Das ZDF macht alles noch schlimmer und darf damit nicht einfach so davonkommen!

Anfang Juli 2016 behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Auf Nachfrage erbrachte das Magazin jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschte den Vorwurf daher einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte. Nachdem Tapfer im Nirgendwo über diesen Vorfall berichtet hatte, der ohne Zweifel eine der größten öffentlich-rechtlich finanzierten Verleumdungen von Juden in der neueren deutschen Geschichte darstellt, berichtete auch die BILD von der Angelegenheit. Tapfer im Nirgendwo fasst kurz zusammen:

Im Juli 2016 verbreitete das Magazin ZDF heute+ folgende Lüge:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

In dem ganzen Bericht wurde jedoch nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wurde, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

In dem Bericht sah man somit eine Menge arabischer Kinder, die auf brutalste Weise zum Hass verhetzt werden und auf israelischer Seite ein Buch, das kaum ein Deutscher lesen kann, wo es jedoch um Beduinen geht, die heute noch ganz genau so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung. Das ZDF verlor in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder zusammen mit israelischen Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden. Da gibt es kein Zusammen wie in Israel, sondern nur Hass. Das ZDF aber erklärte: „Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Nachdem ich diese Sache thematisierte hatte, änderte das ZDF seine Behauptung. Jetzt erklärt das ZDF:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Damit macht das ZDF jedoch alles noch viel schlimmer! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass das ZDF eine schreckliche Lüge über Juden in die Welt posaunt hat, löscht das ZDF eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden. Das ZDF hat selber Bilder von arabischen Kindern gezeigt, die mit Messern und Gewehren in der Hand rufen, Juden abstechen, erschießen und töten zu wollen. Warum also löscht das ZDF die folgende Aussage?

„Wie palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, Juden zu verachten und zu töten.“

Das ZDF hat gelöscht und leugnet somit jetzt den Judenhass. Nicht nur das. Das ZDF behauptet zudem, israelische Kinder würden dazu gebracht, palästinensische Kinder zu verachten und schreibt diese Behauptung zu einem Bericht, in dem man arabische Kinder sieht, die auf brutalste Weise zum mörderischen Hass auf Juden verhetzt werden, sowie ein israelisches Buch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, wo ein Beduine auf einem Kamel sitzt. Das bringt das ZDF dazu zu behaupten:

„Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Das ZDF setzt das Wort „israelische“ auch noch an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“

Mit dieser Verschlimmbesserung darf das ZDF nicht einfach so davon gekommen. Es gibt nur eine Überschrift, die den Bericht wahrheitsmäßig zusammenfasst und das ZDF darf nicht zur Ruhe kommen, bis der Sender nicht diese Wahrheit ausgesprochen hat. Sie lautet:

„Wie palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, Juden zu verachten und zu töten.“

Solange nicht dieser Satz beim ZDF steht, führt der Sender die brutale Lüge über Juden fort, die er in die Welt gesetzt hat. Ich rufe alle Leserinnen und Leser meines Blogs auf:

Schreit es raus! Macht es öffentlich! Teilt es! Das ZDF darf mit seiner öffentlich-rechtlich finanzierten Verleumdung von Juden nicht so ohne weiteres davon kommen. Das ZDF muss sich entschuldigen und die ganze Angelegenheit richtig stellen!

https://www.facebook.com/heuteplus/

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Serdar Somuncu schreibt, der Islamische Staat antwortet

Serdar Somuncu hat einen Brief an den Islamischen Staat geschrieben. Der Islamische Staat hat geantwortet. Tapfer im Nirgendwo wurde die Antwort über den Mittelsmann David Serebrianik zugespielt:

Lieber Bruder Somuncu,

wir alle haben Deinen Brief gelesen. Er hat uns unglaublich bewegt und berührt. Es ist so, als gingen uns die Augen auf. Wir alle fragen uns jetzt: Was machen wir da? Wie konnte es bloß so weit kommen? Was werden unsere Eltern von uns denken?

Manche von uns haben bitterlich geweint. Andere suchten Rat bei jüdischen Psychotherapeuten. Wiederum andere haben ihr Hab und Gut den Bettlern geschenkt, sind zum Christentum konvertiert und befinden sich auf dem Weg zu den europäischen Klostern, um dort als bescheidene Mönche um ihren Seelenfrieden und Vergebung ihrer Sünden zu beten.

Wir sind fasziniert, wie ein einzelner Mann, Du, lieber Bruder, es geschafft hast, das ganze Problem mit uns Bösewichtern zu regeln. Die ganze Welt zerbrach sich den Kopf, wie man unsere grenzenlose Gewalt stoppen kann und dann kamst Du! Mit nur ein paar scharfen Worten hast Du uns die ganze Dimension des Elends klargemacht, das wir angerichtet haben. Wir sind wirklich tief erschüttert. Eine einzige Passage aus Deinem Brief erlauben wir uns aber zu kritisieren oder zu hinterfragen. Du schreibst:

„Die Ungerechtigkeit, gegen die ihr kämpft, ist zur Selbstgerechtigkeit geworden, von der ihr nicht mehr lassen könnt.“

Lieber Bruder,

wir haben niemals gegen irgendwelche Ungerechtigkeit gekämpft. Da musst du uns mit jemandem verwechselt haben. Wir haben Köpfe abgeschnitten, Frauen und Kinder misshandelt und umgebracht, Männer und Frauen bei lebendigem Leibe verbrannt und wir haben das alles gemacht, weil wir es machen konnten und es unglaublich geil fanden. Das mit Allah? Jaja – Allah ist groß, aber noch geiler ist es, einen brennenden Menschen schreien zu hören.

Wir haben gehört, dass Du in Deinem Land oft zu unrecht als alberner Spässchenmacher, gedankenloser Possenreisser und amerikahassender Volltrottel bezeichnet wirst. Gib uns bitte bei Gelegenheit die Adresse dieser gottlosen Bastarde, wir kommen vorbei und schneiden ihnen ihre dummen Köpfe ab! Inshallah!

Und jetzt müssen wir ganz schnell Schluss machen. Es ist vieles zu erledigen. Noch brennende Scheiterhaufen löschen, Frauen freikaufen, die wir versklavt haben, den Kids eine Playstation kaufen. Dann später am Abend, Demokratie einrichten, Meinungsfreiheit einführen, damit auch bei uns jeder Vollidiot in Schrift und Bild beweisen kann, dass er ein Vollidiot ist.

Alles erdenklich Gute auf Deinem Weg der kabarettistischen Erleuchtung!

Dein Islamischer Staat

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Die jüngste Autorin von Tapfer im Nirgendwo

Heute präsentiert Tapfer im Nirgendwo die jüngste Autorin des Blogs. Ihr Name ist Leah Sophie. Sie ist fünf Jahre alt und kommentiert die Ehe für Homosexuelle.

„Mama, was ist der CSD?“

„Ehm… eine Demonstration.“

„Was ist das?“

„Demonstrieren heisst, dass man auf etwas aufmerksam machen möchte. Dazu gehen dann ganz viele Leute auf die Straße. Beim CSD möchte man darauf aufmerksam machen, dass jeder den Menschen heiraten darf, den er liebt. Also dass nicht nur Männer und Frauen heiraten dürfen, sondern auch Männer Männer und Frauen Frauen.“

„So wie Du und der Papa?“

„So wie ich und der Papa. Genau“

„Aber warum dürfen denn Männer keine anderen Männer heiraten?“

„Weil das noch nicht erlaubt ist. Und dass das erlaubt wird, wollen die Menschen beim CSD erreichen.“

(Nachdenklich Schweigen)

„Das ist aber doof, wenn die nicht heiraten dürfen, obwohl die sich lieb haben. Dann sind die bestimmt traurig.“

„Ja, viele sind das.“

„Wenn ich groß bin, helfe ich denen beim Demonstrieren. Man soll ja den Menschen heiraten, den man liebt, damit man nicht weinen muss. Stell Dir vor, Du hättest den Papa nicht heiraten dürfen.“

„Ja, das musst Du unbedingt machen. Aber wir hoffen, dass es nicht so lange dauert und das ganz bald erlaubt wird.“

„Wenn ich nicht mehr demonstrieren kann, dann feier ich die Hochzeit mit.“

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Für diese Lüge des ZDF muss es Konsequenzen geben!

Wer heute, am 8. Juli 2016 auf die Mediathek des ZDF geht, findet dort einen Bericht des Magazins ZDF heute+, der mit einer Überschrift versehen ist, die nichts weiter ist, als eine Lüge über Israel und ein Gerücht über Juden.

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

In dem ganzen Bericht wird jedoch nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon.

Daher sieht man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wird, ist ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

Für Nurit Peled-Elhanan von der Hebräischen Universität in Jerusalem ist das ein rassistisches Stereotyp!

Mittlerweile haben Teile des ZDF erkannt, dass sie einen Fehler gemacht haben. Auch auf der Facebookseite von ZDF heute+ stand einige Zeit:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Die Lüge wurde etwas relativiert, bleibt aber im Kern bestehen:

Die Mediathek des ZDF hält weiter an der Lüge fest und posaunt sie in die Welt! Die Redaktion von ZDF heute+ ist somit für eine der größten öffentlich-rechtlichen Verleumdung von Juden in der jüngeren deutschen Geschichte verantwortlich. Das muss Konsequenzen haben! Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem schon einmal mit Geldern des Volkes Lügen und Gerüchte über Juden produziert wurden, ich dazu gezwungen werde, Lügen über Juden und Israel zu finanzieren. Da ich nicht einfach sagen kann, ich bestelle das ZDF ab, so wie ich jede Zeitung, jedes Abo und jeden anderen nicht öffentlich-rechtlichen Bezahlsender abbestellen kann, muss das ZDF für diese in meinen Augen offensichtliche Volksverhetzung juristisch zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland werde ich schließlich gezwungen, den Pay-TV-Sender ZDF zu kaufen.

Wäre ich Jude, ich würde mich weigern, diese Propaganda gegen Israel zu finanzieren, alleine schon, um zu sehen, zu welcher Strafe die deutsche Justiz greifen wird, wenn ein Jude sich weigert, deutsche Propaganda gegen Israel zu finanzieren. Die Weigerung könnte wie folgt klingen:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragszentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet.

Deutschland ist eine Demokratie! In dieser Demokratie sind Sie keine gewählte Institution. Sie sind lediglich ein Medienunternehmen! Es steht Ihnen somit nicht zu, Geld von mir zu erzwingen!

Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht.

Die Zeiten, wo Juden gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Daher mache ich jetzt den nötigen Schritt.

Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

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Geht doch!

Warum diese Bilder ein Grund zur Freude sind, können Sie in diesem Artikel lesen. Einfach klicken!

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ZDF heute+ / Das Plus steht für Hass!

Im Mai 2016 präsentierte das Magazin ZDF heute+ einen Bericht über ein zwölfjähriges Mädchen, das losgezogen war, um Juden zu ermorden. Allerdings ging es in dem Bericht nicht darum, wie das Mädchen zu diesem Hass erzogen wurde, sondern das ZDF präsentierte einen tendenziösen und extrem unausgewogenen Bericht, der dazu schwieg, dass die Diktatur der Hamas und der Fatah Kinder zum Morden anstiftet und als Terroristen missbraucht, um die eigene Vernichtungsindustrie am Laufen zu halten, die in der Gründungscharta der Hamas unter Artikel 7 festgelegt ist. Dort steht, dass das gesamte jüdische Volk weltweit vernichtet werden muss.

Am Ende des Berichtes wurde gezeigt, wie das Mädchen gefeiert wurde. Spätestens hier hätte das ZDF erwähnen müssen, dass die Familien der Terroristen und Judenmörder von der Hamas und der Fatah fürstlich belohnt werden, nicht selten mit Geldern aus Deutschland, was bedeutet, dass eine arme Familie nur eine Tochter braucht, die Juden absticht, um der Armut zu entkommen! Das ZDF aber schwieg dazu! Ich fragte daher bei der Redaktion nach:

„Können Sie mal einen Beitrag darüber machen, warum das Mädchen morden wollte? Woher kommt der Hass auf Juden? Ich finde, ein Bericht über die HJ (Hamasjugend) ist mehr als überfällig! Nur dann versteht man auch die israelische Reaktion.“

Die Antwort kam prompt:

ZDF heute+ versprach mir, bei der nächsten Redaktionskonferenz über die Hamasjugend und den Judenhass, der in die Köpfe arabischer Kinder gehämmert wird, als mögliches Thema zu reden. Ich schickte der Redaktion daher ein paar Filme, in denen zum Hass auf Juden aufgerufen wird. Ich schickte einen Link zu einer Kindersendung mit dem Hamas-Hasen Assud, der Kinder zum Krieg gegen Ungläubige aufruft und es liebt, Juden zu essen, sowie einen Link zur Hamas Mickey Mouse, die Kinder Lieder Judenmorde singen lässt. Ich schickte der Redaktion ebenfalls ein paar Videos, in denen folgende Dinge in die Kamera gesagt wurden:

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“

„Der größte Feind eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Anfang Juli 2016 war es dann so weit. ZDF heute+ präsentierte einen Bericht unter der Überschrift: „Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Allerdings wurde in dem ganzen Bericht nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nicht. Daher zeigte der Bericht ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Wie also kam das ZDF zu der Behauptung, in dem Bericht sähe man, wie israelische Kinder dazu gebracht werden, Menschen zu hassen und zu töten?

Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wird, ist ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

Für Nurit Peled-Elhanan von der Hebräischen Universität in Jerusalem ist das ein rassistisches Stereotyp!

ZDF heute+ zeigte somit arabische Kinder, die mit Messern und Gewehren in den Händen rufen, Juden abstechen und erschießen zu wollen und ein israelisches Buch, in dem ein Araber auf einem Kamel gezeigt wird und titelte:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Ich schrieb daher wieder die Redaktion an: „Ich habe den Bericht gesehen. Dort wird nicht gezeigt, dass israelische Kinder zum Hass erzogen werden. Warum also steht das in der Ankündigung?“

Diesmal antwortete die Redaktion nicht, veränderte jedoch kurze Zeit später ein wenig die eigene Ankündigung. Das „und zu töten“ wurde gestrichen!

Das reicht nicht! Die Redaktion von ZDF heute+ hat offensichtlich gelogen und das muss Konsequenzen haben! Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem schon einmal mit Geldern des Volkes Lügen und Gerüchte über Juden produziert wurden, ich dazu gezwungen werde, Lügen über Juden und Israel zu finanzieren. Da ich nicht einfach sagen kann, ich bestelle das ZDF ab, so wie ich jede Zeitung, jedes Abo und jeden anderen nicht öffentlich-rechtlichen Bezahlsender abbestellen kann, muss das ZDF für diese in meinen Augen offensichtliche Volksverhetzung juristisch zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland werde ich schließlich gezwungen, den Pay-TV-Sender ZDF zu kaufen.

Wäre ich Jude, ich würde mich weigern, diese Propaganda gegen Israel zu finanzieren, alleine schon, um zu sehen, zu welcher Strafe die deutsche Justiz greifen wird, wenn ein Jude sich weigert, deutsche Propaganda gegen Israel zu finanzieren. Die Weigerung könnte wie folgt klingen:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragszentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet.

Deutschland ist eine Demokratie! In dieser Demokratie sind Sie keine gewählte Institution. Sie sind lediglich ein Medienunternehmen! Es steht Ihnen somit nicht zu, Geld von mir zu erzwingen!

Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht.

Die Zeiten, wo Juden gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Daher mache ich jetzt den nötigen Schritt.

Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

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I was just five weeks old

I was just five weeks old, when Germans were singling out Jews. They selected Jews to be exterminated. Some of those singled out were children! 

I was born on May 22, 1976. A month later on June 27, 1976, Air France flight 139 from Tel Aviv to Paris was hijacked after a stopover in Athens. There were twelve crew members and two hundred fifty-eight passengers on board. The hijackers called themselves „Commando Che Guevara“, named after a man who lets the hearts of many armchair rebels beat faster. The terrorists belonged to the Popular Front for the Liberation of Palestine. However, two German members of the “Revolutionary Cells” – Wilfried Böse and Brigitte Kuhlmann – also participated. Together they forced the Air France plane to fly to Entebbe airport in Uganda; there they enjoyed the support of the Idi Amin regime.

The purpose of the hijacking was to force the release of fifty three convicted criminals in Israel, France, the Federal Republic of Germany and Switzerland, including members of two German terrorist organizations, the Red Army Faction led by Andreas Baader and Ulrike Meinhof, and the “June 2 Movement”. In addition, the kidnappers demanded five million dollars from the French Government for the return of the aircraft.

The passengers were held hostage at the Entebbe airport terminal. The two Germans, Wilfried Böse and Brigitte Kuhlmann, were responsible for determining and separating Jews on the basis of Israeli passports, but also on presumed Jewish names. That led to some passengers being falsely identified as Jews. After the selection process, all non-Jews were allowed to leave unharmed. (The pilot and his crew heroically remained.) One Holocaust survivor proved his Jewishness by showing his tattooed prisoner number so as to remind Wilfried Böse of selection procedures which determined life and death in Nazi concentration camps. Wilfried Böse replied that he wasn’t a Nazi, but was rather an idealist.

Today I am forty years old, and idealists are still making selections. Although in recent decades some of the worst crimes against humanity have been committed in Rwanda, Cambodia, Srebrenica and people are still being brutally repressed in Saudi Arabia, Korea and Iran, the United Nations has signed off more resolutions against Israel than against all other nations! The United Nations is fixated on a tiny population making up a mere 0.1% of the total world population. While 99.9% of the world is viewed with leniency, 0.1% has been selected for special attention. For example, at the 59th session of the United Nations Commission on the Status of Women only Israel was condemned for violations of women’s rights! The International Federation of Soccer Associations (FIFA) awarded Qatar to host the 2022 World Cup, where according to law, women, homosexuals and dissenters are regularly tortured and murdered. In May 2015 the FIFA was even seriously discussing the exclusion of Israel from the association.

It’s selective when the United Nations admonishes only Israel.
It’s selective when someone declares Israel to be the greatest threat to world peace.
It’s selective when someone blames only Israel for the suffering in Gaza.
It’s selective to name just Israel an apartheid state, although it is the only country in the Middle East where there is no apartheid.
It’s selective when it’s alleged that the media tends to be pro-Israel.
It’s selective to talk of „illegal Jewish settlers“, but not also designate non-Jewish settlers as illegal.
It’s selective to boycott only Israeli products.

They say being selective is being idealistic!

But this kind of idealism can be thwarted. Forty years ago, there was one state that freed nearly all those captive Jews from the clutches of the kidnappers: Israel!

Nearly eighty years ago when Jews were being selected by Germans brandishing whips and pistols, there was no Israel. In 1941, the Grand Mufti of Jerusalem and the Führer of Nazi Germany met in Berlin. Al-Husseini was housed magnificently and was given a large sum of money for expenditures. The funds were provided by the sale of gold stolen from Jews. Al-Husseini demanded his offices be situated in a apartment confiscated from Jews. His staff was housed in a half-dozen other houses provided by the Nazis. Additionally, al-Husseini was given a suite in the luxurious Hotel Adlon in Berlin and allowed access to holiday apartments in Hotel Zittau and Oybin Castle in Saxony. In those accommodations, a „final solution“ was discussed.

Al-Husseini wanted to rule a „Jew-free“ country. The Mufti and the Führer discussed methods of a systematic and industrial extermination of all Jews. After that meeting, the conference at Wannsee took place. Adolf Eichmann informed Al-Husseini in detail about the plans for exterminating European Jews in the map room of the Berlin SS headquarters. Eichmann’s aide testified that the Grand Mufti was very impressed and so taken by this plan for exterminating the Jews that he asked Eichmann to send him an expert as a personal assistant to design and construct death factories in Jerusalem as soon as Germany had won the war and the Mufti himself was in power.

The world community looked away when Jews were persecuted and murdered in Europe. It was only when they were threatened by Nazi Germany that action was taken! Today the world looks away again, when it comes to Jews. The whole world? No! A small country is not looking away: Israel!

When 850,000 Jews were expelled from Arab countries 70 years ago, Israel admitted them as new citizens. When Jews were selected in Entebbe, Israel freed them. Every time when Israel is attacked with rockets, which are fired with the intention to kill as many Jews as possible, Israel shoots these missiles down from the skies. Sometimes those rockets are fired many times a day for weeks on end. When Jews are abducted, Israel uses all its expertise and humanity to free them. Israel will never accept selection disguised as idealism!

For Jews, there are two alternatives today: to be loved as victims of hatred or to be hated if they defend themselves. So, if I had to choose between “popular but dead” and “alive but unpopular”, I’ll choose life!

Dear Nations of the World,

Not united, you did nothing when Jews were persecuted. And now as the United Nations, you’re unified against Jews when they defend themselves. I’d like to comment on that in a direct way: Fuck you!

(Translation: William Wires)

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Ich war gerade mal fünf Wochen alt

Ich war gerade mal fünf Wochen alt, als Juden von Deutschen selektiert wurden. Sie wurden selektiert, um getötet werden zu können. Unter den Selektierten waren auch Kinder! Ich wurde am 22. Mai 1976 geboren.

Am 27. Juni 1976, wurde Flug 139 der Air France, der von Tel Aviv nach Paris führen sollte, nach einer Zwischenlandung in Athen entführt. Es waren zwölf Besatzungsmitglieder und zweihundertachtundfünfzig Fluggäste an Bord. Die Entführer nannten sich „Kommando Che Guevara“, benannt nach dem Mann, dessen Gesicht noch heute auf vielen T-Shirts und an vielen Bars zu sehen ist. Einige Terroristen gehörten zu der Volksfront zur Befreiung Palästinas. Zwei Terroristen waren Deutsche. Ihre Namen waren Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Sie gehörten zu den Revolutionären Zellen. Gemeinsam zwangen sie die Piloten der Air France Maschine den Flughafen Entebbe in Uganda anzufliegen, da dort die Terroristen durch das Regime Idi Amins unterstützt wurden.

Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt dreiundfünfzig Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden. Darunter waren auch Mitglieder von zwei deutschen Terrororganisationen, nämlich der Roten Armee Fraktion um Andreas Baader und Ulrike Meinhof und der Bewegung 2. Juni. Außerdem forderten die Entführer fünf Millionen US-Dollar von der französischen Regierung für die Rückgabe des Flugzeuges.

Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln gehalten, wo sie in Juden und Nicht-Juden selektiert wurden. Die Selektion wurde von den Deutschen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann vorgenommen, die anhand der israelischen Papiere, aber auch aufgrund vermeintlich jüdischer Namen die Menschen selektierten. So wurden auch einige Passagiere fälschlicherweise als Juden identifiziert. Nach der Selektion wurden die Juden als Geiseln gehalten und die übrigen Menschen freigelassen. Ein Überlebender des Holocausts zeigte Wilfried Böse bei der Selektion seine eintätowierte Häftlingsnummer, um ihn so an die Selektion in den Konzentrationslagern erinnern. Wilfried Böse erklärte daraufhin, er sei kein Nazi, sondern Idealist.

„Ich bin kein Nazi. Ich bin Idealist!“

Das war damals. Heute sitzen die Idealisten in den Vereinten Nationen. Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. In einer manischen Fixiertheit auf nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sehen die Vereinten Nationen ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Während 99,9% der Welt mit Milde beäugt werden, werden 0,1% selektiert. Bei der 59. Jahressitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen wurde nur Israel für die Verletzung von Frauenrechten verurteilt! Der Weltfußballverband FIFA wiederum, der die Fußballweltmeisterschaft 2022 an Katar vergeben hat, wo regelmäßig Frauen, Homosexuelle und Andersgläubige gefoltert und ermordet werden, diskutierte Ende Mai 2015 ernsthaft darüber, ausgerechnet Israel aus dem Verband auszuschließen.

Es ist eine Selektion, wenn die Vereinten Nationen ausschließlich Israel tadeln, Jürgen Todenhöfer ausschließlich Israel die Schuld am Leid in Gaza gibt und ausschließlich zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen wird. Es ist eine Selektion, ausschließlich Israel einen Apartheidsstaat zu nennen, obwohl es das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem es keine Apartheid gibt. Es ist eine Selektion, ausschließlich von „illegalen jüdischen Siedlern“ zu sprechen, aber alle anderen Siedler, die nicht jüdisch sind, nicht als illegal zu bezeichnen.

All das ist Selektion, aber die Selektierer nennen es Idealismus!

Es gibt jedoch einen Staat, der diesem Idealismus Einhalt gebietet. Im Jahr 1976 befreite Israel fast alle Juden aus den Fängen der Geiselnehmer in Entebbe und rettete ihr Leben.

Als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Selektion von Juden von deutscher Hand geplant und durchgeführt wurde, gab es noch kein Israel. Im Jahr 1941 trafen sich der Großmufti von Jerusalem und der Führer von Nazideutschland in Berlin, um über die “Endlösung der Judenfrage” zu diskutieren. Al-Husseini wollte das Land, über das er zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden.

Nach dem Treffen der beiden „Idealisten“ fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvenichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Die Weltöffentlichkeit schaute weg, als Juden in Europa verfolgt und ermordet wurden. Erst als der Rest der Welt selbst Opfer Deutschlands wurde, schritt die Weltöffentlichkeit ein! Heute schaut die Welt wieder weg, wenn es gegen Juden geht. Die ganze Welt? Nein! Ein kleines Land schaut nicht weg. Israel!

Als in der Mitte des 20. Jahrhunderts 850.000 Juden aus der arabischen Welt vertrieben wurden, nahm Israel die Juden auf! Als Juden in Entebbe selektiert wurden, befreite Israel sie. Jedes Mal, wenn Israel mit Raketen angegriffen wird, die in der Absicht abgefeuert werden, so viele Juden wie möglich zu töten, fängt Israel diese Raketen ab. Zu manchen Zeiten fliegen diese Raketen wochenlang mehrmals am Tag! Wenn Juden entführt werden, nutzt Israel all sein Wissen zur Befreiung der Menschen und Israel wird niemals die als Idealismus getarnte Selektion von Juden der Vereinten Nationen akzeptieren!

Für Juden gibt es heute zwei Alternativen. Sie können als Opfer von Judenhass geliebt werden oder sie werden kritisiert und gehasst, weil sie sich wehren. Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen ‚tot beliebt‘ und ‚lebendig unbeliebt‘, ich wählte lebendig!

Veröffentlicht unter Deutschland, Politik | Kommentare deaktiviert für Ich war gerade mal fünf Wochen alt

Kölner Gericht verbietet einem Juden aus New York zu sagen, eine feministische Christin in Deutschland habe gesagt, ein Moslem aus Duisburg trinke Bier!

Im traurigen Monat November war’s, die Tage wurden trüber, der Wind riss von den Bäumen das Laub, da reiste Tuvia Tenenbom nach Deutschland hinüber. Das Landgericht Köln hatte ihn aus New York einfliegen lassen, um darüber zu entscheiden, ob der Imam in Duisburg im Rosengarten einer christlichen Feministin Bier trinkt.

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Am 5. November 2014 um 14 Uhr versuchte das Kölner Landgericht im Raum 222 Licht ins Dunkel der Trinkgewohnheiten eines Duisburger Imams zu bringen. Angestoßen wurde die ganze Verhandlung von der Rosenzüchterin Gitti Schwantes. Sie hatte den Suhrkamp Verlag verklagt, weil sie die Darstellung ihrer Person im 18. Kapitel des Buchs „Allein unter Deutschen“ von Tuvia Tenenbom als Schmähung empfand. Ihrer Klage wurde stattgegeben. Die Stellen in der deutschen Ausgabe sind heute geschwärzt.

In der amerikanischen Ausgabe des Buchs unter dem Titel „I sleep in Hitler’s room“ sind die Stellen nach wie vor enthalten. Wer ist diese Gitti Schwantes, die es geschafft hat, das in Deutschland die Zensur durchgeführt wurde?

Gitti Schwantes ist eine selbsternannte Friedensaktivistin, die fest davon überzeugt ist, dass es für den Weltfrieden förderlich ist, wenn sie als Feministin versucht, interreligiöse Spannungen dadurch abzubauen, dass sie einen Rosengarten in unmittelbarer Nähe einer Duisburger Moschee betreibt, damit sich dort Muslime, Juden und Christen „begegnen“ können, um sich „lieb zu haben“. Gitti Schwantes war die treibende Kraft einer „Friedens-und-Liebe-Initiative“ unter dem Namen „Rosen für Marxloh“, die in der Nähe der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh einen Rosengarten für Christen, Moslems und Juden zum Gernhaben betrieb. „Rosen riechen gut“, sagte Gitti damals.

Für seinen Reisebericht „Allein unter Deutschen“ begab sich Tuvia Tenenbom auf Entdeckungsreise durch Deutschland. Er war auf der Suche nach der „deutschen Identität“. Seine Motivation war: „Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestimmt? Wie gehen Sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um? Wie reflektiert und kritisch sind sie dabei?“

Tuvia Tenenbom musste Gitti Schwantes einfach interviewen, denn wer glaubt, den Weltfrieden und Liebe zwischen den Religionen durch einen Rosengarten neben einer Moschee stiften zu können, ist in diesem Zusammenhang Gold! Tuvia ging also zu Gitti und hatte eine einfache Frage:

„Können sich Juden, Christen und Muslime nicht einfach in einem türkischen Restaurant begegnen? Ich habe sie selbst ausprobiert. Gehen Juden und Christen in diese Restaurants?“

Auf diese Frage soll Gitti Schwantes mit einem „Nein“ geantwortet haben und so stand es auch in dem Buch. Gitti Schwantes aber bestritt dieses „Nein“. Daher ist es im Kapitel 18 geschwärzt. Nicht geschwärzt ist diese Geschichte: Tuvia Tennbom besucht Hamiyet, eine muslimische Freundin von Gittis Rosengartens. Gitti, Hamiyet und Tuvia saßen an einem großen Tisch in der Küche, aßen und redeten. Im Verlauf des Gesprächs sagte Hamiyet so nette Sachen wie: „Die Juden haben Jesus getötet“ und „Jesus war kein Jude. Keiner der Propheten war Jude.“ Zudem behauptete sie, der Koran sage, die Juden stiften Unruhe und sind Kriegstreiber. Gitti Schwantes saß daneben und hörte alles mit an.

Das sind also die netten Frauen, die in Gittis Garten Rosen schnüffeln und Juden gern haben sollen. Tuvia Tenenbom schreibt: „Und da ist Gitti, die für Frieden und Liebe ist, vorausgesetzt der Jude bleibt draußen.“

Ein Gesprächsabschnitt zwischen Tenenbom und Schwantes ist in diesem Zusammenhang besonders aufschlussreich. Ich gebe ihn verkürzt wieder:

Tenenbom: „Würden Sie gerne in einen Rosengarten neben einem NPD-Büro gehen?“

Schwantes: „Nein!“

Tenenbom: „Warum sollten dann Menschen, die von Muslimen gehasst werden, in ihrem Garten kommen?“

Schwantes: „Ich weiß es nicht.“

Tenenbom: „Vielleicht sollte man das ganze einfach abblasen?“

Schwantes: „Dafür ist es zu spät.“

Tenenbom: „Warum?“

Schwantes: „Was soll ich sagen – dass ein Mann zu zu mir kam und mir Fragen stellte, die ich nicht beantworten konnte? Wie beschämend!“

Tenenbom fragt, ob sie religiös sei. Sie sagt: „Nein.“ Er fragt, ob sie an die Emanzipation der Frauen glaube. Sie sagt: „Natürlich!“ Er fragt, warum sie dann eine religiöse Einrichtung unterstütze, die an einen Gott glaubt, an den sie nicht glaubt, die aber glaubt, Frauen müssen einen Hijab tragen. Sie sagt, Islam bedeute Frieden, das habe ihr ein Moslem gesagt. Tenenbom sagt, Islam bedeute Unterwerfung unter Allah und liegt damit deutlich näher an der Wahrheit. Gitti Schwantes aber bleibt dabei: „Ich möchte an den Frieden glauben!“ Gitti und Hamiyet. Zwei Typen. Tuvia Tenenbom beschreibt sie in seinem Buch wie folgt:

„Ich habe nicht wenige Menschen wie Gitti kennengelernt: weiße, intellektuelle Aktivisten, die sich für Freiheit und Frieden einsetzen und aus irgendeinem Grund islamische Institutionen unterstützen, die das genaue Gegenteil von dem predigen, woran sie selbst glauben (…) Ich traf auf Stolz unter den Türken, großen Stolz, aber auch auf viel Hass. Ich bewundere ihr Rückgrat, ihre Leidenschaft, ihr Engagement und ihre Herzenswärme. Ihr unsinniger Hass aber, ihre grenzenlose Judenverhöhnung und die Leichtigkeit, mit der ihre Gemeinschaft sich dem Fanatismus an den Hals wirft, widert mich an. Tut mir leid.

Und dann sind da noch die Deutschen. Was sie beschützen, ist nicht der Koran oder der Islam, da sie von beidem keine Ahnung haben, sondern die Art von Islam, die in ihrer Gesellschaft vorherrscht. Hier sind Deutsche, die die Schande, die Judenmörder von gestern zu sein, dadurch auslöschen wollen, dass sie sich mit den Judenhassern von heute zusammen tun. Diese Deutschen haben kein Rückgrat, keinen Stolz, keine Ahnung und nur sehr wenig Menschlichkeit. Tausendmal am Tag sagen sie „peace and love“, ohne es wirklich zu meinen. Mit zwei Fingern machen Sie das Friedenszeichen, ihre Herzen aber singen ‚Sieg Heil‘.“

Diese Beschreibung wollte Gitti nicht auf sich sitzen lassen. Ein weiterer Grund, warum sich die streitenden Parteien am 4 November 2014 im Raum 222 im Landgericht Köln trafen. Während der Verhandlung erbat sich Gitti Schwantes das Wort und stellte eine Frage direkt an Tuvia Tenenbom: „Meinen Sie, ich bin eine Antisemitin?“ Die Antwort kam direkt: „Sadly, yes!“ Er fügte hinzu: „Sie sind kein schlechter Mensch. Sie sind nicht böse, aber alles was sie sagen, wie sie sich verhalten, wie sie alles Böse entschuldigen, was über Juden gesagt wird, zeigt mir, dass sie antisemitisch sind.“

Geknickt lehnte sich Gitti Schwantes auf ihrem Stuhl zurück. Das Buch „Allein unter Deutschen“ lag vor ihr, die Blätter vergilbt und mit diversen Notizzettel versehen. Sie schien das Buch wie die Bibel zu behandeln und tatsächlich wirkte die Verhandlung ein bisschen so, als sei Gitti Schwantes nur gekommen, um Absolution zu erhalten. Die Christin wollte vom Juden hören, dass sie keine Antisemitin ist. Gitti konnte einem fast ein wenig leid tun, denn Absolution bekam sie an diesem Nachmittag nicht. Stattdessen erhielt sie diesen Rat von Tuvia Tenenbom: „Warum lassen sie nicht einfach los? Für mich ist dies schon längst eine vergangene Geschichte.“

Gitti Schwantes konnte aber nicht loslassen. Erst musste noch das Herzstück der Verhandlung geklärt werden: die Trinkgewohnheiten des Duisburger Imams.

In seinem Buch beschrieb Tuvia Tenenbom, wie er den Imam der Duisburger Merkez-Moschee vor dem Rosengarten mit den judenfeindlichen Äußerungen des Gemeindemitglieds Hamiyet konfrontierte. Der Imam sagte, er verurteile zwar uneingeschränkt jegliche Form des Antisemitismus, aber auf einen bloßen Verdacht hin könne er nichts unternehmen. Tuvia Tenenbom zeigte daraufhin auf Gitti Schwantes, die sich im Rosengarten befand, um sie als Zeugin anzuführen und fragte: „Kennen Sie sie?“ Der Imam, so stand es bis vor kurzem in der deutschen Ausgabe des Buchs, brach daraufhin sofort das Gespräch ab und sagte: „Ich muss jetzt gehen.“ Es sind die folgenden Worte im Buch, die Gitti Schwantes Hauptgrund zur Klage sind:

„Gitti, die stets wachsame Moscheeapologetin, sieht dies voll Kummer. Und doch braucht sie keine Minute, um mit einer weiteren Theorie aufzuwarten: „Vielleicht“, sagt sie, „ist der Imam betrunken. Er hat kein Wort von dem gemeint, was er sagte. Er hat einfach ein Bier über den Durst getrunken.“

Diese Worte sorgten dafür, dass Gitti Schwantes nicht mehr ruhig schlafen konnte und ihr Anwalt erklärte mir am 22. Januar 2014 auch warum:

„Mal nur angenommen, meine Mandantin hätte wirklich gesagt, der Imam habe ein Bier über den Durst getrunken, dann hätte sie damit einen Imam beleidigt, weil sie behauptet hat, er würde Bier trinken. Das ist eine sehr grobe Beleidigung im Islam. Tuvia Tenenbom hätte das niemals schreiben dürfen. Er bringt damit meine Mandantin in Gefahr.“

Gitti Schwantes hatte somit Angst, weil sie glaubte, ihre vermeintlich getätigt Aussage, der Imam hätte ein Bier über den Durst getrunken, könne einige Muslime so erzürnen, dass sie zur Gewalt greifen. Was für ein Bild hat Gitti Schwantes vom Islam? In ihrer Welt sind Muslime aber verdammt schnell mit Gewalt an der Hand. Ist Gitti etwa islamophob? Hat sie den Garten vielleicht nur gegründet, um die wilden Muslime ihrer Phantasie zu zähmen? Selbst wenn die Muslime so wären, wie Gitti Schwantes es befürchtet, was kann Tuvia Tenenbom dafür? Wenn sie wirklich Angst hat, sie könne von Muslimen bedroht werden, nur weil sie vielleicht gesagt hat, der Imam von Duisburg hat wohl ein Bier über den Durst getrunken, dann sollte sie sich lieber mit der muslimischen Gemeinde auseinandersetzen, statt den Suhrkamp Verlag zu verklagen.

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Aber das Kölner Landgericht gab ihr Recht und verbat einem Juden aus New York zu sagen, eine feministische Christin aus Deutschland habe gesagt, ein Moslem aus Duisburg trinke Bier!

Als die Zeugenaussage von Tuvia Tenenbom zu Ende war, verließ ich mit ihm den Gerichtssaal. Draußen wartete ein Mitglied der muslimischen Gemeinde, das ebenfalls geladen war, die Sache mit dem Bier und dem Imam zu klären. Tuvia ging auf den jungen Mann zu, gab ihm die Hand und sprach:

„Du Schmock! Weißt Du warum wir hier sind?“ Er zuckte mit den Achseln: „Der einzige Grund, warum wir hier sind, ist, dass Gitti Angst hat, Du und Deine Freunde könnten sie umbringen, weil sie gesagt hat, der Imam hätte ein Glas über den Durst getrunken.“

Beide schauten sich an, fassungslos. Im traurigen Monat November war’s.

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Bilder von der CSD-Parade 2016 in Köln

Wozu das Ganze? Das werde ich jedes Jahr wieder gefragt. Wo ist der Sinn? Was wollt Ihr erreichen?

Es gibt nichts zu erklären und nichts zu rechtfertigen! Wer nicht versteht, worum es bei der Parade geht, kann glücklich sein und ist nicht gemeint! Um Euch geht es nicht!

Der Sinn ist nämlich ganz einfach: Füreinander da sein!

Und jeder, der schon mal die Angst gespürt hat, die Hand des geliebten Menschen in der Öffentlichkeit zu halten oder den Menschen, den man liebt, zu küssen, der versteht, wozu das alles gut ist!

Kunst gegen Bares und Tapfer im Nirgendwo waren 2016 wieder mit dabei. Hier ein paar Bilder:


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