Schwulenhass und Judenhass übersetzten für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

„Deutschland du hast mir 7 Monate meines Lebens ruhiniert! Ich werde das euch im Leben nie verzeihen!!! Ihr habt mir nur sorgen vorbereitet, eines Tage kommt der Tag der Abrechnung durch Allmächtigen! Ihr habt mir alles weggenommen! Der Allmächtige wird euch alles wegnehmen, in sha Allah. Amin amin amin ya rabel allamin das ist mein letzter wünsch.“

Das schrieb Omedjan Yar Zad Jan auf seiner Facebookseite.

Wer ist dieser Mann? Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erklärt, ihn als Dolmetscher gebucht zu haben:

„Besagte Person wurde kurzzeitig gebucht und war für das Bundesamt letztmalig im Jahr 2016 tätig.“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge betont jedoch:

„Das Bundesamt distanziert sich ausdrücklich von jeder Form von Rassismus.“

Omedjan Yar Zad Jan ist allerdings nicht nur Rassist. Er hasst auch Homoesexuelle und nennt sie „kranke Homotiere“:

„Die deutsche Regierung verabschiedet eine neue Eheschließung, Homosexualität Ehe-Gesetz! 😂
Morgen verabschieden Sie ein Gesetz was Ehe zwischen Tieren und Schwule vereinbart wird😂😂😂!!! Was ist hier noch christlich???? Die Regierung, die Bewohner oder die kranke Homotiere!!! Das ist das Werk der Ungläubigen!“

„Die Ungläubigen sind für die Ehe für alle! Kranke Tiere(Homosexualität) dürfen Kranken Tieren in der Zukunft heiraten, 😂😂😂😂😂 das ist meine Meinung!“

Ganz abscheulich findet er jedoch Juden und Israelis, die vergast und allesamt getötet gehören.

Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie dieser Mann übersetzt hat und hoffe inständig, dass er nicht als Dolmetscher für homosexuelle Flüchtlinge tätig war, zumal sein Deutsch nun auch nicht vom Feinsten ist.

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Arbeiten Judenhasser für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge?

Sehr geehrte Damen und Herren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge,

ein gewisser Omed Yarzada aus Frankfurt am Main gibt auf seiner Facebookseite an, als Dolmetscher für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu arbeiten.

Auf seiner Facebookseite erklärt er ebenfalls, dass alle Muslime gegen israelische Zionisten kämpfen sollten, dass man Juden foltern sollte, indem man ihnen schwere Steine an die Hoden bindet und dass Israelis „wieder vergast“ werden sollten und „in die Gaskammern“ gehören.

Arbeitet dieser Mann tatsächlich als Dolmetscher für Sie?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

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Mittlerweile hat sich Omed Yarzada umbenannt. Er heißt jetzt Omedjan Yar Zad Jan. Seine Meinung hat sich nicht geändert.

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Die Antwort des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge:

Sehr geehrter Herr Buurmann,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich Ihnen als eine Sprecherin des Bundesamts Folgendes mitteilen kann:

Auf Grund der antisemitischen Äußerungen einer Person, die in ihrem Facebookprofil das Bundesamt als Arbeitgeber nennt, möchten wir klarstellen: Das Bundesamt distanziert sich ausdrücklich von jeder Form von Rassismus. Zum konkreten Fall: Dolmetscher sind beim Bundesamt nicht angestellt, sondern werden auf freiberuflicher Basis gebucht. Besagte Person wurde kurzzeitig gebucht und war für das Bundesamt letztmalig im Jahr 2016 tätig und hatte auch zuvor kaum Einsätze. Die Eintragung des Arbeitgebers im Facebookprofil obliegt jedem Nutzer selbst, der Arbeitgeber hat hierauf keinen Einfluss.

Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

E. A.

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Ich bin wütend!

Ich bin wütend, aber so richtig wütend, denn auf der Homepage des Auswärtigen Amts lese ich folgende Stellungnahme:

„Wir verurteilen die heimtückische Ermordung von drei Mitgliedern einer israelischen Familie im besetzten Westjordanland. Auch die gewaltsamen Auseinandersetzungen, die drei Menschenleben und so viele Verletzte gefordert haben und die Ost-Jerusalem und andere Orte des Westjordanlands erschütterten, verurteilen wir. Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.

Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren, und nicht denjenigen das Wort zu überlassen, die zur Gewalt aufrufen oder diese in Kauf nehmen.

Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

Diese Stellungnahme veröffentlichte das Auswärtige Amt einen Tag nachdem ein Terrorist in ein Haus in Halamisch in Samaria eingedrungen war, um dort zu morden. Er fiel über eine Familie her, die am Tisch saß und die Geburt eines Kindes feierte. Mit einem Messer bewaffnet schlachtete er in bestialischer Weise den 70-jährige Yosef Salomon, seinen 36-jähriger Sohn Elad und seine 46- jährige Tochter Chaya ab. Ein Soldat, der gerade den Dienst beendet hatte, hörte die Schreie, rannte zum Haus, schoss durch ein Fenster auf den Terroristen und verwundete ihn.

Eine Woche vorher, am 14. Juli 2017, wurden zwei israelische Polizisten in unmittelbarer Nähe des Tempelberges von Terroristen erschossen. Die Waffen hatten sie offenbar in die heilige Stätte geschmuggelt. Die israelische Regierung ließ daraufhin Metalldetektoren an den Eingängen des Tempelberges aufstellen. Diese Sicherheitsmaßnahme nahmen weitere Terroristen zum Anlass, auf dem Tempelberg in Jerusalem gewalttätige Unruhen auszulösen, bei denen über 200 Menschen verletzt wurden und drei Menschen ums Leben kamen.

Die Terroristen wurden von Mahmud Abbas persönlich aufgefordert, diese Anschläge zu verüben, indem er zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen hatte. Was er mit Zorn meinte, war jedem klar, der die Rede kannte, die am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah von Mufti Muhammad Hussein gehalten wurde, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hatte. Mufti Muhammad Hussein sprach in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Abbas persönlich sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Judenhass lässt sich ganz einfach definieren: Ein Judenhasser kritisiert und verurteilt an Juden, was er bei allen anderen Menschen durchgehen lässt! Auf das aktuelle Auswärtige Amt trifft diese Definition leider zu, denn laut aktueller Stellungnahme muss sich das jüdische Volk in Israel entscheiden, wie es von Deutschland gesehen werden möchte: Tot und gemocht oder lebendig und gehasst.

Was das Auswärtige Amt besser hätte sagen können:

„Wir verurteilen die Terroranschläge gegen Juden und Israelis in Jerusalem und Halamisch und fordern sämtliche arabischen Regierungen in der Region auf, die Terroranschläge zu verurteilen, sie zu bekämpfen und die israelische Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft anzunehmen, um in gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk einen Beitrag bei den Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

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„Du Jude!“

An deutschen Schulen ist das Wort „Jude“ ein Schimpfwort.

An Berliner Schulen wurden in 21 Bezirken 27 Lehrer vom American Jewish Committee interviewt. Das Ergebnis ist erschreckend: Antisemitische und islamistische Einstellungen gewinnen in Schulen an Einfluss. Manche Lehrkräfte berichteten, Unterricht zum Thema Nahost sei inzwischen aufgrund eines offenen Judenhasses „nahezu unmöglich“. Ein Lehrer berichtet:

„Im Ethikunterricht und im Geschichtsunterricht braucht man eigentlich das Thema Jude oder Judentum nicht anzusprechen, weil es dann gleich eine kleine Intifada im Klassenraum gibt.“

Ein anderer Lehrer berichtet, von Schülern schon mal diesen Satz gehört zu haben:

„Ja, der Hitler, der hat halt leider nicht alle umgebracht.“

Die Studie des American Jewish Committee erscheint einige Monate nachdem an einer Berliner Schule ein 14-jähriger Schüler über einen langen Zeitraum hinweg gemobbt wurde, weil er Jude war! Der Junge wurde geschubst, getreten und mit der Faust in den Rücken geschlagen. Mitte März 2017 wurde er sogar außerhalb der Schule an einer Bushaltestelle von zwei Schülern gewürgt und mit einer Spielzeugpistole bedroht, während andere Schüler zugeschaut und gelacht haben.

Es wird Zeit, dass wir uns dem Hass stellen. Der Hass gegen Juden wird wieder propagiert, so brutal und offen wie in Deutschland vor neunzig Jahren zwischen 1927 und 1933. Der Hass spricht jedoch nicht mehr deutsch.
Die Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland zum Hass auf Juden erzogen werden, schauen im Internet und im Fernsehen arabische Sendungen. Dort ruft das lustige Hamas-Häschen Assud die Kinder zum Krieg gegen Juden auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu töten. Die Hamas Maus wiederum stachelt Kinder zum Hass gegen Juden auf und lässt sie Lieder über die heldenhafte Tat des Judenmords singen.

Es gibt ganze Hochglanzvideos, in denen der Terrorismus glorifiziert und der Hass auf Juden gefeiert wird.

In einer Serie eines der erfolgreichen arabischen Sender wird gezeigt, wie Juden ein Christenkind schlachten, um aus seinem Blut Mazzebrot zu machen.

Die Serie lief zur besten Sendezeit im Feiertagsprogramm. Sie war und ist auch heute noch in deutschen Wohnzimmern zu sehen. Im arabischen Fernsehpogrom ist der Hass gegen Juden Alltag. Die Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes (Artikel 7) und die Zerstörung Israels (Artikel 13). Minister der Hamas rufen zur Vernichtung aller Juden auf, die sie öffentlich, auf Plätzen, in Moscheen und im Fernsehen, als Ungeziefer und Bakterien bezeichnen, deren Kehlen durchgeschnitten und Familien ermordet gehören.

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 zum Beispiel sprach der libanesischer Minister, Wiam Wahhab, am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Lustig, oder? Fast schon Berliner Schnauze! Hier noch ein paar andere Aussprüche, mit denen arabisch sprechende Kinder auch in Deutschland groß werden, weil sie auch in deutschen Wohnzimmern in internetfähigen Flimmerkisten zu sehen sind:

„Bevor Israel stirbt muss es gedemütigt und erniedrigt werden!“ (Khaled Meshall, Vorsitzender der Hamas am 3. Februar 2006)

„Jeder, der ein Messer, eine Waffe oder ein Auto hat und damit nicht einen Siedler oder einen Juden angreift und mehrere zehn Zionisten tötet, gehört nicht zu Palästina!“ (Fawzi Barhoum, Hamassprecher am 30. Juli 2014)

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“ (Al-Nas TV (Ägypten), 8. Januar 2008)

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! (…) Dein Glaube bezüglich der Juden soll sein, erstens, dass sie Ungläubige sind und zweitens, dass sie Feinde sind! Und sie sind nicht nur Feinde, weil sie Palästina besetzt halten. Sie wären auch unsere Feinde, wenn sie niemals irgendetwas besetzt hätten! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV (Katar), 9. Januar 2009)

„In aller Kürze, so sind die Juden: Als Muslime ist unser Blut voller Rachsucht gegen sie und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will.“ (Al-Aqsa TV (Gaza), 28. Februar 2008)

„Die größten Feinde eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“ (Al-Rahma TV (Ägypten), 9. Januar 2009)

„Immer wieder hat Gott Strafen über die Juden kommen lassen. Die letzte Strafe wurde von Hitler ausgeführt. Bei allem, was er ihnen angetan hat, und die Juden übertreiben bei der Beschreibung dieser Taten, hat Hitler die Juden nur an ihren gerechten Platz gesetzt. Es war die göttliche Strafe für sie!“ (Al-Jazeera TV (Katar) 30. Januar 2009)

Am 9 Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Dieser ganze Hass ist mittlerweile ebenfalls auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken zu finden. Dort rufen junge Menschen massenhaft im vermeintlichen Namen Allahs und des Korans zum Hass gegen Juden auf. Sie schreiben: „Juden ins Gas“, „Hitler hat es richtig gemacht“ und „Tötet die Juden!“ Es ist genau dieser Hass, der vor einigen Monaten dazu geführt hat, dass ein wütender Mob auf offener Straße in Berlin gebrüllt hat: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“

Auch wenn der Hass dieses Mal in großen Teilen auf arabisch gepredigt wird, auf deutschen Straßen wird er wieder auf deutsch gebrüllt. Das Schweigen darf nicht wieder deutsch sein!

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Spontane Gedanken zur gestrigen Maischberger Sendung

„Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktion, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler, den ich bedauere.“ (Sandra Maischberger)

Warum Bosbach vor laufender Kamera bei Maischberger das Studio verlassen hat, ob es verständlich war und ob Jutta Ditfurth Recht hatte oder nicht, all das sind spannende Fragen, aber der eigentliche Skandal der Veranstaltung ist der:

Nachdem Bosbach gegangen war, forderte Maischberger Ditfurth auf, ebenfalls das Studio zu verlassen und zwar aus Gründen der Parität.

Das ist das Ergebnis, wenn Menschen glauben, einem höheren Auftrag zu dienen. Wer glaubt, er sei der „Anwalt der Zuschauer“ und fest davon überzeugt ist, keinen Marktinteressen unterworfen zu sein, wer Menschen zwingt, ihre ach so gute Arbeit zu bezahlen, der wirft auch Menschen in einer Kurzschlussreaktion raus, wenn ihre pure Existenz der Erfüllung des guten Zwecks im Wege steht.

Nicht, dass man mich falsch versteht, ich habe nichts dagegen, dass eine Gastgeberin einen Gast rauswirft. Es sagt viel über die Gastgeberin und etwas über den Gast aus. Es ist aber unanständig, dieses Hausrecht anders als mit eigenen Interessen und Befindlichkeiten zu erklären, ja sogar zu glauben, den Rauswurf für einen höheren, besseren Zweck zu vollführen. So ein Verhalten kenne ich von der Kirche, die einst Menschen zwang, ihr einen Zehnten zu zahlen, weil sie erklärte, so von der Welt und ihren Sünden und Interessen derart befreit zu sein, dass sie so unabhängig und frei vom irdischen Druck das Wahre und Gute erkennen und für eine bessere Welt wirken könne. Viele Christen zahlten gerne diese Zehnten.

Es ist immer wieder amüsant, wenn Leute erklären, dass sie Dinge, zu denen sie gezwungen werden, gerne tun. Zum Gernetun gehört die Möglichkeit, es nicht tun zu müssen!

Nicht anders als die Kirche verhalten sich heute die öffentlich-rechtlichen Anstalten. Sie behaupten: Wir müssen vom Druck des Marktes befreit sein und darum dürfen wir Dich zwingen, uns Geld zu geben, weil wir so das Gute schaffen. Wenn wer stört, dann fliegt er eben raus. Nicht, weil wir es können und wollen, nein, weil wir einem höheren Zweck dienen! Wer nicht zahlt, wird saktioniert. Wir sind die Guten!

Hier tritt das Widerliche an dem tiefen Glauben an die eigene Besserheit, die sich in dem in meinen Augen verfassungswidrigen Rundfunkstaatsvertrag manifestiert, offen zu Tage, so offen, dass sogar Maischberger selbst es erkannte und tat, was jede Person tut, die nicht wirklich was an der Situation ändern möchte: Sie bedauerte! 

Es ist daher egal, ob Jutta Ditfurth Recht hat oder nicht, dass sie sitzen geblieben ist, verdient unser aller Respekt. Diesen Respekt kann ihr jeder zollen, sogar der, der ihre politische Haltung zutiefst verabscheut. Man kann ihr diesen Respekt sogar zollen, selbst wenn man zweifelt, ob sie selbst, mit einer ähnlichen Macht wie die ARD versehen, nicht auch Leute aus dem Diskurs entfernen würde.

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Facebook hat wieder gesperrt!

Facebook hat wieder gesperrt!

Diesmal jedoch nicht mich, aber dafür eine andere Person, die als Cassy Carrington schon öfter auf Tapfer im Nirgendwo in Erscheinung getreten ist: Ralf Rotterdam. Zusammen mit mir hat er Anfang des Jahres massiv und nachhaltig die religiös motivierte Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien thematisiert.

Der „Grund“ für Ralf Rotterdams heutige Sperrung ist nicht minder absurd als die zwei „Gründe“, aus denen ich gesperrt wurde: Ralf Rotterdam hatte am 30. Juni 2017 dieses Foto von sich, mir und ein paar weiteren Freunden gepostet, um auf eine Sendung im WDR aufmerksam zu machen.

Dazu hatte er geschrieben: „Tunten feiern die Ehe für alle, zu sehen in der Lokalzeit.“

Dafür wurde er jetzt für 24 Stunden gesperrt.

Das passiert, wenn von der eigenen Gutheit überzeugte Menschen glauben, aus Schutz der Gesellschaft die Axt an die Meinungsfreiheit anlegen zu müssen. Ironie, Polemik und der Witz werden dann schnell kriminalisiert und Juden, Schwule und deren Freunde werden sanktioniert, wenn sie satirische Wege nutzen, um mit der Diskriminierung am eigenen Leibe umzugehen. Das wäre ja auch noch schöner, wenn Schwule jetzt auch noch selbst entscheiden, wie sie sich verbal verteidigen!

Heißt das, der Tuntenball fällt jetzt aus?

Dieses Verhalten von Facebook ist absolut inakzeptabel. Ich hoffe, Ralf Rotterdam erhält viel Solidarität von Euch!

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High Noon

Es ist soweit, diese beiden Beiträge sind seit zwölf Uhr auf meiner Facebook-Seite zu sehen:

In den letzten Tagen wurde ich zwei Mal von Facebook gesperrt, da ich diese Beiträge gepostet hatte. Beide Sperrungen entbehrten jeder Grundlage und betrafen Beiträge, die nicht nur in den USA vom ersten Verfassungszusatz, sondern auch in Deutschland ohne jeden Zweifel durch Art. 5 GG (Meinungs- und Pressefreiheit) geschützt sind. Zudem verstießen sie nicht gegen die Gemeinschaftsstandards auf Facebook.

Mit Joachim Steinhöfel, der mich, sollte es Facebook tatsächlich zu einer Eskalation kommen lassen, vertreten wird, habe ich folgenden Plan ersonnen, diese beiden Beiträge am 4. Juli 2017 um 12 Uhr (MEZ) wieder auf Facebook veröffentlichen, die rechtswidrig gelöscht wurden und für die Facebook mich sperrte.

Der Tag ist bewusst gewählt. Es ist der Unabhängigkeitstag der USA. Der Tag, an dem Thomas Jeffersons unsterbliche Worte das Licht der Welt erblickten, wonach die Menschen gleich geschaffen und mit unveräußerlichen Rechten versehen sind und zu diesen das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück gehören.

Mal schauen, was jetzt passiert.

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Stell Dir vor

Am 17. Juni 2017 war ich auf der Demonstration „Nicht mit uns! Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror“ auf dem Kölner Heumarkt. Ich war einer der wenigen Menschen dort. Das war traurig.

Als der Demonstrationszug sich in Bewegung setzte, wurde John Lennons „Imagine“ gespielt. In dem Lied heißt es auf Englisch: „Stell Dir vor, es gäbe keine Religion“.

Da musste ich schon etwas schmunzeln.

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Facebook – Am 4. Juli 2017 um 12 Uhr schlägt Deine Stunde!

In den letzten Tagen wurde ich zwei Mal von Facebook gesperrt. Beide Sperrungen entbehrten jeder Grundlage und betrafen Beiträge, die nicht nur in den USA vom ersten Verfassungszusatz, sondern auch in Deutschland ohne jeden Zweifel durch Art. 5 GG (Meinungs- und Pressefreiheit) geschützt sind. Zudem verstießen sie nicht gegen die Gemeinschaftsstandards auf Facebook.

Mit Joachim Steinhöfel, der mich, sollte es Facebook tatsächlich zu einer Eskalation kommen lassen, vertreten wird, habe ich folgenden Plan ersonnen: Ich werde am 4. Juli 2017 um 12 Uhr (MEZ) genau die beiden Beiträge wieder auf Facebook veröffentlichen, die rechtswidrig gelöscht wurden und für die Facebook mich sperrte.

Der Tag ist bewusst gewählt. Es ist der Unabhängigkeitstag der USA. Der Tag, an dem Thomas Jeffersons unsterbliche Worte das Licht der Welt erblickten, wonach die Menschen gleich geschaffen und mit unveräußerlichen Rechten versehen sind und zu diesen das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück gehören. Meine Freiheit, meine „Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“ werde ich mir auch von Facebook nicht nehmen lassen.

Sollte ich am 4. Juli 2017 oder danach für dieses Posting oder die zuvor gelöschten Berichte wieder gesperrt oder auch nur eines dieser drei Postings gelöscht werden, werden wir gerichtlich klären lassen, ob ein so ungeheuerlicher Eingriff in meine Grundrechte in Deutschland tatsächlich möglich ist. Gewinnen wir, ist das ein Sieg für die Meinungsfreiheit. Sollten wir unterliegen und der Gesetzgeber nicht unverzüglich handeln, wissen wir, was die Stunde in Deutschland geschlagen hat. Venceremos!

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Facebook blocks a German’s criticism of Jew hatred

Twice within a short space of time I, Gerd Buurmann, was blocked by Facebook. The reason in both cases was apparently related to my articles and photos against Jew hatred.

On July 1, 2017, I was blocked by Facebook because I had published photos showing pedestrians walking on “stumble stones” embedded in the sidewalks in front of the last residences of Jews who were murdered during the Holocaust.

I summarized my opinions concerning that mode of memorial in the following article:

„The Stumblestone Family“

For those photos I was blocked on July 1, 2017 for 24 hours by Facebook.

It was the second time in only a few days that I was barred by Facebook for writing against Jewish hatred!

A few days before, I was blocked for a polemic that I had written concerning the WDR’s dealings with the documentary „Chosen and Excluded – The Hatred of Jews in Europe“ by Joachim Schroeder and Sophie Hafner. The polemic is titled:

„News from WDR Fact Check“

In that aricle I wrote:

Was Hitler an antisemite? The WDR fact-checker says no. “There is no evidence that Mr. Hitler murdered a Jew with his own bare hands.”
”And now the weather…”

The polemic is a clear reaction to the behavior of the WDR (West German Public Broadcasting), which I had already criticized in this article:

„What’s happening in Germany is incomprehensible“

For posting this polemic to Facebook, I was also blocked by Facebook for 24 hours.

My page “Tapfer im Nirgendwo” was also blocked by Facebook. The censorship is regrettable considering what anti-Jewish statements abound in Facebook, and despite reporting, are judged by Facebook as to not contradict their community standards.

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Translation: William Wires

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