Auf dem Weg in die Normandie kam ich im Norden Frankreichs an einer Vielzahl Soldatendenkmäler vorbei.
In Frankreich ist die Erinnerung an die Brutalität des Krieges allgegenwärtig.
In Frankreich wird daher, ebenso wie im Vereinigten Königreich, in den USA, in Kanada, Belgien, Australien, Neuseeland und in vielen weiteren Ländern der 11. November als Gedenktag begannen, weil am Ende des Ersten Weltkrieges der Waffenstillstand von Compiègne besagte, dass die Kriegshandlungen am „Elften Tag des elften Monats um elf Uhr“ enden sollten. In vielen Ländern werden in Erinnerung an diesen Waffenstillstand sogar zwei Schweigeminuten gehalten.
Ich kann verstehen, dass in Deutschland anders an den Großen Krieg erinnert wird, weil Deutschland nicht ganz unschuldig am Ersten und vollkommen schuldig am Zweiten Weltkrieg ist, dennoch wünsche ich mir, dass auch in Deutschland der 11. November als Tag geehrt wird, wo dem Krieg ein Ende gesetzt wurde und zwar durch Krieg!
Die Soldatendenkmäler haben mir erneut vor Augen geführt, dass Deutschen auch heute noch Bescheidenheit deutlich besser zu Gesicht steht als Stolz. Wenn es etwas gibt, worauf Deutsche stolz sein können, dann auf das Grundgesetz und auf die deutsche Demokratie. Die gibt es allerdings nur, weil Franzosen, Amerikaner, Engländer und viele andere Nicht-Deutsche dafür gekämpft haben und gestorben sind.
Diese Männer und Frauen verschiedenster Herkunft zu ehren, ist das Mindeste, was Deutschland tun kann.
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Ja, sie hat es wirklich gesagt. Die große Ministerpräsidentin des Staates Israel von 1969 bis 1974 erklärte einst: „Ich bin eine Palästinenserin!“ In diesem Interview fällt der Satz in Minute 7:15:
Warum überrascht uns dieser Satz heute so? Weil wir heute ein völlig falsches Verständnis von Palästina haben. Dieses Verständnis hat sich erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt und geht von einem „palästinensischen Volk“ aus, das sich dadurch auszeichnen soll, dass Juden per Definition nicht zu dem Volk gehören können. Ein solches „palästinensischen Volk“ gibt es jedoch nicht!
Die Erfindung eines Volkes und die anschließende Pervertierung des Volksverständnisses durch die Vertreibung von Juden hat es in der Geschichte schon einmal gegeben, nämlich während der Erfindung und Brutalisierung des „deutschen Volkes“. Diesem Volk, so wollten es die Nazis, konnten keine Juden angehören. Dabei lebten Juden in Köln, Speyer, Worms, Trier, Kempten und Augsburg bereits lange bevor es überhaupt Deutsche gab. Sogar das Christentum kam erst nach den Juden an den Rhein! Die älteste noch heute praktizierte Religion am Rhein ist das Judentum!
In den ersten Jahren hieß Köln Oppidum Ubiorum, benannt nach dem Stamm der Ubier, die geholfen hatten, die Siedlung zu errichten. Später wurde die Ortschaft umbenannt, da die Ehefrau von Kaiser Claudius und Mutter des späteren Kaisers Nero in Oppidum Ubiorum geboren wurde, was für einen römischen Kaiser damals in etwa so peinlich war, wie wenn heute die Ehemann der Kölner Bürgermeisterin in Düsseldorf geboren wäre. Daher wurde das Dorf von Kaiser Claudius umbenannt in Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser).
Colonia wurde somit als Stadt römischen Rechts unter Hilfe der Ubier gegründet. Die Ubier beteten die Matronen an. Sie waren Muttergottheiten und wurden immer zu dritt dargestellt. Die Ubier gibt es heute nicht mehr, auch wenn Köln heute noch drei Matronen anbetet: Trude Herr, Hella von Sinnen und Dirk Bach! Die Römer beteten Jupiter, Mars und Venus an. Die Dämmerung dieser Götter liegt auch schon einige Jahrhunderte zurück. Zur selben Zeit wie die Ubier und die Römer lebten in Köln aber auch Juden und zwar als religio licita (erlaubte Religion). In einem Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahre 321 steht: „Allen Stadträten gestatten Wir durch allgemeines Gesetz, Juden in die Kurie zu berufen.“
In einer weiteren Urkunde von 341 ist vermerkt, dass die Synagoge mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet wurde. Der Bau eines Gotteshauses lässt davon ausgehen, dass zu dieser Zeit schon eine größere Gemeinde vorhanden war. Das Judentum ist somit Kölns älteste Gemeinde! Sie brachte die Geschichten von Adam und Eva, Noah, Abraham, Sarah, Rebecca und Moses an den Rhein.
Am 28. Februar 380 jedoch verabschiedeten der oströmische Kaiser Theodosius I., der weströmische Kaiser Valentinian II. und dessen mitregierender Halbbruder Gratian in Thessaloniki ein Dekret, mit dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt wurden. Mit diesem Dekret begann die radikale Verfolgung aller Religionen, die nicht christlich waren. Der Eroberung durch das Christentum fielen all jene Menschen zum Opfer, die zu Jupiter oder den Matronen beteten oder andere Kulte ausübten. Nur die Juden überlebten! Das Judentum ist die einzige Religion, die den Feldzug der christlichen Missionierung überlebt hat. Vielleicht schloss der Vatikan nur deshalb ein Konkordat mit Hitler, um die Ausrottung der letzten Religion zu befördern, die vor dem Erscheinen des Christentums in dem Gebiet siedelte, das mittlerweile das Deutsche Reich hieß.
Wer sind eigentlich die Deutschen?
Die Vorstellung einer ethnisch-kulturellen Einheit der Deutschen entwickelte sich erst Jahrhunderte nachdem bereits Synagogen am Rhein gestanden hatten. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Kriege gegen die napoleonische Herrschaft zur wichtigsten Grundlage eines Konzepts der deutschen Nation. Da kein deutscher Nationalstaat existierte, konstituierte sich das Konzept der Volksgemeinschaft nicht über einen Staat, sondern über die Vorstellung einer kulturellen und sprachlichen Identität und gemeinsamer Abstammung. Was es mit dieser gemeinsamen Identität jedoch auf sich hat, kann man heute noch studieren, wenn sich ein Münchener versucht, mit einer Hamburgerin zu unterhalten. Soviel zum Thema deutsche Gemeinsamkeit!
Als im 19. Jahrhundert die Deutsche Nation erfunden wurde, wurde auch gleich ein Mythos dazu geboren: Herrmann! Angelegt war Herrmann an die historische Figur Arminius, der um 17 vor bis um 21 nach moderner Zeitrechnung gelebt hat. Er war aber kein Deutscher. Deutsche gab es damals noch nicht. Er war Cherusker! Die neuen Deutschen erklärten Arminius jedoch zum Urvater der Deutschen.
Arminius diente längere Zeit im römischen Heer und wurde so mit dem römischen Militärwesen vertraut. Er erlernte die lateinische Sprache, erwarb sich das römische Bürgerrecht stieg sogar in den Rang eines Ritters auf. Zu Beginn der modernen Zeitrechnung kehrte er in sein cheruskisches Stammesgebiet zurück, erkannte dort, wie unterdrückerisch das Römisch Reich gegenüber seinem Geburtsvolk vorging und organisierte er einen Aufstand gegen die Römer, der den Römern im Jahre 9 in der Varusschlacht mit der Vernichtung von drei Legionen eine ihrer verheerendsten Niederlagen beibrachte. Arminius wuchs somit unter Fremden auf, führte später jedoch sein Geburtsvolk erfolgreich in einem Aufstand gegen das Volk, in dem er groß geworden war. Kommt uns diese Geschichte bekannt vor?
Arminus Bisographie deckt sich erstaunlich sehr mit der Biographie des Freiheitshelden der Juden: Moses! Moses war ein fürstlicher Jude unter Ägyptern und Armenius war ein fürstlicher Cherusker unter Römern. Juden und Deutsche haben deshalb eine spannende Sache gemein: Deutscher ist nicht, wer auf deutschem Boden geboren wurde. Deutscher ist, wer eine deutsche Mutter hat. Jüdischer geht es kaum noch!
Als Vorfahren der Deutschen werden somit die Stämme angenommen, die vor den Römern rund um den Rhein gesiedelt hatten. Sie nannten sich Sachsen, Thüringer, Franken, Alemannen und Baiern. Die Finnen nennen die Deutschen bis zum heutigen Tag Sachsen. Die Franzosen nennen die Deutschen Alemannen. Die Engländer nennen die Deutschen Germanen. Deutsche sind sie für sie nicht, denn sie gaben den heutigen Deutschen einen Namen, lange bevor diese Deutschen sich selbst deutsch nannten.
Der Begriff „Deutsch“ komm von dem Wort „diutisc“ und bedeutet so viel wie „zum Volk gehörig“. Mit diesem Begriff wurde die nicht-romanischsprechende Bevölkerung jenseits der nördlichen Grenze des Römischen Reichs bezeichnet, deshalb heißt die Ortschaft auf der anderen Rheinseite von Köln auch Deutz (Deutsch). Der erste wichtige Beleg für den Begriff ist eine Textstelle aus dem 4. Jahrhundert, eine Passage in der gotischen Bibelübersetzung des Bischofs Wulfila. In seiner griechischen Vorlage fand er als Gegenbegriff zu jüdisch den Begriff „ἐθνικός“ (zum Heiden-Volk gehörig). Die nichtjüdischen Völker, die noch christlich bekehrt werden sollten, wurden mit diesem Wort zusammengefasst. Wulfila übersetzt den Begriff ins Gotische und verwendete dazu das Wort „þiudisko“.
Mit diesem Begriff wurden alle Stämme jenseits der römischen Grenze zu einem Volk subsumiert. Die so zusammengefassten Stämme waren zunächst jedoch alles andere als ein Volk mit einer gemeinsamen Identität. Nicht wenige lagen im Krieg miteinander.
Als das Volk der Deutschen erfunden wurde, da waren Juden schnell die Erzfeinde und die christliche Kirche half kräftig mit bei der Verfolgung. Im Jahr 1096 kam es im Verlauf des Ersten Kreuzzuges zu mehreren Pogromen. Am 27. Mai 1096 fielen in Mainz Hunderte von Juden Gewaltexzessen zum Opfer. Ähnliches geschah im Juli desselben Jahres in Köln. Im Jahre 1146 wurden mehrere Juden bei Königswinter von einem aufgebrachten christlichen Mob erschlagen, kurz vor Beginn des Zweiten Kreuzzuges. Nach dem Vierten Laterankonzil im Jahr 1215 waren alle Juden dazu angehalten, sich durch ihre Kleidung deutlich als Nichtchristen auszuweisen. Besonders die Farbe Gelb wurde genutzt, um Juden in Europa diskriminierend zu kennzeichnen. Juden wurden gezwungen, einen gelben Ring in Brusthöhe auf ihrer Kleidung zu tragen.
Aus dieser Stigmatisierung entwickelte sich später der gelbe Judenstern der Nazis. Ähnliche Kleiderordnungen waren im Islam schon seit dem frühen 8. Jahrhundert für Juden üblich. Ihre Kennzeichnungspflicht begann 717 mit einem Befehl von Kalif Umar II. Die Art des Kennzeichens war anfangs nicht festgelegt und variierte. 807 befahl Kalif Hārūn ar-Raschīd in Persien für Juden dann einen gelben Gürtel.
In den Jahren 1287 und 1288 kam es im Rheinland zu einer Verfolgungswelle gegen Juden. In Andernach, Altenahr, Bonn und Lechenich wurden Juden getötet und ihre Häuser geplündert. In den zwanziger Jahren des 14. Jahrhunderts wurde im Kölner Dom die sogenannte „Judensau“ auf einer der Stuhlwangen des Domchores angebracht. Sie befindet sich noch heute dort!
Trotz der Verfolgung prägten Juden das Gesicht Europas. Die bedeutsamste Prägung dürfte die Gründung der SchUM (hebräisch שו״ם) sein. SchUM war eine Art jüdische Hanse, nämlich ein Bund der jüdischen Gemeinden in Speyer, Worms und Mainz. Das Wort SchUM ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben ihrer mittelalterlichen, auf das Latein zurückgehenden hebräischen Namen: Schin (Sch) für Schpira (Speyer), Waw (U) für Warmaisa (Worms) und Mem (M) für Magenza (Mainz).
Die SchUM-Städte vertraten neben Handelsangelegenheiten auch eine gemeinsame Richtlinie bei der Auslegung der Religionsgesetze, die als Takkanot Schum (תקנות שו״ם) bekannt sind. Mit diesen Erlassen und den Talmudschulen, die unter den Juden in ganz Europa hohes Ansehen genossen, erlangten die SchUM-Städte Anfang des 13. Jahrhunderts eine führende Rolle im aschkenasischen Judentum. Aufgrund ihrer zentralen Bedeutung für die jüdischen Gemeinden in Zentraleuropa gelten sie sogar als Geburtsstätte der aschkenasischen religiösen Kultur.
Nach vier Jahrhunderten endete die große Zeit von SchUM um 1350, als diese Gemeinden infolge der Großen Pest und von Massakern ausgelöscht wurden. In der Folgezeit entstanden zwar wieder kleine Gemeinden, die jedoch nie mehr jene Bedeutung erlangten, die sie vorher hatten.
Aus Köln wurden im Jahr 1424 alle Juden vertrieben. Das Volk, das in Köln länger gesiedelt hatte als Christen, wurde zu illegalen Siedlern erklärt und vertrieben! Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit Napoleon und dem Code Civil, in dem das aufklärerische Ideal der Religionsfreiheit festgehalten wurde, kehrten Juden nach Köln zurück. Ein Jahrhundert später sollten sie jedoch wieder zu illegalen Siedlern erklärt werden, diesmal von den Nazis.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es viele jüdische Siedlungen in Europa. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl jedoch illegale jüdische Siedlungen, die sie vernichteten und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas. Die Nazis erklärten, Juden könnten keine Deutsche sein, eine nationale Identität, die erfunden wurde, lange nachdem Juden bereits in deutsche Lande gesiedelt hatten. Das Judentum ist die älteste noch heute praktizierte Religion Deutschlands! Die Nazis aber erklärten, Juden könnten keine Deutsche sein, verfolgten und ermordeten sie und die Katholische Kirche schloss ein Konkordat mit den Nazis.
Wenn man sich die Geschichte Kölns genau anschaut, so war das Leben dort unter den Römern, Franzosen und Amerikanern deutlich besser als unter den Preußen und Deutschen. Vielleicht wäre das Volk der Deutschen besser gar nicht erst erfunden worden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte die Religionsfreiheit erneut nach Deutschland zurück. Juden wurden nicht länger als illegal bezeichnet. Es sollte jedoch nicht lange dauern, bis in Deutschland ein neuer Trick gefunden wurde, Juden zu illegalen Siedlern zu erklären, diesmal jedoch woanders, in Palästina. Dabei leben auch in Palästina Juden deutlich länger als sogenannte Palästinenser. Das palästinensische Volk ist sogar noch jünger als das deutsche Volk und wurde erst im 20. Jahrhundert erfunden.
Der Begriff „Palästina“ hat einen hebräischen Ursprung und geht auf das in der Bibel beschriebene Volk der Philister zurück. Das Wort „Palästina“ taucht schriftlich erstmals bei dem antiken griechischen Geschichtsschreiber und Völkerkundler Herodot auf, der das Gebiet im 5. Jahrhundert vor moderner Zeitrechnung so nannte. Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135, nannten die Römer das Gebiet offiziell in Palästina, um jeglichen Bezug zum jüdischen Volk zu verwischen. Davor wurde die Provinz Judäa genannt.
Das palästinensische Volk, so wie es heute mehrheitlich definiert wird, entstand erst vor gut fünfzig Jahren. Davor gab es kein palästinensisches Volk. Es gab keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, kein palästinensisches Staatsoberhaupt und kein palästinensisches Volk. Es gab lediglich eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die einzig und allen durch den Umstand vereint wurden, dass sie in einem Gebiet lebten, das von Römern einst Palästina genannt wurde, so wie eben jene Römer einst ein anderes Gebiet als „deutsch“ bezeichneten. Das Wort „Palästina“ war somit knapp zwei Jahrtausende lang lediglich eine Gebietsbeschreibung, ähnlich wie das Wort „Rheinland“. Rheinländer ist, wer im Rheinland lebt. Palästinenserin ist, wer in Palästina lebt. Willy Millowitsch war ein Rheinländer und Golda Meir war eine Palästinenserin.
Nach dem 1. Weltkrieg und durch den Untergang des Osmanischen Reiches wurde das Gebiet Palästina herrschaftslos. Ab 1922 verwaltete dann der Völkerbund das Gebiet. Alle Menschen, die zwischen 1923-1948 im britischen Mandat Palästina geboren wurden, hatten damals „Palästina“ in ihre Pässe gestempelt. Wenn man damals allerdings Araber als Palästinenser bezeichnete, waren sie beleidigt und erklärten: „Wir sind keine Palästinenser, wir sind Araber. Die Palästinenser sind die Juden!“
Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff „Palästinenser“ als Synonym für „Jude“ benutzt! In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts zum Beispiel gab es in Jerusalem ein sogenanntes palästinensisches Orchester. Es bestand ausnahmslos aus Juden. Wie also konnte es geschehen, dass ein Volk der Palästinenser erfunden wurde, das sich heute dadurch auszeichnet, dass Juden nicht mehr dazugehören?
Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind der Golan, der Gazastreifen, das Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich im heutigen Israel. Alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser im Sinne dieser Gebietsbeschreibung! Im 20. Jahrhundert wurden jedoch Juden aus der Gruppe der „Palästinenser“ vertrieben, so wie Juden einst aus der Gruppe der „Deutschen“ vertrieben wurden, nur weil aus der Gruppe ein Volk wurde! Der PLO-Führer Zuheir Mohsen erklärte im März 1977 in einem Interview mit der niederländischen Zeitung Trouw:
„Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied mehr zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, denn die arabischen nationalen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen palästinensischen Volkes als Gegenpol zum Zionismus postulieren (…) Aus taktischen Gründen kann Jordanien, ein souveräner Staat mit definierten Grenzen, keine Forderungen auf Haifa und Jaffa aufstellen, während ich als Palästinenser zweifellos Haifa, Jaffa, Beer-Sheva und Jerusalem fordern kann. Doch in dem Moment, in dem wir unser Recht auf ganz Palästina zurückfordern, werden wir nicht eine Minute warten, Palästina und Jordanien zu vereinen.“
Das palästinensische Volk ist somit nur eine Erfindung! Es ist eine Identität, die in Schulen, Filmen, Massenveranstaltungen, im Fernsehen und von unzähligen Nichtregerungsorganisationen propagiert und als Massenvernichtungswaffe gegen Israel geschaffen wurde, um das jüdische Volk zu diffamieren, Israel zu dämonisieren und dem Judenhass eine neue Ausdrucksform zu geben. Aus dem alten „Kauft nicht bei Juden“ wurde „Boykott Israel“ und die Parole „Die Juden sind unser Unglück“ wandelte sich zu der Aussage „Israel ist die größte Gefahr für den Weltfrieden“. Letztere Aussage wird sogar vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen vertreten, der Israel öfter verurteilt hat als alle anderen Länder zusammen, inklusive Syrien, Nordkorea, China, Saudi-Arabien und dem Iran.
Viele palästinensische Parteien und Organisationen von der Hamas bis zur Fatah nutzen das erfundene palästinensische Volk als Massenvernichtungswaffe. Sie verstecken ihre Waffen in Hospitälern, nutzen ihre Kinder und Schulen als Schutzschilde und benennen Stadien und Straßen nach Menschen, die als Märtyrer Juden und Israelis getötet haben. In Kindersendungen werden Kinder zu Kanonenfutter erzogen, die Freude daran verspüren sollen, Juden zu töten, sogar wenn sie selber dabei sterben.
Die Hamas Mickey Mouse lässt Kinder Lieder über die heldenhafte Tat des Attentats singen.
Diese Sendungen sind keine Ausnahmen im arabischen Fernsehpogrom. Sie sind Alltag in einer Medienlandschaft, die Juden nur als Affen, Mörder und Kakerlaken zeigt, wie dieser ZDF-Bericht beweist.
„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“
An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten. Israelis sind somit die freiesten Palästinenser der Welt!
„Ich bin ein stolzer israelischer, zionistischer, arabischer Moslem. Israel ist die Hoffnung für Demokratie für den gesamten Nahen Osten ist. Ich fordere die Welt auf, endlich aufzuwachen. Ich sage das als Mensch! Ich besuche Juden. Juden besuchen mich. In Israel leben alle Menschen zusammen. Ich gehe in eine jüdische Schule. Ich besuche meine jüdischen Freunde. Ich telefoniere mit meinen jüdischen Freunden. Meine Mutter arbeitet im israelischen Verkehrsministerium. Wir leben alle friedlich zusammen, deshalb entschuldigt meine Ausdrucksweise: Hört mit dem Scheiß auf! Israel ist kein Apartheidsstaat.“
„Es gibt viele andere Araber wie mich, die in Israel leben und arbeiten. Sie haben Freude am Leben, arbeiten, passen sich an und haben keine Probleme hier. Wenn Menschen Israel boykottieren, dann boykottieren Sie mich und alle anderen Araber, die hier leben und arbeiten. Ich lebe seit sechs Jahren in Be’er Sheva in einem Apartment zusammen mit zwei jüdischen Mitbewohnerinnen. Wir sind sehr glücklich hier und es wäre wirklich hart für mich zu gehen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, irgendwann einmal zu gehen. Boykotts werden uns nur trennen und verletzen. Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir Frieden in unsere Zeit bringen.“
Diese beiden Muslime haben zusammen mit über 1,6 Millionen Muslime in Israel einen Regierungschef, der innerhalb einer Demokratie legitim gewählt wurde!
Mahmud Abbas jedoch wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Demokratisch kann Jordanien somit nicht genannt werden, allein schon deshalb nicht, weil alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. In Syrien sind die Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselte die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und ließ sie dort verhungern. In Gaza herrscht heute die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie sofort Demokratie gegen Staatsterror aus. Seitdem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza. Der ganze Horror kommt in der Charta der Hamas zum Ausdruck. Dort wird in Artikel 7 die Vernichtung des ganzen jüdischen Volks weltweit gefordert.
Die Hamas erklärt, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. Deshalb lässt die Hamas ihre Minister auch Reden im Stil von Joseph Goebbels halten. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:
„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“
Diese Rede hätte auch Adolf Hitler halten können. So wie Hitler einst das Deutsche Reich „judenrein“ machen wollte, wird heute Gaza „judenrein“ gemacht. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß. Die Vereinten Nationen schauen zu und die Europäische Union finanziert den Wahnsinn auch noch.
Letztendlich scheiterten die Nazis mit ihrem Versuch, Europa “judenrein” zu machen. Die Hamas jedoch ist bisher sehr erfolgreich. Alle Juden wurden im Jahr 2005 innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Mit der Vertreibung der Juden begann der Krieg und der moralische Niedergang.
Es ist heute im Nahen Osten wie in Europa damals. Obwohl Juden schon in Palästina lebten bevor es Muslime gab, erklären Muslime heute Juden zu illegalen Siedlern im Nahen Osten. Europäische Politiker übernehmen diese Rhetorik. Sie haben vergessen, dass es ihre Vorfahren genauso gemacht hatten. In Europa wurden Juden vertrieben, obwohl sie schon in Europa lebten, bevor Deutsche und Franzosen überhaupt erfunden wurden.
Juden haben Europa geprägt! An dem Kölner Rathausturm zum Beispiel befindet sich die Statue von Max Isidor Bodenheimer. Er war Jurist und Vorreiter der zionistischen Bewegung. Ende des 19. Jahrhundert, fast zwei Jahrtausende nachdem die ersten Juden nach Köln gezogen waren, entwickelte er in Köln eine tollkühne Idee, die Realität werden sollte. Bodenheimer schlug vor, da Juden viel zu oft in Europa verfolgt worden waren, das jüdische Land, das vor über eintausendneunhundert Jahren zerstört worden war, wieder am Originalort entstehen zu lassen. Über ein halbes Jahrhundert später wurde dieses moderne Israel Realität. Die Gründung Israels ist der einzige Moment in der ganzen Geschichte der Menschheit, da ein Volk, das in der Zerstreuung seine Sprache (Hebräisch), Tradition (Feiertage) und Verfassung (Tora) bewahrt hatte, seine Kultur wieder einer eigenen Nationalität zufügen konnte! Zwar ist jedes Volk ein Konstrukt, aber das jüdische Volk ist schon ein ausserordentlich beeindruckendes Konstrukt.
Nicht nur der moderne Staat Israel hat seine Wurzeln in Köln, auch die Fahne Israels wurde 1897 in Köln entworfen und zwar von den damals in der Domstadt lebenden Kaufmann David Wolffsohn. An dem Ort in Köln, wo der moderne Zionismus erfunden wurde, befindet sich heute ein großer Schild Davids.
„Warum ist es am Rhein so schön?“ Juden wissen es länger als Christen und Deutsche. Sie trinken ihren Wein schon deutlich länger auf die Schönheit des Rheins. Oft wurden sie von Deutschen und Christen als illegale Siedler vertrieben und ihre Bedeutung für die Kultur Europas negiert. Dabei sind Juden in Europa und Deutschland ebenso wenig illegal wie heute im Nahen Osten. Golda Meir war so sicher eine Palästinenserin wie Anne Frank Deutsche war!
Anne Franks Eltern waren so wenig illegale Siedler in Frankfurt wie heute Juden in Hebron illegal sind. Häuser bauende Juden sind kein Problem. Juden haben das Recht, überall zu leben, wie jeder andere Mensch auch! Wer fest davon überzeugt ist, jüdische Siedler seien das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.
In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat. Dennoch siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Als „illegal“ werden jedoch nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein!
Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Jüdische Siedlungen sind nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die einen Frieden von Juden haben wollen. Für jene jedoch, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.
Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.
Arabischen Regierungen im Nahen Osten, die Juden als illegale Menschen sind bezeichnen sind nicht anders als Nazis die Juden einst in Deutschland zu illegalen Menschen erklärten! Ein möglicher palästinensischer Nationalstaat, der Juden zu Illegalen erklärt, wird für mich immer so wenig verteidigungswert sein wie ein deutscher Nationalstaat, der Juden zu Illegalen erklärt!
In jeder israelischen Siedlung gilt das israelische Gesetz. Somit ist jede israelische Siedlung im Nahen Osten ein Ort, wo ich als homosexueller Mensch nicht verfolgt werde, jeder Religion angehören darf und frei meine Meinung sagen kann. Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.
Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter. Warum soll ich daher ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich möchte und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin? Es leben über 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Israel. 1,6 Millionen von ihnen sind muslimische Araber und laut einer aktuellen Studie wollen 77 Prozent dieser Araber nirgendwo lieber leben als in Israel! Israel ist für sie das beste Land, sogar besser als Deutschland.
Wer Israel kritisiert, sollte sich mal anschauen, wie Muslime in Deutschland leben müssen. Wenn irgendwo eine Moschee erbaut werden soll, dann gehen direkt tausende Deutsche auf die Straße und demonstrieren dagegen. In Deutschland leben viele Muslime in Vierteln, die alles andere als lebenswert bezeichnet werden können. Muslime sind in Deutschland ständiger Diskriminierung ausgesetzt. Regelmäßig finden in deutschen Städten wie Dresden und Leipzig Demonstrationen gegen Muslime statt, bei denen mehrere zehntausend Deutsche anwesend sind und gegen Muslime hetzen. Im deutschen Parlament sind Muslime gnadenlos unterrepräsentiert. In Israel jedoch machen Muslime 20 Prozent der Bevölkerung aus. Der Muezzine singen wie selbstverständlich von den Minaretten. Moscheen stehen an jeder Ecke. Es gibt reiche, belebte, lebenswerte muslimische Viertel. Muslime sind wie selbstverständlich im israelischen Parlament vertreten. Sogar im höchsten Gericht Israels finden sich Muslime. Ich halte jede Wette, nach einem Jahr Deutschland und einem Jahr Israel würde sich die deutliche Mehrheit aller Muslime für Israel entscheiden. Ich behaupte sogar, die Mehrheit der jüdischen Siedler hegen bessere Gedanken für Muslime als die Mehrheit der Deutschen!
Israel ist eine Demokratie, in der jede Kritik, sogar die dümmste und die brutalste, erlaubt ist und artikuliert wird. Jeder Palästinenser kann in Israel seine Meinung frei äußern. Das ist Demokratie! In Jordanien, Syrien, Gaza, Westjordanland aber haben Palästinenser diese Rechte nicht. Warum also werden diese Menschen nicht gestärkt?
Es gibt eine Nakba. Sie fand jedoch nicht in Israel statt. Sie findet täglich in Gaza, Syrien, Jordanien und in der Westbank statt. Die Mörder sind die Schergen der Hamas und der Fatah. Vielen Menschen, die vorgeben, solidarisch auf der Seite der Palästinenser zu sein, sind Palästinenser in Wirklichkeit vollkommen egal. Sie sind einfach nur gegen Juden! Daher verbünden sie sich mit den Feinden der Juden. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhundert wurde von der PLO beschlossen, dass Juden keine Palästinenser sein können, so wie die NSDAP ein paar Jahre vorher beschlossen hatte, dass Juden keine Deutsche sein können. Der Deutschenbegriff der NSDAP wurde verworfen, aber der Palästinenserbegriff gilt bis heute. Nur innerhalb dieses Palästinenserbegriffes können Juden illegal sein. Daher übernehmen Judenhasser auch gerne diesen Begriff von Palästina und können nicht verstehen, wenn Golda Meir sagt:
Sein oder Sein haben? Hamlets Zweifel ist heute noch so aktuell wie in der Steinzeit. Mach‘ es Dir nur bequem in Deinem 2×3 Käfig, Du Intellektueller im Café, Du Internetexperte und Ehrenmitglied bei den anonymen Selfie-Süchtigen. Klugheit ist nicht mehr in Mode, sondern einfache Antworten, ein sinnloses Dilemma!
Du suchst ein Tripple A Happy End, darauf hoffst Du, aber was immer geschehen muss, wird geschehen. Alles fließt. Panta rhei und ‚Singing in the rain‘.
Nirvana Unterricht! Buddha steht in der Warteschlange; Erholungszeit für alle, einen Augenblick der Herrlichkeit. Die Menge schreit ein Mantra. Die Evolution stolpert. Der nackte Affe tanzt das Karma des Abendlandes!
Tropfen von Chanel ergießen sich über aseptische Körper. Rette Dich nur vor dem Geruch Deiner eigenen Art, Du Besserwisser im Internet. Es ist das Kokain der Völker, das Opiat der Armen.
Du willst eine Triple A virtuelle Menschlichkeit mit Sex-Appeal, aber was immer geschehen muss, wird geschehen. Alles fließt. Wenn das Leben abgelenkt ist, fallen die Menschen, das Karma des Abendlandes. Aber der Affe kommt wieder auf die Beine. Namaste, geh!
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Dieser großartige Text ist lediglich eine Übersetzung von mir. Das Original ist italienisch und kommt von Francesco Gabanni. Mit diesem Text wird er beim Eurovision Song Contest 2017 antreten.
Im Jahr 2015 sagte Tapfer im Nirgendwo mit als erster Blog den Sieg Schwedens voraus und im Jahr 2016 legte ich mich früh auf die Ukraine fest. Auch in diesem Jahr darf mir vertraut werden. Italien wird beim Eurovision Song Contest 2017 gewinnen!
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I have no problem with headscarves. There are many reasons to wear a headscarf, for example, as weather protection. It’s not so important what is on the head as what is in the head. But if a woman veils herself because an invisible friend told a male military commander how women one and a half millennia later are supposed to dress, then I’d say there’s quite a bit of space in that head.
The dumbest justification for a woman to veil herself is and remains the will of a man. No woman should be told by a man what she has to wear, and certainly not if she has to hide her hair! Apparently, the Swedish government sees it differently!
The Swedish government claims to be the „first feminist government in the world“. Twelve of the twenty-four members of the Swedish government are women. During a recent official visit to Iran, all the Swedish women wore headscarves to cover their hair. Only the men didn’t.
By the way, men generally do not wear a niqab for the same reason that they don’t wear uncomfortable shoes. They’re not so stupid as to wear clothes that are uncomfortable and restrict freedom of movement.
The Swedish Minister of Trade, Ann Linde, sees „no conflict“ between compulsory dress codes and feminism. She didn’t want to break Iranian law by not wearing a headscarf. She preferred to conform along with all the other female ministers of the „feminist government“ during the signing of bilateral trade agreements with Iran.
Dear Ministers,
I am afraid it’s time for a little mansplaining. Homosexuals are regularly executed in Iran. Being gay breaks Iranian law. This did not, however, prevent former German foreign minister Guido Westerwelle from traveling to Iran. He simply remained gay. And he didn’t put on a headscarf.
Women are persecuted in Iran. „Insufficiently veiled“ women are arrested daily by the “virtue police”. In early February 2017, a 14-year-old girl uploaded photos on the Internet which showed bruises in her face caused by policemen. Iranian women are whipped if they don’t dress or behave according to Islamic mandates. Masih Alinejad, founder of the Facebook platform „My Stealthy Freedom“ naturally criticized the Swedish government:
„If Western women obey the headscarf ruling without challenging it, it justifies the Iranian regime in increasing the pressure on Iranian women. Western women legitimize the discriminatory headscarf laws if they submit and don’t resist. Can’t we instead stand up against this together?“
Trade Minister Linde sees it differently. She told the Swedish Aftonbladet that the alternative would have been to send an exclusively male delegation, so she decided for the headscarf.
Wrong, dear Minister!
The Swedish government could have demanded that women don’t have to cover their hair, and if the Iranians had objected, the treaties could have been signed either in Sweden or in a third country, or not at all. At the very least, the male Swedish ministers could have worn headscarves as a sign of solidarity and as an expression of gender equality. But as I said, men aren’t that stupid!
So, dear ministers,
From mansplaning to manasking: What deal can be so important that the dignity and freedom of woman can be so compromised? Donald Trump gets criticized, quite rightly, because he wants to cuts funds for feminist organizations. But then why bow down submissively and veiled to Hassan Rohani, the president of a country where feminists are whipped!?
It doesn’t require much courage to protest against Donald Trump, but to subordinate oneself to a patriarchal and misogynic regime requires complete submission. Hedwig Dohm said in 1902:
„More pride, women! Pride may cause displeasure, but not contempt. Only on the bowed neck is the foot of the suppressor!“
At that time Swedish women didn’t even have the right to vote! One hundred and eleven years later, female Swedish ministers bowed their shrouded necks in Iran so deeply that Rohani could have done what Trump talked about on a bus.
Dear female ministers of Sweden,
You’re not feminists. For my part, you’re a word that begins with c. You are cowards!
Ich habe nichts gegen das Kopftuch. Es gibt viele Gründe, ein Kopftuch zu tragen, zum Beispiel wegen des Wetters. Es ist nicht wichtig, was auf dem Kopf ist, sondern was in dem Kopf ist. Wenn sich aber eine Frau verhüllt und dies mit einem unsichtbaren Freund begründet, der einem männlichen Feldherren vor eineinhalb Jahrtausenden gesagt haben soll, wie sich Frauen von heute anzuziehen haben, dann ist meiner bescheidenen Meinung nach noch viel Platz in diesem Kopf frei.
Die bescheuerste Begründung für die Verhüllung einer Frau ist und bleibt der Wille des Mannes. Keine Frau sollte sich von einem Mann befehlen lassen, was sie anzuziehen hat und schon gar nicht, dass sie ihren Kopf zu verhüllen hat! Die schwedische Regierung sieht das jedoch anders!
Zwar sind zwölf der vierundzwanzig Mitglieder in der schwedischen Regierung Frauen, so dass die schwedische Regierung behauptet, die „erste feministische Regierung der Welt“ zu sein, aber bei einem Besuch im Iran trugen dennoch alle Frauen der Regierung ein Kopftuch, die Männer jedoch nicht.
Männer tragen generell keinen Niqab, übrigens aus dem selben Grund, aus dem sie sich keine unbequemen Schuhe anziehen: Weil sie nicht bescheuert sind! Es ist unbequem und schränkt die Bewegungfreiheit ein.
Die schwedische Handelsministerin Ann Linde jedoch erklärt, sie sehe „keinen Konflikt“ zwischen einer Zwangsverhüllung und Feminismus. Ohne Kopftuch, so sagt sie, hätte sie iranisches Recht brechen müssen und das wolle sie nicht. Sie trug lieber zusammen mit all den anderen Ministerinnen der „feministischen Regierung“ ein Kopftuch bei der Unterzeichnung der bilateralen Abkommen mit dem Iran.
Sehr geehrte Ministerinnen,
ich fürchte, es wird Zeit für ein wenig mansplaining. Homosexuelle werden im Iran hingerichtet. Wer schwul ist, bricht im Iran das Gesetz. Das hat den ehemaligen deutschen und schwulen Außenminister Guido Westerwelle (sel. A.) jedoch nicht davon abgehalten, in den Iran zu reisen. Er blieb einfach schwul. Und er zog auch kein Kopftuch über!
Frauen werden im Iran verfolgt. Täglich werden „unzureichend verschleierte“ Frauen von den Tugendpolizisten verhaftet. Anfang Februar 2017 veröffentlichte ein 14-jähriges Mädchen im Internet Fotos, auf denen zu sehen war, dass die junge Frau blaue Flecken in ihrem Gesicht hatte, zugefügt von Polizisten. Iranische Frauen werden mit Peitschenhieben bestraft, wenn sie sich nicht nach den Regeln des Islams kleiden oder benehmen. Masih Alinejad, Gründerin der Facebook-Plattform „My Stealthy Freedom“, kritisiert daher völlig verständlich die schwedische Regierung:
„Wenn westliche Frauen dem Kopftuchzwang gehorchen ohne es herauszufordern, heißt das für das iranische Regime, dass es den Druck auf die iranischen Frauen noch erhöhen kann. Westliche Frauen legitimieren das diskriminierende Kopftuchgesetz, wenn sie ihm widerspruchslos folgen. Können sie stattdessen nicht mit uns gemeinsam dagegen aufstehen?“
Handelsministerin Linde sieht das anders. Sie sagte dem schwedischen Aftonbladet, die Alternative sei gewesen, eine ausschließlich männliche Delegation zu entsenden, also habe sie sich lieber für das Kopftuch entschieden.
Falsch, liebe Ministerin!
Die Regierung hätte fordern können, dass die Frauen keine Kopftücher tragen müssen und wenn die Iraner diese Forderung abgelehnt hätten, dann hätten die Verträge entweder in Schweden, in einem Drittstaat oder gar nicht unterzeichnet werden müssen. Allerwenigstens aber hätten auch die schwedischen Minister männlichen Geschlechts im Iran Kopftuch tragen sollen, wenn auch nur als Zeichen der Solidarität und als Bekundung der Gleichberechtigung der Geschlechter in Schweden. Aber wie gesagt, Männer sind nicht bescheuert!
Daher, liebe Ministerinnen,
von mansplaning zu manasking: Welcher Deal kann so wichtig sein, dass die Würde und die Freiheit der Frau dafür verkauft werden? Sie kritisieren Donald Trump, völlig zu Recht, weil er Gelder für feministische Organisationen streichen will; warum aber besuchen Sie dann, verschleiert und demütig, Hassan Rohani? Er ist Staatspräsident eines Landes, in dem Feministinnen ausgepeitscht werden!
Es braucht nicht mehr als Gratismut, um gegen Donald Trump zu protestieren, aber um sich einem patriarchalischen und frauenverachtenden Regime unterzuordnen, dazu braucht es den erklärten Willen zur Unterwerfung. Hedwig Dohm sagte im Jahr 1902:
„Mehr Stolz, ihr Frauen! Der Stolze mag missfallen, aber man verachtet ihn nicht. Nur auf den Nacken, der sich beugt, tritt der Fuß des vermeintlichen Herrn!“
Damals hatten Frauen in Schweden nicht mal das Wahlrecht! 111 Jahr später beugen schwedische Ministerinnen ihren verhüllten Nacken im Iran so tief, dass Rohani von hinten das hätte tun können, was Trump einst in einem Bus über Frauen zum Besten gab.
Liebe Ministerinnen Schwedens,
für mich seid ihr keine Feministinnen. Für mich seid das andere Wort mit f. Ihr seid feige!
Veröffentlicht unterEuropa, Feminismus|Kommentare deaktiviert für Feministinnen unter dem Kopftuch
Am 28. September 1933 wurde der Staatlich genehmigten Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte (STAGMA) das Monopol zur Wahrnehmung von Musikaufführungsrechten erteilt. Die STAGMA war fest in nationalsozialistischer Hand. Die leitenden Mitglieder der STAGMA waren eingefleischte Nationalsozialisten. Der Geschäftsführer Leo Ritter zum Beispiel verschenkte als Prämie für „verdiente Mitarbeiter“ Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Die Reichsmusikkammer unter ihrem Präsidenten Richard Strauss wiederum legte fest, dass „Nichtarier grundsätzlich nicht als geeignete Träger und Verwalter deutschen Kulturguts anzusehen“ seien. Für etwa 8000 in der Reichsmusikkammer organisierten Juden bedeutet dies ein Berufsverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die STAGMA ihre Arbeit fort, ab dem 24. August 1947 allerdings unter der Bezeichnung GEMA.
Am 14. Dezember 2016 erhielt das Café und Restaurant Bleibergs in Berlin einen Brief von der GEMA. Im Bleibergs werden Speisen und Getränke nach streng jüdischen Speisevorschriften angeboten. Von Zeit zu Zeit finden dort Musikabende unter dem Titel „Klezmer im Bleibergs“ statt. Sämtliche Musikveranstaltungen wurden von der Leitung des Bleibergs bei der GEMA gemeldet, jedoch mit dem Hinweis, dass an den Abenden keine Werke aus dem GEMA-Repertoire gespielt werden würden, sondern ausschließlich traditionelle Weisen und Volksmusik. Klezmerlieder werden seit Jahrhunderten von den Eltern an ihren Kindern weitergegeben. Im 20. Jahrhundert wurde diese Traditionen jedoch durch den Holocaust dramatisch unterbrochen. Eine Menge Material der Klezmerkultur ging durch diesen Völkermord verloren.
Unbeindruckt von dieser Geschichte schrieb die GEMA am 14. Dezember 2016:
„Die GEMA-Vermutung besagt, dass aufgrund des umfassenden Weltrepertoires, über dessen Rechtwahrnehmung die GEMA verfügt, eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass bei Musikaufführungen, unerheblich ob bei Tanzaufführungen, Tonträgernutzungen oder Videovorführungen, eine Vergütungspflicht besteht. Jeder, der behauptet, dass kein Werk des GEMA-Repertoires wiedergegeben wurde, hat hierfür den Beweis zu führen. Das heißt, es ist danach in jedem Fall Sache desjenigen, der sich darauf beruft, eine Musikwiedergabe mit ausschließlich urheberrechtlich freier Musik durchzuführen, im einzelnen darzulegen und lückenlos zu beweisen, dass alle von ihm wiedergegebene Musik urheberrechtlich ungeschützt ist.“
Da war aber mal ein sehr „verdienter Mitarbeiter“ am Werk. Dafür könnte durchaus eine Ausgabe von „Mein Kampf“ als Prämie drin sein! Die GEMA verlangt von einem Veranstalter, der Musik gespielt hat, „lückenlos“ zu beweisen, das nicht Lieder der GEMA gespielt wurden. Das ist so, als würde NESTLE jedem Bürger, der Schokoriegel isst, einen Brief mit der Aufforderung schreiben, er solle lückenlos beweisen, im letzten Jahr keinen Lion gegessen zu haben. Die Leitung des Bleibergs verfasste daher eine klare Antwort:
„Nachdem Ihre Vorgängerorganisation STAGMA im 3. Reich, alles Jüdische aus ihrer Mitte verdammte, jüdische Komponisten und Musiker aus dem Verband ausschloss, kommen Sie jetzt daher und verlangen Gebühren genau für die Musik, die Ihre Vorgängerorganisation vor nicht allzu langer Zeit als entartet bezeichnet hat. Sie haben mir, für die von mir eingereichten Veranstaltungen eine Rechnung zukommen lassen. Diese erhalten Sie als Anlage wieder zurück. Ich werde nicht bezahlen. Erst werden die jüdischen Musiker und Komponisten von Ihrer Vorgängerorganisation ausgeschlossen und somit um einen großen Teil ihrer Einkünfte beraubt, dann wird das Vortragen ihrer Musik verboten, dann werden sie vergast, ermordet oder bestenfalls vertrieben und dann verlangen Sie von mir eine Bezahlung, wenn zu ihrer Erinnerung ihre Musik gespielt wird? Was soll ich anderes dazu sagen als bodenlose Frechheit!“
Eine gute Antwort an eine Organisation, die aufgrund ihrer Monopolstellung allen Anstand verloren hat. Die GEMA vertritt nicht mehr Künstlerinnen und Künstler. Sie ist ein unanständiges, gefrässiges und drohendes Monster geworden, das Künstler schikaniert und gegeneinander ausspielt, um sich den eigenen Wanst zu stopfen. Entweder wird die von den Nazis durchgedrückte Monopolstellung der GEMA schnellstmöglich aufgehoben oder Menschen, die von der GEMA schickaniert werden, wird nichts anderes übrig bleiben, als den „verdienten Mitarbeitern“ bei der GEMA in sarkastischer Weise eine Ausgabe von „Mein Kampf“ zukommen zu lassen.
Veröffentlicht unterDeutschland|Kommentare deaktiviert für „Mein Kampf“ für die GEMA
Dieses Urteil fällte im Jahr 1876 der Preisrichter Franz Reuleaux auf der Weltausstellung in Philadelphia. Das Urteil führte dazu, dass deutsche Waren zunächst einen denkbar schlechten Ruf bekamen. Am 23. August 1887 beschloss das englische Parlament sogar einen Merchandise Marks Act, der vorschrieb, dass auf allen Waren das Herkunftsland unmissverständlich anzugeben sei. So wurde die Kennzeichnung „Made in Germany“ für vermeintlich schlechte Importware aus Deutschland geboren! Das Urteil von Reuleaux löste in Deutschland jedoch eine enorme Qualitätsoffensive aus, so dass die Kennzeichnung „Made in Germany“ sehr bald zu einem Gütesiegel wurde. Die negativ gedachte Warenkennzeichnung bewirkte somit das genaue Gegenteil.
Viele Israelhasser fordern heute eine Kennzeichnung von israelischen Waren. Das Unternehmen Sodastream hat nun beschlossen, diese Kennzeichnung vorzunehmen. Auf der Verpackung steht nun:
„MADE IN ISRAEL
Dieses Produkt wurde hergestellt
Seite an Seite von Arabern und Juden
in Frieden und Harmonie.“
Großartig! So geht das. Ich hoffe, viele Produkte aus Israel werden diesem Vorbild folgen!
Schlagt die Judenhasser mit ihren eigenen Waffen! Zeigt ihnen, dass es knapp 1,694,000 Muslime gibt, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden. Sie boykottieren nicht!
All diese 1,694,000 Muslime werden von einer weltweit agierenden Kampagne des Hasses (BDS) diskriminiert. BDS steht für „Boycott, Divestment and Sanctions“. BDS wendet sich gegen ganz Israel und kulturell gegen alles, was israelisch ist. Alle 1,694,000 Muslime, die in Frieden, Nachbarschaft, Gleichberechtigigung, Toleranz und Respekt mit Juden leben, sind Israelis und somit Ziel der Diskrimierung von BDS. Die Kampgne fordert dazu auf, diese Muslime zu boykottieren und zu bestrafen (sanktionieren), sowie jede Form der Unterstützung mit diesen Muslimen zu kappen (Divestment).
BDS fordert dazu auf, Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben, so zu behandeln, wie Juden von Judenhassern behandelt werden. BDS richtet sich gegen das Land, das beschlossen hat, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen, nachdem ein Muslim erfolgreich beim Obersten Justizgerichtshof des Landes geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv im Freien beten musste. BDS richtet sich gegen das Land, in dem die damals 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko, Lina Mahul, die israelische Ausgabe von „The Voice“ gewann. BDS richtet sich aber nicht gegen das Gebiet, in dem Mohammed Assaf die arabische Version von DSDS (Arab Idol) mit einem Lied gewann, in dem er hoffnungsfroh über das Ende Israels sang.
Gegen diese Menschen richtet sich BDS und somit gegen das einzige Land im Nahen Osten, in dem Muslime sicher in einer Demokratie leben, die es ihnen erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein. Sie haben die gleichen Rechte, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger des Landes, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe. Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird, denn „MADE IN ISRAEL“ heißt: Hergestellt in Frieden und Harmonie!
Veröffentlicht unterIsrael|Kommentare deaktiviert für Made in Israel
Es ist nicht antisemitisch, israelische Siedlungen zu kritisieren. Wer jedoch nur israelische Siedlungen kritisiert, ist ein Israelkritiker. Wer nur jüdische Siedlungen kritisieren, ist ein Antisemit.
In jeder israelischen Siedlung gilt das israelische Gesetz. Somit ist jede israelische Siedlung im Nahen Osten ein Ort, wo ich als homosexueller Mensch nicht verfolgt werde, jeder Religion angehören darf und frei meine Meinung sagen kann.
Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.
Warum soll ich ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich bin und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen?
Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter. Dennoch lehnt eine deutliche Mehrheit in Deutschland und in den Vereinten Nationen die Siedlungspolitik Israels ab und erklärt: „Die jüdischen Siedler sind das größte Friedenshindernis.“
Kann sich die ganze Welt irren? Ja, sie kann! Wenn es um Juden geht, hat sich die ganze Welt schon einmal geirrt!
Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.
In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat.
Einst gehörte das Gebiet zu Jordanien, dem Land, das sich zu über achtzig Prozent auf palästinensischem Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinenser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ zeigt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten.
Obwohl die Gebiete Judäa und Samaria heute zu keinem Staat gehören, siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?
Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein!
Die radikale Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime! Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Es gibt nämlich zwei Formen des Friedens im Nahen Osten: Der eine Friede ist ein Friede mit Juden. Der andere Frieden ist ein Frieden von Juden.
Der Wunsch eines Friedens von Juden findet sich überall in der arabischen Welt. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Gaza schloss einen Frieden von Juden, aber nicht mit Juden. Deshalb feuerte die Hamas in den folgenden Jahren auch unzählige Raketen auf Israel ab, in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten. Ein Minister der Hamas brachte die eigene Politik 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:
„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“
Wer glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt „Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Jüdische Siedlungen sind daher nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die einen Frieden von Juden haben wollen. Für jene jedoch, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.
Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.
Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch, oder sie werden niemals Frieden mit Juden schließen können.
Die Fatah und die Hamas erklären jedoch, Frieden werde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Sie meinen es ernst. Der Gazastreifen ist seit 2005 „judenrein“. Die Hamas hat verwirklich, woran Hitler gescheitert ist.
Dennoch stellt die Hamas Forderungen an den Erzfeind Israel. Israel soll Wasser spendieren, Medikamente liefern und Essen bereitstellen und das Wahnsinnige ist, Israel macht das auch noch. Statt aber, dass die Welt Israel bewundert und lobt ob soviel Menschlichkeit, wird Israel kritisiert, weil das Land angeblich nicht genug Wasser spendieren soll? Ich frage aber: Welches Land hat je seine Feinde genährt? Die israelische Regierung stellt da eine Ausnahme dar! Sie glaubt noch an die Menschen in Gaza und schaut nicht tatenlos zu, während die Hamas das arabische Volk als Geisel nimmt. Wäre die Fatah oder die Hamas so menschlich wie die konservativste israelische Regierung, es gäbe morgen Frieden im Nahen Osten.
Das israelische Volk fühlt für seine arabischen Nachbarn, egal wie brutal die Regierungen auch immer sein mögen, denn Araber und Muslime sind Teil des israelischen Volkes! Es leben über 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Israel. 1,6 Millionen von ihnen sind muslimische Araber und laut einer aktuellen Studie wollen 77 Prozent dieser Araber nirgendwo lieber leben als in Israel! Die Muezzine singen von den Minaretten, Muslime sitzen im israelischen Parlament und im höchsten Gericht Israels. In Israel haben alle Menschen die Wahl! In den palästinensischen Autonomiegebieten sieht das anders aus.
Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. In Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. In Syrien herrscht Krieg. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie Demokratie sofort gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza.
In Israel sind die Menschen frei. Wenn es einen Regierungschef gibt, der von sich beanspruchen kann, in freien Wahlen von einem palästinensischen Volk gewählt worden zu sein, so ist es der Premierminister von Israel!
Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. In Israel sind alle Religionen gleichberechtigt. Genau das stört die Regierungen vom Schlage der Hamas. Daher erklären sie, dass Palästinenser keine Juden sein dürfen. Sie wollen Palästina von den Juden „befreien“, wie die Nazis einst das deutsche Volk „befreien“ wollten. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß. Aus dieser menschenverachtenden Ideologie stammt die Gegenüberstellung „Israel – Palästina“. Was ist eigentlich dieses Palästina?
Der Begriff „Palästina“ hat einen hebräischen Ursprung und geht auf das in der Bibel beschriebene Volk der Philister zurück. Das Volk der Philister gibt es nicht mehr, aber einen Philister kennt jedes Kind: Goliath.
Das Wort „Palästina“ taucht schriftlich erstmals bei dem antiken griechischen Geschichtsschreiber und Völkerkundler Herodot auf, der das Gebiet im 5. Jahrhundert vor moderner Zeitrechnung so nannte. Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135, nannten die Römer das Gebiet offiziell in Palästina, um jeglichen Bezug zum jüdischen Volk zu verwischen.
Der Begriff Palästina ist somit lediglich eine Gebietsbeschreibung und keine Volksbeschreibung und wurde von den Römern genutzt, nachdem sie die Juden besiegt hatten. Sie sprachen nicht von Judäa oder Israel, sondern von Palästina, um so jegliche Verbindung zwischen dem Land und dem jüdischen Volk sprachlich zu verwischen. Es gab kein sich selbst konstituiertes palästinensisches Volk.
Es gibt keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, aber dafür eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind im Grunde alle Palästinenser!
In der Moderne wurde der Begriff „Palästina“ deshalb wieder so geläufig, weil damit das Gebiet bezeichnet wurde, das nach dem 1. Weltkrieg durch den Untergang des Osmanischen Reiches herrschaftslos wurde. Palästina war der Begriff, mit dem der Völkerbund, der ab 1922 das Gebiet verwaltete, das Gebiet und alle dort leben Menschen beschrieb, ob sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch waren. Heute gibt es in der Region die unterschiedlichsten Länder, aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend jüdischen Palästinenser gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:
„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“
An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.
Israel ist eine Demokratie, in der jede Kritik, sogar die dümmste und die brutalste, erlaubt ist und artikuliert wird. Jeder Palästinenser kann in Israel seine Meinung frei äußern. Das ist Demokratie! In Jordanien, Syrien, Gaza, Westjordanland aber haben Palästinenser diese Rechte nicht. Warum also werden diese Menschen nicht gestärkt?
Es gibt eine Nakba. Sie fand jedoch nicht in Israel statt. Sie findet täglich in Gaza, Syrien, Jordanien und in der Westbank statt. Die Mörder sind die Schergen der Hamas und der Fatah.
Vielen Menschen, die vorgeben, solidarisch auf der Seite der Palästinenser zu sein, sind Palästinenser in Wirklichkeit vollkommen egal. Sie sind einfach nur gegen Juden! Daher verbünden sie sich mit den Feinden der Juden. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhundert wurde von der PLO beschlossen, dass Juden keine Palästinenser sein können, so wie die NSDAP ein paar Jahre vorher beschlossen hatte, dass Juden keine Deutsche sein können. Der Deutschenbegriff der NSDAP wurde verworfen, aber der Palästinenserbegriff gilt bis heute. Nur innerhalb dieses Palästinenserbegriffes können jüdische Siedler illegal sein. Judenhasser übernehmen daher gerne diesen Begriff.
Leider finden sich auch im deutschen Bundestag nicht wenige Mitglieder, die diesen Palästinenserbegriff übernommen haben. Sie sprechen wie selbstverständlich von „illegalen Siedlern“, ganz so als sei es jenseits jeder Diskussion, dass Juden in gewissen Gebieten der Welt nichts zu suchen haben. Sie sind einem Frieden von Juden näher als einem Frieden mit Juden.
Es darf keinen Siedlungsstopp nur für Juden geben! Juden dürfen genauso siedeln wie jeder andere Mensch auch.
Die Vernichtung Israels und die Vertreibung von Juden stehen nicht zur Debatte! Ich würde auch nicht mit einem Menschen verhandeln, der es es nicht ausschließen möchte, mich oder meine Familie zu töten! Es kann daher keine Zwei-Staaten-Lösung mit Parteien geben, die zur Vernichtung und Vertreibung von Juden auffordern! Wir brauchen Menschen, für die jüdische Siedler nicht mehr und nicht weniger ein Problem sind, als alle anderen Siedler auch!
Jüdische Siedlungen sind nur für den ein Friedenshindernis, der einen Frieden von Juden wünscht. Für einen Frieden mit Juden sind jüdische Siedlungen ein Garant für die Möglichkeit eines Friedens!
Veröffentlicht unterIsrael|Kommentare deaktiviert für Jüdische Siedlungen – Eine Verteidigung!
Anyone who thinks it’s a good idea to give government the power to decide what news is “fake news“ or may even be published should call to mind no less than Donald Trump who recently interrupted a journalist from CNN with the words: „You’re fake news!“
Governments tend to hold on to power. They should therefore never be given the power to decide which news is true news. When in doubt, critical news may be classified as fake news.
It’s useless to complain about the collapse of old structures and the appearance of new ones. Old media is indeed crumbling. Internet is here and won’t disappear as much as the printing press won’t disappear. When the printing press and books were invented, there was also much lamenting. Pessimists saw the end of the world and complained about the loss of good decency. Books, critics argued, would promote baseness and insult. And indeed, the printing press enabled the spread of trashy and pornographic literature then as the internet promotes it today.
The printing press also made the occupation of the copyist superfluous. Copywriting was an occupation whereby books were duplicated, mostly by monks. With the invention of printing, the Church lost its monopoly in the dissemination of knowledge. The Church tried to defend itself by complaining that the border between relevant and useless knowledge was blurred. Just as the ecclesiastical copyists at the time criticized book printing, large media groups and subsidized public television stations claim to be the lone guards of morality, goodness and decent journalism. They often harbor nothing but contempt for the Internet. They warn that things will get worse if the old media should disappear.
No one is fully objective. There is no true neutrality in news reporting. The Internet proves it. Everyone has an agenda. That’s why the slogan „media lies“ is so popular! Just as book printing once revealed that the Church had an agenda, we learn today that magazines, newspapers and public broadcasters have their agendas. Every book, every publisher, every blog and every station is guided by subjective interests. People continually have opinions about what people do. To deny one’s own subjectivity is self-righteous and deceptive. Objectivity is a myth!
Thanks to the Internet, increasingly more users are colliding with each other. We may complain, but nothing will change. When humans discovered fire, much went up in flames. But fire emancipated humans, and they eventually learned how to deal with dangers. When no one can tell us what we should believe, we must form our own opinions and beliefs in a sea of opinions, lies, and truths. That’s enlightenment at its best.
Enlightenment is the escape route from self-imposed immaturity! Immaturity is the inability to use one’s own mind without the guidance of another. This immaturity is self-inflicted if its cause is not due to lack of understanding, but to lack of resolution and courage. Sapere aude! Have the courage to use your own intellect! Laziness and cowardice are the causes of why so many people remain immature, and why it’s so easy for others to become their guardians. It’s so comfortable to be immature. If I have a book that guides my understanding, a pastor who is my conscience, I needn’t make an effort. I have no need to think if I rely on others who are willing to take over the sullen business for me.
I didn’t say that, Immanuel Kant did!
Remember those teachers who dragged the multimedia unit into the classroom and then spent half an hour trying to hook up the equipment? They were educated men and women, the educational elite, yet they were not able to manage a simple video recorder. Ultimately, they were dependent on the help of their students. They were educated but not up-to-date. It’s the same today with those who are critical of the Internet. They’ve been sleeping and are now reacting exactly as the privileged do when their privileges are threatened. They complain: „The world was better in the old days!“
We must learn to free ourselves. Just as the printing press allowed people to criticize the church and the emperor, we must now learn to avoid blind trust in present-day news media. Before the advent of Internet people were not better informed. There were just a lot more people who were informed about the same thing. Thirty years ago in Germany, only public broadcasters and the yellow press decided what was newsworthy. Today, however, there is no longer the same established group of people all talking about the same news report. More and more islands with different vegetation and cultures are emerging.
The Internet has led to people having declared independence for their islands. Things have now become more confusing. People argue more and are often offended. There’s more aggression and aggravation. Our conceptions of decency and manners are changing.
Today one doesn’t even have to leave the island in order to broadcast an opinion. Those who had an opinion earlier and wanted to be heard, had to write a letter, put on their pants, go outside, find a mailbox and then hope that the letter may be printed in a newspaper. Today, we can just lie in bed in our underwear and dump our thoughts and opinions onto the world. Just like I’m doing right now.
We will become more strangers to each other because there is no longer a big camp fire in the living room, around which we as a nation can gather and experience Oprah as the great uniter with which everyone can somehow agree with. But our world has become more colorful, more individual and more adventurous. Yes, there’ll be lies; certainties will be watered down! That’s what happens in a democracy. Power gets diluted. In a kingdom you have to bribe a king in order to achieve something, but in a democracy, you have to convince many other citizens to side with you. That’s why kings and dictators can get projects built breathtakingly fast, while in democracies airports, philharmonics and railway stations take much more time. Everyone can participate, but no single person has ultimate power, even if he or she is right!
Of course, the Internet carries risks, but the printing press did, also. Thanks to printing, Martin Luther could not only multiply his theses on the Reformation, but could also have his anti-Jewish tracts printed. In his work „Handbook on the Jewish Question“, Martin Luther wrote those things that led to Hitler in the 20th century and the Wannsee Conference:
“I shall give you my sincere advice: First, set fire to their synagogues or schools and bury and cover with dirt whatever will not burn so that no traces are visible. (…)”
Martin Luther could publish this rubbish because of the printing press. In the same way, anti-Jewish writings are today widely shared on the Internet. Thanks to printing and the internet, not only do many more people have access to education, but more people can publish their opinions, even independent of facts. Books catapulted Jew hate into the mainstream, just like the Internet today.
The Internet presents us with new challenges. The Internet is here to stay and won’t disappear. So the question is: how do we deal with the risks? Bans won’t help! Deleting Internet pages is as productive as burning books. And: Government is not always on your side!
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