Benjamin Netanjahu sagt es und ich bin mir sicher, jene, die gemeint sind, werden schockiert sein und brüskiert erklären, so eine Wortwahl sei nicht hilfreich und unangemessen. Ich finde jedoch, es ist deutlich unangemessener, ein Land ohne Juden zu fordern.
Ich bin sicher, viele von Ihnen haben schon mal die Behauptung gehört, die jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, in der sogenannten Westbank, seien ein Hindernis für den Frieden. Mich hat diese Behauptung stets verwirrt, denn niemand würde ernsthaft behaupten, die fast zwei Millionen Araber, die in Israel leben, seien ein Hindernis für den Frieden. Sie sind es nicht! Im Gegenteil!
Israels Vielfalt ist ein Beweis an Offenheit und Bereitschaft für Frieden. Die palästinensische Führung jedoch verlangt einen palästinensischen Staat mit einer Vorbedingung: Keine Juden! Es gibt einen Begriff dafür: Ethnische Säuberung!
Diese Forderung ist empörend. Und es ist noch empörender, dass die Welt das nicht empörend findet. Einige sonst aufgeklärte Länder unterstützen diese empörende Forderung sogar. Stellen Sie sich selbst mal diese Frage: Würden Sie ethnische Säuberung in Ihrem Land akzeptieren? Ein Gebiet ohne Juden, ohne Hispanics, ohne Schwarze? Seit wann ist Bigotterie ein Fundament für Frieden?
In diesem Moment spielen jüdische Kinder in Judäa und Samaria in Sandkästen mit ihren Freunden. Macht ihre Anwesenheit Frieden unmöglich? Ich glaube nicht! Ich denke, die Intoleranz anderer macht Frieden unmöglich. Gesellschaften, die alle Menschen respektieren, gehen auf Frieden zu. Gesellschaften jedoch, die ethnische Säuberung fordern, wollen keinen Frieden.
Ich sehe einen Nahen Osten, wo junge Araber und junge Juden zusammen lernen, arbeiten und leben können, Seite an Seite in Frieden. Unsere Region braucht mehr Toleranz, nicht weniger.
Das nächste Mal also, wenn Sie jemanden sagen hören, Juden sollten irgendwo nicht leben, vor allem nicht in ihrer angestammten Heimat, nehmen Sie sich einen Moment, um über die Auswirkungen dieser Forderungen nachzudenken.
Ethnische Säuberung für den Frieden ist absurd.
Es wurde Zeit, dass das mal jemand sagt.
Ich habe es gerade getan.
Veröffentlicht unterIsrael|Kommentare deaktiviert für Es wurde Zeit, dass das mal jemand sagt.
Immer wieder wird über eine Obergrenze in der Flüchtlingssituation diskutiert, ganz so, als müsse sie eingeführt werden. Es gibt sie schon!
Als vor einigen Wochen am Münchener Hauptbahnhof die ungewohnt hohe Zahl von Flüchtlingen aus Syrien ankam und sie empfangen wurden von applaudierenden Deutschen, da hörte ich überall die Sätze: „Jetzt zeigt Deutschland sein freundliches Gesicht“ und „Auf dieses Deutschland bin ich stolz!“
Mir waren die Deutschen, die das selbstergriffen patriotisch und tränengerührt stolz in die Kameras sagten, von Anfang an suspekt, weil ich nicht selten das Gefühl hatte, dass es ihnen gar nicht um die Flüchtlinge geht, sondern um ihr eigenes Image! Sie benutzen Flüchtlinge, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Ginge es ihnen um die Flüchtlinge, sie müssten sich der Verantwortung stellen, die mit der Hilfsbereitschaft einhergeht: Die Frage nach der Grenze der eigenen Kapazität.
Es herrscht in Deutschland eine grenzenlose Naivität im Umgang mit der Flüchtlingssituation. Die Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof ist ein Resultat dieser Naivität. Die Flüchtlinge nämlich, die unter anderem aus Syrien kommen, sind größtenteils durch Krieg traumatisierte und brutalisierte Männer, die aus zerbrochenen Clanstrukturen stammen, zusammengehalten von einer autoritären Religion, gegründet von einem patriarchalen Feldherren! Diese Männer brauchen individuelle Hilfe und intensive Betreuung. Diese Männer in überfüllte enge Räume und Zelte zu zwängen, nicht selten zusammen mit Menschen aus Ländern und Kreisen, mit denen sie in der Heimat im Krieg lagen, ist das Gegenteil von Hilfe. Es ist ein Fortführen des Kriegs mit anderen Mitteln! Natürlich ticken einige Männer in solcher Situation gehalten irgendwann aus!
Durch Krieg traumatisierten und brutalisierten Menschen zu helfen, ist eine harte und verantwortungsvolle Arbeit. Sie verlangt, dass man sich der eigenen Grenzen und Leistungsfähigkeit bewusst ist.
Oft werde ich gefragt, wo denn die Obergrenze für Flüchtlinge sei und gebeten, eine Zahl zu nennen. Es braucht aber keine Zahl! In einer Gemeinde, in der hoch traumatisierte und durch Krieg brutalisierte Flüchtlinge in Lager gepfercht werden, ist die Obergrenze erreicht!
Es ist deutlich menschlicher, einzugestehen, dass man nicht mehr helfen kann, als Hilfe vorzutäuschen! Ein Idealist, dem es nur um sich selbst und die Pflege des eigenen Gewissens geht, der die Verantwortung nicht ertragen kann, in hilfesuchende Augen schauend eingestehen zu müssen, nicht helfen zu können, macht lieber die Tore anderer auf und applaudiert dann selbstergriffen den Flüchtlingen zu, während sie in überfüllte Auffanglager abgeschoben werden, wo sich dann die Tore wieder schließen. Diese Idealisten handeln nach dem Motto: „Ich will morgens in den Spiegel schauen können!“ Menschen aber, die helfen wollen, leben nach dem Motto: „Ich will morgens aus dem Fenster schauen können!“
Es ist menschlich, begrenzt zu sein und es ist die Fähigkeit der Vernunft, die Begrenzung zu erkennen. Daher muss der Mensch vernünftig sein!
Vor 25 Jahren wurden an einem Tag, am 3. Oktober 1990, etwas mehr als 16 Millionen Menschen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Es war die größte Einwanderung in der Geschichte der BRD. Sie entflohen einem unmenschlich, autoritären System der Überwachung und Unfreiheit. Zum Glück brachten diese Flüchtlinge ein eigenes Land mit und sprachen Deutsch. Sie mussten auch nicht in Sammellagern gehalten werden. Dennoch hat sich besonders aus dieser Gruppe eine Generation mit radikalem Gedankengut entwickelt, das Tausende von Menschen in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.
Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, von kriegstraumatisierten Männern und Frauen, da brauchte es zum demokratischen Erfolg eine jahrzehntelange Besatzung durch Amerikaner, Engländer und Franzosen. Als sich dann in den sechziger und siebziger Jahren, also eine Generation später, die Jugend mit den kriegstraumatisierten Eltern auseinandersetzte, da wäre dieses Deutschland fast im Terrorismus versunken.
Wenn Deutsche schon Schwierigkeiten haben, kriegs- und diktaturtraumatisierten Deutschen zu helfen, woher nimmt sich dann dieses Deutschland die Anmaßung zu glauben, grenzenlos Flüchtlingen aus fremden Kulturen helfen zu können? Was für eine Hybris! Es ist deutscher Größenwahn zu glauben, man könne ohne Obergrenze helfen und deutscher Größenwahn hat auf der Welt nicht gerade den besten Ruf.
Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie. Eine weitere bekannte Figur ist Ikarus! Er war der Sohn des Dädalus und wurde zusammen mit seinem Vater von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten. Zur Flucht erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn, indem er Federn mit Wachs an einem Gestänge befestigte. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde. Zuerst ging alles gut, aber dann wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte. Der verzweifelte Dädalus benannte die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikaria.
Wenn sich der deutsche Übermut und Größenwahn im Idealismus nicht bald legt, läuft Europa Gefahr, in Ikaria umbenannt zu werden. Es reicht eben nicht, Flüchtlinge reinzulassen. Ihnen muss auch geholfen werden. Dazu gehört es, sich der Gefahren bewusst zu sein. Eine Gefahr besteht darin, dass jeder Flüchtling rückfällig werden kann. Es ist keine Seltenheit, dass Frauen, die aus gewalttätigen Umfeldern in Frauenhäuser geflüchtet sind, hinterher wieder in gewalttätige Arme zurückkehren. Es ist somit unausweichlich, dass ein Teil jener Menschen, die aus islamischen Diktaturen geflüchtet sind, nach einiger Zeit in die Arme deutscher Islamisten flüchten. Das heißt nicht, dass Deutschland keine Flüchtlinge mehr aufnehmen soll; die Frauenhäuser sollen schließlich auch nicht schließen, aber jedes Haus hat Wände und daher nicht unendlich Platz.
Wer Flüchtlingen ein Aussteigerprogramm aus der Welt der Gewalt und Unterdrückung anbietet, muss die Gefahr der Rückfälligkeit bedenken und daher Pläne für die Möglichkeit eines Rückfalls bereit halten. Alles andere ist verantwortungslos! Nach der Silvesternacht in Köln erklärte die Kölner Polizei, sie sei von der „völlig neuen Dimension der Gewalt“ vor dem Kölner Dom überrascht. Was dort geschah, ist jedoch keine völlig neue Dimension der Gewalt. Es war eines der ältesten Verbrechen der Welt, nämlich religiös und kulturell motivierter Frauenhass! Es ist schockierend, wie unfähig die Kölner Polizei in der Silvesternacht im Umgang mit dieser Gewalt war. Köln war nicht vorbereitet und wurde daher Opfer einer Horde Männer, die aus patriarchalen und zum Teil zerbrochenen Clanstrukturen kommen, einige vor ein ein paar Wochen, andere vor einigen Jahren, aber alle mit einer autoritären Religion im Nacken, die in ihrer extremen Form Frauen zu Freiwild erklärt, wenn sie ihren Körper nicht komplett verhüllen; Männer, an denen die Aufklärung vorbei gegangen ist und die eher in Gruppen und Clans denken als in Individuen; Männer, die die Ehre eines im siebten Jahrhundert verstorbenen Soldaten aus Mekka, den sie als Propheten verherrlichen, höher schätzen als die Würde einer lebendigen Frau; Männer, die wegen einer pervertierten Idee von Ehre eher eine Frau töten, als ihre eigene Religion zu hinterfragen; Männer, die Frauen eher in ein Gefängnis aus Stoff zwängen, als männlichen Sexualverbrechern Handschellen anzulegen; Männer, die Frauen als Schlampen bezeichnen, wenn sie ihr Recht auf einen Orgasmus einfordern; Männer, für die Frauen nichts weiter sind als Ware auf dem Markt der Macht.
In Köln ist so ziemlich alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Es gab keinen Plan für das mehr als denkbare Szenario einer Rückfälligkeit einiger der vielen Flüchtlinge in Köln. Und was ist das Resultat dieser Unfähigkeit. Fremdenfeindliche Arschlöcher, die Flüchtlinge hassen, weil sie Fremde sind, gewinnen Oberwasser und gehen auf die Straße. Ihnen entgegen stellen sich die Deutschen, die um das „freundliche Gesicht“ Deutschlands besorgt sind. Und plötzlich demonstrieren besorgte Bürger gegen besorgte Bürger. Die Einen sind besorgt, weil Fremde nach Deutschland kommen, die Anderen sind besorgt, weil Fremdenfeindlichkeit dem Image Deutschlands schadet. Alle sind besorgt und denken doch nur an sich. An die Flüchtlinge denkt da kaum wer.
In Deutschland bestimmt das komplizierte Verhältnis der Deutschen zu sich selbst den Umgang mit der Flüchtlingssituation. Man könnte überspitzt sagen: Hitler bestimmt die deutsche Flüchtlingspolitik. Ich sag mal so, es gibt bessere Gründe, um hilfsbereit zu sein.
***
Nachtrag vom 4. März 2017:
Jeder selbstverliebte Wolkenkuckucksprinz, der sich seinen weißen Hermelin nicht schmutzig machen möchte und dennoch sicher in seinem ökologisch artgerechten Garten lustwandeln möchte, bevor er abends bei Bio-Wein und lokalem Walnussbrot darüber philosophiert, was es bedeutet, ein gutes und gerechtes Leben zu führen, muss die schmutzige Arbeit zur Sicherung seines Ökosystems delegieren. In der Türkei hat Deutschland einen willigen Gastarbeiter für das schmutzige Staatsgeschäft der Grenzsicherung gefunden. Der deutsche Prinz sagt: „Es gibt keine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage“ und der türkische Gastarbeiter sorgt dafür, dass der deutsche Prinz das weiter glauben kann.
Das letzte Mal, als ich die Klagemauer in Jerusalem besuchte, gab es noch zwei getrennte Bereiche, einen für Männer und einen für Frauen. Ich drehte daher spontan diesen Film:
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Danach ging ich zur Klagemauer und steckte den Zettel der Frau in die Wand. An der Klagemauer hörte ich jüdische Männer beten und aus der Ferne den Ruf eines männlichen Muezzins.
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Seit dem Tag habe ich sehr viele Gespräche mit israelischen Politikerinnen und Gelehrten geführt und gefragt, ob es nicht möglich sei, noch einen dritten Teil an der Klagemauer einzurichten, wo Männer und Frauen gemeinsam beten können. So könnten Männer und Frauen weiterhin seperat beten, aber es gäbe noch ein weiteres Angebot. Mir wurde stets gesagt, diese Frage werde bereits seit Jahrzehnten verhandelt, bisher jedoch ohne Ergebnis für einen gemischtgeschlechtlichen Bereich. Bisher!
Die israelische Regierung hat jetzt im südlichen Abschnitt der Klagemauer einen Bereich für Frauen und Männer eingeführt. Das darf durchaus als Revolution bezeichnet werden!
Beim nächsten Israelbesuch kann ich jetzt mit meiner Frau gemeinsam die Klagemauer besuchen. Das ist Israel. Sämtliche anderen Orte des Nahen Ostens versperren mir und meiner Frau in diversen Situationen den Weg, entweder weil wir den falschen Glauben oder aber die falschen Freunde haben. Israel ist der einzige Ort, wo alle Menschen, egal welchen Glaubens, Geschlechts oder Geliebtwerdens die gleichen Rechte vor dem Gesetz besitzen. Frauenrechte werden im ganzen Nahen Osten nur in Israel groß geschrieben. Dort weiß man: „Menschenrechte haben kein Geschlecht!“
Ach, nähmen sich die Länder des Nahes Ostens doch nur ein Beispiel an Israel!
Seit diesem Sommer herrscht an der Klagemauer Wahlfreiheit. Bisher konnte sich niemand aus freien Stücken und mit freiem Willen dazu entscheiden, nicht mit dem anderen Geschlecht zusammen zu beten. Es war eine Pflicht! Diese Zeiten sind vorbei! Jetzt können sich alle Menschen frei dazu entscheiden, ob sie getrennt oder gemischt beten wollen. Das ist Emanzipation! Das ist Israel!
Nur Israel verteidigt diese Rechte. Ich kann die Klagemauer, die Grabeskirche Jesu und den Ort des letzten Abendmahls besuchen, weil mir Israel dies ermöglicht! Ohne Israel herrschte überall in Jerusalem eine sogenannte Fromme Stiftung des Islams. Wie diese Frommen mit „Ungläubigen“ umgehen, kann man täglich am Tempelberg erleben. Der Zugang zum Tempelberg ist nämlich über elf Tore möglich, die von der Frommen Stiftung überwacht werden und nur für Muslime erlaubt sind. Ausländische Muslime müssen ihre Zugehörigkeit zum Islam mit Papieren belegen oder Fachwissen zum Koran beantworten. Andersgläubigen ist der Zutritt zum Tempelberg nur über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt und dort auch nur außerhalb der Gebetszeiten und nach scharfen Sicherheitskontrollen. FReitags ist der Tempelberg für Nicht-Muslime verboten! Es ist zudem verboten, Bücher mit auf das Gelände zu nehmen. Auch andere Kultgegenständen sind verboten, sowie das Abhalten von Gebeten anderer Religionen als dem Islam. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Oft werden Juden belästigt und attackiert, wenn sie sich auf dem Gelände befinden:
Sogar Kinder werden terrorisiert, wenn sie Juden sind:
Der einzige Grund, warum Juden dort nicht gelyncht werden, ist dem Umstand geschuldet, dass die israelischen Sicherheitsbehörden mit der sogenannten Frommen Stiftung zusammenarbeitet, um wenigstens ein Mindeststandard an zivilsatorischem Miteinander zu wahren. Die Fromme Stiftung sollte sich entweder ein Beispiel an Israel nehmen und dem Tempelberg so viel Freiheit gönnen, wie Israel der Klagemauer gönnt oder die Verantwortung ganz an Israel übergeben. Eins kann nämlich nicht geleugnet werden: An der Klagemauer ist es deutlich friedlicher als auf dem Tempelberg!
Please spread this message. Facebook must change its Community Standards immediately! Facebook must stop its massive discrimination against minorities!
On Facebook millions of users spill out their contempt of Jews and gays. There are calls for violence against gays and for the extermination of Jews, even suggesting gassing them. After reporting the videos, Facebook often responds like that:
“Thank you for taking the time to report something that you feel may violate our Community Standards. Reports like yours are an important part of making Facebook a safe and welcoming environment. We reviewed the page you reported for containing hate speech or symbols and found it doesn’t violate our community standard on hate speech.”
Facebook is in effect saying that spreading lies about Jews and gays, lies which lead to a large number of violent comments containing anti-Jewish and anti-gay fantasies, do not violate the community standards of Facebook. That’s the safe and welcoming environment Facebook is promoting! At Facebook there’s clearly a complete system fail.
On the other hand, fully acceptable critical comments about Islam are often deleted by Facebook, simply because a small percentage of Muslims feel offended while a lot of pages that are openly anti- gay and anti-Jewish – even calling for their extermination – are not deleted. That’s because a comment on Facebook can be deleted if enough people feel offended and report the post. Since there are about 1.6 billion Muslims in the world, but only 16 million Jews, we are dealing with an immensely skewed weighting.
Just 1% of all Muslims who are offended by a statement on Facebook have the same numerical weight as all the Jews in the world. Therefore, it is impossible for Jews to defend themselves against offensive and defamatory comments and videos! There are simply not enough Jews in the world to effectively tackle hatred of Jews!
The current system with which Facebook deals with hate and calls for violence definitely discriminates against Jews an other small minorities! Facebook must change that immediately!
(Translation: William Wires)
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Im August 2016 reiste eine grüne Jugendorganisation in den Iran. Der Reisebericht liest sich abenteuerlich.
„Ich versuche nichts zu relativieren. Ich glaube nur, dass es nicht viel bringt, den Iran so darzustellen, wie ihr es immer tut.“
Diese Worte stammen von Thees Kalmer. Sie war von 2013 bis 2015 Sprecherin der Grünen Jugend. Ihre Schwerpunktthemen sind Ökologie, Europapolitik und Queerpolitik. Auf dem Bundesparteitag der Grünen im November 2014 in Hamburg kritisierte sie Winfried Kretschmann wegen des Asylkompromisses. Bei der Entscheidung, drei Balkanstaaten zu sicheren Herkunftsländer zu erklären, seien „rote Linien“ deutlich überschritten worden. Milder ging sie mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran um. Ihm sah sie sogar Hinrichtungen nach. Keine rote Linie nirgends:
„Nach den Gesprächen, die wir geführt haben, wird Rohani vor Ort als moderat eingeschätzt. Die dennoch hohen Hinrichtungszahlen wurden uns so erklärt, dass er aufgrund seiner moderaten Politik innenpolitische Härte zeigen muss, um auch die Konservativen hinter sich zu bekommen. Insgesamt würde ich sagen, hat der Deal, auch wenn noch nicht vollständig umgesetzt, sicherlich Verbesserungen gebracht, allein schon durch den Anstieg an Tourist_innen und durch den erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung im Land.“
Ein erstaunlich gelassener Umgang mit dem Iran, wo Homosexuelle hingerichtet werden. Wir können nur hoffen, dass Theresa Kalmer niemals Islamisten hinter sich vereinen muss. Sie schreibt weiter:
„Wir haben das Land zum großen Teil anders wahrgenommen, wie uns hier vermittelt wird. Das Regime ist ohne Zweifel autoritär, der Iran verzeichnet die höchste Exekutionsrate gemessen an der Einwohner_innenzahl, Regimekritiker_innen werden unterdrückt und Oppositionsparteien nicht zu gelassen. Das Leben im Iran ist aber unter der Oberfläche vielfältig und lebendig. Gerade deswegen ist der Austausch mit der iranischen Zivilgesellschaft besonders wichtig. Mit dem Atom-Deal und der damit einhergehenden Öffnung des Irans ist unsere Hoffnung die Stärkung der Vielfalt der iranischen Gesellschaft und eine Veränderung des Irans von unten. Doch dies kann auch nur dann gelingen, wenn wir aufhören, den Iran als Land zu dämonisieren, differenziert Kritik üben und das Land mit den darin lebenden Menschen als Gesprächspartner anerkennen.“
Eine grüne Politikerin, die unnachgiebig für den deutschen Atomausstieg streitet, macht sich für eine friedliche Nutzung der Atomenergie im Iran stark. Wenn es um den Iran geht, wird Thees Kalmer geschmeidig:
„Frieden werden wir nur erleben, wenn wir endlich alle anfangen, miteinander zu reden und versuchen, unsere Ziele ohne Drohung und Beseitigungsfantasien zu kommunizieren. In diesem Sinne können wir nur alle ermutigen, selbst in den Iran zu fahren, eigene Gespräche zu führen, mit diversen Teilen der iranischen Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild von diesem Land zu machen.“
Thees Kalmer ermutigt mich, in den Iran zu reisen. Es gibt da nur leider ein Problem. Kuwait, Libanon, Libyen, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Jemen und der Iran haben ein Einreiseverbot gegen mich ausgesprochen, weil ich in Israel war. Dieses Verbot gilt für alle Menschen, die in Israel waren. Ich kann weder das bunte Nachtleben Libyens erleben, noch die Schwulen- und Lesbenszene im Iran genießen. Ich kann nicht mal mit Feministinnen im Auto um die Blocks von Saudi Arabien ziehen. Alles nur, weil ich in Israel war! Syrer können mich zu Hause besuchen, ich jedoch keine Syrerin in ihrem Haus!
Als Dank des (von Thees Kalmer gelobten) Atomabkommens wieder wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran aufgenommen wurden, wollte Sigmar Gabriel mit der Staatskapelle Berlin nach Teheran reisen, um dort die neue Zusammenarbeit zu feiern. Es gab jedoch ein Problem! Der Sprecher des iranischen Kulturministeriums, Hossein Noushabadi, erklärte, dass der Dirigenten nicht erwünscht sei. Er war nämlich Jude und somit, laut Noushabadi, aufgrund seiner „Nationalität und Identität“ mit „Israel assoziiert“. Das Kulturministerium bat jedoch einen Kompromiss an:
„Das Symphonieorchester kann seinen Dirigenten austauschen und dann erneut um einen Auftritt in Teheran bitten. Nur unter diesen Umständen kann eine erneute Anfrage wieder untersucht werden.“
So sieht das iranische Zeichen des guten Willens? Dirigenten sollen um des lieben Friedens Willen ausgetauscht werden, wenn sie Juden sind. Sie stehen dem Frieden im Wege! Wenn Juden sich weigern zu gehen, dann drehen sie vermutlich an der Gewaltspirale und lösen am Ende sogar einen Flächenbrand aus.
Wenigstens ist der Reisebericht genderneutral verfasst. Eine genderneutral verfasste Reiseempfehlung für ein Land, wo emanzipierte Frauen hingerichtet werden, wenn sie sich der sexistischen islamofaschistischen Politik des Regimes nicht beugen, das ist grüne Toleranz.
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„Was tust Du da auf meine Hand“, fragte ein junger Ringer aus dem Iran, nachdem klar geworden war, dass sein nächster Gegner aus Israel kommen würde. Er bekam diese Antwort:
„Das Problem ist, wenn du gegen Israel antrittst, wird Dein Name für immer aus der Mannschaft gestrichen. Darum tu‘ ich jetzt Eis auf Deine Hand, damit du behaupten kannst, aufgrund einer Verletzung aufgeben zu müssen. Verstehst Du mich? Verstehst Du die Situation?“
Der junge Ringer fing an zu weinen und schluchzte:
„Lass mich auf die Matte. Ich werde ihn besiegen, wenn Du mich lässt.“
Eiskalter Hass!
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Laut einer im Juli 2016 veröffentlichen Studie der Freien Universität Berlin ist Judenfeindlichkeit unter Linksextremen in Deutschland weit verbreitet. Laut der Untersuchung stimmen 34 Prozent der von den Wissenschaftlern zuvor als Linksextremisten eingestuften Personen der Behauptung zu, Juden hätten in Deutschland „zu viel Einfluss“. Unter Personen, die als Linksradikale eingestuft wurden, waren es noch 16 Prozent. Auch über alle politischen Einstellungen hinweg habe die Zustimmung zu diesem Statement mit 10 Prozent im Vergleich recht hoch gelegen. Der Behauptung, Juden seien „geld- und raffgierig“ stimmten 13 Prozent der Linksradikalen und 34 Prozent der Linksextremen zu.
Die Studie macht ebenfalls sichtbar, dass ein Teil der sich als äußerst rechts bezeichnenden Personen einige linksextreme Einstellungen übernimmt und mit anderen – tradierten rechten – Anschauungen kombiniert. Die Verharmlosung des linken Judenhasses ist weit verbreitet. Kaum jemand weiß, dass der Begriff „Antisemitismus“ von einem linken Politiker erfunden wurde, um Judenhass zu rechtfertigen.
Bevor das Wort Antisemitismus auftauchte, sprach man von Antijudaismus. Der Hass auf Juden wurde in Europa lange von Christen geprägt. Sie nannten Juden Kindermörder, verfolgten sie und griffen ihre Synagogen an. Einer der bekanntestes Einpeitscher des Antijudaismus‘ war Martin Luther. In seiner Abhandlung „Über die Jüden und ihre Lügen“ erklärte er:
„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“
In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ forderte er:
„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“
Mit der Aufklärung nahm der christliche Antijudaismus ab. Seinen Platz nahm der Antisemitismus ein. Antisemiten erklären Juden zu einer minderwertigen Rasse, nennen Juden Kindermörder, verfolgen und ermorden sie und greifen ihre Synagogen an.
Das Wort Antisemitismus ist historisch gesehenen der pseudo-wissenschaftliche Versuch, dem alten religiösen Judenhass ein neues modernes Gewandt zu geben. Das Wort taucht in der Mitte des 19. Jahrhundert erstmals auf und wird dann zu einem nicht unerheblichen Teil von dem Journalisten Wilhelm Marr (1819-1904) geprägt. Marr griff das Wort auf und rechtfertigte damit eine rassistische Ausgrenzung der Juden. Er gehörte dem extrem linken Flügel der radikal-demokratischen Partei um 1848 an und war erklärter Atheist. Wilhelm Marr war links, demokratisch und er hasste Juden!
In Marrs linker Überzeugung waren die Juden schuld am Liberalismus, weil sie sich den jüdisch konnotierten Kapitalinteressen verschrieben hätten. In Berlin erschien im Februar 1879 seine Propagandaschrift “Der Sieg des Germanenthums über das Judenthum – Vom nichtconfessionellen Standpunkt aus betrachtet”, die noch im selben Jahr zwölf Auflagen erlebte. In dieser Schrift grenzt sich Marr deutlich von der traditionellen religiösen Judenfeindschaft ab und behauptet stattdessen, dass die Juden eine fremde Rasse von „Parasiten“ seien, die erfolgreich die Ausbeutung Deutschlands betreiben. Diesen Paradigmenwechsel von Religion zu Rasse verdeutlichte er durch die Benutzung des Begriffs „Antisemitismus“. Marr prägte wesentliche Klischees und Schlagworte. Er legte 1880 mit seiner Schrift “Goldene Ratten und rothe Mäuse” die Basis für die verschwörungstheoretische Gleichsetzung von Judentum, Kapitalismus und Kommunismus, wie sie später Adolf Hitler in “Mein Kampf” vertrat.
Wilhelm Marr gehört zu jenen aufgeklärten Demokraten, die zwar auf Gott und den König verzichten konnten, nicht aber auf den Judenhass. Mit pseudo-wissenschaftlicher Akribie wurde dieser Hass intellektuell rehabilitiert und dabei brutalisiert. War es bei dem religiösen Antijudaismus noch möglich, dass ein Jude Christ werden konnte, um der Verfolgung zu entgehen, war der Jude für den Antisemiten ein ewiger Jude und dadurch nur noch durch die physische Vernichtung zu entfernen.
Als der Antisemitismus aufkam, kannten viele Menschen nur den klassischen Antijudaismus. Sie sahen den Antijudaismus nicht mehr als große Gefahr an. Das Christentum hatte schließlich seine absolute Macht eingebüßt und in Deutschland wurden Juden sogar Ende des 19. Jahrhunderts vollwertige Bürger des Deutschen Kaiserreichs. Der Antisemitismus könnte wüten, weil er fahrlässig unterschätzt wurde.
Unterschätzt wird heute die neue Form des Judenhasses. Es ist der Antizionismus! Antizionisten erklären Juden zu einem Volk, das nichts aus dem Holocaust gelernt haben soll. Antizionisten nennen Juden Kindermörder, verfolgen und ermorden sie und greifen ihre Synagogen an. Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation. Wieder findet sich dieser neu definierte alte Hass auf Juden besonders in linken Kreisen. Wieder wird dieser Hass maßlos unterschätzt!
Die hysterische Kritik an Israel ist nichts weiter als blanker Judenhass, weil an Israel kritisiert wird, was bei allen anderen Ländern der Welt ignoriert wird. Israel wurde von den Vereinten Nationen öfter mit kritischen Resolutionen bedacht, als alle anderen Nationen zusammen. Israel ist für viele der Jude unter den Staaten. Sie hassen Israel nicht aufgrund eines bestimmten Handels, sondern weil Israel überhaupt handeln kann, egal wie! Es ist die pure Existenz Israels, die nicht erwünscht ist.
So wie der Antijudaismus einst von Christen ausging, so hat der Antizionismus heute in der muslimischen Gemeinschaft einen willigen Vollstrecker. Die muslimische Hamas zum Beispiel hat nicht nur einen Hass auf Israel, sondern fordert zudem die Vernichtung aller Juden weltweit. Die Hamas peitscht ihre Feinde ein und schießt seit Jahren immer wieder und oft täglich tausende Raketen in Richtung Israel ab, um so viele Kinder, Frauen, Zivilisten, Schulen, Hospitäler und Heime wie möglich zu treffen. Statt aber Israels Recht auf Selbstverteidigung zu verteidigen, wird von vielen Leuten erwartet, Israel solle mit den Judenhassern verhandeln. Wie aber verhandelt man mit einer Terrororganisation, die alle Juden vernichten will? Soll Israel dieser Organisation etwa auf halbem Weg entgegenkommen?
Israel muss jeden Krieg gewinnen! Nach zehn Kriegen muss es 10:0 stehen. Ein 9:1 ist nicht möglich. Nur ein verlorener Krieg bedeutet, dass Israel nicht mehr existiert. Israel lebt seit seiner Gründung in einer permanenten Sudden Death Situation. Der Gegner kann ruhig einen Krieg nach dem anderen verlieren; Israel aber muss jeden Krieg gewinnen. Israel hat daher kein Interesse an einen Krieg. Israel ist eine marktwirtschaftliche Demokratie und wäre lieber von Geschäftspartner umgeben als von Feinden.
Der Antizionismus blendet das alles aus. Der Antizionismus wird in Deutschland so fahrlässig unterschätzt wie einst der Antisemitismus. Der Antijudaismus hatte einst mit Luther seinen bedeutendsten deutschsprachigen Unterstützer. Der Antisemitismus hatte in Hitler seinen besten Verbündeten. Heute wütet der Antizionismus. Wie wird sich Deutschland wohl diesmal entscheiden? Diether Dehm von der Partei Die Linke hat sich bereits entschieden und trumpft mit dieser Definition von Antisemitismus auf:
“Der Antisemitismus wurde das, was er wirklich ist: Eine massenmordende Bestie. Und deswegen dürfen wir nicht zulassen, dass man den Begriff des Antisemitismus für Alles und Jeden inflationiert. Antisemitismus, das ist Massenmord! Und es gibt überhaupt keinen Anlass, wenn mein Kollege und Freund Rolf Becker hier spricht, wenn von irgendeiner Seite dazwischengepöbelt wird Antisemitismus. Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben!”
In Deutschland beginnt Antisemitismus laut Diether Dehm also erst mit der Vergasung von 6 Millionen Juden. Alles darunter ist vermutlich eine Ordnungswidrigkeit! Der Antizionismus wird heute so verharmlost wie einst der Antisemitismus. Manch einer fordert sogar einen „unverkrampften Umgang mit Israel“.
Noch unverkrampfter? Israel ist in Deutschland das am meisten kritisierte Land. Kritik an Israel ist in Deutschland nicht nur möglich sondern Mainstream. 65% sind laut einer durch die WELT am 4.11.2003 veröffentlichen Umfrage der EU der Meinung, dass Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden darstelle. 65% in Europa finden Israel somit bedrohlicher als sämtliche national-islamistischen Diktaturen.
Im Jahr 2004 stimmten bei einer Umfrage der Landeszentrale für politische Bildung 38,4% der in Deutschland Befragten der Aussage zu: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ Wieviel unverkrampfter soll es denn bitte noch werden? Wenn das die deutsche Verkrampfung ist, was passiert dann erst, wenn sich die Deutschen locker machen?
Der Umgang mit Israel ist unverkrampft genug, besonders bei dem Publizisten Jakob Augstein, der immer wieder betont, „im Zweifel links“ zu sein und bei internationalen Analysen schon mal gerne jüdische Strippenzieher ins Spiel bringt:
„Wenn Jerusalem anruft, beugt sich Berlin dessen Willen.“ (Spiegel)
So denkt es im linken Augstein: Der Jude kommandiert, der Deutsche beugt sich, und was am schlimmsten ist:
„Israel bekommt das, was es will. Und dafür muss Israel nicht einmal zahlen.“ (Spiegel)
Mit diesem linken Herz am rechten Fleck wundert es nicht, dass Jakob Augstein einst den Schriftsteller Günter Grass zum Heiligen erklärte, der wie Jesus die Last der Israelkritik für uns alle auf sich genommen hat:
„Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: „Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.“ Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen.“ (Spiegel)
Für Jakob Augstein steht fest: Israel will Krieg und bedient sich dazu ständig der jüdischen Lobby in Amerika und instrumentalisiert sogar das deutsche schlechte Gewissen wegen des Holocausts:
„Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdischen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwischen eine militärische Komponente hat, führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs.“ (Spiegel)
Das sind die Überzeugungen vieler Linke von heute: Israel ist unser Unglück! Mit diesem Hass können viele Islamisten etwas anfangen. Sie sind fest davon überzeugt, dass die Welt friedlich wäre, wenn nur alle den Islam annehmen würden. In einer erst jüngst gehaltenen Predigt des Sheich Ibrahim Madhi in der Sheik ‘Ijlin Moschee befasst sich der Redner mit einer Hadith-Stelle, in der Mohammed die perfekte Welt erst nach dem Tod aller Juden verorten kann.
Mohammed sagt dort: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr gegen die Juden solange kämpft, und bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt hat, spricht: „Du Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.”
Als die Nazis ihren mordenden Judenhass propagierten, ging Heinrich Himmler ein Bündnis mit Teilen des Islams ein, u.a. mit dem Mufti Al Husseini. Dieses Bündnis wird noch heute von islamischen Organisationen als heilig angesehen, der Hitlergruß ist gängige Praxis bei der Hamas wie bei der Hisbollah, wie man hier sehen kann. Mehrere islamische Staaten, unter ihnen Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen sind stolz darauf, „judenfrei“ zu sein. Sie haben geschafft, woran Hitler gescheitert war.
Die brutalsten judenfeindlichen Ausschreitungen in Europa haben mittlerweile einen islamistischen Hintergrund. Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen gefoltert, weil er Jude war. Er erlag seinen Verletzungen. Am 8. Juli 2014 griff ein arabischer Mann ein 17-jähriges jüdisches Mädchen auf einer Straße in der Nähe des Pariser Nordbahnhof tätlich an und sprühte ihr Pfeffer-Spray ins Gesicht. Im gleichen Monat wurde ebenfalls in Paris ein Brandanschlag auf eine Synagoge verübt. Im selben Monat kam es in vielen Städten Deutschland zu Demonstrationen, bei denen die Vergasung von Juden gefordert wurde. Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse getötet, drei der Opfer waren Kinder. Im Jahr 2014 wurden in Brüssel im Jüdischen Museum drei Menschen durch einen Islamisten ermordet. Im gleichen Jahr riefen Islamisten auf deutschen Straßen dazu auf, Juden zu vergasen! Im Dezember 2014 wurde ein junges jüdisches Paar bei Paris von drei Muslimen überfallen, weil sie Juden waren. Die 19-jährige Frau wurde vergewaltigt. Im Januar 2015 mordete ein Terrorist in einem koscheren Supermarkt in Paris. All diese Taten wurden motiviert von diesen Worten:
“Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!”
Was klingt wie eine Rede von Joseph Göbbels ist in Wirklichkeit viel jünger. Die Worte wurden am 28. Februar 2010 auf Al-Aqsa TV von einem Minister der Hamas gesprochen. Die Worte sind an alle Muslime gerichtet. Die Hamas wurde in Gaza zur stärksten Partei gewählt und fordert laut Artikel 7 der eigenen Gründungscharta die Vernichtung aller Juden weltweit. Die Philosophin Judith Butler erklärt dazu:
„Es ist extrem wichtig, Hamas und Hisbollah als soziale, progressive Bewegungen zu verstehen, die zur Linken gehören, die Teil der globalen Linken sind.“
Die „soziale, progressive Bewegungen“ vergiftet derweil die Kinder. Im arabischen Fernsehen ruft das lustige Hamas-Häschen Assud Kinder zum Krieg gegen Ungläubige auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu essen. Diese Sendungen sind kindgerechter Alltag in einer Medienlandschaft, die Juden nur als Affen, Mörder und Kakerlaken zeigt, wie dieser ZDF-Bericht beweist.
Der Antizionismus von heute wird wie der Antisemitismus gnadenlos unterschätzt. Am 28. November 2015 liefen sechs in gespenstigem Weiß gekleidete willige Vollstrecker der linken BDS-Bewegung über den Weihnachtsmarkt von Bremen auf der Suche nach jüdischen Produkten. Auf ihren Kostümen stand:
Inspektion
Kennzeichnungspflicht
von Waren aus den illegalen
israelischen Siedlungen
Der Weihnachtsmarkt in Bremen erinnert (wie alle Weihnachtsmärkte der Welt) an ein jüdisches Paar, das vor gut zweitausend Jahren einen Jungen in einer Krippe in Bethlehem zur Welt gebracht hat. Bethlehem wird heute von der sogenannten palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet. Heute wären Maria und Josef für viele Menschen nichts weiter als illegale jüdische Siedler, die dort nichts zu suchen haben und Jesus wäre ein illegaler Siedlerjunge und würde keine Sympathien bekommen. Die Vereinten Nationen würden vermutlich Resolutionen gegen Maria und Josef verhängen und deutsche Dichter würden Jesus kritisieren, weil es gesagt werden muss und man das ja wohl noch sagen darf!
Wären die willigen Vollstrecker konsequent gewesen, sie hätten den ganzen Bremer Weihnachtsmarkt boykottiert, denn es gibt ihn nur, weil ein jüdisches Siedlerpaar vor zweitausend Jahren nach Bethlehem gezogen ist! Stattdessen zogen die willigen Vollstrecker durch Karstadt und Rossmann, immer auf der Suche nach illegalen jüdischen Produkten. Auf Verdacht markierten sie dort alle israelischen Produkte, die sie finden konnten. Auf den Papierfähnchen stand:
Vorsicht!
Das Produkt könnte aus einer illegalen israelischen Siedlung stammen.
In Bonn marschierten am gleichen Tag drei in weißen Schutzanzügen gekleidete linke Trupps in das Geschäft Galeria Kaufhof und nahmen dort die Produkte ganz genau unter die Lupe. In ihren Händen hielten sie Formulare auf denen zu lesen war: „Deutsche Zivilgesellschaft – Inspektion der Produkte israelischer Unternehmen“. Auf den Zetteln standen die Namen diverser israelischer Unternehmen mit Angabe der Herkunft und dem Barcode, sowie einer Spalte mit dem Vermerk „Verdacht“. In dieser Spalte galt es für die willigen Vollstrecker einzutragen, ob die Waren in dem Geschäft gefunden wurden. Die deutschen Zivilinspektoren gingen mit einer geradezu gespenstigen bürokratischen Genauigkeit vor. Auf einer Homepage der willigen Vollstrecker wurde später veröffentlicht:
„Dabei wurden eine Reihe von Waren gefunden, die in den Besetzten Gebieten hergestellt worden sind oder sein könnten.“
Es reichte somit schon der Verdacht, der Konjunktiv, um eine Ware als illegal zu markieren!
In Hamburg marschierten am selben Tag willige Vollstrecker in die Geschäfte Edeka Struve und Budni und machten durch ihr Verhalten klar, ob nun Antijudaismus, Antisemitismus oder Antizionismus, in allen drei Fällen ist die Definition von Judenhass gleich. Henryk M. Broder hat es auf die einfache Formel gebracht:
“Ein Judenhasser ist, wer an Juden kritisiert, was er an anderen Menschen nicht kritisiert.”
Am 9. November 1969, dem bewusst gewählten Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, platzierte der sich selbst als links bezeichnende Albert Fichter eine Bombe mit einem Zeitzünder im Jüdischen Gemeindehaus Berlin. Sie sollte während einer Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen explodieren, was wegen einer überalterten Zündkapsel nicht geschah. Nach einem Gutachten der Sprengstoffexperten der Berliner Polizei, die einen Nachbau zur Explosion brachten, hätte die Bombe „das Haus zerfetzt“ und mehrere hundert Teilnehmer der Gedenkveranstaltung getötet.
Die linke Gruppierung Tupamaros West-Berlin rechtfertigte den versuchten Anschlag in einem Flugblatt, das in der Szenezeitschrift Agit883 erschien, als Auftakt einer westdeutschen Kampagne gegen den Zionismus und den Staat Israel. Ein paar Jahre später selektierten deutsche Linke Juden, um sie töten zu können. Unter den Selektierten waren auch Kinder!
Am 27. Juni 1976, wurde Flug 139 der Air France, der von Tel Aviv nach Paris führen sollte, nach einer Zwischenlandung in Athen entführt. Es waren zwölf Besatzungsmitglieder und zweihundertachtundfünfzig Fluggäste an Bord. Die Entführer nannten sich „Kommando Che Guevara“, benannt nach dem Mann, der noch heute die Herzen vieler Gewalt-Romantiker höher schlagen lässt. Einige Terroristen gehörten zu der Volksfront zur Befreiung Palästinas und zwei Terroristen waren Deutsche. Sie gehörten zu den Revolutionären Zellen. Ihre Namen waren Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Gemeinsam zwangen sie die Piloten der Air France Maschine den Flughafen Entebbe in Uganda anzufliegen, da dort die Terroristen durch das Regime Idi Amins unterstützt wurden.
Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt dreiundfünfzig Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden. Darunter waren auch Mitglieder von zwei deutschen Terrororganisationen, nämlich der Rote Armee Fraktion um Andreas Baader und Ulrike Meinhof und der Bewegung 2. Juni. Außerdem forderten die Entführer fünf Millionen US-Dollar von der französischen Regierung für die Rückgabe des Flugzeuges.
Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln gehalten, wo sie in Juden und Nicht-Juden selektiert wurden. Die Selektion wurde von den Deutschen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann vorgenommen, die anhand der isralischen Papiere, aber auch aufgrund vermeintlich jüdischer Namen die Menschen selektierten. So wurden auch einige Passagiere als Juden identifiziert, die keine waren. Nach der Selektion wurden die Juden als Geiseln gehalten und die übrigen Menschen freigelassen. Ein Holocaustüberlebender zeigte Wilfried Böse bei der Selektion seine eintätowierte Häftlingsnummer, um ihn so an die Selektion in den Konzentrationslagern erinnern. Wilfried Böse erklärte daraufhin, er sei kein Nazi, sondern Idealist.
Heute bin ich vierzig Jahre alt und die Idealisten selektieren aller Orten. Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. In einer manischen Fixiertheit auf nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sehen die Vereinten Nationen ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Während 99,9% der Welt mit Milde beäugt werden, werden 0,1% selektiert. Bei der 59. Jahressitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen wurde nur Israel für die Verletzung von Frauenrechten verurteilt! Der Weltfußballverband FIFA wiederum, der die Fußballweltmeisterschaft 2022 an Katar vergeben hat, wo regelmäßig Frauen, Homosexuelle und Andersgläubige gefoltert und ermordet werden, diskutierte Ende Mai 2015 ernsthaft darüber, ausgerechnet Israel aus dem Verband auszuschließen.
Es ist eine Selektion, wenn die Vereinten Nationen ausschließlich Israel tadeln.
Es war eine Selektion, als Günter Grass Israel zur größten Gefahr für den Weltfrieden erklärte.
Es ist eine Selektion, wenn Jakob Augstein oder Jürgen Todenhöfer ausschließlich Israel die Schuld am Leid in Gaza geben.
Es ist eine Selektion, ausgerechnet Israel einen Apartheidsstaat zu nennen, obwohl es das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem es keine Apartheid gibt.
Es ist eine Selektion, wenn im Radio behauptet wird, die deutschen Medien seien tendenziell israelfreundlich.
Es ist eine Selektion, immerzu nur von „illegalen jüdischen Siedlern“ zu sprechen, aber alle anderen Siedler, die nicht jüdisch sind, nicht als illegal zu bezeichnen.
Es ist eine Selektion, ausschließlich zum Boykott israelischer Produkte aufzurufen.
Es ist Selektion, aber sie nennen es Idealismus, linken Idealismus. Und er wird nach wie vor gefährlich verharmlost.
Veröffentlicht unterAntisemitismus, Deutschland|Kommentare deaktiviert für Linker Judenhass – Eine Geschichte der Verharmlosung
„Hat Hitler den Deutschen nicht das Fantasiebild seiner nationalsozialistischen Ideologie beschert, durch dessen Raster sie überall ein besonderes Pokémon – „den Juden“ – auftauchen sahen, das sie mit einer Antwort auf die Frage versorgte, wogegen man zu kämpfen habe?“
Schlechte Vergleiche sind schlimmer als Hitler!
Slavoj Žižek hat explizit Pokémon Go mit der Massenvernichtung von Juden in Verbindung gebracht, nicht ohne vorher einen Abstecher in die Angst vor Araber zu wagen. Slavoj Žižek behauptet, bei Pokémon Go fände sich folgendes öffentlich inszeniert:
„Der „große Andere“ – das dichte symbolische Gewebe des Wissens, Erwartungen, der Vorurteile und so weiter – in der alltäglichen Wirklichkeitserfahrung ständig die Lücken unserer Wahrnehmung ausfüllt. Denn „projiziert“ ein westlicher Rassist nicht genau in diesem Sinne einen Komplex von Vorteilen und Erwartungen, wenn er auf der Straße unversehens auf einen Araber trifft? Und ist seine Wahrnehmung des armen Arabers dadurch nicht eine sehr spezielle?“
Slavoj Žižek schreibt weiter, Pokémon Go führe durch die Projektion virtueller Informationen auf reale Objekte „die Ideologie vor Augen, die in der Technik am Werk ist: das Gerät imitiert und materialisiert die ideologischen Mechanismen der Verkennung beziehungsweise Missachtung, von denen unsere alltäglichen Wahrnehmungen und Interaktionen überdeterminiert sind. Verhält es sich mit Pokémon Go nicht ganz ähnlich? Und hat Hitler den Deutschen nicht das Fantasiebild seiner nationalsozialistischen Ideologie beschert, durch dessen Raster sie überall ein besonderes Pokémon – „den Juden“ – auftauchen sahen, das sie mit einer Antwort auf die Frage versorgte, wogegen man zu kämpfen habe?“
Wir halten staunend und zitternd inne vor diesem philosophischen Verstand.
Veröffentlicht unterPhilosophie|Kommentare deaktiviert für Es ist kein weiter Weg von Pokémon Go bis zum Holocaust, jedenfalls nicht für Slavoj Žižek.
Der von Journalisten, Mitgliedern des Deutschen Bundestags und Zuschauern als einseitig, lügnerisch und hetzerisch eingestufte Beitrag über Israel von Markus Rosch, ausgestrahlt am 14. August 2016 in der ARD Tagesschau und den ARD Tagesthemen, war nicht die erste Entgleisung von Markus Rosch.
Tapfer im Nirgendwo hat in seiner eigenen Datenbank nachgeschaut und ist entsetzt, wie oft Markus Rosch schon gebührenfinanziert gegen Israel hetzen konnte.
Am 4. April 2015, sendete die Tagesschau einen Bericht von Markus Rosch über die Osterfeierlichkeiten in Jerusalem. Diese Feierlichkeiten finden jedes Jahr statt und müssen von israelischen Verteidigungsstreitkräften wegen ständiger Terrorgefahr gesichert werden. Nur aufgrund Israels Sicherheitskonzept können diese Feierlichkeiten in Jerusalem stattfinden! In dem Bericht von Markus Rosch wurden jedoch folgende Worte gesprochen:
„In Jerusalem leben Jüdische Siedler, Christen und Muslime auf engstem Raum“
Mit diesem Satz offenbarte Markus Rosch am Tag nach Karfreitag sein ganzes Ressentiment. Er sagte nämlich nicht, dass in Jerusalem Juden, Christen und Muslime leben, sondern er machte aus Juden „jüdische Siedler“, und zwar nur aus Juden!
Siedeln Muslime und Christen in Jerusalem etwa nicht? Haben Muslime und Christen etwa keine Häuser und Wohnungen? Natürlich haben sie das! Warum also machte Markus Rosch eine Ausnahme bei Juden? Weil sie etwas besonderes sind? Weil sie eine Sonderbehandlung von der deutschen Arbeitsgemeinschaft ARD verdient haben?
Wenn schon, dann sind alle Siedler in Jerusalem, mögen es nun Christen, Muslime, Juden oder Buddhisten sein. Für Markus Rosch jedoch sind nur Juden Siedler. Ich kann mir gut vorstellen, warum das so ist. Vermutlich weil Juden dort nichts zu suchen haben! Die ARD rechtfertigte die Wortwahl von Markus Rosch auf Nachfrage so:
„Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.““
Ich erwiderte darauf: Anzumerken bleibt aber auch, dass Markus Rosch nicht von israelischen Siedlern spricht, sondern von jüdischen Siedlern! Das heißt also, die Tagesschau erklärt nicht nur, dass die Frage, ob Jerusalem zu Israel gehört, umstritten ist, sondern auch, dass die pure Existenz von Juden in Jerusalem umstritten ist. Jerusalem ist, nebenbei bemerkt, die Hauptstadt Israels!
Juden haben in Jerusalem schon gelebt, als es noch keine Christen und Muslime gab! Juden leben seit Jahrtausenden im Norden, Süden, Westen und Osten von Jerusalem! Markus Rosch aber sprach von „jüdischen Siedlern“, nicht aber von muslimischen und christlichen Siedlern. Damit war er auf einer Linie mit sämtlichen islamischen Parteien, die im Nahen Osten regieren. Für sie ist jeder Jude eine Gefahr und illegal. Sie nennen Juden Bakterien und Parasiten und fordern ihre physische Vernichtung. Aus der Sicht dieser Judenhasser macht es Sinn, nur Juden zu Siedlern zu erklären. Markus Rosch bediente genau diese Sicht und die ARD sendete diesen Blick auch noch.
In einem anderen Bericht unter dem Titel „Gaza im Winter“ sagte Markus Rosch, in Gaza Stadt lebten über 100.000 Menschen auf 12 Quadratmetern.
Das sind über 8333 Menschen auf einem Quadratmeter. Wenn Menschen richtig eng zusammen stehen, können mit etwas gutem Willen und wenn Karneval in Köln oder Rushhour in Tokio ist, 10 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden. Es müssen also über 833 Menschen übereinander stehen, damit 8333 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden können. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Körpergröße eines Mennschen in Gaza Stadt von 1,68 Meter erreicht man so schon eine Höhe von 1400 Metern. Das sind bereits 393 Meter mehr als sich das höchste Gebäude der Welt in den Himmel streckt.
Der Kingdom Tower in Saudi-Arabien ist lediglich lächerliche 1007 Meter hoch. In Gaza Stadt jedoch wurde bereits eineinhalb Kilometer hoch gebaut, wie wir jetzt in einem Nebensatz des ARD Studio Tel Aviv erfahren durften. Das höchste Gebäude der Welt steht somit in Gaza Stadt!
Das Komische ist nur, kaum jemand weiß davon. Wie kann das sein?
Wenn das nicht an den Juden liegt! Mit Sichhereit nutzen die Juden schon seit Jahren ihren Einfluss in den Medien, um der Welt vorzuenthalten, dass das achte Weltwunder in Gaza Stadt steht! Sowas machen die Juden ja schon mal. Sieht ihnen ähnlich. Die sperren schließlich auch 100.000 Menschen auf nur 12 Quadratmetern.
Ich möchte dem ARD Studio Tel Aviv zu Gute halten, dass Markus Rosch vermutlich schlecht in Mathematik ist, aber warum werden die Zahlen und Fakten nicht gecheckt, bevor sie in die Welt gesendet werden? Wenn es um Israel geht, scheint der ARD keine Horrorzahl zu absurd zu sein, als dass sie sie nicht senden würde. Vermutlich traut die ARD Juden so ziemlich alles zu. Die Wahrheit ist, es sind 100.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern und das ist im internationalen Vergleich nicht viel.
In Tel Aviv leben knapp 70.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern, in München über 55.000 Menschen, in New York Stadt knapp 130.000 Menschen, in Tokio fast 180.000 Menschen und in Paris sogar über 250.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern! 100.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern ist eine ganz normale Größe für eine Stadt und wenn Gaza Stadt den Frieden mit Israel nicht immer wieder gebrochen hätte und vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2015 nicht über 7500 Raketen auf Israel abgefeuert hätte, und die Milliarden von Euro, die Jahr für Jahr nach Gaza geflossen sind, in den Aufbau von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Infrastruktur gesteckt hätte, statt in den Aufbau kriegerischer Infrasturktur, wie dem Bau von Terrortunneln und Kriegszellen, dann wäre Gaza Stadt heute auch eine lebenswerte Metropole wie Tel Aviv.
Der 14. August 2016 ist der bisherige Höhepunkt im anti-israelischen Wirken von Markus Rosch. An dem Tag sendete die ARD zwei mal einen Bericht, der nachweislich mehr aus Propaganda denn aus Fakten bestand. Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Feist (CDU) erklärte:
„Ein so einseitiger Bericht ist eben keiner, sondern kritiklose Übernahme von Propaganda. Leider ist die ARD in den letzten Jahren immer wieder mit solchen einseitigen Darstellungen in Erscheinung getreten.“
Was muss eigentlich noch geschehen, bis es für diese gebührenfinanzierte Hetze gegen Israel Konsequenzen gibt?
Veröffentlicht unterDeutschland, Israel, Nachrichten|Kommentare deaktiviert für Markus Rosch ist ein gebührenfinanzierter Wiederholungstäter
Ein Fleck am Hemd eines angesehenen Menschen wirkt schlimmer als der Fleck auf dem Hemd eines Niemands. Wenn ein angesehener Mensch einen Fleck auf seinem Hemd hat, dann sehen es mehr und viele von denen werden nicht glauben, es sei ein Fleck, sondern denken, es sei Mode, weil sie sich sicher sind, dass so ein angesehener Mensch niemals mit einem Fleck auf dem Hemd herum laufen würde. Heute las ich diesen Kommentar auf meinem Blog:
„Ich habe den Beitrag in der Tagesschau gesehen und ihn für seriös gehalten. Umso empörter bin ich, hier offenbar antisemitischer Propaganda auf den Leim gegangen zu sein.“
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten gelten gemeinhin als sehr seriös und objektiv. Umso schlimmer ist es, wenn in diesen Anstalten schlecht recherchiert wird und die Nachrichten Halbwahrheiten, Propaganda oder gar klare Falschaussagen verbreiten.
In Sachen Israel hat die Tagesschau vor einigen Tagen ein ganz braunes Fleck auf dem Hemd gehabt. Millionen Menschen haben diesen Fleck gesehen. Viele von ihnen sahen darin jedoch keinen antiisraelischen Dreck, sondern ein angemessenes Stück Accessoire der Israelkritik.
Hätten nicht genug Menschen auf diesen Fleck gezeigt und gerufen, „das ist Dreck“, wäre dieser Schmutz als seriöser Journalismus durchgegangen. Jetzt aber berichtet sogar die BILD, die ARD habe Fakten verschwiegen, um Israel bewusst zu dämonisieren.
Der Fleck der ARD hat sich ausgebreitet. Es ist die Aufgabe der ARD, den Dreck, den sie verursacht hat, wieder aufzuwischen.
Nicht vergessen: Hätten nicht genug Leute auf diesen Fleck gezeigt und „Dreck“ gerufen, der Fleck wäre als seriöser Journalismus durchgegangen. Ich bin mir sogar sicher, dass es immer noch Millionen Menschen gibt, die den Fleck gesehen haben, aber nicht jene gehört haben, die „Dreck“ gerufen haben und somit immer noch glauben, was in diesem Bericht der Tagesschau berichtet wurde, sei korrekte und seriöse Kritik an Israel.
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