeln kurz nach sechs Uhr in der Früh die Polizei, weil sie einen Menschen an einer Brücke zwischen der Goldbornstraße und der Stadtbadstraße baumeln sahen. Wie sich herausstellte, wurde dort jedoch kein echter Mensch stranguliert, sondern eine lebensechte Reanimationspuppe aufgehängt. Diese war unter anderem mit einem Davidsstern und einem Hakenkreuz beschmiert.
Im selben Monat wurde Israel von einer Feuer-Intifada heimgesucht, die das Land in Flammen setzte und über 75.000 Menschen zur Flucht zwang. Auf Facebook freute sich auf Seiten wie „Islam Fakten“ ein hasserfüllter Mob über die zerstörerischen Flammen. Sprüche wie „Scheiß Juden“, „Israel soll brennen“ und „Verbrennt Ihr Hurensöhne“ machten die Runde.
Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Im November 2016 wurde das Feuer in Israel von vielen Leuten so gefeiert, wie Nazis einst die Brände im November 1938 feierten und zur gleichen Zeit wurde in Deutschland eine Puppe mit Davidstern und Hakenkreuz an eine Brücke aufgehängt.
Ein trauriger November!
Veröffentlicht unterNachrichten|Kommentare deaktiviert für Ein trauriger November!
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.