Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ich bedanke mich bei all meinen Leserinnen und Lesern, von denen ich im letzten Jahr finanzielle Unterstützung bekommen habe.

Ihr macht es möglich, dass ich die Zeit finden kann, Tapfer im Nirgendwo zu schreiben.

Ich habe mich über die 300,- Euro eines großzügigen Spenders am Ende des Jahres gefreut, aber ich bedanke mich auch für die kleinen, teilweise monatlich eingehenden Beträge in Höhe von fünf, zehn oder zwanzig Euro.

Besonders gefreut habe ich mich über den Betrag von 19,48 Euro, da das das Gründungsjahr des Staates Israel ist.

Sollten auch Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto.

Die Kontodaten erhalten Sie von mir via Mail oder per Telefon, gerne auch per SMS.

Kontaktieren Sie mich einfach:

gerdbuurmann@hotmail.de
016098520957

Alles Liebe
und Danke für Ihre Unterstützung,
Gerd Buurmann

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„Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!“

Die Mädchen vom WDR Kinderchor Dortmund haben ein Lied zum Jahreswechsel eingesungen. Das Lied fand sich bei Veröffentlichung dieses Artikels in der WDR Mediathek.

Der Text lautet wie folgt:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma sagt: „Motorradfahren ist voll cool.“ Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma brät sich jeden Tag ’n Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau!

We will not let you get away with this!”

Es gibt viel, was an diesem Video gruselig ist, zum Beispiel das konformistische Rebellentum, aber besonders hervor stechen die letzten Sekunden, wenn die Kinder drohend auf englisch in die Kamera sagen: „Wir werden Euch damit nicht davon kommen lassen!“

Dieser gesungene Kinderkreuzzug wurde von Erwachsenen geschrieben, inszeniert und produziert. Erwachsene Menschen haben Kinder benutzt, um eine politische Botschaft zu produzieren, die von staatlich eingetriebenen Beiträgen finanziert wurde.

Statt eines Kommentars zeige ich einfach ein paar weitere Videos von Kindern, die ganz in der Tradition des WDR ihre Seelen für die Ideen erwachsener Menschen im Takt und Gleichklang entblößen mussten.

Im Takt und Gleichschritt die Welt verbessern wollen. Da ist der Weg zur Diffamierung des Anderen als Feind nicht mehr weit.

Erwachsene Menschen schreiben Protestparolen und legen sie in die Münder von Kindern. Seid bereit!

Nachtrag: Etwa eine Stunde nach Veröffentlichung dieses Artikels löschte der WDR das Video aus seiner Mediathek und erklärte via Facebook, dass „die Mutmaßung, WDR 2 hätte die Kinder des Chores instrumentalisiert, für die Redaktion unerträglich ist.“

Ein paar Stunden später erklärte WDR-Intendant Tom Buhrow: „Das Video war ein Fehler. Ich entschuldige mich ohne Wenn und Aber dafür.“

Der freie WDR-Mitarbeiter Danny Hollek von der Aktuellen Stunde erklärt auf seinem privaten Twitter-Account, Oma sei zwar keine Umweltsau aber dafür eine „Nazisau“.

Die Redaktion von WDR aktuell stellte danach umgehend klar, Danny Hollek habe „den Tweet von seinem privaten Twitter-Account abgesetzt. Wir distanzieren uns scharf von Form und Inhalt.“

Hollek erhielt nach seinem Posting Morddrohungen und wurde sogar im Privatleben belästigt. Solidarität mit Journalisten, die bedroht werden, ist eine Selbstverständlichkeit. Tapfer im Nirgendwo verteidigt selbstverständlich das Recht auf freie Meinung für alle Menschen. Die Drohungen gegen Danny Hollek sind inakzeptabel. Der WDR sollte zu ähnlicher Deutlichkeit in der Lage sein, auch bei inhaltlichen Differenzen. Werde Mitglied im Artikel 5 Club.

Eigentlich dürfte es keine Probleme geben. Der WDR darf alles sagen und alle dürfen frei entscheiden, ob sie das finanzieren wollen. Die Realität sieht leider anders aus.

Keine vierundzwanzig Stunden nachdem sich Tom Buhrow zu Wort gemeldet hatte, wurde in Köln zum Thema Umweltsau auf dem Appellhofplatz vor dem WDR demonstriert. Die Polizei erklärte: „Zeitweise kam es zwischen linken und rechten Meinungsgegnern zu verbalen Provokationen.“

Nicht anwesend waren die „Meinungsgegner“ Saskia Esken (SPD) und Armin Laschet (CDU). Sie meldeten sich via Twitter zu Wort:

Spätestes jetzt müssen alle zugeben, es handelt sich hier um atemberaubende Satire. Es bleibt jedoch bedenklich, dass dafür Kinder instrumentalisiert wurden.

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Banksy, why do you oppose the message of peace?

Dear Banksy,

For this Christmas season, you created a special nativity scene. You call your artwork „The Scar of Bethlehem“. Mary and Joseph, ox and donkey and the baby Jesus are arranged on straw bedding in front of a wall of gray concrete slabs. A star-shaped hole caused by an explosion in the wall depicts the guiding star of Bethlehem.

I have a question: How did Mary and Joseph get to Bethlehem?

Mary and Joseph were Jews and Jews are now persecuted in Bethlehem. Bethlehem today is not safe for Jews. Bethlehem today is a place of Jew hatred.

The murderous hatred of Jews, which is cultivated in Bethlehem, is constantly seeking ways to murder in Israel as well. Actually, the wall shown in your nativity scene ensures that the festering hatred of Jews in Bethlehem can’t explode in Israel. Since the barrier was built, suicide bombings in Israel – committed by terrorists educated and trained in the territories under the rule of the Palestinian Authority – have been reduced to zero. The barrier protects the lives of Jews.

In Bethlehem, Fatah rules. On the 47th anniversary of Fatah, Mufti Muhammad Hussein, whom Abbas personally appointed „spiritual leader of an autonomous Palestine“, spoke the following words to a cheering crowd: „The hour of resurrection will not come until we have annihilated the Jews.“

Children in Bethlehem are taught to hate Jews. In schools and on children’s television they are told that Jews are not human beings and that it’s even fun to kill them. They sing songs celebrating the extermination of Jews and recite poems that present Jews as the worst plague in the world. Parents tell their children that they would be proud of them if they should murder Jews in suicide missions.

The founding charter of Hamas of August 18, 1988 states that all Jews worldwide should be exterminated (Article 7) and that there should be no peace with Israel (Article 13). Hamas ministers call for the extermination of all Jews, which they publicly describe as vermin and bacteria, whose throats should be cut and families murdered. Speeches calling for the annihilation of Jews are continually held in schools, mosques, market places and on television.

The Gaza Strip has been „freed of Jews“. On the morning of September 12, 2005, the last Jews left the Gaza Strip via the Kissufim border crossing. Arabs celebrated the withdrawal frenetically with gun salvos and noisy motorcades. Torched synagogues recreated a live Middle Eastern „Crystal Night“. Since that infamous day, Hamas has fired over eight thousand rockets and grenades at Israel. The rockets are aimed at civilian targets in Israel: schools, kindergartens, synagogues, mosques, churches and hospitals.

In the Palestinian territories, Jew hatred is preached and encouraged. On the contrary, the Israeli declaration of independence reiterates a message of peace:

„WE EXTEND our hand to all neighboring states and their peoples in an offer of peace and good neighborliness, and appeal to them to establish bonds of cooperation and mutual help with the sovereign Jewish people settled in its own land. The State of Israel is prepared to do its share in a common effort for the advancement of the entire Middle East.“

The declaration of independence of the Jewish state of Israel resembles much more the message in the Christian Christmas story.

Dear Banksy,

why do you oppose this message of peace? Why do you criticize the land of Israel, which desires peace? Why do you criticize a barrier that protects Jews from being murdered?

———

My thanks go to the artist William Wires for his inspiration and translations of my texts into English.

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What’s with the Democrats?

In the past, a majority in the Democratic Party violently opposed the abolition of slavery by the Republicans under Lincoln. Then they agitated politically against the Republicans who gave former slaves the right to vote. Some Democrats reacted by creating the terrorist organization, Ku Klux Klan. Later, the Democrats fought against allowing women to vote and when women were finally allowed to hold political office, the first female Democratic leader was a former slave owner.

The Democrats fought against the emancipation of women and blacks, stating that they weren’t intelligent enough. But, the American Constitution defines how democracy works: Not only those who the Democrats consider to be smart, good and educated may govern or vote, but every adult! Even those who dislike policies of the Democrats.

Today, the Democrats still think they are superior and are fighting desperately to remove the elected Republican President, who in their eyes was elected by ignorant people. Again, they harbor nothing but disdain for their political opponents.

There is however an easy way to remove a President. Just vote for another President. Just be better!

The Constitution provides for elections, not impeachments.

Why is it that Democrats still have such a hard time with democracy?

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Eine Frage an die Israelkritiker

Du sagst, Kritik an Israel sei nicht antisemitisch? Stimmt! Kritik an Israel ist nicht antisemitisch.

Jetzt, wo das geklärt ist, habe ich eine Frage an Dich. Kein Land wird so stark kritisiert wie Israel. Warum?

Das kleine Land Israel wird seit seiner Gründung immer wieder mit Raketen angegriffen, abgefeuert von militanten Gruppen, Terrororganisationen und hasserfüllten Regierungen, deren erklärtes Ziel es ist, Israel auszulöschen und das jüdische Volk zu vernichten. Einige Länder finanzieren diese Gruppen, Organisationen und Regierungen.

Keines dieser Länder wird von den Vereinten Nationen so kritisiert wie Israel. Der sogenannte Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat Israel stattdessen öfter verurteilt als alle anderen Länder der Welt zusammen.

Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder ist Israel ein Staat, böser, abartiger und verdammenswerter als alle anderen Länder der Welt zusammen oder die Vereinten Nationen sind judenfeindlich.

Kritik an Israel ist nicht judenfeindlich; eine Dämonisierung Israels, die sich darin zeigt, dass Israel stärker kritisiert wird als alle anderen Länder, schon!

Wenn Du sagst, die Vereinten Nationen seien nicht judenfeindlich, dann erkläre mir bitte, was an Israel verurteilenswerter ist als an allen anderen Ländern der Welt zusammen.

Nenn mir bitte ein paar der Verbrechen, die es in Deinen Augen notwendig machen, dass Israel öfter verurteilt wird als Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antarktis, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Burkina Faso, Birma, Burundi, Chile, China, Cookinseln, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, Elfenbeinküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Falklandinseln, Fidschi, Finnland, Föderierte Staaten von Mikronesien, Frankreich, Französisch Guayana, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Island, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kolumbien, Komoren, Kongo, Kosovo, Kroatien, Kuba, Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mikronesien, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nauru, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Nordkorea, Nordzypern, Norwegen, Oman, Österreich, Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Samoa, San Marino, São Tomé und Príncipe, Saudi-Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Simbabwe, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Südkorea, Surinam, Svalbard, Swasiland, Schweden, Schweiz, Syrien, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Vatikan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Weißrussland, Westsahara, Zentralafrikanische Republik und Zypern zusammen.

Wenn Du nichts nennen kannst, das Israel zum Teufel macht, wenn Du also weißt, das Israel nicht schlimmer ist als der Rest der Welt, warum schweigst Du dann zu dem Vereinten Judenhass oder behauptest sogar, Kritik an Israel sei nicht möglich?

Sollte Dich diese Frage schon aufregen, habe ich hier noch ein paar weitere Fragen. Einfach hier klicken.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, als Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ in meiner Arbeit für eine gerechte Berichterstattung über Israel unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

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Maas on war

In December 2019, The German Foreign Minister Heiko Maas stated: „Peace has never been achieved through military means“. He is therefore insinuating that the war against Nazi Germany hadn’t created peace.

Dear citizens of America, Britain, France, Russia, Canada, Austalia, Poland, New Zealand, South-Africa, Greece, Belgium, Netherlands, Norway, Czech Republic and all the other allied forces,

I apologize for my Foreign Secretary’s rash words. The courageous men and women who fought and died in the war against Nazi Germany certainly brought peace and freedom to my country.

With your military you’ve restored peace in Germany. I therefore assure you my eternal gratitude.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

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Berlin, Dein Gesicht hat Hamas-Sprossen

„Wir müssen alle Juden auf dem Antlitz der Erde angreifen, sie schlachten und töten mit der Hilfe Gottes. Das ganze palästinensische Volk ist bereit, sich in die Luft zu sprengen. Wir bauen Fabriken für Sprengstoffgürtel mit Gottes Hilfe. Unsere Schwestern sind bereit, sie zu tragen. Wir alle sind bereit, die Sprengstoffgürtel zu tragen auf dem Weg zu Gott. Wir werden die Spengstoffgürtel massenhaft verteilen. Wir wollen, dass Ihr die Messer schwenkt. Sie kosten nur fünf Schekel das Stück. Was muss uns die Kehle eines Juden kosten? Fünf Schekel oder weniger.“

Das erklärte Fathi Ahmad Hamad im Juli 2019. Von 2009 bis 2014 war er Innenminister im von der Hamas verwalteten Gazastreifen.

Am 7. Dezember 2019 fand in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Die Palästinenser in Europa und UNRWA“ statt. Organisiert wurde sie unter anderem vom Palestinian Return Center (PRC) und der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland e. V. (PGD). Beide Organisationen werden von verschiedenen Verfassungsschutzämtern der Terrororganisation Hamas zugeordnet.

Tapfer im Nirgendwo zitiert ein paar Aussagen ranghoher Persönlichkeiten der Hamas:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Das erklärte der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ in der Al-Abrar Moschee in Rafah im Süden des Gazastreifens im Jahr 2015.

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, im Jahr 2010.

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Das steht in der Gründungscharta der Hamas im Artikel 7.

Am Tag der Konferenz wurde Israel vom Gazastreifen aus mit Raketen beschossen. Tausende Raketen hat die Hamas bereits auf Israel abgefeuert. Die Hamas finanziert Anschläge auf Juden und Angriffe auf die Grenze Israels. Die Hamas führt einen Krieg gegen Israel, an dessen Ende sie laut eigener Charta nur die Zerstörung Israels akzeptieren kann.

In Berlin fand im Jahr 2019 eine Konferenz statt, deren Teilnehmer mit einer Gruppierung in Verbindung gebracht werden, die Juden vernichten und Israel auslöschen wollen. Die Konferenz fand an einem Tag statt, an dem Israel mit Raketen angegriffen wurde.

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Der Missbrauch der Opfer muss aufhören!

In der Nähe des Reichstagsgebäude in Berlin hat das Künstlerkollektiv Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) eine Stahlsäule errichtet, die nach Angaben der Gruppe Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthalten soll.

An über zwanzig Orten in Deutschland, Polen und der Ukraine, an denen die Nazis gemordet haben, will das ZPS nach Asche gesucht haben und behauptet nun, die Überreste nach Berlin gebracht zu haben, weil dort, so erklärt es das Kollektiv, der Konservatismus die deutsche Demokratie in die Hände der Mörder legte: „Wir dürfen nie vergessen: Freiwillig wurde ihnen die Macht ausgehändigt. Bis heute erinnert nichts an diesen Verrat.“

Die Säule sei eine „Gedenkstätte gegen den Verrat an der Demokratie“, um den deutschen Konservatismus an seine historische Schuld zu erinnern, sich mit den Faschisten eingelassen zu haben. Heute streckten wieder Konservative die Hand nach den Faschisten aus, sagte das ZPS in Hinblick auf die AfD: „Es nicht mit ihnen zu versuchen, nicht mit ihnen zu paktieren – das ist das Gebot der Stunde.“

Ich fasse mal zusammen: Um eine Partei im Deutschen Bundestag des Jahres 2019 zu kritisieren, hat das Zentrum für Politische Schönheit die Totenruhe von Opfern des Nationalsozialismus gestört und die Asche der Ermordeten als öffentliches Spektakel für ihre politische Agenda missbraucht. Sieht so politische Schönheit in Deutschland?

Selbst wenn das ZPS irgendwann erklärt, alles sei nur eine Kunstaktion und es sei nicht wirklich Asche von Ermordeten in der Säule, so ist diese Instrumentalisierung des Holocaust mehr als geschmacklos.

Das ZPS erklärt, unter anderem einen Damm bei Auschwitz geöffnet zu haben, der von Häftlingen aus Asche aufgeschüttet wurde. In dem Vernichtungslager Auschwitz wurden von den Nationalsozialisten europaweit gefangen genommene Menschen vernichtet. Etwa neunzig Prozent der Opfer waren Juden. Das Zentrum für Politische Schönheit hat die Asche der Ermordeten im Jahr 2019 nach Berlin deportiert, um mit den sterblichen Überresten Politik zu machen. Ob das ZPS dafür wieder die Bahn genutzt hat?

Natürlich ist es wichtig, das unfassbare Verbrechen nicht zu vergessen, aber nicht indem man Menschen auf den Moment ihrer Ermordung reduziert und ihre Asche dann als Attraktion missbraucht.

Der Missbrauch der Opfer muss aufhören!

Besonders das jüdische Leben in Deutschland leidet unter dem Missbrauch der Opfer. In Deutschland findet Judentum fast nur noch in Gedenkstunden statt. Juden sind Gespenster von damals. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht.

Wenn man in New York sagt: „Heute gehen wir in ein jüdischen Stück“, dann freuen sich alle. Jüdisches Theater, das steht in Amerika für spritzige Dialoge, humorvoller Tiefgang, für Woody Allen und Neil Simon. Wenn man aber in Deutschland sagt: „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann kommen deprimierte Gesichter. In Deutschland steht jüdisches Theater für Auschwitz, Holocaust und Anne Frank. Juden sind für viele Deutsche nur die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute. Genau da ist das Problem.

In Deutschland haben mehr Juden Denkmäler dafür bekommen, ermordet worden zu sein, als dafür, etwas geschaffen zu haben. Solange in Deutschland mehr Denkmäler für ermordete Juden stehen als für Juden, die aus ihrer eigenen Schöpfungskraft etwas erreicht haben, werden es lebendige Juden in diesem Land schwer haben.

Das größte Denkmal für Juden in Deutschland ist ein Mahnmal des Todes, das Holocaust Mahnmal in Berlin. Warum gibt es in Deutschland nicht ein Denkmal, das mindestens ebenso groß ist, wie das Holocaustmahnmal und das all die herausragenden und erhabenen Errungenschaften ehrt, die Juden in und für Deutschland geleistet haben? Ich würde gerne zu einem solchen Denkmal gehen. Altkanzler Gerhard Schröder aber sagte, das Holocaust-Mahnmal sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Das Zentrum für Politische Schönheit ist vermutlich auch stolz auf seine Art der Vergangenheitsbewältigung. Die Vergangenheitsbewältigung gäbe es ohne die Vergangenheit jedoch nicht.

Das ZPS instrumentalisiert die Opfer des Nationalsozialismus und deportiert sie für die Kunst und die eigene politische Idee.

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Das Auswärtige Amt hat geantwortet

Am 20. November 2019 stellte ich folgende Frage an das Auswärtige Amt:

„Was ist an Israel so viel schlimmer als am Rest der Welt, dass Sie es unterstützen, dass Israel einer besonderen Behandlung unterzogen und öfter verurteilt wird als der Rest der Welt?“

Die Antwort hätte lauten können, dass Israel nicht schlimmer ist als der Rest der Welt, aber das erklärte das Auswärtige Amt nicht. Stattdessen kam am 22. November folgende Antwort:

Da im ganzen Protokoll meine Frage nicht gestellt und daher auch nicht beantwortet wird, kürze ich mir jetzt einfach was zusammen. Wenn die Antwort für Sie keinen Sinn ergibt, dann basteln Sie sich einfach selbst eine Antwort aus dem Protokoll zusammen.

Frage: „Was ist an Israel so viel schlimmer als am Rest der Welt, dass Sie es unterstützen, dass Israel einer besonderen Behandlung unterzogen und öfter verurteilt wird als der Rest der Welt?“

Antwort: „In der Tat ist es so, dass Außenminister Maas heute bei der Tagung der Außenminister in Brüssel einen Vorschlag unterbreiten will. Sie haben selbst mitbekommen, dass die Nato in letzter Zeit einige Belastungsproben erleben musste, die teilweise auch bei einigen Alliierten zu Verunsicherungen geführt haben.

(…)

Die Klimakonferenz in Madrid dauert zwei Wochen. Wie üblich wird das Ministersegment in der zweiten Woche stattfinden.

(…)

Ich wiederhole noch einmal, dass ehrenamtliche Tätigkeiten, Hobbys oder Freizeittätigkeiten, die nicht im Rahmen der Dienstzeit erfolgen, nicht anzeigepflichtig sind. Natürlich muss ein Beamter wie jeder Arbeitnehmer seine dienstlichen Belange ordnungsgemäß ausführen. Aber was er in seiner Freizeit tut, das geht die Öffentlichkeit nichts an und unterliegt dem Datenschutz.

(…)

Die Haltung der Bundesregierung ist gestern auch vom Auswärtigen Amt noch einmal in einer Erklärung dargelegt worden. Ich denke, das muss jetzt nicht noch einmal vorgetragen werden. Darin ist auf jeden Fall festgehalten, dass der Siedlungsbau aus Sicht der Bundesregierung völkerrechtswidrig ist, die Möglichkeit eines Friedensprozesses beeinträchtigt und eine verhandelte Zweistaatenlösung erschwert. Dies ist eine Darlegung für die ganze Bundesregierung.

(…)

Nichtsdestoweniger – das will ich nicht verhehlen – ist unser Abstimmungsverhalten auch ganz stark dadurch bestimmt, wie unsere grundsätzliche Positionierung im Nahostkonflikt aussieht. Herr Seibert erwähnte gerade schon das Thema der Siedlungen. Es gibt weitere Themen wie zum Beispiel die Rolle des Flüchtlingshilfswerks UNRRA, die Bedeutung der Einhaltung der Menschenrechte in den besetzten Gebieten und ein paar mehr, zu denen die Position der Bundesregierung nicht zu 100 Prozent mit der Position der israelischen Regierung übereinstimmt. Darum gibt es Themen, zu denen wir nicht einer Meinung sind. Natürlich ist unser Abstimmungsverhalten auch davon geleitet, wie unsere Positionen zu bestimmten Themen im Nahostkonflikt sind.

(…)

Ich wiederhole das, was ich gesagt habe. Der Siedlungsbau, der aus unserer Sicht in den besetzten Gebieten völkerrechtswidrig ist, erschwert diese Zweistaatenlösung. Das ist unzweifelhaft. Weitere Siedlungen tragen noch etwas zu dieser Erschwerung bei.

(…)

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die für Schweine, sowohl für Hausschweine als auch für Wildschweine, hochansteckend, aber für den Menschen ungefährlich ist. In Deutschland haben wir bisher, wie gesagt, noch keinen Fall. Wir nehmen die Situation aber sehr ernst, und zwar nicht erst seit den Fällen in Polen, sondern schon die ganze Zeit.

(…)

Wir begrüßen vor dem Hintergrund ausdrücklich den von der bolivianischen Bischofskonferenz einberufenen nationalen Dialog, der auch von der EU und den Vereinten Nationen begleitet wird.

(…)

Aus unserer Sicht ist das Starke-Familien-Gesetz, das am 1. Juli in Kraft getreten ist, ein erster großer Schritt auf dem Weg zu einer Kindergrundsicherung.“

Ganz ehrlich, die Antwort, dass Israel nicht schlimmer ist als der Rest der Welt, hätte mir besser gefallen, aber das zu antworten war das Auswärtige Amt nicht bereit, fähig oder willens.

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Der Komponist der Tagesschau-Melodie war NSDAP-Mitglied

Wer kennt die Melodie der Tagesschau nicht?

Heute erst habe ich herausgefunden, wer die Melodie komponiert hat. Sein Name ist Hans Carste. Er wurde am 5. September 1909 in Frankenthal geboren und trat bereits im Mai 1933 der NSDAP bei.

In der Zeit als Mitglied der NSDAP komponierte er über zwanzig Filmmusiken und zahlreiche andere Kompositionen. Im Jahr 1942 wurde er zum Kriegsdienst einberufen und geriet dabei in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

In Kriegsgefangenschaft komponierte er die „Hammond Fantasie“. Die sechs Töne lange Erkennungsmelodie der Tagesschau entstammt dem Schluss dieser „Hammond Fantasie“.

Carste war somit Mitglied der NSDAP, als er die Melodie komponierte, die immer noch jeden Tag von der Tagesschau genutzt wird, um die Nachrichten in deutsche Wohnzimmer zu tragen.

Ab heute werde ich die Melodie mit anderen Ohren hören.

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