الله يحب اليهود

Es ist schwer, mit Menschen zu diskutieren, wenn sie glauben, ihre Religion rechtfertige Hass. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher nun eine einfache und klare Antwort, die jedem Menschen entgegengeschleudert werden sollte, der Juden hasst, weil er glaubt, der Islam verlange dies.

„Wenn es wirklich eine höhere Macht geben sollte, die auf den Namen Allah hört und allmächtig ist, sollten Muslime sich langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass Allah Israel liebt! Das Volk Israel lebt und das, obwohl auf jeden Juden auf der Welt über hundert Muslime kommen. Wenn von allen Muslimen nur zehn Prozent Israel hassen, dann sind das zehn mal so viele Feinde Israels als es Juden auf der Welt gibt. Aber das Volk Israel lebt! Allah scheint Juden und Israel zu lieben und schützt sie. Entweder hat Mohammed Allah gehörig missverstanden oder seine Nachfahren haben Mohammed falsch verstanden. Irgendwo jedenfalls liegt der Fehler. Irgendwo ist der Islam gehörig falsch abgebogen, denn eins ist klar:

Allah liebt Juden!“

Jetzt ist es an uns. Möge der arabische Teil Facebooks mit dieser Nachricht geflutet werden.

ذا يجب أن يكون هناك حقا أعلى سلطة، والذي يذهب به اسم الله وسبحانه وتعالى، فالمسلم يجب أن ببطء تعتاد على فكرة أن الله يحب إسرائيل! شعب إسرائيل يعيش، على الرغم من أن أكثر من مائة من المسلمين القادمين إلى كل يهودي في العالم. إذا عشرة في المئة فقط من جميع المسلمين يكرهون إسرائيل، ثم عشرة أضعاف أعداء إسرائيل هي كما هناك يهود في العالم. ولكن شعب إسرائيل يعيش! الله يبدو اليهود وإسرائيل إلى محبتهم وحمايتهم. أما محمد الله قد يساء فهمها على النحو الواجب أو نسله يكون محمد يساء فهمها. في مكان ما في أي حالة وجود خطأ. في مكان ما الإسلام عازمة الخطأ على النحو الواجب، لأنه شيء واحد واضح:

الله يحب اليهود!

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Wir helfen Israel!

Verheerende Feuer wüten in Israel, zerstören Häuser, Wälder und Natur. Die Menschen müssen aus ihren Wohnungen flüchten, ganze Dörfer, Stadtteile, Schulen, Kindergärten, Eltern- und Kinderheime werden evakuiert.

Die Situation ist katastrophal! Viele Menschen in akuter Not!

Bitte spenden Sie auf das Konto:

Spendenkonto des Jüdischen Nationalfonds:

Jüdischer Nationalfond
IBAN: DE17500333001005007001
BIC: SCFBDE33XXX
Verwendungszweck: Hilfe für Israel

Freie und gekürzte deutsche Übersetzung eines Augenzeugenberichts von Yaakov Lehman, Israel:

Um ungefähr 2:00 Uhr morgens haben Brandstifter Feuer in meinem kleinen Bergdorf Beit Meir gelegt. Es sind viele kleine Feuerherde um das ganze Dorf verteilt gelegt worden, so dass wir keinen Fluchtweg mehr hatten. Wie Sie sich vorstellen können, war es für mich, meine schwangere Frau und unsere zwei Kinder sehr schwer zu entkommen. Zusammen mit unseren Nachbarn waren wir gefangen.

Nach ungefähr einer Stunde größter Verzweiflung gelang es den Feuerwehrkräften, einen Weg für die rund 100 Familien des Dorfes zu bahnen, so dass wir aus dem Inferno fliehen konnten. Ich habe im Rückspiegel unseres Autos gesehen, wie dutzende mutiger Feuerwehrmänner und Polizisten im Rauch zusammengebrochen sind.

Wir konnten nach Beit Shemesh fliehen und wurden dort sehr herzlich um 3:30 Uhr von Rabbiner Geiz und seiner unglaublich warmherzigen Familie aufgenommen.

Es ist nun 4:38 Uhr. Meine Kinder schlafen und unser Dorf ist immer noch in Flammen …

Betet für uns!

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Das Auswärtige Amt hat ein Gespür für Timing!

Am 24. November 2016 stand Israel in Flammen. Schon Tage vorher hatte es in dem Land an verschiedenen Orten verheerende Brände gegeben. Am 24. November jedoch eskalierte die Situation. Die drittgrößte Stadt des Landes, Haifa, sowie viele andere Gebiete standen in Flammen. Über 75.000 Menschen waren auf der Flucht. Am genau diesem Tag schrieb das Auswärtige Amt:

„Der Siedlungsbau in den besetzten Gebieten, und damit auch in Ost-Jerusalem, verstößt gegen das Völkerrecht. Siedlungen behindern die Möglichkeit eines Friedensprozesses zusätzlich. Wir verfolgen diese Entwicklungen, die dazu beitragen, die Spannungen zwischen beiden Bevölkerungsgruppen zu erhöhen, und langfristig einen Frieden auf Grundlage ‎einer Zweistaatenlösung untergraben, mit großer Sorge.“

Das Auswärtige Amt hat wirklich ein Gespür für Timing. Israel steht in Flammen und das Auswärtige Amt hat nichts besseres zu tun, als Israel zu kritisieren. Am 24. November ermittelte die Polizei in Israel bereits wegen mutmaßlicher Brandstiftung. Mehrere Menschen waren verhaftet worden. Der Begriff „Feuer-Intifada“ machte die Runde und der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, erklärte, etwa die Hälfte der Brände seien von Brandstiftern oder aus antiisraelischen Motiven gelegt worden. Das Auswärtige Amt jedoch kritisierte Israel.

Auch auf Facebook wurde heftig „kritisiert“. Auf Seiten wie „Islam Fakten“ freute sich ein hasserfüllter Mob über die zerstörerischen Flammen in Israel. Sprüche wie „Scheiß Juden“, „Israel soll brennen“ und „Verbrennt Ihr Hurensöhne“ wurden laut. Facebook erklärte jedoch, diese Aussprüche verstößen nicht gegen die Gemeinschaftsstandards. Das Auswärtige Amt aber kritisierte Israel.

Das Niederbrennen Israels wurde im November 2016 von Deutschen auf Facebook so gefeiert, wie das Niederbrennen von jüdischen Einrichtungen im November 1938. Das Auswärtige Amt hatte ebenfalls nichts besseres zu tun, als jüdische Siedlungen zu kritisieren.

Am 24. November 2016 wurden israelische Siedlungen gebaut und niedergebrannt. Das Auswärtige Amt kritisiert jedoch nur das Bauen, nicht das Niederbrennen. Wie tief muss der Hass sitzen?

Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen und sich dann fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.

In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat.

Einst gehörte das Gebiet zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensichem Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ zeigt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten.

Obwohl die Gebiete Judäa und Samaria heute zu keinem Staat gehören, siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein!

Am 24. November 2016 kämpften jüdische, muslimische und christliche Israelis gegen die Flammen. Das Feuer kennt keine Religion. Der Israeli Mohammed Kayali erklärt:

„Ich bin Beduin, Muslim und Israeli. Ich leide den ganzen Tag darunter, dass meine Heimat in Flammen steht und meine Familie evakuiert werden musste. Das war aber gar nicht das Schlimmste am heutigen Tag. Nein, das Schlimmste ist dieser widerlicher Hass meiner angeblichen Glaubensbrüder, die sich wünschen, dass meine Familie und Freunde in den Flammen sterben. Ihr seid weder Muslime noch Menschen. Ihr seid erbärmliche Heuchler. Ich bin Muslim und schäme mich für diesen Hass und diese Ignoranz. Ihr wisst nichts über Israel und glaubt einem verrückten Vogel, der Juden wie die Pest hasst. Israel wird es überleben, so wie es jeden Angriff von Terroristen überlebt. Am yisrael chai“

Er schrieb dies am 24. November, als das Auswärtige Amt noch Israel kritisierte. Erst ein Tag später kamen erste Worte der Unterstützung:

„Mit allergrößter Sorge sehen wir auf die vielen Feuer, die seit Tagen in Israel wüten. In tiefer Verbundenheit stehen wir fest an der Seite Israels. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Zehntausenden, die ihr Zuhause zurücklassen mussten, nicht wissend, wann eine Rückkehr möglich sein würde. Nun scheint es, als könnten die ersten Bewohner Haifas in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Wir wünschen uns, dass sich diese Hoffnung bestätigt, und den Rettungskräften weiter viel Stärke, die sie in diesen schwierigen Tagen so notwendig brauchen, um der Flammen Herr zu werden und die Menschen in Sicherheit zu bringen. Wir stehen bereit, Hilfe zu leisten, wo immer geboten und gewünscht. Die breite Hilfsbereitschaft, die viele internationale Partner Israel entgegenbringen, sendet ein wichtiges Signal.“

Das Auswärtige Amt hat wirklich ein Gespür für Timing. Zu dem Hass und den terroristischen Aspekten der Brände verliert das Auswärtige Amt jedoch nach wie vor kein einziges Wort.

Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Heute wird das Feuer im November 2016 in Israel von vielen Leuten so gefeiert, wie Nazis einst die Brände im November 1938 feierten und das Auswärtige Amt schweigt dazu. Das ist nicht mehr mit Timing zu erklären. Das ist Tradition!

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Stell Dir vor, es ist Terror und der Mob feiert

Wir schreiben das Jahr 2016. Israel steht in Flammen. Über 75.000 Menschen sind auf der Flucht. Auf Facebook freut sich auf Seiten wie „Islam Fakten“ ein hasserfüllter Mob über die zerstörerischen Flammen.

Im November 2016 brennt Israel und auf Facebook häufen sich in deutscher Sprache Ausdrücke der Freude. So langsam wird mir klar, warum der 9. November 1938 möglich war.

Zum Schluss ein Kommentar der Hoffnung:

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Unsere Gesellschaft ist nicht gespalten!

Unsere Gesellschaft ist nicht gespalten. Es gibt lediglich mehr Möglichkeiten für Extreme, ihre Ansichten digital in die Welt zu brüllen und sich gegenseitig anzuschreien. Menschen wie ich stehen dazwischen und bekommen Ohrenschmerzen!

Die Zuschreibungen „links“ und „rechts“ haben ihre Bedeutungen vollkommen verloren, wenn sie sie jemals besessen haben. Sie dienen nur noch als Beleidigungen. Für einen Rechtsextremen ist jeder Mensch mit Verstand links und für einen Linksextremen rechts.

Vor vielen, vielen Jahren, irgendwann im Jahre Achtzehnhundertnochwas in der Julimonarchie Frankreichs saß die Monarchie rechts im Parlament und die Republikaner und Liberalen in der Opposition links. Daher kommen die politischen Begriffe „links“ und „rechts“. Warum wird im 21. Jahrhunderts immer noch diese Sprachreglung einer monarchischen Sitzordnung aus dem 19. Jahrhundert zur Verortung einer politischen Orientierung genutzt?

Fragen Sie mal einen Linken, was rechts bedeutet und Sie werden die schroffesten Urteile hören. Fragen Sie mal einen Rechten, was links bedeutet und das Ergebnis wird ähnlich vernichtend ausfallen. Deshalb bin ich schon längst dazu übergangen, Zuschreibungen wie „rechtspopulistisch“ oder „linksdeutsch“ kritisch zu begegnen. Ich bewerte Menschen nicht danach, wie andere sie politisch verorten, sondern danach, was sie tun!

Ich habe Respekt vor Menschen, nicht aber vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Respekt gebürt Menschen, nicht Ideen! Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen. Ich werde nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich Witze über seinen Glauben mache, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen!

Wenn ein Mensch aufgrund seiner Herkunft kritisiert wird, nennt man das Rassismus. Wenn ein Mensch jedoch für seine Überzeugung kritisiert wird, nennt man das Aufklärung. Für die Herkunft kann niemand was, für seine Überzeugungen jedoch schon! Das Gegenteil von Herkunft ist nämlich Zukunft! Mit jedem Schritt, den ich gehe, entscheide ich die weitere Richtung. Religionen und Ideologien sind Überzeugungen. Sie dürfen jederzeit verarscht werden!

Totalitarismus beginnt dort, wo das Paradies nicht mehr als eine Phantasie in der Vergangenheit liegt, die uns motiviert, bessere Menschen zu sein, sondern wenn das Paradies als Ideologie in der Zukunft verortet wird, die uns zwingt, dem Paradies liniengetreu entgegen zu marschieren. Alles wird in diesem Fall der geplanten Zukunft untergeordnet. Wer es wagt, sich dieser Zukunft nicht unterzuordnen, wird entsorgt oder bestraft!

Wenn zwei Menschen eine Beziehung miteinander eingehen, mag sie privater oder geschäftlicher Natur sein, sollten sie es so frei und unabhängig wie möglich tun können, ohne das ihre Beziehung einer anderen Beziehung gegenüber bevorzugt wird. Wenn Peter und Achmed sich lieben, warum sollte ihre Liebe staatlich anders behandelt werden als die Beziehung von Peter und Maria? Wenn ein Franzose und eine Deutsche miteinander geschäftlich handeln, warum sollten sie es schwerer haben als wenn ein Franzose mit einer Französin handelt? Wenn Kim etwas anbaut und Ill-Young auch, warum sollte Kim Geld vom Staat bekommen, Ill-Young aber nicht? Jede Freiheit eines Individuums, die eingeschränkt wird, muss gut begründet sein.

Der Staat schenkt mir Freiheit nicht! Ich habe die Freiheit in mir, wie jeder Mensch! Ich erlaube dem Staat lediglich Einschränkungen in meine Freiheit. Wenn die Einschränkung keinen Sinn (mehr) macht, sage ich: Fort damit! Freiheit ist eine stete Kritik an herrschenden Konventionen. Leider wird viel zu oft die Autorität der Freiheit vorgezogen. Dabei kamen Veränderungen immer, weil jemand damit angefangen hatte, anders zu denken und zu sprechen. Das Recht auf eine eigene, freie Meinung hat daher jeder! Dummheit muss nicht verboten werden. Dummheit entlarvt sich selbst. Im Grunde bin ich ein Romantiker, denn ich glaube an das Gute im Menschen. Ich glaube, der Mensch ist besser als sein Ruf!

Der Staat ist dafür da, ein Netz zu spannen, das jene auffängt, die vom Seil fallen. Der Staat ist aber nicht dafür da, sich darum zu kümmern, dass man gar nicht erst vom Seil herunter fallen kann. Ich will nicht festgebunden werden. Ich will tanzen! Die Möglichkeit des Fallens gehört zum Seiltanz des Lebens!

Ich brauche keinen Staat, der mir vorschreibt zu welcher Musik ich zu tanzen habe. Ich brauche keine Vorschriften über die Geschwindigkeit meines Tanzes. Ich brauche keine Gesetze über die Abstände meiner Schritte. Ich will nicht, dass der Staat mir die Mindestlänge meiner Balancierstange vorschreibt. Ich brauche keine Einmischung in die Wahl meiner Mitartisten. Ich kann selber entscheiden, an welchen Tagen und zu welchen Stunden ich tanze. Lasst mich einfach nur tanzen, mit all den Gefahren und spannt ein Netz für den Notfall.

Und, Ihr lieben Leute in den extremen Ecken, die Ihr neben der Tanzfläche steht und nicht tanzt, aus Angst, Ihr könntet Euch dabei lächerlich machen. Ihr habt keine Macht über mich!

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Die SZ und die gute alte Zeit 1939

Die Süddeutsche Zeitung vom 18. November 2016 bemängelt in einem Artikel, dass die Erziehung von heute nicht mehr so gut sei, wie in der guten alten Zeit. Damit auch jede Leserin und jeder Leser genau weiß, wann die gute alte Zeit war, versieht die SZ ihren Artikel mit einem Bild und dieser Bildunterschrift:

„Mama liest, und alle hören zu. So war das 1939 in Deutschland. Und so kann das auch heute noch sein, trotz Kinderkanal und iPad-Gewische.“

Ja, 1939, so könnte es auch noch heute sein! Eine Zeit, in der das Frauenbild passte, Mutter ihren Platz in der Gesellschaft kann, nicht entartete Geschichten vorgelesen wurden und Kinder noch ein anständiges Benehmen hatten. Passenderweise trägt der Artikel die Schlagzeile: „Hinsetzen, zuhören“. Vermutlich haben die Mitglieder des Bunds Deutscher Mädel auf diesem Foto genau diesen Befehl öfter gehört. Die gute alte Zeit eben!

Ich frage mich, wer bei der Süddeutschen Zeitung für die Bildauswahl zuständig ist.

(Ich bedanke mich bei Daniel Kilpert für den Hinweis auf diesen Artikel)

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Haben Sie das neunte Gebot gebrochen, Herr Landesbischof?

Sehr geehrter Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm,

Das neunte Gebot lautet: „Du sollst nichts Falsches gegen deinen Nächsten aussagen!“ So jedenfalls sagen es die orthodoxen und viele reformierte Christen, sowie die Anglikaner und Juden. Bei den Katholiken und bei Ihnen ist es das achte Gebot. Jeder zählt wie er will.

So wie es aussieht, haben Sie dieses Gebot gebrochen und wollen es nun auch noch vertuschen. Ich bin weder in der Lage noch verspüre ich den Drang, einen Stein zu werfen, aber einen Brief möchte ich schreiben.

Bei einem Besuch des Tempelbergs in Jerusalem nahmen Sie als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zusammen mit ihrem katholischen Kollegen Kardinal Reinhard Marx ihre Brustkreuze ab, bevor sie den Tempelberg besuchten. Sie rechtfertigten die Entscheidung mit diesen Worten: „Wir haben aus Respekt vor den Gastgebern gehandelt“ und fügten hinzu, es habe sich „um eine Antwort auf den Wunsch der Gastgeber“ gehandelt.

Diesem „Wunsch“ ausgerechnet auf dem Tempelberg nachzukommen, war so falsch, wie etwas nur falsch sein kann. Es gab da mal einen Mann, der sagte, genau dieser Ort, „soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein.“ Wissen Sie, wer das gesagt hat? Jesus! So steht es jedenfalls bei Markus 11, 17. Jesus stand zu seinen Überzeugungen und er leugnete seinen Glauben nie. Sie, Herr Bedford-Strohm, haben Ihren Glauben jedoch geleugnet und erklärten später sogar, in dieser besonderen Situation in Jerusalem wäre es falsch gewesen, dem Wunsch der islamischen Gastgeber nicht nachzukommen.

Zu dieser Leugnung habe ich bereits in einem offenen Brief an Sie Stellung genommen, den unter anderem die Jüdische Rundschau veröffentlicht hat. Auf meinen Brief haben Sie nicht geantwortet, aber an anderer Stelle haben Sie Ihre Leugnung auch noch durch ein falsches Zeugnis über Juden erweitert:

„Man inszeniert einen Kulturkampf mit dieser Sache, um zu zeigen, der Islam sei intolerant. Warum wird nicht gleichzeitig darauf hingewiesen, dass wir bei beiden Religionen, die wir besucht haben, von den Betreuenden gebeten wurden, das Kreuz nicht zu tragen, um nicht zu provozieren?“

Sehr geehrter Herr Bedford-Strohm,

darf ich fragen, wer von jüdischer Seite Ihnen aufgetragen haben soll, das Kreuz nicht zu tragen? Als ich bei der Klagemauer war, habe ich eine solche Aufforderung nicht vernommen. Auf den öffentlichen Plätzen Israels und an der Klagemauer gibt es eine solche Regelung nämlich nicht. Wissen Sie jedoch, wo es eine solche diskrimierende Regelung gibt? Auf dem Tempelberg!

Der Tempelberg wird heute von der sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) kontrolliert. Sie sorgt dafür, dass im Jahr 2016 an einigen Tagen im Monat für den Tempelberg gilt, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Allerdings ist der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Stellen Sie sich mal vor, Christen würden sich so benehmen. Was würde wohl geschehen, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder wenn Juden am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften. Der Islam aber erklärt, zu welchen Zeiten welche öffentlichen Orte in der islamischen Welt judenrein zu sein haben und Sie ehren das Verhalten, indem Sie Ihr Kreuz abnehmen.

Das allein schon ist schlimm genug und geht gegen die Erklärung Ihres Chefs Jesus, der Tempelberg solle allen Gläubigen offenstehen, Sie haben vermutlich sogar noch ein Bruch des neunten Gebots hinzugefügt, indem Sie ein falschen Zeugnis abgelegt haben. Israels Militärsprecher, Arye Sharuz Shalicar, erklärt dazu, in Israel sei man „empört über diese Behauptung“ und schreibt in Richtung Bedford-Strohm:

„Ich fordere Sie hiermit auf, es öffentlich zu machen, welcher Sicherheitsdienst von jüdischer Seite aus bei Ihrem Besuch der Klagemauer in Jerusalem von Ihnen gefordert haben soll, ‘aufgrund der angespannten Lage in Jerusalem’ Ihre Glaubenssymbole nicht offen zu tragen, um angeblich ‘eine Provokation zu vermeiden’.“

Sehr geehrter Heinrich Bedford-Strohm,

dieser Forderung schließe ich mich an, denn mittlerweile haben sowohl der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, als auch der Sprecher der Evanglische Kirche in Deutschland, Carsten Splitt, auf Nachfrage eingeräumt, von Sicherheitskräften nicht zur Kreuzabnahme aufgefordert worden zu sein. Da aber auch sie darauf beharren, von ihren jüdischen „religiösen Gastgeber“ darum gebeten worden zu sein, möchte ich wissen, wer diese Gastgeber waren. Matthias Kopp jedoch erklärt: „Wir werden das nicht weiter konkretisieren.“ Auch Carsten Splitt will „nicht weiter vertiefen“, welche jüdischen Geistlichen ihn angeblich gedrängt haben.

Entschuldigen Sie, Herr Bedford-Strohm, aber so geht das nicht. Ich erwarte, dass Sie die Sache nicht nur vertiefen, sondern klären, denn es darf nicht angehen, dass der Verdacht im Raum stehen bleibt, ein Landesbischof und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland widersetzt sich erst der Lehre Jesu und bricht dann auch noch eines der zehn Gebote, indem er ein falschen Zeungnis über Juden abgibt. Gerade als Bischof, der in der Tradition von Martin Luther steht, muss diese Angelegenheit geklärt werden, denn das falsche Zeugnis, das Luther einst über Juden abgab, vergiftet heute noch die Beziehungen. Hier ein paar Zitate:

„Wisse du, lieber Christ, und zweifle nicht daran, dass du nächst dem Teufel keinen bittereren, giftigeren, heftigeren Feind hast als einen rechten Juden, der mit Ernst ein Jude sein will.“

„Sie sind eitel Diebe und Räuber (…) Denn ein Wucherer ist ein Erzdieb und Landräuber, der billig am Galgen siebenmal höher als andere Diebe hängen sollte.“

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich (…) Zum zweiten: dass man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre.“

Sehr geehrter Herr Bedford-Strohm,

ich erwarte eine Antwort von Ihnen! Es geht mir nicht darum, Sie zu verurteilen. Es geht mir nur darum, Ihnen die Möglichkeit zu geben, entweder eine Sache zu klären oder sie wieder gut zu machen. Denken Sie immer daran, sogar Petrus hat Jesus verleugnet. Sie sind also in guter Umgebung. Petrus ließ jedoch nicht später durch einen Sprecher verlauten, er werde die Angelegenheit „nicht weiter vertiefen“.

Klären Sie die Sache, Herr Bedford-Strohm, wie Petrus einst am See Genezareth. Ich bin mir sicher, Sie verstehen mich, wenn ich Sie im Sinne von Johannes Kapitel 21 bitte: Sorge für seine Schafe!

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

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Das J-Wort

In Köln soll ein neues Museum an genau der Stelle entstehen, wo über 1111 Jahre die älteste Religion Kölns ihr Veedel hatte. Im 15. Jahrhundert wurde das dort lebende Volk, das ebenfalls das älteste heute noch lebende Volk Deutschlands ist, vertrieben. Nach genau diesem Volk sollte das Museum eigentlich benannt werden: „Jüdisches Museum“.

Leider machte sich gegen diesen Namen schnell Missstimmung breit. Es gab groteske Bürgerbegehren und absure Vorwürfe. Schnell änderte sich der Name zu „Archäologische Zone mit Jüdischem Museum“.

Dieser Name sei jedoch zu sperrig, hieß es dann. Daher rief der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes einen Namenswettbewerb aus, um einen „griffigen Namen“ zu finden. Über 500 Bürger nahmen bei dem Namenswettbewerb teil. Auch Tapfer im Nirgendwo schlug zwei Namen vor:

„Bodenheimer-Wolffsohn-Museum“
oder
„Jüdisches Museum“

Nach Informationen der Kölnischen Rundschau wurden drei Vorschläge von einer Kommission aus den Zusendungen gewählt. Die Vorschläge von Tapfer im Nirgendwo sind nicht dabei. Die Vorschläge lauten, Trommelwirbel:

„Zeit, Ort, Köln“

„Unter uns“

„Miqua“

Miqua? Was bitte bedeutet Miqua?

Miqua steht für „Mitten im Quartier“ und soll sich sprachlich an dem Wort Mikwe orientieren. Eine Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad und in Köln befindet sich die älteste Mikwe nördlich der Alpen. Sie wird Teil des Museums. Miqua soll laut Kölnischer Rundschau der Favorit sein.

„Zeit, Ort, Köln“, „Unter uns“, „Miqua“? Ernsthaft? Mann, muss Köln das Wort „Jüdisches Museum“ hassen.

Da in dem Museum jedoch vom römischen Statthalterpalast und dem jüdischen Viertel angefangen, 2000 Jahre Stadtgeschichte zu sehen sein wird, soll der Zusatz „Archäologische Zone. Jüdisches Museum“ bleiben. So kann dann jeder Besucher selbst entscheiden, ob er das J-Wort in den Mund nehmen möchte.

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Kinderehe als Chance

„Ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen. Werden ihre Ehen aberkannt, verlieren sie unter anderem Unterhalts- und Erbansprüche, ihre Kinder wären unehelich, für viele würde das sogar eine Rückkehr in ihre Heimatländer unmöglich machen.“ (Aydan Özoguz (SPD), Integrationsbeauftragte der Bundesregierung)

Bis zum 31. Juli 2016 waren 1475 minderjährige Ausländer im deutschen Ausländerzentralregister als „verheiratet“ eingetragen. 361 dieser „verheirateten“ Minderjährigen sind jünger als 14 Jahre! Kinder!

Was ist der Unterschied zwischen Kindesmissbrauch und Kinderehe? Eine Kinderehe ist staatlich anerkannter Kindesmissbrauch!

Ich habe da einen Vorschlag für die Katholische Kirche:

Die katholische Kirche sollte sich schleunigst für die Homoehe einsetzen! Dann nämlich können katholische Priester ihre Messdieser heiraten und so das Problem auf deutsche Art lösen.

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Swastika or Star of David?

The following artwork was presented at the Art.Fair in Cologne during the month of October 2016:

Whether one sees a swastika or a Star of David in the artwork is a matter of perspective. The Art.Fair was held in the Cologne trade fair halls where on February 19, 1933 Adolf Hitler spoke at a campaign rally of the NSDAP, where April 22-30,1933 a National Socialist „German Week“ under the title „think German – buy German“ took place, where trade fairs reflecting the concept of a superior race took place, where prisoners of war were imprisoned, where Jewish property was auctioned and where Jews and Roma and Sinti were held prisoner before being deported to Poland for extermination.

After the Kir Royal Gallery made a public statement, the artist, Juraj Kralik, chose to defend his work „Le Quattro Stagione Stolen Geometry III“ on Facebook. Tapfer im Nirgendwo presents the artist’s statement:

STATEMENT LE QUATTRO STAGIONE – STOLEN GEOMETRY by Juraj KRALIK, author of artwork Le Quattro Stagione-Stolen Geometry III presented at the ART COLOGNE 2016 art fair.

I am not an ideological, a theological or a political person. I am an artist. And above all I am a human being. For half a century I have been perceiving and experiencing the enormous changes human society has undergone in 20th and 21st centuries, many of them first-hand and some perhaps unique for a citizen of a former communist country. I have always felt astonished as an artist to see how throughout history ideologies have managed to hijack ancient symbols frequently represented visually/geometrically, abusing them for religious and political objectives. This fascination with symbols and the pure shapes of their visual representation led me to conceive, in 2014, a series of artworks named Le Quattro Stagione –Stolen Geometry.

Eight symbols – four installations – four historical confrontations visually represented through graphically clear and strongly contrasting images reflecting antagonism that may be perceived as a clash between good and evil. Such a juxtaposition of symbols could be overwhelming, even shocking, generating the strongest and most violent of emotions – hatred, fear, revolt etc. Communist gulags and famines, the Final Solution, Radical Islam atrocities to name but a few in the name of ideology, religion and faith. Are we capable of living in peace and harmony…? Another impulse to create this series of works was an old man’s lament pointing the finger at the young generation. The ones communicating digitally through social media, embracing the consumerist values imposed on them, oblivious to (their) past, unable to learn from it and therefore blind as to what the future might bring.

Le Quattro Stagione – Stolen Geometry I installation, which juxtaposes symbols of David’s Star and the Nazi swastika presented at Art Cologne last month is part of this series of works. This canvas, as is the case with the rest of the series, does not aspire to comment on an individual/isolated ideology, religion or faith. It does however aspire to be this artist’s memento of their clash resulting in 60 million casualties, be it on the battlefield, in the concentration camp, while escaping the war zone or perhaps hiding in one’s own cellar. My emotions were the strongest while creating this piece and I recall my hands shaking on many occasions thinking of the suffering and atrocities caused.

The second installation represents the clash of Communism and Orthodox Christianity. Hammer and sickle – symbols and tools of communist ideology left millions of dead through starvation or in forced labour camps throughout what was known as the Soviet Union. And its antithesis – the cross of the Orthodox Church. The third installation juxtaposes the symbols of Chistianity and Islam – the Christian Cross and Islam’s Star and Crescent. We are witnesses to this painful and escalating clash on a daily and frequently personal basis.

The series is completed with the juxtaposition of symbols antagonizing not each other, but all the remaining symbols in the series: the Yin and yang concept of interconnectedness and duality of opposing forces and the Pacifism concept of non-violence opposing militarism and war.

The Make Love Not War generation of today may be familiar with the subject of their protest from the high definition screens of their wide screen TV sets. I am afraid that the symbols of the previous 3 installations may have lost their significance for this generation. The circle has been completed and a new cycle follows with changing seasons. Political movements, ideologies do come and go, almost like the seasons, not infrequently leaving behind scorched land as a reminder of conflicts. How many Trojan horses have we brought into our own yard without seeing the danger coming…?

***

What a statement!

My reply is: no, no, no! The Jewish Star of David and the Nazi swastika don’t merely symbolize ideologies. The one ideology isn’t comparable to the other. Judaism is not Nazism. Israel is not Nazi Germany.

There is a clear qualitative difference between the Jewish Star of David and the Nazi swastika. Moreover, the two symbols were not in conflict with each other! Rather, it was those who ganged up behind the swastika who wanted to annihilate without exception all the people – the men, the women, the children, the infants – who stood behind the six-pointed star.

The Holocaust was not a conflict between Nazis and Jews! The Holocaust was the Nazi attempt to exterminate the Jewish people. That’s not an armed conflict, that’s mass murder!

To say this „conflict“ between Jews and Nazis led to the battlefield casualties of World War II, as if the Jews were a war party, is absolutely grotesque and trivializes the inhumanity of the Holocaust.

Maybe artists shouldn’t interpret their own works of art. In any case, this artist’s interpretation makes my hands shake!

***

Translation:
William Wires
http://www.williamwires.com
http://www.facebook.com/William.Wires.Fine.Art

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