Der Künstler hat das Wort

Bei der Art.Fair in Köln war im Oktober 2016 folgendes Werk zu sehen:

Es ist bei diesem Werk nur eine Frage der Perspektive, ob man Hakenkreuz oder Davidstern sieht. Die Art.Fair fand in den Kölner Messehallen statt, dort, wo Adolf Hitler am 19. Februar 1933 auf einer Wahlkundgebung der NSDAP sprach, wo vom 22. bis 30. April 1933 die nationalsozialistische „Deutsche Woche“ unter dem Titel „Denk deutsch – kauf deutsch“ stattfand, wo nationalsozialistische Messen stattfanden, die die Vorstellungen der Nationalsozialisten von einer „gesunden Rasse“ spiegelten, wo Kriegsgefangene eingesperrt wurden, Zwangsversteigerungen von jüdischem Eigentum vorgenommen wurden und wo ein Zwischenlager für Juden, Sinti und Roma aufgebaut wurde, die von der Messe Köln aus dann nach Polen zur Vernichtung deportiert wurden.​

​Nach einer Stellungnahme der Galerie Kir Royal hat jetzt auch der Künstler Juraj Kralik ein Statement zu seinem Werk „Le Quattro Stagione-Stolen Geometrie III“ auf Facebook verfasst. Tapfer im Nirgendwo präsentiert das Statement:

Ich bin keine ideologische, theologische oder politische Person. Ich bin ein Künstler. Vor allem aber bin ich ein Mensch. Seit einem halben Jahrhundert erlebe und erfahre ich die enormen Veränderungen, die die menschliche Gesellschaft im 20. und 21. Jahrhundert geprägt hat, viele von ihnen aus erster Hand und vielleicht auch einzigartig für einen Bürger eines ehemaligen kommunistischen Landes. Es hat mich als Künstler immer erstaunt, zu sehen, wie es Ideologien im Laufe der Geschichte häufig gelungen ist, uralte Symbole, visuell und geometrisch dargestellt, zu missbrauchen und sie für ihre religiösen und politischen Ziele zu vereinnahmen.

Diese Faszination mit Symbolen und den reinen Formen ihrer visuellen Darstellung führte mich dazu, im Jahr 2014 eine Reihe von Werken namens „Le Quattro Stagione – Stolen Geometry“ zu konzipieren. Acht Symbole, vier Installationen, vier historische Konfrontationen, visuell dargestellt durch grafisch klar und stark kontrastierenden Bildern, spiegeln einen Antagonismus wider, der als ein Zusammenstoß zwischen Gut und Böse wahrgenommen werden kann.

Solch eine Gegenüberstellung von Symbolen kann überwältigend und sogar schockierend sein und die stärksten und heftigsten Emotionen erzeugen – Hass, Furcht, Revolte, usw. Kommunistische Gulags, Hungersnöte, die Endlösung, radikale Gräueltaten des Islams, das sind nur einige Taten, die im Namen von Ideologie, Religion und Glauben begangen wurden. Sind wir überhaupt fähig, in Frieden und Harmonie zu leben …?

Ein weiterer Impuls, diese Serie von Werken zu schaffen, war die Klage eines alten Mannes, der den Finger auf die junge Generation zeigt. Diejenigen, die digital durch soziale Medien kommunizieren und die Werte der Konsumgesellschaft umarmen, die ihnen aufgezwängt werden, die sich ihrer Vergangenheit nicht bewusst sind, unfähig, daraus zu lernen und daher blind sind dafür, was die Zukunft bringen kann.

Die „Le Quattro Stagione – Stolen Geometry“-Installation, die die Symbole Davidstern und Nazi-Hakenkreuz zeigt und auf der Art.Fair in Köln im letzten Monat präsentiert wurde, ist Teil dieser Serie von Werken. Dieses Werk strebt nicht an, wie es ebenfalls nicht beim Rest der Serie der Fall ist, eine individuelle, isolierte Ideologie, Religion oder einen Glauben zu kommentieren. Es wird jedoch angestrebt, das Memento des Künstlers an diesem Konflikt zu zeigen, der zu 60 Millionen Opfern führte, sei es auf dem Schlachtfeld, in Konzentrationslagern, während der Flucht aus der Kriegszone oder im Versteck des eigenen Kellers.

Meine Emotionen waren am stärksten bei der Erstellung dieses Werkes und ich erinnere mich, wie meine Hände oft erzitterten, wenn ich an die Leiden und Gräueltaten denken musste. Eine zweite Installation zeigt den Zusammenstoß des Kommunismus und des orthodoxen Christentums. Hammer und Sichel, Symbole und Werkzeuge der kommunistischen Ideologie, ließen Millionen von Toten durch Hunger oder in Zwangsarbeitslagern in der so genannten Sowjetunion zurück. Und ihre Antithese, das Kreuz der orthodoxen Kirche. Die dritte Installation stellt die Symbole von Chistentum und Islam gegenüber, das christlichen Kreuz und den Stern und Halbmond des Islams. Wir sind Zeugen des schmerzlichen und eskalierenden Zusammenprallens auf einer täglichen und häufig persönlichen Basis.

Die Reihe wird mit der Gegenüberstellung von Symbolen vervollständigt, die sich nicht gegenseitig antagonisieren, aber alle übrigen Symbole in der Reihe: Das Yin- und Yang-Konzept der Verbundenheit und Dualität der gegnerischen Kräfte und das pazifistische Konzept der Gewaltlosigkeit gegen Militarismus und Krieg.

Die „Make Love Not War“-Generation von heute mag darin ihren Protest aus den High-Definition-Bildschirmen ihrer Breitbild-Fernseher erkennen. Ich fürchte jedoch, dass die Symbole der letzten drei Kunstwerke ihre Bedeutung für diese Generation verloren haben. Der Kreis ist abgeschlossen und es folgt ein neuer Zyklus mit wechselnden Jahreszeiten. Politische Bewegungen und Ideologien kommen und gehen, fast wie die Jahreszeiten. Nicht selten hinterlassen sie verbrannte Erde als eine Erinnerung der Konflikte. Wie viele Trojanische Pferde haben wir in unseren eigenen Hof gebracht, ohne die Gefahr zu sehen …?

***

Was für ein Statement!

Ich kann dazu nur sagen, Nein! Der jüdische Davidstern und das Nazi-Hakenkreuz symbolisieren nicht einfach nur Ideologien. Das Eine ist nicht eine Ideologie so wie das Andere. Judentum ist nicht Nationalsozialismus. Israel ist nicht Nazi-Deutschland.

Es gibt deutliche und vor allem qualitative Unterschiede zwischen dem Davidstern der Juden und dem Hakenkreuz der Nazis. Außerdem lagen die beiden Symbole auch nicht im Konflikt miteinander! Es war vielmehr die Absicht der Menschen, die sich hinter dem Hakenkreuz zusammenrotteten, alle Menschen hinter dem Stern zu vernichten und zwar ausnahmslos alle Menschen, alle Männer, alle Frauen, alle Kinder, alle Säuglinge.

Der Holocaust war kein Konflikt zwischen Nazis und Juden! Der Holocaust war der Versuch der Vernichtung des jüdischen Volkes durch die Nazis. Das war kein Konflikt. Das war Massenmord!

Zu behaupten, dieser „Konflikt“ zwischen Juden und Nazis hätte zu den Opfern des Zweiten Weltkriegs geführt, ja, sogar zu den Opfern auf den Schlachtfeldern Europas, ganz so, als seien die Juden mitverantwortliche Konfliktparteien an der Barbarei des Holocausts gewesen, ist eine geradezu groteske, wenn nicht sogar menschenverachtende Relativierung des Holocausts.

Vielleicht sollten Künstler ihre eigenen Kunstwerke besser nicht interpretieren, denn diese Interpretation lässt meine Hand erzittern. Vielleicht ging aber auch etwas wesentliches in der Übersetzung verloren, daher hier noch mal das Statement in der englischen Sprache:

STATEMENT LE QUATTRO STAGIONE – STOLEN GEOMETRY by Juraj KRALIK, author of artwork Le Quattro Stagione-Stolen Geometry III presented at the ART COLOGNE 2016 art fair.

I am not an ideological, a theological or a political person. I am an artist. And above all I am a human being. For half a century I have been perceiving and experiencing the enormous changes human society has undergone in 20th and 21st centuries, many of them first-hand and some perhaps unique for a citizen of a former communist country. I have always felt astonished as an artist to see how throughout history ideologies have managed to hijack ancient symbols frequently represented visually/geometrically, abusing them for religious and political objectives. This fascination with symbols and the pure shapes of their visual representation led me to conceive, in 2014, a series of artworks named Le Quattro Stagione –Stolen Geometry.

Eight symbols – four installations – four historical confrontations visually represented through graphically clear and strongly contrasting images reflecting antagonism that may be perceived as a clash between good and evil. Such a juxtaposition of symbols could be overwhelming, even shocking, generating the strongest and most violent of emotions – hatred, fear, revolt etc. Communist gulags and famines, the Final Solution, Radical Islam atrocities to name but a few in the name of ideology, religion and faith. Are we capable of living in peace and harmony…? Another impulse to create this series of works was an old man’s lament pointing the finger at the young generation. The ones communicating digitally through social media, embracing the consumerist values imposed on them, oblivious to (their) past, unable to learn from it and therefore blind as to what the future might bring.

Le Quattro Stagione – Stolen Geometry I installation, which juxtaposes symbols of David’s Star and the Nazi swastika presented at Art Cologne last month is part of this series of works. This canvas, as is the case with the rest of the series, does not aspire to comment on an individual/isolated ideology, religion or faith. It does however aspire to be this artist’s memento of their clash resulting in 60 million casualties, be it on the battlefield, in the concentration camp, while escaping the war zone or perhaps hiding in one’s own cellar. My emotions were the strongest while creating this piece and I recall my hands shaking on many occasions thinking of the suffering and atrocities caused.

The second installation represents the clash of Communism and Orthodox Christianity. Hammer and sickle – symbols and tools of communist ideology left millions of dead through starvation or in forced labour camps throughout what was known as the Soviet Union. And its antithesis – the cross of the Orthodox Church. The third installation juxtaposes the symbols of Chistianity and Islam – the Christian Cross and Islam’s Star and Crescent. We are witnesses to this painful and escalating clash on a daily and frequently personal basis.

The series is completed with the juxtaposition of symbols antagonizing not each other, but all the remaining symbols in the series: the Yin and yang concept of interconnectedness and duality of opposing forces and the Pacifism concept of non-violence opposing militarism and war.

The Make Love Not War generation of today may be familiar with the subject of their protest from the high definition screens of their wide screen TV sets. I am afraid that the symbols of the previous 3 installations may have lost their significance for this generation. The circle has been completed and a new cycle follows with changing seasons. Political movements, ideologies do come and go, almost like the seasons, not infrequently leaving behind scorched land as a reminder of conflicts. How many Trojan horses have we brought into our own yard without seeing the danger coming…?

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„Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.“

Am 16. Dezember 2016 findet um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums Kreuzgasse auf der Vogelsanger Straße 1 in Köln das Flüchtlingskonzert „Refugees welcome on stage“ statt. Organisiert wird das Konzert von dem Verein Musik-Brücke e.V.

Flüchtlinge verschiedener Nationalitäten werden an diesem Abend Musik und Tänze, die zum größten Teil aus ihrer Kultur stammen, präsentieren. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen und multikulturellen Abend. Die Eintrittsgelder und die zusätzlich gesammelten Spenden des Abends werden unter anderem dafür verwendet, den Flüchtlingen, die an diesem Abend auftreten, ihre Instrumente zurückzugeben, die sie auf der Flucht zurücklassen mussten. Mit den Musikinstrumenten und mit der Musik soll ihnen ein Stück verlorene Heimat zurückgeben werden, damit es ihnen leichter fällt, in Deutschland, ihrer neuen Heimat, Fuß zufassen.

Es wird ein Abend des Kennenlernens, der von Gerd Buurmann und Sebastian Sammeck moderiert wird. Die Schirmherrin des Abends ist die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker. Tapfer im Nirgendwo präsentiert ihr Grußwort:

Sehr geehrte Gäste des Benefizkonzerts,

mehr als eine Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr als Flüchtlinge den Weg zu uns gefunden. Die Gründe für die Flucht sind vielfältig, doch keiner wird diese Entscheidung leichtfertig gefällt haben. Sie alle sind Menschen mit individuellen Schicksalen und Hoffnungen. Menschen, die vor Gewalt und Krieg geflohen sind, sie haben sich ihr Schicksal nicht selber ausgesucht.

Wir müssen den Geflüchteten, egal welcher Herkunft, Kultur oder Religion, die in Not sind und bei uns Schutz suchen, helfen sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden und an ihr teilhaben zu können Hierzu ist vieles erforderlich – angefangen von Grundorientierungsangeboten, Sprachkursen über Bildungs- und Qualifizierungsangeboten bis hin zur Vermittlung geeigneter Arbeitsplätze, die den Lebensunterhalt gewährleisten.

Integration kann nur gut gelingen, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, wenn alle einen Beitrag leisten, wenn Staat und Zivilgesellschaft an dem gemeinsamen Ziel gemeinsam arbeiten. Eine schöne Initiative ist das Benefizkonzert von Musik Brücke e.V., für das ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Der Verein stellt Geflüchteten Instrumente zur Verfügung, da diese ihre eigenen meist bei der Flucht zurücklassen mussten. Hervorzuheben ist, dass bei diesem Konzert Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Kreuzgasse mit Menschen, die nach der Flucht hier ihre neue Heimat gefunden haben, gemeinsam musizieren.

Mein Dank gilt dem Organisator Sebastian Sammeck, dem ersten Vorsitzenden von Musik Brücke e.V. und natürlich Ihnen, liebe Konzertgäste. Denn erst durch den Erwerb der Eintrittskarten und Ihrer Spenden wird eine solche Benefizaktion überhaupt erst möglich.

Der jüdische deutsche Schriftsteller Berthold Auerbach hat über die Musik einmal gesagt: „Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.“ Eine Aussage, die mir sehr gut gefällt und die ich gern ergänzen möchte. Musik ist für mich auch Einigkeit und Harmonie, Musik ist für mich Vermittlung zwischen Völkern – sie überbrückt Unterschiede und auch die Zeit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen schönen Abend mit Musikgenuss und angenehmer Unterhaltung.

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

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Open letter from Gerd Buurmann to the Chairman of the Council of the Evangelical Church in Germany

During a visit to the Temple Mount in Jerusalem, the Chairman of the Council of the Evangelical Church in Germany, Bishop Bedford-Strohm and his Catholic colleague, Cardinal Reinhard Marx, Chairman of the Catholic Bishops‘ Conference, removed their crosses. Heinrich Bedford-Strohm justified the decision by saying: „We acted out of respect for the wishes our hosts.“

Bedford-Strohm told journalists, that he normally wore his Bishops‘ Cross during visits to mosques. „I think that’s normal.“ In interfaith dialogue it would be wrong to deny one’s faith. In this particular situation in Jerusalem, however, it would have been wrong not to meet the wishes of our Islamic hosts, he explained.

Dear Heinrich Bedford-Strohm,

I would like to disagree. Especially on the Temple Mount, it was particularly wrong of you to remove your cross, because there was someone who said that this place „will be called a house of prayer for all peoples”. Do you know who said that? Jesus! If you didn’t know that, then look up Mark 11:17.

Did you also know how Jesus dealt with people who didn’t treat the place where you removed your cross as a place of prayer for all? Then you may look up John 2:15 where Jesus became irritated:

„He made a whip out of cords and drove them all out of the temple area.“

I admit, Jesus was a bit tough that day. Otherwise, he wasn’t violent. But, Jesus was consistent: He stood by his convictions, and he never denied his faith. He didn’t allow himself to be dissuaded from his faith either in the desert or from the Sanhedrin. But hey, who was that guy called Jesus, Mr. Bedford-Strohm? Jesus was a Jew and your religious founder, Martin Luther, let the world know what he thought of Jews.

„That is what I had in mind when I said earlier that, besides the Devil, a Christian has no more bitter and galling foe than a Jew.“

“The Jews deserve to be hanged on gallows seven times higher than ordinary thieves.”

“I shall give you my sincere advice: First, set fire to their synagogues or schools and bury and cover with dirt whatever will not burn so that no traces are visible. (…) Second, I advise the destruction of their houses.”

Martin Luther is on a line with Hamas, which calls for the annihilation of the entire Jewish people, as stated in Article 7 of the Hamas Charter. The Deputy Minister of Religious Foundations of Hamas, Abdallah Jarbu, says:

“Jews want to present themselves to the world as if they have rights, but, in fact, they are foreign bacteria – a microbe unparalleled in the world. It’s not me who says this. The Koran itself says that they have no parallel: ‘You shall find the strongest men in enmity to the believers to be the Jews.’ May He annihilate this filthy people who have neither religion nor conscience. I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings. They are not people. They have no religion, no conscience, and no moral values.”

Fatah is also no friend of the Jews, and is therefore in line with Martin Luther. Bethlehem is indeed the city where the two Jews, Jesus and David, were born, but that was a long time ago. David was king of Judah and Israel some 3000 years ago. Yes, Israel and Judah. These countries were in existence three thousand years ago. So much for the so-called Israeli occupation.

In Bethlehem today, Muslims and Christians are aware of the persecution of Jews thanks to the Palestinian Authority and many Christian non-governmental organizations. The city is „judenrein“ (Jew-free), to use a word once used by the Germans who were also sure to act in the sense of Martin Luther.

At the Church of the Holy Sepulchre in Jerusalem, Christians can feel safe only because the Israeli government protects and guarantees universal accessibility to the site. However, Israel does not receive praise from many Christians because the country is run by “jucky” Jews. By the way, the Temple, named after the site where you, Mr. Bedford-Strohm, removed your cross, is Jewish. It was the Romans who destroyed the Temple and covered that which didn’t burn with earth whereby there’s hardly a visible trace today. All that remains of the Temple Is the Wailing Wall, a site made universally accessible by – yes – Israel.

Today, the Temple Mount is controlled by the so-called Religious Foundation of Islam (Waqf). Analogue the Nazi prohibition for Jews to access public parks, the Waqf limits Jewish access to the Temple Mount several days a month up until this day. Eleven gates on the north and west sides of the Temple Mount are open only to Muslims. If there is any doubt, foreign Muslims must prove their affiliation with Islam. For other believers, access is permitted only from Saturday to Thursday through the Moroccan Gate near the Wailing Wall. It is only possible to enter the building after intensive security checks outside prayer times. Jews are admitted, if at all, only in small groups and often with supervision. Only Muslims may enter the Rock of the Dome! It is forbidden for non-Muslims to carry books and religious objects, and even to pray openly. Jews at the Temple Mount are often threatened.

Even Christians are molested at the Temple Mount.

Dear Heinrich Bedford-Strohm,

Imagine if the Vatican would refuse entry to the country for Muslims during Christian holidays, or Jews and Muslims would be prohibited from entering the square in front of Cologne Cathedral on Sunday. Christians no longer behave so disagreeably. They once did, but the Enlightenment pulled out that medieval tooth. This didn’t occur without the guillotine.

Islam is much less tolerant as proven by the exclusive Muslim claim to the Temple Mount. This claim goes back to a battle 1400 years ago, whereby the site was captured using brutal force and has since been maintained by an acute intolerance towards other religions. Religious hatred, especially of Jews, has no limits. During the last few years, over 7500 rockets and shells have been fired at Israel, in accordance with the declared intention of the Hamas Charter to destroy the entire Jewish people. Fatah and Hamas honor murderers of Jews as martyrs and financially support their families. This is the attempted genocide and ethnic cleansing as demanded by Martin Luther.

Friedrich Nietzsche wrote about Christianity:

„The Christian faith from the beginning is sacrifice, the sacrifice of all freedom, all pride, all self-confidence of spirit; it is at the same time subjection, self-derision, and self-mutilation.“

„Christianity remains to this day the greatest misfortune of humanity.“

„Christianity is the one great curse, the one great intrinsic depravity, the one great instinct of revenge, for which no means are venomous enough, or secret, subterranean and small enough – I call it the one immortal blemish upon the human race.“

Bertrand Russell explained:

„Religion rests first and foremost on fear. I regard religion as a disease, a source of unquenchable misery for the human race. „

“The worst feature of the Christian religion, however, is its attitude towards sex.”

“Christianity has been distinguished from other religions by its greater readiness for persecution.”

“The assertion that Christianity has an uplifting effect on the morale, can only be maintained if you ignore all the historical evidence or falsify it.”

“The Christians assure us that their religion is a religion of love, but the adoption of Christianity by Constantine did nothing to reduce war, and in our day, many of the most fanatic warmongers are Christians.”

Heinrich Böll wrote:

“German Catholicism is lousy and dirty in appearance, stupid and brazen in its methods.”

Heinrich Heine blasphemed:

“If your right eye offends you, pluck it out. If your right arm offends you, cut it off. And if reason offends you, become a Catholic.”

Thomas Jefferson knew:

„Ridicule is the only weapon which can be used against unintelligible propositions. Ideas must be distinct before reason can act upon them; and no man ever had a distinct idea of the trinity. It is the mere Abracadabra of the mountebanks calling themselves the priests of Jesus.”

Albert Camus explained:

„Christianity is immoral.“

Jean-Jacques Rousseau taught:

“Christianity preaches only servitude and dependence. Its spirit is so favorable to tyranny that it always profits by such a régime. True Christians are made to be slaves.”

Islam hasn’t yet faced this intensity of criticism. That’s why the Waqf can practice pure intolerance at the Temple Mount. Your submission, Mr. Bedford-Strohm, to intolerance is perhaps Islamic, but it’s certainly not Christian and certainly not enlightened. From the Enlightenment we have religious freedom, which came with a lot of blood-letting.

When Heinrich Heine was in Paderborn, he wrote as a German poet, a Frenchman and a Jew, born in Dusseldorf, one of the most beautiful poems on Christianity. With these poetic words, I would like to end this letter, hoping that you, Mr. Bedford-Strohm, if not your faith, at least you may consider the enlightenment seriously.

And as the morning mists dissolved,
Just as the day was flowering,
The man who was crucified on the cross
I saw by the road-side towering.

Whenever, poor cousin of me, I see
Your image, I’m filled with sadness–
You, who would fain have saved the world,
A world-redeemer, what madness!

And ill indeed they’ve entreated you,
The gentlemen high in council;
But why on the subject of church and state
Could you not keep your counsel?

‘Twas unlucky for you that the printing-press
Had not yet been invented;
On the problems of heaven a book you had writ
And to a publisher sent it.

The censor would have deleted therefrom
Any portions to this world applying,
Kindly the censorship would have quashed
The case for crucifying.

(Had you preached but your Sermon on the Mount
From a text of a different bias!
You had genius and talent enough to know
That one ought to spare the pious!)

Changers of money and bankers forsooth
You lashed from the temple scorning,
Unhappy dreamer! And now you hang
On the cross as a dreadful warning.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

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Tapfer im Nirgendwo am Reformationstag

Heute, am 31. Oktober, wird von evangelischen Christen in Deutschland und Österreich die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert. Ein guter Grund für Tapfer im Nirgendwo einmal alle Artikel der letzten Monate zu sammeln, die ohne Martin Luther nie geschrieben worden wären.

Am 30. Oktober 2016 schrieb ich einen Brief an den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland:

Sehr geehrter Heinrich Bedford-Strohm,

da möchte ich ihnen vehement widersprechen. Gerade auf dem Tempelberg war es besonders falsch, das Kreuz abzunehmen, denn es gab da mal jemanden, der sagte, genau dieser Ort, „soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein.“ Wissen Sie, wer das gesagt hat? Jesus! Kennen Sie den? Wenn nicht, schlagen Sie mal bei Markus 11, 17 nach.

Wissen Sie auch, was dieser Jesus mit Leuten gemacht hat, die den Ort, an dem Sie Ihr Kreuz abgenommen haben, nicht als einen Ort des Gebets für alle behandelt haben. Schlagen Sie mal bei Johannes 2, 15 nach. Jesus wurde erstaunlich ungemütlich:

„Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus.“

Ich gebe zu, Jesus war an dem Tag etwas hart drauf. Sonst war er nicht so gewalttätigt. Eins aber war Jesus recht konsequent: Er stand zu seinen Überzeugungen und er leugnete seinen Glauben nie. Er ließ sich weder in der Wüste noch vom Hohen Rat von seinem Glauben abbringen. Aber hey, wer war schon dieser Jesus, nicht wahr, Herr Bedford-Strohm. Jesus war ein Jude und was man von Juden zu halten hat, sagte ja schon Ihr Religionsstifter Martin Luther. Hier weiterlesen.

Am 18. Oktober 2016 schrieb ich einen Bericht über einen Israelbesuch der Evangelischen Kirche in Deutschland:

Man stelle sich mal vor, der Vatikan würde jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern oder Juden und Muslime dürften am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten. Auf dem „muslimischen Tempelberg“ ist das jedoch möglich und die Evangelische findet nicht nur nichts dabei, sie spricht sogar vom „muslimischen Tempelberg“. Dabei geht dieser exklusive muslimische Anspruch auf den Tempelberg auf eine Schlacht vor 1400 Jahren zurück, wo der Anspruch mit brutaler Waffengewalt erstritten wurde und seither durch Intoleranz gegenüber anderen Religionen aufrechterhalten wird. Martin Luther war kein Moslem, aber hier stimmte er mit den islamischen Eroberern überein. Wenn es um Juden ging, erklärte Luther: „Man möge sie, wie gesagt, zum Lande austreiben.“ Hier weiterlesen.

Am 6. Oktober 2016 berichtete ich über eine Aktion des Hasses gegen Israel, die durch eine evangelische Gemeinde in Deutschland gefördert wurde:

Martin Breidert ist evangelischer Pfarrer und ein glühender Unterstützer der BDS-Kampagne. Ziel der BDS-Kampagne ist es, den Nahostkonflikt nicht durch Dialog, Verständigung und Aussöhnung zu lösen, sondern durch den radikalen Boykott der israelischen Seite. Egal wieviele Raketen die palästinensische Seite wirft und wie sehr dort Menschen verfolgt und ermordet werden, die BDS-Kampagne schlägt sich kompromisslos und ausnahmslos auf die Seite der Gegner Israels und erklärt damit, nicht an einem Frieden mit Israel interessiert zu sein.

Frieden kann man nur im Dialog und im Gespräch schließen, nicht aber mit jenen, die man boykottiert. BDS verweigert den Dialog mit Israel und fordert stattdessen den Boykott. Dabei ist ein Dialog möglich, wie Millionen Muslime beweisen.

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden. Sie boykottieren nicht!

All diese 1,694,000 Muslime werden allerdings von einer weltweit agierenden Kampagne des Hasses diskriminiert: BDS! Hier weiterlesen.

Am 25. August 2016 schrieb ich eine Abhandlung über eine Geschichte der Verharmlosung. Diese Abhandlung erschien ebenfalls in der Jüdischen Rundschau:

Bevor das Wort Antisemitismus auftauchte, sprach man von Antijudaismus. Der Hass auf Juden wurde in Europa lange von Christen geprägt. Sie nannten Juden Kindermörder, verfolgten sie und griffen ihre Synagogen an. Einer der bekanntestes Einpeitscher des Antijudaismus‘ war Martin Luther. In seiner Abhandlung „Über die Jüden und ihre Lügen“ erklärte er:

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“

In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ forderte er:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“ Hier weiterlesen.

Am 28. Juni 2016 schrieb ich über einen Lehrer, der wegen seiner Meinung zu Martin Luther verurteilt wurde:

Es gibt einige Beispiele dafür, dass Menschen wegen ihrer Meinung verurteilt wurden. Der pensionierte Mathelehrer Albert Voß zum Beispiel wurde verurteilt, weil er diese Sprüche auf die Heckscheibe seines Autos geklebt hatte:

„Wir pilgern mit Martin Luther: Auf nach Rom! Die Papstsau Franz umbringen. Reformation ist geil!“ Hier weiterlesen.

Am 26. Januar 2016 schrieb ich einen Artikel über den Deutschlandfunk über die christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland:

Martin Luther hat Texte verfasst, die es locker mit „Mein Kampf“ aufnehmen können. Es ist daher fast lächerlich, von einer christlich-jüdischen Zusammenarbeit in Europa zu sprechen. Die christlich-jüdische Zusammenarbeit in Europa bestand zum größten Teil aus einer Verfolgung von Juden durch Christen. Hier weiterlesen.

Am 27. Oktober 2015 schrieb ich einen Artikel über Ann Coutler und da erwähnte ich auch Martin Luther:

Das Christentum ist eine Gemeinschaft, die aus dem Judentum entstanden ist. Die frühen Christen verstanden ihre Lehre zuerst noch als Fortführung des Judentums und waren eine unter vielen jüdischen Sekten. Im Verlaufe der Zeit wurden die jüdischen Wurzeln allerdings immer mehr abgestreift und eine Annährung an das Römische Reich vollzogen. Im Zuge dieser Trennung wurde aus einer subjektiven Fortentwicklung des jüdischen Glaubens eine Trennung und dadurch eine subjektive „Perfektionierung“ des jüdischen Glaubens. Das Christentum war geboren.

Dass sich Christen als „perfektionierte Juden“ verstehen, kann man auch an der mittlerweile zweitausendjährige Geschichte des Christentums erkennen. Der Umgang vieler Christen, also der „perfektionierten Juden“ mit jenen Juden, die sich einer Perfektionierung verweigerten, wurde immer brutaler. Einen traurigen Höhepunkt fand diese Brutalität in dem Reformator Martin Luther. Hier weiterlesen.

Am 15. September 2015 schrieb ich einen Essay zur digitalen Ethik und kam dabei auch auf Martin Luther zu sprechen:

Die Reformation von Martin Luther war eine Buchdruck-Revolution, so wie die Aufstände im arabischen Raum vor einigen Jahren eine Facebook– und Twitter-Revolution waren. So wie der Buchdruck zur Reformation führte, was die Spaltung der Kirche zur Folge hatte und im Dreißigjährigen Krieg einen brutalen Höhepunkt erreichte, so sorgt heute das Internet dafür, dass sich im arabischen Raum die Gläubigen spalten. Heute haben alle Muslime den gleichen Zugang zum Internet, mögen sie nun Reformmuslime sein oder Angehörige des Islamischen Staates, und so wie damals sind die Reformatoren ebenso jundenfeindlich wie die Konservativen, teilweise sogar noch judenfeindlicher! Es war ein Reformator, der den Judenhass in den Mainstream schrieb. Sein Name war Martin Luther. Hier weiterlesen.

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Die Galerie Kir Royal nimmt Stellung zu Hakenkreuz und Davidstern

Folgende Stellungnahme erreichte mich heute:

Sehr geehrter Herr Buurmann,

es ist richtig, wir haben auf unserem Stand auf der Art-Fair Köln ein Werk des Künstlers Juraj Kralik gezeigt.

Das Werk trägt den Namen “Le quattro stagioni III“ und stellt zwei Staatssymbole dar, zum einen ein Staatssymbol Deutschlands bis 1945 zum anderen ein gegenwärtiges Staatssymbol Israels.

Die Interpretation des Werkes lässt der Künstler offen bzw. er überlasst sie dem Betrachter.

Die von Ihnen erwähnte Interpretation ist durchaus möglich und sicherlich genau so korrekt, wie mehrere Dutzend anderer Interpretationswege, die mir spontan einfallen könnten.

Mir ist sehr daran gelegen, mit diesem Werk zu einem gesellschaftskritischen Diskurs anzuregen bzw. aufzufordern.

Sollte ich mit der Ausstellung des Werkes Besucher aufgeregt, verärgert oder verletzt haben, tut mir das sehr leid, jedoch stehen Pressefreiheit und Freiheit der Kunst als unumstößliche Grundsätze unserer Demokratie über den Empfindungen eines Einzelnen.

Mit freundlichen Grüßen,
Juan Cárdenas Romero
www.kirroyal.es

***

Es geht um dieses Werk:

Es ist nur eine Frage der Perspektive, ob man Hakenkreuz oder Davidstern sieht.

Im Rahmen der Art.Fair in Köln wurde dieses Werk in den Kölner Messehallen gezeigt, also dort, wo Adolf Hitler am 19. Februar 1933 auf einer Wahlkundgebung der NSDAP sprach, wo vom 22. bis 30. April 1933 die nationalsozialistische „Deutsche Woche“ unter dem Titel „Denk deutsch – kauf deutsch“ stattfand, wo nationalsozialistische Messen stattfanden, die die Vorstellungen der Nationalsozialisten von einer „gesunden Rasse“ spiegelten, wo polnische und französische Kriegsgefangene eingesperrt wurden, wo Zwangsversteigerungen von jüdischem Eigentum vorgenommen wurden, das die Deportierten in ihren Wohnungen zurücklassen mussten und wo ein Zwischenlager für Juden, Sinti und Roma aufgebaut wurde, die von der Messe Köln aus dann nach Polen zur Vernichtung deportiert wurden.​

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„Die Universität war eine Kriegszone.“

Am 27. Oktober 2016 wurden Juden aus einer Londoner Universität entfernt, da die Polizei nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren konnte.

Das Mittel der Judenhasser war schon immer Gewalt! Am 27. Oktober 2016 brach diese Gewalt in einer Universität in London aus, als dort ein Vortrag eines Gastredners aus Israel stattfinden sollte. Als die Polizei den Tatort des Judenhasses erreichte, zeigte sich ihnen eine schreckliche Szene:

Die rund 25 Studentinnen und Studenten des angegriffenen Vortrags hatten sich gemeinsam mit ihrem Dozenten Hen Mazzig in einem kleinen Raum eingeschlossen, während sich draußen der gewalttätige Mob formierte. Eine Studentin beschreibt die Situation wie folgt:

„Es gab viel Geschrei und viele schlugen gegen die Türen. Wir alle hatten Angst, aber wir versuchten uns, auf den Vortrag zu konzentrieren. Es war wahnsinnig. Trotz der Schläge von draußen sprach Hen weiter von Frieden. Das war wirklich sehr schön, denn wir waren vereint und sangen das Lied der Hoffnung trotz des Lärms von draußen.“

Der Dozent Hen Mazzig, der als Beauftragter für humanitäre Angelegenheiten eingeladen war, erklärte später: „Ich bin überrascht, dass sie ausgerechnet meine Botschaft des Friedens und der Koexistenz anvisiert haben. Es war wirklich schwer, über den ganzen Lärm zu sprechen.“

Ich kann mir gut vorstellen, warum ausgerechnet Hen Mazzig anvisiert wurde. Er ist Jude, Israeli und schwul. Das sind drei Eigenschaften, die sowohl von der Hamas als auch der Fatah verfolgt werden! Die Verantwortlichen der palästinensischen Bewegung machen keinen Hehl daraus, dass „Free, Free Palestine“ nichts anderes bedeutet als: Tötet die Juden, vernichtet Israel und richtet die Homosexuellen hin. Die Demonstranten rufen somit: „From the river to the sea Palestine will be free of jews, Israelis and gays!“

Schon zwei Mal musste die Veranstaltung von Hen Mazzig im Vorfeld abgesagt werden, da die Sicherheit nicht gewährleistet werden konnte. Am 27. Oktober 2016 schließlich fand die Veranstaltung statt. Sie endete jedoch in einem gewalttätigen Chaos.

Als es einigen im Mob gelang, ein Fenster gewaltsam zu öffnen, war der Polizei klar, dass die Gewalt explodierte. Da jedoch nur rund 20 Polizeibeamte anwesend waren und der judenhassende Mob zu groß war, konnte nicht gegen den Mob vorgegangen werden. Stattdessen wurden die 25 Angegriffenen aus der Universität entfernt. Hen Mazzig beschreibt die Situation wie folgt:

„Nach einem Gespräch mit der Polizei wurde ich von der Polizei weggeführt. Mir wurde gesagt, ich solle so schnell wie möglich laufen. Ich hatte mehr Angst als bei meinem IDF-Dienst.“

Als Hen Mazzig mit den Studierenden die Universität verlassen musste, waren sie gezwungen durch eine lange Gasse von hasserfüllten Menschen zu gehen, die auf sie einbrüllten. Immer wieder schlugen die Worte „Schämt Euch“ auf sie ein.

Später schrieb Hen Mazzig auf Twitter: „Der Campus war eine Kriegszone und die Straßen sind der sichere Ort. Ich bin raus. Mein Gott.“

Eine weitere Teilnehnerin des Vortrags, die angibt, körperlich attackiert worden zu sein, erklärte später: „Ich wurde angegriffen. Wir wurden angegriffen. Aber die Freiheit wird sich durchsetzen. Hen Mazzig hat eine tolle Arbeit geteilt. Er teilt seine Botschaft inmitten eines Sturms des Hasses.“

Die Union der jüdischen Studentinnen und Studenten hat bereits eine Erklärung abgegeben:

„Es gibt es keine Ausreden für das, was passiert ist. Die Tatsache, dass diese Gewalt und Feindseligkeit stattfinden konnte, ist eine absolute Schande. Die UCL-Freunde Israels wollten lediglich Studenten in eine Diskussion über Israel einbinden, aber sie trafen auf eine Mauer der Intoleranz und Einschüchterung, die darauf abzielte, die freie Meinungsäußerung zu beenden. Das Recht auf Meinungsfreiheit war erschreckend, ernsthaft gefährdet. Die studentischen Demonstranten haben alles getan, damit Hen Mazzig, ein bekannter israelischer Friedensaktivist, keine sichere Plattform hatte für seine Erfahrungen als Vermittler zwischen Palästinensern und Israelis. Wir sind äußerst enttäuscht, dass anstatt eines konstruktiven Abends des Dialogs mit einem Mann, der der palästinensischen Sache zutiefst sympathisch gegenübersteht, sich die Palästinensische Gesellschaft dazu entschieden hat, mit Einschüchterungen gegen jene vorzugehen, die teilnehmen wollten. Studenten, die jüdisch sind oder mehr lernen wollten, wurden in ihren Grundfesten erschüttert.“

Dieser Hass ist nicht neu. Tapfer im Nirgendwo präsentiert eine kleine Auswahl von Aufnahmen, die allesamt zeigen, wie Menschen niedergeschrieen, bedroht oder aus Hörsälen vertrieben werden, nur weil sie eine pro-israelische Haltung haben oder einfach nur Juden sind. Schauen Sie sich diese Aufnahmen an. Sie können hinterher nicht sagen, sie hätten von nichts gewusst.

Musiker werden in der Royal Albert Hall in London niedergebrüllt, weil sie Israelis sind:

Ein Mensch wieder an einer Universität niedergebrüllt, weil er ein Israeli ist:

Ein Mann wird an einer Universität niedergebrüllt, weil er Israeli ist:

Ein Mann beleidigt einen Menschen und brüllt ihn an, weil er Israeli ist:

Ein Konzert wird gestört, weil die Musiker Israelis sind:

An der Universität von Chicago wird ein Politiker niedergebrüllt, weil er Israeli ist:

Auch in Washington wurde er niedergebrüllt:

Israelis werden niedergebrüllt und beleidigt:

Unter „Allahu Akbar“-Rufen wird der Künstler Lars Vilks attackiert, mit der Begründung, er arbeite für „die Zionisten“:

Judenhass auf Berliner Straßen, ab Minute 0:45 richtig widerwärtig:

Ab Minute 2:57 wird gerufen: „Tod den Juden. Adolf Hitler!“:

Für Juden und Israelis sind Universitäten, Konzertsäle, Vortragsräume und Straßen in Europa zu Kriegszonen geworden. Mittlerweile werden sie sogar von der Polizei entfernt, weil sie nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren kann. Sind wir bereit, diese Entwicklung einfach so hinzunehmen?

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Gerd Buurmann auf der Art.Fair in Köln mit Hakenkreuz und Davidstern

Auf der Art.Fair in Köln ist in dem Austellungsbereich der Galerie Kir Royal aus Spanien ein Bild von Juraj Kralik zu sehen, das von der einen Seite betrachtet die Naziflagge zeigt, mit roter Fläche, weißem Kreis und einem schwarzen Hakenkreuz, von der anderen Seite betrachtet jedoch den Davidstern im weißen Kreis auf blauem Boden. Es ist nur eine Frage der Perspektive, ob man Hakenkreuz oder Davidstern sieht.

Ich möchte nur zu gern wissen, was sich die Galerie dabei gedacht hat, ein Bild zu zeigen, wo ein Hakenkreuz zum Davidstern wird, ausgerechnet in den Hallen, wo Adolf Hitler am 19. Februar 1933 auf einer Wahlkundgebung der NSDAP sprach, wo vom 22. bis 30. April 1933 die nationalsozialistische „Deutsche Woche“ unter dem Titel „Denk deutsch – kauf deutsch“ stattfand, wo nationalsozialistische Messen stattfanden, die die Vorstellungen der Nationalsozialisten von einer „gesunden Rasse“ spiegelten, wo polnische und französische Kriegsgefangene eingesperrt wurden, wo Zwangsversteigerungen von jüdischem Eigentum vorgenommen wurden, das die Deportierten in ihren Wohnungen zurücklassen mussten und wo ein Zwischenlager für Juden, Sinti und Roma aufgebaut wurde, die von der Messe Köln aus dann nach Polen zur Vernichtung deportiert wurden.​

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Hakenkreuz und Davidstern auf der Art.Fair in Köln

Heute erreichte mich per Mail dieses Video eines Austellungsstücks auf der Art.Fair in Köln. Das Video wurde von einer Besucherin gemacht:

Zu sehen ist ein Bild, das von der einen Seite betrachtet die Naziflagge zeigt, mit roter Fläche, weißem Kreis und einem schwarzen Hakenkreuz, von der anderen Seite betrachtet jedoch den Davidstern im weißen Kreis auf blauem Boden.

Es ist nur eine Frage der Perspektive, ob man Hakenkreuz oder Davidstern sieht.

Ich fragte die Frau, die mir das Video geschickt hatte, wie das Werk heiße und wer die Person sei, die es geschaffen habe. Die Antwort war kurz:

„Ich habe leider den Name des Künstlers, noch den Name der Galerie. Ich war unter Schock! Das Bild hängt bei der Art.Fair in den Köln Messe Hallen 1 und 2 im ersten Obergeschoss rechts von den Rolltreppen. Die Messe dauert noch bis zum 30. Oktober 2016.“

Da ich heute nicht zur Art.Fair kann, könnte vielleicht ein Leser oder eine Leserin mir alle Informationen zu dem Werk zukommen lassen?

gerdbuurmann@hotmail.de

Ich möchte nur zu gern wissen, was sich die Kuratoren dabei gedacht haben, ein Bild zu zeigen, wo ein Hakenkreuz zum Davidstern wird, ausgerechnet in den Hallen, wo Adolf Hitler am 19. Februar 1933 auf einer Wahlkundgebung der NSDAP sprach, wo vom 22. bis 30. April 1933 die nationalsozialistische „Deutsche Woche“ unter dem Titel „Denk deutsch – kauf deutsch“ stattfand, wo nationalsozialistische Messen stattfanden, die die Vorstellungen der Nationalsozialisten von einer „gesunden Rasse“ spiegelten, wo polnische und französische Kriegsgefangene eingesperrt wurden, wo Zwangsversteigerungen von jüdischem Eigentum vorgenommen wurden, das die Deportierten in ihren Wohnungen zurücklassen mussten und wo ein Zwischenlager für Juden, Sinti und Roma aufgebaut wurde, die von der Messe Köln aus dann nach Polen zur Vernichtung deportiert wurden.

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Nachtrag: Bei dem Künstler soll es sich um Juraj Kralik handeln. Die Galerie soll Kir Royal heißen und kommt aus Spanien.

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The United Nation’s subtle war

Almost seventy years ago, there were about 1.35 million refugees on the move. Today, the children and grandchildren of a little less than 40% of these refugees receive one billion dollars annually from the United Nations, financed largely by the United States of America and the European Union, while the descendants of just over 60% of these refugees get nothing! One billion dollars for forty percent, nothing for sixty percent. What is the reason for this unfair distribution?

The proposal to establish two independent states, as supported by a two thirds majority in the United Nations General Assembly on 29 November 1947, was accepted by the Israelis, but refused by the Arabs. Instead, Arabs joined Egypt, Saudi Arabia, Jordan, Lebanon, Iraq and Syria in a joint war to destroy the newly founded state of Israel. The war caused two groups of refugees; one numbering 500,000, the other 850,000. Let’s start with the smaller group.

When Israel was founded in 1948, the Arab world declared a war of annihilation against Israel. In the wake of this ongoing war and the belief in the promises of the Arab nations that after the destruction of Israel, Arabs could return to the region as victors, a half million people left their homeland. Despite the fact that most of them were not forced to leave – at least not from the Israelis -, Israel offered the resident Arabs to become full-fledged citizens of the new nation. 160,000 Arabs accepted that offer. There are now over a million Arab Israelis, composing 20% of the Israeli population, who all have equal citizenship rights. They are the only Arabs in the Middle East who, without fear of discrimination or persecution, enjoy freedom of speech, live by or criticize religious beliefs and can be openly homosexual and feminist. They are the only Arabs in the Middle East who can participate in free elections. Their Prime Minister is Benjamin Netanyahu (as of October 2016). However, the half million Arabs who fled seventy years ago are still considered refugees today and receive one million dollars a year in aid.

Let’s take a look at the other 850,000 refugees. In the course of the ongoing war of annihilation against Israel, 850,000 Jews were expelled from their Arab homelands. They were robbed of their possessions and their citizenship was revoked. There are even Arab nations that have perfected their policies of expulsion so that in 2001 there was not a single Jew living in Libya and Algeria, for example. While more Arabs live as full-fledged citizens of a democratic Israel today than in 1948, over 99% of all Jews in Arab countries have since disappeared. There were many terrible pogroms against Jews, including the pogroms of Aleppo, Cairo and Aden.

In this context, it’s absolutely cynical to talk of expulsion and genocide, and not mention the massive reduction of the Jewish population in Arab countries down to 0.9% and the near doubling of the Arab population in Israel. What happened to the 850,000 Jewish refugees?

Many of them emigrated to Israel, others found a new home in other countries, and those who needed help with their new refugee situation were supported by the United Nations until 1951, the year the UNHCR agency started its activities. The Office of the High Commissioner is responsible for the protection of millions of refugees and displaced persons worldwide and is also active in the area of humanitarian aid. The authority is the successor organization of the refugee commissariat of the League of Nations. In 1954, as well as in 1981, the agency was awarded the Nobel Peace Prize and in 1986 won the Balzan Prize for Humanity, Peace and Fraternity among the nations because of its successes in making citizens out of refugees. The UNHCR is thus a well-functioning authority. Why, then, does the agency fail in dealing with Arab refugees?

While the 850,000 Jewish refugees and displaced persons once again retained a national citizenship, the other group of 500,000 refugees has since swelled to 4.7 million and lives in crowded camps in Arab countries to this day. The only Palestinians who now have civil rights are the 1.25 million Israeli Palestinians. Why does the UNHCR seemed to have failed? The answer is surprisingly simple: because the UNHCR is not responsible for the Palestinians.

The Arab Palestinian refugees are the only group for which the United Nations has a separate authority: the UNRWA. The United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Middle East is a temporary UN aid program, which has been regularly extended for three year periods since its founding in 1949. The agency’s headquarters was situated first in Beirut, then in Vienna in 1978 due to unrest in Lebanon and since 1996 in Gaza.

Although the UNRWA is a temporary agency and could at any time be incorporated into the UNHCR, UNRWA continues to exist. Why? What distinguishes the Palestinian refugee from all other refugees in the world? Why are these refugees treated differently from all other refugees? The answer lies in the different goals of the two agencies. While the task of the UNHCR is to make citizens out of refugees, the UNRWA maintains Arab Palestinians in their refugee status through the establishment of specific criteria:

Firstly, while UNHCR refugees lose their refugee status as soon as they become citizens of a member country of the United Nations, Arab Palestinian UNRWA refugees retain their refugee status even if they obtain a national citizenship.

Secondly, while the descendants of UNHCR’s refugees cannot inherit refugee status, UNRWA refugees can pass on their refugee status generation to generation, ad infinitum.

Thirdly, while the UNHCR promotes and supports naturalization of refugees, UNRWA avoids the issue of naturalization of Arab Palestinian refugees in their host countries.

For these three peculiarities, UNRWA obtained a budget of US $ 907,907,371 in 2012. Despite all this money, UNRWA has not helped a single Arab Palestinian to discard his or her refugee status. Israel, however, has helped all Palestinians who remained in 1948 to become citizens. Israel is therefore more successful in helping Palestinians than the United Nations! Israel is the only country in the Middle East to guarantee Palestinians their human rights. However, the half million Arabs who left Israel, live in neighboring countries under inhumane conditions. They are often denied education and medicine, they are not allowed to build houses or accept jobs. In addition, they are prohibited from acquiring citizenship in all these countries except Jordan. Under these inhumane conditions, one half million refugees have now become 4.7 million eternal refugees. 4.7 million persons who, under the auspices of the United Nations, are denied any hope of a better future as free citizens, 4.7 million eternal refugees who are not fortunate enough to belong to the 1.25 million Palestinians living in a democratic country that strives for freedom: Israel!

Apart from Israel, no one seems to care about the welfare of the Palestinians. Why? Why are Arab countries so intent on keeping Arab Palestinians in their refugee status? The President of Egypt gave an answer back in September 1960: „When the refugees return to Israel, Israel will cease to exist.“

Let us suppose that the 850,000 Jewish refugees would have the same right of return as many ascribe Arab refugees. The United Nations would have to promote and support Jewish return to Egypt, Libya, Syria, Yemen and all the other Arab countries where Jews had once lived. Not only that, those Arab countries would have to be forced to surrender land to Jews with innumerable resolutions, because they are occupiers. The UN would have to work towards the establishment of independent Jewish enclaves, whereby Arab regimes would have to retreat from Jewish territories.

The eternal Arab Palestinian refugee situation is particularly useful for the enemies of Israel. Sir Alexander Galloway, a former UNRWA chairman, said in August 1958: „The Arab countries do not want to solve the refugee problem. They want to keep it as an open wound, as an affront to the United Nations and as a weapon against Israel. Arab leaders could care less whether Arab refugees live or die.“

The United Nations ensures that Arab refugees and their descendants remain chained to their past. The United Nations supports their wailing and complaining, but prevents them from escaping their status as refugees. These artificially created refugees, a standing army against Israel, are financed with a billion dollars annually from a separate fund set up by the UN, while the descendants of Jewish refugees today are not getting one measly penny of „refugee aid“. That’s what I call subtle warfare against Israel.

(Translation: William Wires)

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Was ist denn mit den Südländern los?

Was ist denn mit den Italienern, Griechen, Portugiesen oder Spaniern los? Wenn man den Begriff „Südländer“ auf Google News eingibt, dann kommen nur schlimme Nachrichten.

Sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten, die ihr über Südländer schreibt,

wenn die Herkunft der Verdächtigen für Euch schon erwähnenswert ist, könntet Ihr dann bitte etwas genauer sein? Waren es Italiener, Griechen, Portugiesen oder Spanier? Oder sind Sie etwa der Überzeugung, dass ein Südländer wie der andere ist, ganz nach dem Motto: „Südländer eben, da kann man nichts machen. Sehen eh alle gleich aus. Wer kann die schon auseinander halten?“

Ich habe da einen Vorschlag:

Das nächste Mal, wenn Nazis wieder ihr Unwesen treiben, dann schreiben Sie nicht, dass es Nazis waren. Schreiben Sie lieber: „Die Täter waren Deutsche.“ Wenn Mitglieder der NPD etwas verbrechen, dann schreiben Sie nicht „Die Täter sind NPD-Mitglieder“, sondern: „Die Täter sind Mitglieder einer bundesdeutschen Partei.“ NPD, SPD, FDP, CDU, Grüne, wo ist schon der Unterschied? Wenn ein katholischer Priester ein Kind missbraucht, dann schreiben sie: „Der Täter war ein tiefgläubiger Mann.“ Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, alles der gleiche Käse!

Und wo wir schon mal dabei sind: Dass Sie bei Berichten über Vergewaltigungen immer das Geschlecht angeben, ist üble Diskriminierung. Vergewaltigungen haben mit Männern nichts zu tun. Nicht alle Männer sind Vergewaltiger. Die Mehrheit der Männer sind anständige Menschen. Frauen, die stets betonen, dass ihre Vergewaltiger Männer waren, müssen sich nicht wundern, wenn Männer sich irgendwann wehren! In Zukunft berichten Sie bitte so:

„Gestern wurde in Haselünne ein Mensch von einem Menschen vergewaltig!“

Nein, lassen Sie besser auch Haselünne weg. Schreiben Sie:

„Gestern wurde in einem Teilbereich der Milchstraße ein Mensch von einem Menschen vergewaltigt.“

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