Facebook sperrt Gerd Buurmann

Zwei mal in kurzer Folge wurde ich von Facebook gesperrt. In beiden Fällen ging es um das Posten von Berichten und Bildern gegen Judenhass.

Am 1. Juli 2017 wurde ich bei Facebook gesperrt, weil ich ein Bild veröffentlicht hatte, das zeigte, wie auf Stolpersteinen herumgetrampelt wird.

Meine Empfindung zu dieser Art des Gedenkens fasste ich in diesem Artikel zusammen:

„Die Familie Stolperstein“

Für das Bild wurde ich am 1. Juli 2017 für 24 Stunden bei Facebook gesperrt.

Es war das zweite Mal in nur wenigen Tagen, dass ich von Facebook gesperrt wurde, weil ich gegen Judenhass geschrieben hatte!

Ein paar Tage vorher wurde ich für eine Polemik geperrt, die ich zu dem Umgang des WDR mit der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner verfasst hatte. Die Polemik trägt den Titel:

„Neues vom WDR Faktencheck“

Die Polemik ist eine deutliche Reaktion auf das Verhalten des WDR, das ich bereits in diesem Artikel kritisiert hatte:

„Ein beispielloser Skandal“

Für das Posten dieser Polemik auf Facebook wurde ich ebenfalls von Facebook für 24 Stunden gesperrt.

Auch meine Seite Tapfer im Nirgendwo ist dadurch auf Facebook gesperrt, da ich auf dieser Seite ebenfalls nicht mehr meine Artikel veröffentlichen kann. Das ist alles mehr als bedauerlich, wenn man bedenkt, welche judenfeindlichen Aussagen in der Vergangenheit alle bei Facebook gedultet wurden und erklärtermaßen nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstießen.

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Gerd Buurmann wieder gesperrt!

Das ist kein Witz. Das ist bitterer Ernst. 

Keine 24 Stunden nach der letzten Sperrung am 29. Juni 2017, die am Nachmittag des 30. Juni endete, wurde ich am 1. Juli wieder bei Facebook gesperrt und kann erneut für 24 Stunden nichts posten. Diesmal wurde ich für das Posten eines Bildes gesperrt, das zeigt, das auf den sogenannten Stolpersteinen nicht selten herumgetrampelt wird.

Meine Empfindung zu dieser Art des Gedenkens habe ich in diesem Artikel zusammengefasst:

„Die Familie Stolperstein“

Es ist somit das zweite Mal in nur wenigen Tagen, dass ich von Facebook gesperrt wurde, weil ich gegen Antisemitismus geschrieben habe!

Beim letzten Mal wurde ich für eine Polemik geperrt, die ich zu dem unsäglichen Umgang des WDR mit der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner verfasst hatte.

Ist das die neue Facebook-Politik? Ich bin entsetzt!

Das heißt, auch meine Seite Tapfer im Nirgendwo ist auf Facebook ist erneut gesperrt, da ich auf dieser Seite ebenfalls nicht mehr meine Artikel veröffentlichen kann. Auf meinem Presseausweis steht:

„Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Institutionen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Der Presseausweis soll den/die Ausweisinhaber/in in der Wahrnehmung seines/ihres Auskunftsrechtes unterstützen.“

Ich sag mal so, Facebook scheint da andere Maßstäbe zu haben.

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Gerd Buurmann bei Facebook gesperrt!

Am 23. Juni 2017 veröffentlichte ich auf Tapfer im Nirgendwo eine Polemik zu dem unsäglichen Umgang des WDR mit der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner. Die Polemik trägt den Titel:

„Neues vom WDR Faktencheck“

Die Polemik ist eine deutliche Reaktion auf das Verhalten des WDR, das ich diesen Artikel kritisiert habe:

„Ein beispielloser Skandal“

Die Polemik habe ich auf Facebook geteilt. Für das Posten dieser Polemik auf Facebook wurde ich nun am 29. Juni 2017 von Facebook für 24 Stunden gesperrt.

Ist das die neue Facebook-Politik? Ich bin einigermaßen entsetzt!

Das heißt, auch meine Seite Tapfer im Nirgendwo ist auf Facebook gesperrt, da ich auf dieser Seite ebenfalls nicht mehr meine Artikel veröffentlichen kann. Auf meinem Presseausweis steht:

„Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Institutionen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Der Presseausweis soll den/die Ausweisinhaber/in in der Wahrnehmung seines/ihres Auskunftsrechtes unterstützen.“

Ich sag mal so, Facebook scheint da andere Maßstäbe zu haben.

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Jetzt sind die Heteros gefragt!

Es ist möglich! In dieser Woche kann der Bundestag über das Ende der Diskrimierung von Homosexuellen entscheiden und die Ehe für Homosexuelle öffen. Wir müssen nur Druck machen. Jetzt. Alle! Bitte teilt dies und macht mit!

Der Kampf um Gleichberechtigung darf nicht nur ein Kampf der Homosexuellen sein. Jetzt sind die Heteros gefragt!

Flutet die Facebookseiten Eurer Bundestagsabgeordneten mit dieser Aufforderung. Schreibt sie an. Fordert sie auf! Überall soll in den nächsten Stunden und Tagen diese Aufforderung erscheinen:


Kein Bund ist tiefgründiger als die Ehe. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie. In dem sie die Ehe eingehen, werden zwei Menschen zu etwas Größerem als zuvor. Die Ehe verkörpert eine Liebe, die so groß ist, dass sie sogar den Tod überdauert. Anzunehmen, dass Homosexuelle die Idee der Ehe nicht respektieren, wird ihnen nicht gerecht. Sie respektieren sie, sie respektieren sie so sehr, dass sie diese Erfüllung für sich selbst wünschen. Ihre Hoffnung ist, dass sie nicht dazu verdammt sind, in Einsamkeit zu leben, ausgeschlossen von einer der ältesten Institutionen der Zivilisation. Sie erbitten sich die gleiche Würde vor dem Gesetz. Die Verfassung garantiert ihnen dieses Recht. Ich erwarte von meinem Bundestag, der Verfassung Geltung zu verschaffen. Sofort! Solange homosexuelle Menschen nicht heiraten dürfen, wird auch die heterosexuelle Ehe beleidigt!

Nicht in meinem Namen! Öffnen Sie sofort die Ehe für Homosexuelle!

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The Stumblestone family

The Germans’ favorite Jews are Mr. and Mrs. Stumblestone and their children. They’re not fresh, they keep quiet, know their place in society and in history. They just lie on the ground and produce good feelings. And you can trample all over them. The best is: they’re dead!

The Stumblestone ​project, began in 1992, is the brainchild of the artist Gunter Demnig. With small commemorative stones laid in walkways, recall the fate of people who were persecuted, murdered, deported, expelled, or driven to suicide during the period of National Socialism. Many Germans love those stumble stones. They’re proud of them.

During my school days, I sang with the school choir in front of the synagogue memorial in my Lower Saxony hometown of Haren (Ems), which was burned to the ground by the Nazis in 1938.

I went on a class trip to Dachau and Theresienstadt, talked to my grandparents about the time of National Socialism, and watched „Schindler’s List“ in history class. Today, I still deal with the past. Germans deal with their past, every year a bit more. Today is very distant from the past. In Germany, current problems are dealt with in the past!

In Germany, Judaism takes place almost exclusively in commemoration ceremonies. Jews are ghosts from an earlier era. In schools, Judaism appears much more frequently in history lessons than in philosophy, ethics, religious or social studies.

In New York, when people announce: „Today we’re going to a Jewish play“, everyone is happy. Jewish theater in America stands for lively dialogues, profound humor, for Woody Allen and Neil Simon. But, in Germany when people announce: „Today we’re going to a Jewish play“, faces express a depressive mood. In Germany, Jewish theater means Auschwitz, the Holocaust and Anne Frank. For many Germans, Jews are the victims of a past era, not the living ones of today.

A lot of Germans never met a living Jew, but they know a lot of dead ones. In many German cities there are now more stumble stones embedded in the sidewalks in front of the last residencies of murdered Jews than there are Jews living in those same cities.

Germans nowadays encounter more dead Jews than living Jews. On the way to work, while shopping, at parties and at home, you’ll hear hear more about dead Jews. We don’t learn much about the great achievements of Jews, or about whom they loved and what made them rejoice, instead we find out when, where and how they were murdered. Anyone who reduces people to a status of victimhood may soon expect them to become actual victims. It’s a small step.

Of course, it’s important not to forget the incredible crimes committed against the Jews, but a person’s dignity can’t be restored by reducing him or her to the circumstances of their deaths. As long as there are more monuments in Germany commemorating murdered Jews than for their achievements, life will be difficult for living Jews in Germany.

The largest monument for Jews in Germany is a memorial of death, the Holocaust Memorial in Berlin. Why isn’t there a monument in Germany that is at least as large as the Holocaust Memorial, honoring all the outstanding achievements of German Jews? I’d like to wander around such a monument. Former chancellor Gerhard Schröder, however, said that the Holocaust Memorial is a place where people like to go. Historian Eberhard Jäckel even managed to say: „There are countries in Europe that are envious of the Holocaust monument.”

Germany is proud of its past history, which would naturally wouldn’t exist if it didn’t happen as it did. A German street worth its salt has to have at least one stumble stone. There’s hardly a street without one. The trend is even moving towards a second set of stumble stones! With all the pride and attention towards the Jewish Stumblestone family, many Germans seem oblivious to the hatred towards living Jews, which is spreading today over German streets yet again.

On German streets, Jews are being harassed and synagogues are being attacked again. In Belgium and France, Jews have been even tortured and murdered in recent years, including children, because they were Jews. For more than 60 years, the small democratic country of Israel is surrounded by enemies who are waging a war. The radical Hamas aim for the annihilation of all Jews worldwide (final solution) while the so-called moderate Fatah would only like to eradicate the State of Israel (local solution). For decades, Israel has been defending itself against its very destruction. And all the German majority does is to criticize Israel during violent eruptions!

Of course, the conflict seems to escalate because Jews as soldiers have been able to fend off its destruction since 1948. Situations can escalate when Israel’s existence relies on active military defense. That’s why many Germans don’t like Israel. But they love the Stumblestone family. They had let themselves be so wonderfully murdered and if it weren’t for Auschwitz, there wouldn’t be the soundtrack of „Schindler’s list“. That would be a pity because the Germans love to listen to the sadness of the music.

Dead Jews are good Jews. Living Jews are just annoying. That’s why many Germans can, with one hand, throw a wreath to dead Jews and with other hand write a protest letter against Israel. From the Holocaust they’ve learned how to criticize Israel, because Germans know that the Jews in Israel must behave as they did in Germany, as the victims!

What would happen if the names of the perpetrators were engraved on the sidewalks in front of the homes of their descendants? One thing is certain; a lot of Germans would be tripping up and down the sidewalks. The offspring would surely protest. Because it’s not fair!

Charlotte Knobloch, born in Munich on October 29, 1932, was Vice President of the Jewish World Congress, Vice-President of the European Jewish Congress and President of the Central Council of Jews in Germany. She achieved all that because she survived the Holocaust. She is a determined opponent of the stumble stone idea. If she had been murdered by the Nazis, there’d probably be a stumble stone planted in front of her last residence, against her will which would have been extinguished by the Nazis. How many Jews have been forced such a stumble stone, unable to defend themselves because the Nazis killed them. That’s why it makes me shiver every time I see a stumble stone.

Many Germans love Jews only as victims. They’ll even shed a tear for them. For living Jews, however, they’ll use their last drop of ink to criticize Israel. That’s what friends are for, right?

Sometimes I wonder if it were possible to place stumble stones for the two children Arieh (5 years) and Gabriel (4 years), who together with their father Jonathan Sandler (30 years) were shot dead on March 19, 2012 in front of the Jewish school in Toulouse. One would think that as dead Jews they most certainly would gain the respect of many Germans. But, there’s a problem; those Jews weren’t murdered by a German, but by a “good” Muslim.

But who knows, maybe today’s murderers are only working on their future careers. After all, Germany has shown how lucrative an evil past can be. German mastery of the past is a true economic miracle and, in addition to cars and beer, is one of Germany’s most important exports. One wonders how employment would dramatically decrease if it weren’t for all the jobs in education, in the commemorative and documentation centers, and in the Holocaust research institutes and departments at the universities. Just a glance at tourist guides offered in Berlin hotels reveals which themes bring in the euros: „Third Reich Tour“ and „Hitler’s Berlin“.

If it weren’t for the Holocaust, the former Waffen-SS member Günter Grass would never have written „The Tin Drum“ and perhaps never received the Nobel Prize for Literature. Only Günter could manage such a career: In 55 years from the SS to a Nobel Prize! Logically, Volker Schlöndorff could never have filmed „The Tin Drum“ and therefore never received an Oscar. Practically all the Oscars awarded in the German-speaking world are the results of “confronting the past”: Volker Schlöndorff’s film, Caroline Link’s „Nowhere in Africa“ ​​and Christoph Waltz’s Oscar in his role as a Nazi. And none of these winners expressed thanks for the Holocaust at the Oscar award ceremony. Such lack of gratitude!

Perhaps there’ll be a similar development in the Arab-Muslim world as is presently happening in Christian Germany today. It’s certainly possible, because people are looking away again, aren’t taking threats seriously, trivializing and justifying. If it continues, an Arab-Muslim remake of the Stumblestone family will be in the making.

***

Translation: William Wires

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Die Familie Stolperstein

Die Lieblingsjuden vieler Deutschen heißen Herr und Frau Stolperstein und ihre Kinder. Sie widersprechen nicht, sprechen gar nicht, kennen ihren Status, liegen am Boden und geben ein gutes Gefühl. Es ist nicht schlimm, wenn man auf ihnen herumtrampelt. Vor allem aber sind sie tot!

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die meisten Deutschen lieben ihre Stolpersteine. Sie sind stolz auf sie.

In Deutschland findet Judentum fast nur noch in Gedenkstunden statt. Juden sind Gespenster von damals und werden als Opfer der Vergangenen bewältigt. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht.

Wenn man in New York sagt: „Heute gehen wir in ein jüdischen Stück“, dann freuen sich alle. Jüdisches Theater, das steht in Amerika für spritzige Dialoge, humorvoller Tiefgang, für Woody Allen und Neil Simon. Wenn man aber in Deutschland sagt: „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann kommen deprimierte Gesichter. In Deutschland steht jüdisches Theater für Auschwitz, Holocaust und Anne Frank. Juden sind für viele Deutsche nur die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute. Genau das ist das Problem.

In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile mehr Stolpersteine als lebendige Juden. Eine Mehrheit aller Deutschen trifft heute im Alltag deutlich öfter auf tote Juden als auf lebendige. Die Mehrheit der deutschen Schüler war in KZ-Gedenkstätten und weiß, wo in ihrer Nachbarschaft Stolpersteine liegen, aber sie sagen: „Ich habe noch nicht einen Juden kennengelernt.“

Auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Party und nach Hause, überall trifft man in Deutschland auf tote Juden. Dabei erfahren wir jedoch nicht, was diese Juden großes erreicht haben oder wen sie geliebt und worüber sie sich gefreut haben. Wir erfahren, wann, wo und wie sie ermordet wurden. Wer Menschen auf ihren Status als Opfer reduziert, erwartet irgendwann auch von ihnen, Opfer zu sein. Der Schritt, sie zu Opfern zu machen, ist dann nicht mehr weit.

Natürlich ist es wichtig, das unfassbare Verbrechen nicht zu vergessen, aber es ist nicht gut, Menschen auf den Moment ihrer Ermordung zu reduzieren. In Deutschland haben mehr Juden Denkmäler dafür bekommen, ermordet worden zu sein, als dafür, etwas geschaffen zu haben. Solange in Deutschland mehr Denkmäler für ermordete Juden stehen als für Juden, die aus ihrer eigenen Schöpfungskraft etwas erreicht haben, werden es lebendige Juden in diesem Land schwer haben.

Was würden Sie über Ihre Nachbarn denken, wenn sie immer wieder zu Beerdigungen innerhalb Ihrer Familie auftauchen, aber nie zu Geburtstagen?

Das größte Denkmal für Juden in Deutschland ist ein Mahnmal des Todes, das Holocaust Mahnmal in Berlin. Warum gibt es in Deutschland nicht ein Denkmal, das mindestens ebenso groß ist, wie das Holocaustmahnmal und das all die herausragenden und erhabenen Errungenschaften ehrt, die Juden in und für Deutschland geleistet haben? Ich würde gerne zu einem solchen Denkmal gehen. Altkanzler Gerhard Schröder aber sagte, das Holocaust-Mahnmal sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Deutschland ist stolz auf seine Vergangenheitsbewältigung, die es ohne die Vergangenheit natürlich nicht gäbe. Eine deutsche Straße, die was auf sich hält, hat mindestens einen Stolperstein. Ohne Stolperstein findet man als Straße heute gar nicht mehr statt. Der Trend geht zum Zweitstolperstein! Bei dem ganzen Stolz um die ermordete jüdische Familie Stolperstein vergessen viele Deutsche jedoch den Hass auf lebende Juden, der sich heute wieder auf deutschen Straßen breit macht.

Auf deutschen Straßen wird wieder gegen Juden gehetzt, Synagogen werden attackiert und Juden angegriffen. In Belgien und Frankreich wurden in den letzten Jahren sogar Juden gefoltert und ermordet, darunter Kinder, weil sie Juden waren, zum Beispiel in Toulouse, Paris und Brüssel. Seit über 60 Jahren sieht sich zudem das kleine demokratische Land Israel von Feinden umzingelt, die einen Krieg führen, an dessen Ende die Radikalen von der Hamas die Vernichtung aller Juden weltweit fordern (Endlösung), während die sogenannten Gemäßigten von der Fatah nur die Vernichtung des Staates Israels in Aussicht stellen (Lokallösung). Seit Jahrzehnten muss sich Israel gegen seine Vernichtung verteidigen. Und was macht die deutsche Mehrheitsgesellschaft? Sie kritisiert Israel, weil der Konflikt eskaliert!

Natürlich eskaliert der Konflikt, weil sich Juden seit 1948 als Soldaten eines eigenen Landes gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund dieser Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung, weil die Situation immer erst dann für beide Seiten eskaliert, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deshalb mögen viele Deutsche Israel nicht. Aber sie lieben die Familie Stolperstein. Die haben sich so schön vernichten lassen und außerdem gäbe es ohne Auschwitz den Soundtrack von „Schindlers Liste“ nicht und das wäre wirklich schade, denn den hören viele Deutsche so gerne, weil der so schön traurig ist.

Es gibt Vergangenheitsbewältiger, die nehmen es den Juden von heute übel, dass sie sich wehren, zu Stolpersteinen zu werden, an denen die Vergangenheitsbewätiger dann in Zukunft ihr eigenes Profil der moralischen Überlegenheit im symbolischen Kampf gegen das allgemeine Unrecht schleifen können.

Die toten Juden sind die gute Juden, verbrannte Wohlfühljuden quasi. Die lebendigen Juden nerven nur. Darum können viele Deutsche auch ohne Probleme zeitgleich mit der einen Hand einen Kranz für tote Juden an einem Mahnmal abwerfen und mit der anderen Hand einen Protestbrief gegen Israel verfassen, nicht obwohl, sondern weil es denn Holocaust gab und sie aus dem Holocaust gelernt haben, nämlich Israel zu kritisieren, gerade als Deutscher, damit sich die Juden dort so benehmen, wie sie es in Deutschland gelernt haben: wie ein Opfer!

Deutschland hat seine Juden am liebsten im Erinnerungsarbeitslager.

Was würde wohl passieren, würden die Namen der Täter vor den Häusern ihrer Nachfahren in Stein gemeißelt? Solche Steine würden deutlich mehr Deutsche zum Stolpern bringen! Allerdings bin ich mir sicher, dass die Nachkommen klagen würden. Das geht doch nicht, würden sie sagen. Unverschämtheit!

Charlotte Knobloch wurde am 29. Oktober 1932 in München geboren und war als Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, Vizepräsidentin des Europäischen Jüdischen Kongresses und Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland aktiv. Sie erreichte als dies, weil sie den Holocaust überlebte. Sie ist eine entschiedene Gegnerin der Stolpersteine. Wäre sie von den Nazis ermordet worden, hätte sie heute vermutlich einen Stolperstein, der gegen ihren Willen im Boden läge, weil ihr Wille von den Nazis vernichtet worden wäre. Wieviele Menschen haben heute wohl einen solchen Stolperstein, der gegen ihren Willen verlegt wurde, ein Wille, der sich nicht wehren konnte, weil die Nazis ihn vernichten haben. Allein dieser Gedanken lässt mich erschaudern, jedes Mal, wenn ich einen Stolperstein sehe.

Stolpersteine eignen sich nicht als Mittel im Kampf gegen Judenhass. Stolpersteine gedenken nämlich der toten Juden. Mit denen aber hat ein Judenhasser kein Problem. Es sind die lebendigen Juden, die er hasst. Darum hat easyjet einen deutlich größeren Betrag gegen Antisemitismus geleistet, als alle Stolpersteine zusammen, denn wer einmal in Tel Aviv feiern war, kennt lebendige Juden und das ist auch der Grund, warum Judenhasser Israel hassen: Weil dort Juden leben!

Viele Deutsche lieben Juden als Opfer. Für sie verdrücken sie auch gerne mal eine Träne. Für lebendige Juden gibt es jedoch nur die letzte Tinte und mit der wird Israel kritisiert, weil man das ja wohl noch sagen können muss, besonders unter Freunden.

Was würde wohl passieren, wenn man für die beiden Kinder Arieh (5 Jahre) und Gabriel (4 Jahre), die zusammen mit ihrem Vater Jonathan Sandler (30 Jahre) am 19. März 2012 vor der jüdischen Schule in Toulouse erschossen wurden, weil sie Juden waren, Stolpersteine verlegen würde. Als tote Juden müssten sie schließlich im Ansehen vieler Deutscher gestiegen sein. Das Problem ist nur, sie wurden nicht von Nazis ermordet, sondern von einem Mann, der es tat, weil er glaubte, damit ein guter Moslem zu sein.

Vielleicht wird es bald auch in der arabisch-muslimischen Welt wie in der deutsch-christlichen Welt heute eine Kultur der moralischen Überlegenheit geben, geboren aus der Instrumentalisierung eines ungeheuerlichen Verbrechens. Möglich ist es, denn es schauen heute wieder zu viele Menschen weg, nehmen die Vernichtungsdrohungen nicht ernst, verharmlosen, relativieren und rechtfertigen.

Wenn es so weitergeht, steht einem arabisch-muslimischen Remake der Familie Stolperstein nichts mehr im Weg.

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WDR-Faktencheck entlarvt arte als einseitig und anti-israelisch

Im sogenannten „Faktencheck“ zur Diffamierung der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner lässt der WDR Ingrid Rumpf zu Wort kommen. Sie ist die Vorsitzende des Vereins, der für die Organisation der sogenannten Nakba-Ausstellung verantwortet. Was sie sagt, rückt arte in ein ganz dubioses Licht:

„Mir wurde gesagt, die Aufnahmen seien für einen Film, den das Team für Arte produzieren würde und der sich mit den Auseinandersetzungen bei der Diskussion über den Nahostkonflikt in Deutschland befassen werde. Im Vertrauen darauf, dass der Film für Arte produziert werden solle, habe ich und haben auch andere Interviewpartner angenommen, dass es sich um ein seriöses Vorhaben handeln würde, das durchaus auch in unserem Interesse sein würde.“

Für Ingrid Rumpf ist arte also ein Sender, der im Interesse der sogenannten Nakba-Ausstellung berichtet. Das ist ein entlarvendes Urteil, kommt es doch von einer Frau, die für eine deutlich einseitige Ausstellung gegen Israel verantwortlich ist. Wer solche erklärte Freundinnen hat, kann viel von sich behaupten, aber Neutralität und Objektivität gehören nicht dazu, schon gar nicht, wenn sich der Sender dann auch noch weigert, eine Dokumentation auszustrahlen, die es gewagt hat, die Ausstellung aus guten Gründen zu kritisieren. Arte zeigt hier ganz eindeutig: Wir haben eine Agenda und die lassen wir uns durch Rundfunkgebühren finanzieren!

Schauen wir uns mal die Ausstellung an, dessen Veranstalterin sagt, arte sei ein Sender, dem sie vertraut, weil er in ihrem Interesse berichtet.

Die Nakba-Ausstellung erklärt, das Schicksal und Leid der palästinensischen Bevölkerung dokumentieren zu wollen. Das ist erstmal eine gute Absicht, die so auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) in Bremen unterstützt:

„Wer ein Ende des Konflikts, wer Aussöhnung und friedliches Zusammenleben in der Region erreichen will, muss dieses Schicksal kennen und anerkennen.“

Die DIG fügt jedoch hinzu:

„Die „Nakba-Ausstellung“ stellt jedoch die Ursachen und die Verantwortung dafür falsch dar und kommt deshalb zu falschen Schlussfolgerungen.“

Tatsächlich nimmt es die Nakba-Ausstellung mit der historischen Korrektheit nicht zu genau. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen beschloss am 29.11.1947 mit großer Mehrheit, jeweils einen eigenen Staat für die arabische und für die jüdische Bevölkerung zu errichten. Die jüdische Bevölkerung nahm das Angebot an, die arabische Seite lehnte jedoch ab. Die Gründung eines palästinensischen Staates wurde somit nicht von Juden verhindert, sondern von den arabischen Nachbarn, weil sie kein freies Palästina wollten. Sie wollten sich das Land selbst einverleiben, wie der Staat Jordanien, der sich über 70% des als Palästina bezeichneten Gebiets unter den Nagel riss, ohne dass das heute auch nur noch ein Thema bei den vermeintlichen Palästinafreunden ist, obwohl Palästinenser in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind, in Gaza als Geisel einer Diktatur leben, in den Gebieten der palästinensischen Autonomie von einem Mann regiert werden, den sie nicht gewählt werden und nur in Israel als gleichberechtigte Bürger des Landes leben. Diese „Freunde Palästinas“ mögen Palästinenser nicht. Sie hassen Palästinenser. Darum verfolgen und boykottieren sie auch Palästinenser, die mit Israelis zusammenarbeiten. Die Hasskampagne BDS zum Beispiel richtet sich brutal gegen Palästinenser, die mit Israelis zusammenarbeiten und fordert deren Boykott.

Am Tag der Staatsgründung wurde Israel von mehreren arabischen Staaten angegriffen, obwohl Israel in der Unabhängigkeitserklärung betont hatte:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das erklärte Ziel der Angreifer war die totale Vernichtung Israels. Aus dieser erklärten Absicht eines zweiten Holocausts kurz nachdem die Vernichtungslager in Europa befreit worden waren, entwickelte sich ein bewaffneter Kampf, weil sich Juden diesmal als Soldaten eines eigenen Landes verteidigen konnten. Aus dieser Verteidigung eskalierte die Auseinandersetzung auch für die arabische Seite, weil die Situation immer erst dann für beide Seiten eskaliert, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden.

Die Nakba-Ausstellung verschweigt diese Tatsachen vollständig, dabei liegen in der Absicht zur Vernichtung des jüdischen Volkes im Nahen Osten Ursprung und Ursache der sogenannten „Nakba“, also der „Katastrophe“ für den Teil des arabischen Volks, der sich später als Palästinenser bezeichnen sollte, obwohl das Wort Palästinenser vor der Gründung des Staates Israel noch ein Synonym für Jude war. Golda Meir zum Beispiel war eine Palästinenserin.

Dieser Angriffskrieg der arabischen Staaten war die Ursache der großen Fluchtbewegung der palästinensischen Bevölkerung. Die DIG schlussfolgert daher vollkommen korrekt:

„Viele Menschen flohen, oft auch in der Hoffnung auf Wiederkehr nach einem arabischen Sieg, aber es gab auch Vertreibungen aus den Kriegsgebieten. Das war eine Katastrophe für die Menschen, aber die Ursache war der Angriffskrieg der Araber, ihr gescheiterter Versuch, den jüdischen Staat zu zerstören.“

Die sogenannte Nakba-Ausstellung verschweigt auch die brutale Vertreibung von 850.000 Juden aus ihren Heimatländern im Nahen Osten. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass seit dem Jahre 2001 dort kein einziger Jude mehr lebt, zum Beispiel Libyen und Algerien. Während somit in Israel heute fast doppelt so viele Araber leben wie 1947, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, leben in den arabischen Ländern heute nur 0,9% so viele Juden wie 1948. Darüber schweigt die sogenannte Nakba-Ausstellung.

Die Ausstellung schweigt ebenfalls darüber, dass die Hamas in ihrer Gründungscharta die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit fordert und die Fatah Judenmörder ehrt und deren Familien mit hohen Renten belohnt. Die DIG erklärt daher:

„Das Leid der Menschen in dieser Region kann nur beendet werden, wenn das Ziel aufgegeben wird, Israel zu zerstören, und wenn auf Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung verzichtet wird. Das wäre Friedenspolitik. Die „Nakba-Ausstellung“ leistet dazu keinen Beitrag.“

Die Nakba-Ausstellung leistet jedoch einen Beitrag zur Dämonisierung und Delegitimierung Israels, indem doppelte Standards an das kleine Land angelegt werden. Diese drei Ds jedoch sind die Markenzeichen des Judenhasses. Genau darum geht es in der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner. Die Dokumentation zeigt den Judenhass in Europa, wie er sich in den frühen Zeiten des Christentums verfestigt hat, durch Luther brutalisiert und durch Philosophen, Schriftsteller und Komponisten in Europa gerechtfertigt wurde und schließlich von den Nazis zur industriellen Massenvernichtung von Menschen gemacht wurde. Den Fokus aber richtet die Dokumentation auf den mörderischen Judenhass des 21. Jahrhunderts in Europa und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis:

Der Judenhass wurde von Europa in die arabische Welt exportiert, um dann mörderisch nach Europa zurückzukehren und zwar in Form einer brutalen und durch europäische und christliche Organisationen finanzierten „Kritik“ an Israel, die sogar vor Verfolgung und Mord nicht mehr zurückschreckt. Die letzten Sätze der Dokumentation, gesprochen von einem französischen Juden, machen klar, wie der Judenhass des 21. Jahrhunderts in Europa mörderisch werden konnte:

„Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, hätte man sie nicht überzeugt, dass es ihre Pflicht ist, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen. Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist und da ein Teil derer, die Macht haben, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt.“

Die Leute, die diesen Menschen den Hass eingeredet haben, sind Menschen aus Europa, Christen, linke und rechte Aktivisten, Politiker, aber auch Journalisten und Redakteure der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Der Film sagt also: Alle Morde, die in Europa im 21. Jahrhundert von Muslimen an Juden begangen wurden, sind Resultat einer europäisch-christlichen Propaganda gegen Juden und Israel!

Jetzt steht sogar im „Faktencheck“ des WDR, dass arte ein Sender ist, der von jenen Menschen geschätzt wird, die kein gutes Haar an Israel lassen. Der „Faktencheck“ verdeutlicht damit, dass die bisherige Art, wie arte und manch andere öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt über Israel berichtet haben, in einer Form einseitig und unausgewogen war, dass dadurch judenfeindliche Ressentiments geschürt wurden. Im Lichte dieser Fakten ist die Weigerung von arte, die Dokumentation auszustrahlen und die Verhaltensweise des WDR, die Dokumentation mit allen Mitteln zu diffamieren, ein beispielloser Skandal.

Gerade in diesem Zusammenhang lässt es aufhorchen, wenn die Veranstalterin der Nakba-Ausstellung dem WDR schreibt, nachdem sie die Dokumentation gesehen hatte:

„Insgesamt hat sich das Filmteam jedenfalls aus meiner Sicht sehr unseriös verhalten und mein Vertrauen in Objekte journalistische Berichterstattung nicht gerade befördert.“

Der Programmchef des WDR, Jörg Schönenborn, bezeichnet sich selbst gerne als Anwalt des Zuschauers und betont das hohe Vertrauen, dass der Sender in der Bevölkerung besitzt. Wenn dieses Vertrauen jedoch benutzt wird, um gegen Israel in einer Form zu berichten, dass Israelhetzer zufrieden sind und ganz außer sich geraten, wenn Israelkritiker mal selbst kritisiert werden und die Sender dann sogar noch zu Komplizen der Israelkritiker werden und Kritik an Israelkritiker diffamieren, verleumden und unter Verschluss zu halten suchen, dann wurde eine Stufe der Agenda erreicht, die nach Konsequenzen und Rücktritte schreit.

Hier wurden Rundfunkgebühren zur Verbreitung einer anti-israelischen Agenda veruntreut, die bereits die Grenze zum Antisemitismus überschritten hat. Das sage nicht ich, das steht im „Faktencheck“ des WDR. Ein gelassenes Aussitzen der öffentlich-rechtlichen Anstalten ist keine Alternative mehr. Es muss Konsequenzen geben!

***

Nachtrag: Mittlerweile fordert sogar eine israelische Nichtregierungsorganisation Konsequenzen vom WDR, nicht wegen der Dokumentation selbst, sondern aufgrund des „Faktenchecks“ des WDR, da sie sich durch eben diesen „Faktencheck“ diffamiert sieht. Die Organisation NGO Monitor hat folgenden Brief an den WDR geschickt:

„In der Presseerklärung des WDR zur Antisemitismus-Dokumentation vom 8. Juni 2017 betont der WDR wiederholt die Bedeutung journalistischer Standards. Insbesondere wird in der Presseerklärung behauptet, in dem Film würden unzutreffende Behauptungen aufgestellt und Mutmaßungen als Tatsachen dargestellt und die Filmemacher hätten es verabsäumt, sich mit den betroffenen Einzelpersonen und Gruppen in Verbindung zu setzen. Es liegt daher eine gewisse Ironie darin, dass der WDR genau diese Standards in seinem „Faktencheck“ mit dem Eintrag „33:43 Min. – Prof. Steinberg und NGO Monitor“ verletzt hat.

Der WDR diffamiert NGO Monitor mit der Behauptung, sie sei „keine unabhängige Organisation“. Tatsächlich unterliegt NGO Monitor keinerlei Einflussnahme von Regierungsstellen oder privaten Organisationen. Als gemeinnützige Organisation erhalten wir selbstverständlich Spenden von Privatpersonen und Stiftungen, doch beeinträchtigt dies in keiner Weise unsere Unabhängigkeit.

Die Behauptung, dass NGO Monitor „enge Verbindungen“ zum Institute for Zionist Strategies unterhalte, beruht auf sieben Wörtern in einem Artikel in der Zeitung Haaretz. Darin ging es um ein Vorstandsmitglied und nicht um einen Beschäftigten der Organisation. Offenbar wurde diese Information in den „WDR Faktencheck“ aufgenommen und dort aufgebauscht, um die Nachforschungen von NGO Monitor als tendenziös zu denunzieren.

Die Darstellung des WDR beinhaltet einen zweideutigen Satz, der NGO Monitor mit der politischen Agenda der Besiedlung des Westjordanlands in Verbindung zu bringen scheint. Der Syntax ist nicht eindeutig zu entnehmen, ob diese Agenda nur die des Institute for Zionist Strategies sein soll, oder auch die von NGO Monitor. Im ersteren Fall würde es sich um Sippenhaftung handeln, im letzteren um eine unzutreffende Behauptung, da NGO Monitor eine unparteiische Forschungsorganisation ist, die in der Siedlungsfrage keine Position vertritt.

Es ist besonders bedauerlich, dass der WDR sich nicht mit NGO Monitor in Verbindung setzte, um diese Behauptungen abzuklären. Dies ist umso erstaunlicher, als Sie und ich am 14. und 15. Juni per Email in Verbindung standen, wodurch Sie jede erdenkliche Gelegenheit gehabt hätten, diese Informationen vor ihrer Veröffentlichung zu verifizieren.

Wir verlangen daher den sofortigen Widerruf dieser diffamierenden und unzutreffenden Informationen über NGO Monitor, die Sie auf der Website des WDR im Zusammenhang mit der Dokumentation veröffentlichten. Erforderlichenfalls werden wir den Rechtsweg beschreiten.

Naftali Balanson
Chief of Staff
NGO Monitor

P.S. Es gibt im „Faktencheck“ des WDR zahlreiche unzutreffende Behauptungen. Diese werden wir in einem separaten Memorandum richtigstellen.“

Es kann somit ohne Zweifel festgestellt werden:

Der sogenannte „Faktencheck“ des WDR beinhaltet deutlich mehr Fehler und handwerkliche Mängel, als die Dokumentation selbst!

Veröffentlicht unter Antisemitismus, Deutschland, Nachrichten | Kommentare deaktiviert für WDR-Faktencheck entlarvt arte als einseitig und anti-israelisch

Autsch WDR! Der „Faktencheck“ hält einem Faktencheck nicht stand.

Das kannst Du Dir nicht ausdenken!

„Wenn ich etwas schlecht finden möchte, finde ich einen Grund und wenn ich etwas schlecht machen möchte, dann finde ich einen Weg.“

Das dachte sich wohl der WDR in Anbetracht der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner und nutzte seine gesamte Infrastruktur, um die Dokumentation zu diffamieren, indem er einen „Faktencheck“ präsentierte, der zeigen sollte, wie handwerklich mangelhaft die Dokumentation sein soll.

Dieser „Faktencheck“ ist jedoch eine Farce, wie ich in dem Artikel „Ein beispielloser Skandal“ gezeigt habe. Nach dem Lesen des „Faktenchecks“ steht außer Frage: Der sogenannte „Faktencheck“, der vom WDR präsentiert wurde, beinhaltete mehr Fehler und handwerkliche Mängel, als die Dokumentation selbst!

Dem WDR drohen mittlerweile sogar Konsequenzen aufgrund des Faktenchecks. Die Organisation NGO Monitor hat folgenden Brief an den WDR geschickt:

„In der Presseerklärung des WDR zur Antisemitismus-Dokumentation vom 8. Juni 2017 betont der WDR wiederholt die Bedeutung journalistischer Standards. Insbesondere wird in der Presseerklärung behauptet, in dem Film würden unzutreffende Behauptungen aufgestellt und Mutmaßungen als Tatsachen dargestellt und die Filmemacher hätten es verabsäumt, sich mit den betroffenen Einzelpersonen und Gruppen in Verbindung zu setzen. Es liegt daher eine gewisse Ironie darin, dass der WDR genau diese Standards in seinem „Faktencheck“ mit dem Eintrag „33:43 Min. – Prof. Steinberg und NGO Monitor“ verletzt hat.

Der WDR diffamiert NGO Monitor mit der Behauptung, sie sei „keine unabhängige Organisation“. Tatsächlich unterliegt NGO Monitor keinerlei Einflussnahme von Regierungsstellen oder privaten Organisationen. Als gemeinnützige Organisation erhalten wir selbstverständlich Spenden von Privatpersonen und Stiftungen, doch beeinträchtigt dies in keiner Weise unsere Unabhängigkeit.

Die Behauptung, dass NGO Monitor „enge Verbindungen“ zum Institute for Zionist Strategies unterhalte, beruht auf sieben Wörtern in einem Artikel in der Zeitung Haaretz. Darin ging es um ein Vorstandsmitglied und nicht um einen Beschäftigten der Organisation. Offenbar wurde diese Information in den „WDR Faktencheck“ aufgenommen und dort aufgebauscht, um die Nachforschungen von NGO Monitor als tendenziös zu denunzieren.

Die Darstellung des WDR beinhaltet einen zweideutigen Satz, der NGO Monitor mit der politischen Agenda der Besiedlung des Westjordanlands in Verbindung zu bringen scheint. Der Syntax ist nicht eindeutig zu entnehmen, ob diese Agenda nur die des Institute for Zionist Strategies sein soll, oder auch die von NGO Monitor. Im ersteren Fall würde es sich um Sippenhaftung handeln, im letzteren um eine unzutreffende Behauptung, da NGO Monitor eine unparteiische Forschungsorganisation ist, die in der Siedlungsfrage keine Position vertritt.

Es ist besonders bedauerlich, dass der WDR sich nicht mit NGO Monitor in Verbindung setzte, um diese Behauptungen abzuklären. Dies ist umso erstaunlicher, als Sie und ich am 14. und 15. Juni per Email in Verbindung standen, wodurch Sie jede erdenkliche Gelegenheit gehabt hätten, diese Informationen vor ihrer Veröffentlichung zu verifizieren.

Wir verlangen daher den sofortigen Widerruf dieser diffamierenden und unzutreffenden Informationen über NGO Monitor, die Sie auf der Website des WDR im Zusammenhang mit der Dokumentation veröffentlichten. Erforderlichenfalls werden wir den Rechtsweg beschreiten.

Naftali Balanson
Chief of Staff
NGO Monitor

P.S. Es gibt im „Faktencheck“ des WDR zahlreiche unzutreffende Behauptungen. Diese werden wir in einem separaten Memorandum richtigstellen.“

Ich sag mal so: Peinlich! Peinlich ist das einzige Wort, mit dem ausgedrückt werden kann, wie unglaublich peinlich das Ganze ist!

Ich frage mich jedoch, wie es sein kann, dass der WDR so kopflos reagiert. Entweder ist der WDR inkompetent oder Programmentscheider beim WDR stecken in der Sache, die die Dokumentation kritisiert, irgendwie mit drin. Der WDR ist also entweder unfähig oder antisemitisch. Entscheiden Sie!

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Herr Schönenborn, Sie sind nicht mein Anwalt!

Sehr geehrter Herr Jörg Schönenborn,

Sie behaupten gerne: „Ich bin der Anwalt der Zuschauer.“

Ich bin ein Zuschauer und ich sage Ihnen: Nein, mein Anwalt sind Sie nicht!

Wären Sie mein Anwalt, ich würde Sie feuern. Ich kann es jedoch nicht.

Würden Sie für mich sprechen, hätte ich Sie gewählt. Ich habe es aber nicht.

Wären Sie ein anständiger Mensch, gäben Sie mir die Möglichkeit, Ihr Verhalten nicht finanziell unterstützen zu müssen. Sie tun es aber nicht. Ich muss Ihr Verhalten finanziell unterstützen und Ihr Produkt kaufen.

Statt mein Anwalt zu sein, geben Sie mir doch einfach die Möglichkeit, nicht mehr Ihr Zuschauer sein zu müssen.

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Neues vom WDR-Faktencheck

War Hitler Antisemit?

Der Faktencheck sagt:

„Bisher gibt es keinen Beleg dafür, dass Adolf Hitler mit eigenen Händen einen Juden umgebracht hat.“

Wer setzte Hitler ein Ende?

Der Faktencheck sagt:

„Es ist ein gesicherter historischer Fakt, dass Hitler Adolf Hitler getötet hat und somit den einzigen erfolgreichen Anschlag auf den Führer der Nationalsozialisten verübt hat.“

Waren die Nazis böse?

Der Faktencheck sagt:

„Es muss alles im Kontext gesehen werden! Fakt ist, viele NS-Führer, darunter Adolf Hitler, Heinrich Himmler und Hermann Göring, zeigten sich öffentlich als Anhänger des Tierschutzes. Umweltschutz, Artenschutz und Tierschutz wurden wichtige Propagandathemen des Nationalsozialismus. Das erste deutsche Tierschutzgesetz (Reichstierschutzgesetz) wurde am 24. November 1933 von den Nazis verabschiedet.“

Und nun zum Wetter.

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Dieser Faktencheck ist absurd? Ja! Aber leider nicht absurder als die Verharmlosung von Judenhass, die sich der WDR gerade leistet. Für weitere Infos dazu klicken Sie hier: „Ein beispielloser Skandal“

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