„Warum ich kein Muslim bin“

Es gibt immer noch Religionen, die scheinen heilig zu sein. Kritisiert man sie, wird verbales Holz für Scheiterhaufen gesammelt. Gerade mal ein paar Stunden nur war ein Artikel von mir über Homophobie im Islam online, da wurde breits die große flammende Keule gegen mich geschwungen:

„Eine Religion, beziehungsweise die Lebensart von Menschen für pauschale Stimmungsmache benutzen, Opfer zu instrumenalisieren und ganze Bevölkerungsgruppen zu Terroristen zu erklären, Bravo, Gerd Buurmann, noch zwei bis drei solcher „Tapfer im Nirgendwo“ Aufsätze und Donald Trump wird auf Dich aufmerksam und Dich eventuell in seinem Wahlkampfteam aufnehmen.“

Natürlich, wer eine Religion kritisiert, sitzt sofort im Boot eines Donald Trumps. Vermutlich sitzen in diesem Boot auch Voltaire, Friedrich Nietzsche und Ute Ranke-Heinemann.

Wer einen Menschen kritisiert, weil er eine andere Hautfarbe hat, ist ein Rassist. Wer einen Menschen aufgrund seines Geschlechts kritisiert, ist ein Sexist. Wer jedoch einen Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Ideologien kritisiert, ist ein Kritiker! Die Kritik ist das Mittel der Aufklärung. Wer Kritik unterbinden will, betreibt damit anti-aufklärerische Gesinnungstyrannei!

Religionen sind Ideologien. Viele Menschen können sich zwar nicht aussuchen, im Sinne welcher Religion sie erzogen werden, aber sobald sie erwachsen sind, können sie ihre Vernunft nutzen und entscheiden, ob und wie sie in diesem Glauben weiter denken wollen.

Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russel. In dem Essay kritisiert Russel auf das Schärfste das Christentum. Dieses Werk ist für die Aufklärung von unschätzbarem Wert. Ich verstehe nur zu gut, warum der Autor im Jahr 1950 den Nobelpreis für Literatur erhalten hat.

Ich bin katholisch erzogen worden. Ich war Messdiener und habe die wichtigsten Sakramente der Kirche erleben müssen: Taufe, Beichte, Kommunion, Firmung, Missbrauch. Ich feiere Weihnachten, bekreuzige mich, wenn ich eine Kirche betrete und zünde oft in Kapellen Kerzen an. Dennoch gibt es immer wieder Momente, da ich das Christentum kritisiere und laut erkläre, warum ich kein Christ bin, nämlich immer dann, wenn im Namen des Christentums Verbrechen begangen werden und dafür Bibelstellen zitiert werden, die tatsächlich eben diese Verbrechen unterstützen. Nach dem Anschlag in Orlando zum Beispiel erklärte ein christlicher Pastor in Sacramento, es sei gut, dass die fünfzig „Pädophilen“ erschossen wurden, weil dadurch die Welt besser geworden sei.

Wenn ich so einen Pastor sehe, dann erkläre ich nicht umständlich, was meiner Meinung nach Christentum bedeutet, sondern ich sage nur: „Das ist ein Grund, warum ich gerade kein Christ bin!“ Bertrand Russel schrieb:

“Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”

Recht hat er! Für den Islam gilt das Selbe. Wenn wieder irgendwo im Namen des Islams Verbrechen begangen werden, dann braucht es keine Muslime, die Nicht-Muslimen erklären, was der angeblich wahre Islam bedeutet, ganz so, als sei der terroristische Anschlag eine Einladung zum Islamunterricht gewesen. Warum soll man ausgerechnet nach einem islamischen Anschlag über den Islam reden? Wäre es nicht viel angemessener, nach einer islamischen Wohltat über den Islam zu sprechen? Nach einem islamischen Anschlag oder einem Verbrechen im Namen des Islams, baucht es vielmehr Muslime, die zwar gerne den Ramadan halten und meinetwegen auch regelmäßig in Moscheen beten, aber dennoch in Anbetracht der Verbrechen erklären: „Warum ich gerade kein Muslim bin“.

Kein aufgeklärter Mensch sollte sich von so einem Satz beleidigt fühlen, egal woran er sonst noch so glaubt. Der Islam muss genauso heftig durch den Reißwolf der Aufklärung gedreht werden wie das Christentum. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher als Beispiele ein paar der vielen heftigen Polemiken, die in den letzten Jahrhunderten gegen das Christentum abgefeuert wurden:

Friedrich Nietzsche:

“Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung.”

“Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit.”

“Erst das Christentum hat den Teufel an die Wand der Welt gemalt; erst das Christentum hat die Sünde in die Welt gebracht. Der Glaube an die Heilmittel, welche er dagegen anbot, ist nun allmählich bis in die tiefste Wurzel erschüttert: aber immer noch besteht der Glaube an die Krankheit, welchen er gelehrt und verbreitet hat.”

“Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.”

“Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”

“Gott ist ein Krankengott, so wie sich Christen Gott vorstellen, ist das nicht nur ein Irrtum, sondern Verbrechen am Leben.”

Bertrand Russell:

“Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.”

“Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.”

“Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.”

“Ich bin selbst gegenüber allen bekannten Religionen Dissident, und ich hoffe, dass jede Art religiöser Gläubigkeit ausstirbt.”

“Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.”

“Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.”

“Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen.”

Heinrich Böll:

“In seinem Durchschnitts-‘Organ’ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.”

Heinrich Heine:

“Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.”

Thomas Jefferson:

“Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen.”

“Die Geschichte gibt uns, wie ich glaube, kein Beispiel für ein priesterverseuchtes Volk, das eine freie zivile Regierung unterhält.”

Albert Camus:

“Die Moral existiert. Unmoralisch ist das Christentum.”

Jean-Jacques Rousseau:

“Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.”

Sitzen Heine, Böll, Nietzsche, Jefferson, Rousseau und Camus alle in einem Boot mit Donald Trump? Sie alle haben gegenüber Christen deutliche Worte gefunden, von „priesterverseucht“ bis „mies und dreckig“. Dennoch gelten diese Menschen als Leuchttürme der Aufklärung.

Ich habe viele christliche Freunde. Wenn ich sie frage, was sie von den schwulen- und frauenfeindlichen Passagen in der Bibel halten, erklären sie mir, die Bibel sei nur ein Buch und man könne sie nicht wörtlich und schon gar nicht eins zu eins nehmen, außerdem stünde auch viel dummes Zeug in der Bibel. Einige meiner christlichen Freunde haben studiert und nennen diesen Umgang mit der Bibel „historisch-kritische Exegese“.

Wer jedes Wort der Bibel wörtlich nimmt, kann nicht für Homosexuellenrechte und Frauengleichberechtigung sein! Im Testament der Christen steht im 1. Brief des Paulus an die Korinther:

„Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab.“

Im ersten Brief an die Korinther heißt es im Abschnitt 14:

„Eure Weiber lasset schweigen unter der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern untertan sein, wie auch das Gesetz sagt.“

2,3 Milliarden Christen gibt es auf der Welt, das ist fast jeder dritte Erdenbewohner! Die meisten Christen halten sich nicht an alle Gesetze des Evangeliums! Sie sind gute Christen, weil sie dem Evangelium nicht blind folgen. 1,6 Milliarden Muslime gibt es auf der Welt. Wie sieht es mit ihrer Haltung zum Koran aus?

Nicht selten wird behauptet, die Anschläge in Orlando, Paris und Brüssel hätten nichts mit dem Islam zu tun, das ist jedoch grober Unfug! Natürlich haben die Anschläge etwas mit dem Islam zu tun, so wie die Kreuzzüge was mit dem Christentum und der Nationalsozialismus was mit Deutschland zu tun hatten. Der IS ist ein Islamistischer Staat so wie die NSDAP in einem Deutschen Reich regierte! In all den sieben Ländern, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben: Iran, Jemen, Saudi-Arabien, Mauretanien, Sudan, Vereinigte Abarische Emirate und Nigeria.

Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht! Menschenrechte sind unveräußerlich! Selbst das abscheulicheste Verbrechen darf nicht dazu führen, dass einem Mensch seine Menschenrechte abgesprochen werden. Religionsfreiheit ist das Recht, die eigene Glaubensüberzeugung frei zu definieren. Dieses Recht darf niemandem entzogen werden, auch keinem Terroristen! Islamisten rufen bei ihren Anschlägen “Allah ist groß!” Sie erklären somit, im Namen des Korans zu töten.

Die Kreuzzüge, die spanische Inquisition, die Menschenvernichtung der Konquistadoren in Südamerika, die Pogrome in Europa, der Judenhass Martin Luthers, all diese Ereignisse haben etwas mit dem Christentum zu tun. Genauso selbstverständlich haben die Anschläge in Frankreich, Belgien und den USA etwas mit dem Islam zu tun!

Ich habe den Koran und das Evangelium zu Hause liegen und gelesen, schließlich ist fast jeder zweite Erdenbürger entweder ein Christ oder ein Muslim; ich will meine Nachbarn kennen. In beiden Büchern kommt Jesus vor, allerdings stirbt Jesus im Islam nicht am Kreuz. Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren, nicht selten widersprechen sie sich. Der Koran jedoch hat nur einen Autor mit klarer Intention. Er war ein Feldherr!

Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Tischler, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhängt. Oft versorgt er Menschen mit Wein. Jesus ist ein Hippie, der sich weigert, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Die Hauptfigur im Koran ist ein Krieger mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er greift deutlich und mit Gewalt ins Weltgeschehen ein und erklärt im Namen Gottes, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Im Evangelium stirbt Jesus erbärmlich am Kreuz, Mohammad aber geht zufrieden von einer entfernten Stadt gen Himmel. Ich glaube, es macht einen Unterschied, ob die Hauptfigur eines Buches ein armer Tischler ist, der am Ende elendig stirbt, oder ein Feldherr, der nach erfolgreichen Schlachten zufrieden geht.

Wenn also schon Christen mit viel Kreativität beim Interpretieren aus dem armen Tischler eine kriegerische Religion ableiten konnten, was können dann erst Muslime aus den Zeilen eines erfolgreichen Kriegers interpretieren?

Die Terroristen des Islamischen Staates
behaupten, ihre Taten seien von Mohammed inspiriert. Wer den Koran liest, kann ihnen nicht widersprechen. Der Islamische Staat macht nichts, was Mohammed nicht auch getan hat.

Die Leute, die uns den Islam als Religion des Friedens verkaufen wollen, zitieren nicht selten diese Stelle aus der fünften Sure im Koran:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer gehörigen Frechheit, ausgerechnet dieses Zitat als Zeugnis des vermeintlichen Friedens im Koran anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.“

Dieses Gebot geht laut Koran an die „Kinder Israels“, also nur an die Juden. Diesen kleinen Fakt sollte man nicht verschweigen, vor allem weil den Anhängern Mohammeds in den folgenden Zeilen geboten wird, brutal zu metzeln. Das Zitat im Koran geht wie folgt weiter:

„Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übesetze mal:

Mohammed erklärt, Juden sollen nicht töten. Für seine Angänger aber gilt, wenn jemand Verderben im Lande anrichtet, dann metzelt los!

„Verderben im Lande“ ist, wie soll ich sagen, recht vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Verderben im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Das ist die Stelle, mit der begründet wird, dass Islam Friede bedeutet. Frieden ist ja ein sehr dehnbarer Begriff! Wenn das islamischer Frieden ist, wie sieht dann erst islamischer Krieg aus?

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Ein Moslem, der den Koran wörtlich nimmt und sein Leben nach einem mordenden Feldherren von anno dazumal ausrichtet, ist für mich mindestens so bescheuert wie ein Christ, der die ganze Bibel wörtlich nimmt.

Es wird Zeit, dass der Islam in seiner Selbstherrlichkeit so gebrochen wird, wie einst das Christentum gebrochen wurde. Das geht nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn! Was die Welt braucht sind mehr Karikaturen von Mohammed, so wie Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr gebracht haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

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Französische Polizei erschießt Muslim


Am Montag Abend stürmte die französische Polizei ein Haus und erschoss dort einen Muslim. Sein Name ist Larossi Abballa. Die Polizei nahm zusätzlich zwei Personen aus seinem Umfeld fest. Vorher soll er laut französischen Pressesprechern einen Polizisten und eine Polizistin getötet haben.

Diese Art der Nachricht empört Sie? Zu Recht! Aber hätte der Anschlag vom 13. Juni 2016, bei dem ein Polizist und seine Frau, die ebenfalls eine Polizistin war, ermordet wurden und ihr dreijähriger Sohn sogar als Geisel genommen wurde, nicht in Frankreich stattgefunden, sondern in Israel, so wäre diese Form der Berichterstattung nichts ungewöhnliches gewesen.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, wie sich die Menschen in Israel fühlen, jedes Mal, wenn sie von Terroristen angegriffen werden, sich verteidigen und dann von einigen Pressevertretern vorgehalten bekommen, sich verteidigt zu haben. Das Motiv der Terroristen ist es, Schrecken zu verbreiten und zu töten. Das Motiv Israels ist es, in Sicherheit zu leben. Israel will nicht töten. Die Terroristen wollen töten!

Jetzt, da Europa den Terrorismus zu spüren bekommt, den Israel seit Jahrzehnten aushalten muss, werden die Leserinnen und Leser von europäischen Journalisten vielleicht endlich verlangen, dass der Terror in Israel nicht mehr mit solchen Schlagzeilen verharmlost wird:

„Israelische Polizei schoss, 2 Palästinenser getötet“

„Israelische Soldaten erschießen Palästinenser“

„Palästinenser sterben bei Messerattacken auf Israelis“

„Israel greift Ziele im Gazastreifen an“

(Bildnachweis: Wikipedia – David Monniaux • CC-BY-SA-3.0)

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Wir müssen stolz sein!

Ob nach den Anschlägen in Orlando, Brüssel oder Paris, immer wieder ertönt der eine Satz: „Das war ein Anschlag auf uns alle!“

Das stimmt. Die Anschläge gehen gegen alles, wofür unsere aufgeklärte Gesellschaft steht, aber wir dürfen nicht verschweigen, dass die Terroristen ihre Ziele ganz bewusst auswählen. Der Terror gilt zwar uns allen, unserer Art zu leben, aber die Ziele sind primär Juden, Homosexuelle und Frauen.

Bei dem Anschlag auf Charlie Hebdo wurde ganz bewusst auch in einem jüdischen Supermarkt gemordet. In Brüssel wurde einige Monate vor dem Anschlag im Flughafen bereits vor einem jüdischen Museeum gemordet. Das Theater Bataclan, in dem der Anschlag im November 2015 stattfand, wurde von den Terroristen als jüdisches Theater angesehen. In Köln und an vielen anderen Bahnhöfen Europas wurde in der Silvesternacht 2015 ganz bewusst allen Frauen der Krieg erklärt. Jetzt wurde in einem Club für Homosexuelle in Orlando ein Anschlag verübt!

Juden, Frauen und Homosexuelle waren in der Geschichte immer wieder Opfer jener, die die Aufklärung hassten, auch in Deutschland. Frauen dürfen in Deutschland erst seit 1918 wählen. Erst 1976 wurde deutschen Männern das Recht genommen, ihren Ehrfrauen das Arbeiten außer Haus zu verbieten. Homosexualität war in Deutschland bis 1994 strafbar und wie Deutschland sich lange Zeit gegenüber Juden verhalten hat, ist ein grausames Kapitel für sich!

Damals waren es Nationalsozialisten, die gegen Juden, Homosexuelle und emanzipierte Frauen vorgingen. Es waren Nazis. Heute sind es Nationalislamisten die gegen Juden, Homosexuelle und emanzipierte Frauen vorgehen. Es sind Naziis! Es sind nur islamische Staaten, die die Todesstrafe für Homosexuelle verhängen. Es sind nur islamische Staaten, die Frauen verhüllen und ihnen das Autofahren verbieten. Es sind nur islamische Staaten, die offen allen Juden der Welt den Krieg erklären.

Juden, Homosexuelle und emanzipierte Frauen wurden und werden ebenfalls von Christen verfolgt. Als das Christentum in Europa noch mit dem Anspruch auf weltliche Macht herrschte, wurden auch hier Juden, Homosexuelle und emanzipierte Frauen verfolgt und verbrannt. Diese Zeiten sind jedoch vorbei. Das Christentum wurde weltlich entmachtet. Oft musste diese Entmachtung in blutigen Revolutionen erzwungen werden. Dem Islam muss das selbe Schicksal zuteil werden!

Mohamed war nur eine Figur der Geschichte. Der Koran ist nur ein Buch. Der Islam ist nur eine Ideologie. Sie dürfen, kritisiert und verarscht werden! Wenn Menschen im Namen des Islams ermordet werden, dann darf, dann muss dieser Islam kritisiert werden!

Jeder Terrorist, der gegen Juden, Homosexuelle und emanzipierte Frauen vorgeht und dabei „Allah ist groß“ ruft, ist Teil der SA des Islamischen Staates! Wir dürfen diesmal nicht wegsehen. Wir dürfen nicht schweigen. Nicht schon wieder.

Juden, Homosexuelle und Frauen, die immer wieder im vermeintlichen Namen der Ehre des Islams ermordet werden, sterben für und alle. Wir müssen daher alles dafür tun, dass Juden, emanzipierte Frauen und Homosexuelle in unserer Gesellschaft hochgeachtet werden und dafür sorgen, dass sämtliche Diskriminierungen gegen diese Menschen aufhören. Wir müssen offen zu ihnen stehen und wir müssen stolz auf sie sein!

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Wir sind besser!

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Lass das mal den Papa machen

Manch deutsche Zeitung entdeckt in dem Vater des Terroristen von Orlando einen Experten in Sachen Islam. Die Abendzeitung München zum Beispiel schreibt:

„Vater und Ex-Frau Mateens beschreiben ihn als nicht sehr religiös, aber psychisch labil und gewalttätig.“

Der Spiegel schreibt:

„Der Vater hingegen sagte dem Fernsehsender CBS News, der Angriff habe seiner Meinung nach nichts mit Religion zu tun. Er nannte Schwulenhass als mögliches Motiv. Sein Sohn sei kürzlich über Männerpaar aufgebracht gewesen, das sich vor seiner Frau und seinem Sohn geküsst hätte, sagte der Vater.“

Auch die Zeit zitiert den Vater als Experten für Fragen in Sachen Islam und was dazu gehört:

Wer aber ist dieser Vater?

Der Vater hat eine eigene Show auf YouTube, die eine Nähe zur Taliban nicht verheimlich kann. Der Vater hat auf YouTube sogar erklärt, Präsident von Afghanistan werden zu wollen.

Die Washington Post zitiert den Vater mit diesen Worten:

“Unsere Taliban-Brüder sind auf dem Weg nach oben!“

Der Vater wendet sich oft und gerne mit offenen Erklärungen an Präsident Barack Obama. Ihm liegt besonders der “Aufstieg Afghanistans gegen Pakistan“ am Herzen. Dafür fordert er den Aufbau eines effektiven Militärsystems in Afghanistan. Er fordert zudem:

“Wir fordern von Präsident Obama, dass er Pakistan keine Waffen gibt. Pakistan benutzt US-Waffen, um Afghanische Männer, Frauen, Kinder und Zivilisten zu töten. Die USA werden verantwortlich dafür sein.“

Nur wenige Stunden vor dem Anschlag seines Sohns posierte der Vater in einem Video in Armeekleidung, salutierte vor der Fahne Afghanistans und tat so, als sei er bereitd der Präsident des Landes. In dem Video orderte er die Verhaftung verschiedener afghanischer Persönlichkeiten an.

In der Abendzeitung München wird der Vater zitiert mit der Aussage, sein Sohn sei zwar nicht sehr religiös, aber dafür psychisch labil und gewalttätig gewesen. Das sagt gerade der Richtige!

Wenn selbst die Zeit und der Spiegel jedoch ausgerechnet diesen Papa als Kronzeugen für die These bemüht, der Anschlag in Orlando habe nichts mit dem Islam zu tun gehabt, dann Gute Nacht Islam!

Diese jungen Männer widersprechen jedenfalls dem Vater:

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Schwule töten ist ein „Akt des Mitgefühls“

„Wann ist das Urteil der Tod? Wenn die Seelen von mindestens vier Menschen getötet wurden, indem der homosexuelle Akt in aller Öffentlichkeit vollzogen wurde. Islam muss die Seelen der Menschen schützen. Die Seelen von Menschen zu töten, ist nämlich viel schlimmer, als ihre physischen Körper zu töten. Islam ist der Hüter unserer Seelen.

Der Tod ist das Urteil und es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. Der Tod ist das Urteil in einer Gesellschaft, in der die Menschen möchten, dass das Gesetz des Islams herrscht und ausgeführt wird. Islam schützt vor allem die Seelen der Menschen. Islam akzeptiert nicht, dass der Glaube von Menschen beschädigt oder bedroht wird und das muss ernst genommen werden.

Wir sehen schon das physische Töten als etwas brutales an, aber stellen wir uns mal vor, jemand hat einen Menschen getötet und das Urteil für diese Tat lautet der Tod, dann sollten wir feiern, wenn der Täter getötet wird. Wir sollten jedoch nicht feiern, weil unser eigenes Ego damit befriedigt wird, sondern wir sollten uns für den Getöteten freuen. Wir glauben schließlich an ein Leben nach dem Tod, an ein ewiges Leben und mit dem Todesurteil wurden dem Sünder die Sünden vergeben und er hat wieder die Möglichkeit auf ein glückliches Leben im Jenseits.

Wir wollen das Beste für Menschen. Wir haben Mitgefühl mit Menschen. Und ebenso haben wir Mitgefühl mit Homosexuellen. Aus einem Akt des Mitgefühls sollten wir die Homosexuellen los werden, denn sie verseuchen die Gesellschaft. Es ist zum Besten für Homosexuelle, wenn sie gehen. Mit einem Todesurteil wird dem Homosexuellen verziehen und sein ewiges Leben wird zu einem gewissen Grad wieder gesichert sein. Ein Todesurteil ist besser, als einen Homosexuellen machen zu lassen. Wir müssen uns um diese Menschen kümmern und verhindern, dass sie weiter und weiter sündigen.

Daher ist der Tod das richtige Urteil für Homosexuelle, wenn Analverkehr vollzogen wurde. Sonst lautet das Urteil hundert Peitschenhiebe.“

Diese Worte sprach Sheikh Farrokh Sekaleshfar im Jahr 2013 an der Universität von Michigan in Dearborn. Am 28. März 2016 war er zu Gast als Redner im Husseini Islamic Center in Sanford in der Nähe von Orlando in Florida, keine dreißig Kilometer entfernt von dem Ort, wo neunundvierzig Menschen in einem Club für Homosexuelle von einem Mann abgeknallt wurden, der sich vorher zu dem Islamischen Staat bekannt hatte.

Der Mann, der das Töten von Homosexuellen als Akt des „Mitgefühls“ im Namen Allahs bezeichnet hatte, predigte somit im März 2016 in genau dem Staat, in dem sein Verständnis von „Mitgefühl“ mit Homosexuellen drei Monate später mit Waffengewalt umgesetzt werden sollte.

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A Call for Help after the Attack in Orlando

Dear Muslims,

I need your help!

I apologize for addressing you collectively as members of a religious community. Actually I don’t care what you believe in, but the terrorist who murdered in Orlando, performed his murderous deeds in the name of a god, which he called Allah! He killed at a club for homosexuals, just as his terrorist brethren murder in Jewish markets and museums, in theaters, publication offices, hotels and on open streets.

The hatred of homosexuals, Jews and women can be found in many fundamentalist ideologies, including in the Quran! In recent years, women, homosexuals and Jews have been murdered worldwide in the name of Islam. Countries where homosexuality is punishable by death are exclusively Islamic countries. Hatred of Jews, women and homosexuals is not a necessary, but is a possible interpretation of the Koran for many Muslims.

I would really like to describe the terrorists differently, for example as assholes, scumbags, but I cannot ignore the fact that they refer to themselves as Muslims; even as true Muslims, with the right to kill for an Islamic state. They cut off people’s heads, stone women, hang homosexuals and kill Jews, all in the name of an Islamic State. Thus, it is your religion, which is being defiled.

As a Christian, I am aware of the historical dark age of Christianity, when non-Christians were persecuted. As a German, I am aware of the era of National Socialism in Germany, when Jews, homosexuals and many others were annihilated. There were and are decent Christians and Germans, but from 1933 until 1945 the Nazis set the tone. The Nazis were Germans!

Not every German was guilty, but they were and are responsible for the Nazis. Not all Muslims are guilty, but all Muslims are responsible for the Islamists.

Every time someone somewhere in the world criticizes Islam, parodies Mohammed or makes a silly film about Muslims, the outcry in the Muslim world is huge. But where is the outrage when Islamists misuse Islam to justify their evil deeds? When Islamists defile humanity with their horrific deeds and cite Allah, the outrage should be comparatively many times more immense!
Your problem is not caricaturists, critics and mockers. Your problem is with those people, who call themselves Muslims, and sow hatred and commit violence in the name of Allah. Just as the Nazis were a German problem, the Islamists are now a Muslim problem! You should call جهاد (jihad) against the terrorists and their sympathizers!

Just as the Nazis were the enemy of enlightened Germans, so are the Islamic fanatics the enemies of enlightened Muslims. There were sadly very few who had confronted the Nazis. One of the most well-known resistance groups was “The White Rose” led by the Scholls, who in their third leaflet, wrote:

”But our present State is a dictatorship of Evil. “We’ve known that for a long time,” I can hear you say, “and it is not necessary for you to remind us of it once again.” So I ask you: If you are aware of this, why aren’t you uneased? Why do you permit this autocrat to rob you of your rights, little by little, both overtly and in secret? One day there will be nothing left, nothing at all, except for a mechanized national engine that has been commandeered by criminals and drunks. Has your spirit been so devastated by rape that you forget that it is not only your right, but your moral duty to put an end to this system? If a person cannot even summon the strength to defend his rights, then there is nothing left for him but destruction. Then we will deserve to be scattered to all corners of the globe, as dust before the wind, if we do not pull ourselves together in this eleventh hour and finally summon the courage that we have been lacking till now. Do not hide your cowardice under a veil of cleverness! Because each day you delay, each day you do not resist this spawn of hell, your guilt increases exponentially.”

In their first pamphlet, the Scholls warned:

“Remember, every nation deserves the government that it endures!”

Dear Muslims,

Resist the fundamentalists who preach hatred in the name of your faith. Your enemies are not the critics and mockers of Islam. Your enemies are not Israel and the US, not Jews nor Christians or even the West. Your enemies call themselves Muslims, similarly as the Nazis once called themselves Germans. Resist! If you don’t, then those whom the Islamists hate will have to take charge!

The hate ISIS shows today is just as intense as that which the Nazis had once spewed. Islamists murder in the name of an Islamic State. They are nationalist Islamists. Naziis! They hate Jews! They hate homosexuals! They hate women! They are Naziis!

The Nazis (National Socialists) plunged the world into a world war. In the end, not only were European cities bombed, but millions of innocent people worldwide suffered needless death and suffering. Rescue your religion from such devastation and declare war on the Naziis (National Islamists) before others do! The Islamists have already declared war on you!

The Nazis stained Germany forever and now the Naziis stain Islam!

(Translation: William Wires)

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