Der kotzende Koch

In einem Podcast von radioeins des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) diskutierten drei Stunden lang zwei Männer miteinander und gefielen sich dabei schrecklich selbst. Einer der beider Männer erklärte, es gehe ihm „am Arsch vorbei, ob das Zigeunerschnitzel heißt oder Mohrenwirt“. Er erfreute sich auch an dem N-Wort, nutze es trotzig und betonte, die Menschen, die sich darüber echauffieren, seien „alles Pisser“ und „meistens Frauen“, die „schlecht gefickte, miese, hässliche Schabracken“ seien, die mal einen „Schwanz“ zu sehen bekommen sollten.

Dieser ganze Müll ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, aber warum muss ich für diesen Dreck zahlen?

Der RBB ist eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt. Es ist mir somit nicht gestattet, diesem Hass mein Geld zu verweigern. Ich muss diesen Mist bezahlen. Mit einem letztendlich durch die Gewalt des Staates durchgesetzten Zwang, muss ich Gebühren für den Sender, der diese Show finanziert hat, abdrücken. Wäre ich eine Frau, es würde mich fertig machen, dass ich nicht nur von zwei Männern sexistisch beleidigt und verbal erniedrigt werde, sondern auch noch gezwungen werde, diese Beleidigungen und Erniedrigungen zu bezahlen. Wenn es noch einen weiteren Grund gegen den Zwang zum Rundfunkbeitrag brauchte, dann wurde er hier eindrucksvoll erbracht.

Mediale Reichweite ist Macht. Je mehr Reichweite ein Mensch hat, umso mächtiger ist er. Wer die Macht hat, Teil des Sprachrohrs der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu sein, bekommt dadurch extrem viel Reichweite. Der RBB hat diesen zwei Männern ein Megaphon in die Hände gedrückt. Wer so eine Macht inne hat, kann damit anderen Menschen empfindlich schaden. Hier wurde Frauen Schaden zugefügt.

Jede Person darf sagen, was sie will, ich bin Mitglied im Artikel 5 Club. Jeder Mensch darf ebenso entscheiden, wen er in seinen vier Wänden zu Wort kommen lässt. Ich habe mich daher dazu entschieden, in meinem kleinen Raum Tapfer im Nirgendwo zwei beeindruckenden Frauen mein kleines Megaphönchen zur Verfügung zu stellen, in der Hoffnung, dass noch ein paar Menschen mehr ihre klugen und wichtigen Worte zu hören bekommen.

Es ist nicht viel, was ich tun kann. Mein Blog hat deutlich weniger Reichweite als der RBB, aber dafür ist mein Blog garantiert gewaltfrei finanziert.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar Zitate von Isabel Rohner und Regula Stämpfli aus „Die Podcastin“ vom 17. September 2020. Ich habe sie gekürzt und die Namen der beiden Männer gelöscht, da ich nicht finde, dass sie in diesem Zusammenhang genannt werden sollten. Ich möchte, dass diese beiden Namen verbreitet werden: Isabel Rohner und Regula Stämpfli.

laStämpfli: „Ab Stunde zwei manifestiert sich so unfassbarer Frauenhass, Rassismus und Homophobie mit einem Schenkelklopfen und Männergegröle, wie ich es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder an Stammtischen noch nie gehört habe. Der Mann gräbt in der übelsten braunen Suppe antifeministischer, rassistischer und homophober Beschimpfungen. Die Fäkalsprache der beiden ist zutiefst menschenverachtend. Was passiert ist auf radioeins geht überhaupt nicht. Mir ist immer noch übel und ich bin einfach zutiefst beunruhigt, wie auch radioeins reagiert hat. Sie entschuldigen sich und radioeins schreibt: ‚Die veröffentlichten Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen und können ohne Kontext nicht verstanden und bewertet werden.‘ Es sei eine satirische Überspitzung. Was genau ist der Kontext, den der eine Mann explizit als öffentlichen darstellt, wenn der andere Mann berechtigten Studien um Sichtbarmachung und Teilhabegerechtigkeit als ‚völlig scheißegal‘ bezeichnet und rassistische, homophobe Begriffe mehrmals mit Fäkalsprache und pornografischer Gewaltsprache, also sexistischer Gewalt belegt?“

Die Rohnerin: „Nur, weil sich zwei Personen Satiriker nennen, ist das, was sie machen nicht Satire. Wenn ich einen Koch engagiere, der mag ganz berühmt sein, einen ganz großen Namen haben und der kotzt in einen Suppenteller, ist das, was er mir serviert, keine gute Küche. Was mich aber noch viel mehr ärgert, auch verletzt, mich auch daran erinnert an die schreiende Ungerechtigkeit auch unserer privilegierten Welt in der Schweiz und in Deutschland, ist, dass das ganze von einem öffentlich-rechtlichen Sender gefördert, gepuscht und finanziert wurde. Das sind Stammtischparolen und auch am Stammtisch nicht in Ordnung, aber das war kein Stammtisch. Das war mediale, große Bühne und verdammte Axt, es ist bezahlt mit meinen Gebühren. Ich habe radioeins geschrieben: Diesen antifeministischen Totalaussetzer könnt ihr nur damit wieder gutmachen, indem ihr feministische Projekte, feministische Stimme mal genauso unterstützt wie die beiden Schenkelklopferjungs.“

laStämpfli: „Ich bin wahnsinnig verletzt. Ich habe gemerkt, ich war blockiert, einen Tag lang mindestens. Es wirkt immer noch nach, meine kreative Lust, meine Freude, nicht nur an unserem Podcast, sondern an unserem Wirken, wir haben beide tolle Teams, wir machen so viel. Im Kleinen hier ist schon so viel verändert, aber auch im Staat, in kulturellen Projekten, in politischen Projekten, die ich mitberate. Es war gerade ein ganz wichtiger, ein guter Flow und ständig kommen diese Medienmänner rein und hauen uns ihre Prügel so rum und ‚Hahaha, halt die Klappe‘. Ich merke, ich bin außer mir.“

Die Rohnerin: „Radioeins bewirbt diesen Podcast mit ‚Zwei Titanen des gesprochen Wortes“. Die nennen die Zwei Titanen des gesprochenen Wortes. Was soll das denn sein, dieses gesprochene Wort. Das ist Kotze!“

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Nein, nein, nein und nein!

„Es wird keine separaten Friedenverträge zwischen Israel und der arabischen Welt geben. Ich möchte Ihnen das allen absolut klar machen. Ich habe einige berühmte Politiker in Israel gehört, die hin und wieder sagen: >Nun, die arabische Welt ist heute in einem anderen Zustand. Wir müssen nur auf sie zugehen. Wir können einige Dinge mit der arabischen Welt erarbeiten und dann werden wir mit den Palästinensern verhandeln.< Nein, nein, nein, und nein! Ich kann ihnen das versichern, sogar bestätigt sogar in den letzten Woche, da ich mit Führern der arabischen Gemeinschaft gesprochen habe. Es wird keine separaten Friedensverträge mit der arabischen Welt geben, ohne eine palästinensische Entwicklung und einen palästinensischen Frieden.“

Das erklärte John Kerry im Jahr 2016 als damaliger Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika unter Barack Obama.

Nun, John Kerry lag falsch, falsch, falsch und falsch.

John Kerry glaubte nicht an einen separaten Frieden, aber andere taten es. Und sie erhielten Frieden.

Am 15. September 2020 wurde ein Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten vor dem Weißen Haus in Washington in Anwesenheit von Donald Trump, durch Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem Außenminister der Emirate, Abdullah bin Said al-Nahjan, unterzeichnet. Am selben Tag wurde ein Friedensvertrag mit Bahrein durch Abdullatif bin Raschid al-Sajani unterzeichnet.

Abdullah bin Said al-Nahjan sagte zur Unterzeichnung:

„Ich stehe heute hier, um eine Hand zum Frieden auszustrecken und eine Hand zum Frieden zu erhalten. In unserem Glauben sagen wir: Oh Gott, du bist Frieden und von dir kommt Frieden. Die Suche nach Frieden ist ein angeborenes Prinzip, doch Prinzipien werden effektiv verwirklicht, wenn sie in Maßnahmen umgesetzt werden (…) Wir erleben bereits heute einen Wandel im Herzen des Nahen Ostens, der weltweit Hoffnung schenken wird (…) Wir erleben heute einen neuen Trend, der einen besseren Weg für den Nahen Osten schaffen wird.“

Damit steht er in Solidarität mit der Unabhängigkeitserklärung Israels, in der steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Am 23. Oktober 2020 kündigten zudem der Sudan und Israel erstmals die Aufnahme formeller bilateraler Beziehungen an. Sudan, Bahrain und die Vereinten Arabischen Emirate sind drei Jas zum Frieden, die den vier Neins von John Kerry gegenüberstehen.

Im selben Jahr, als John Kerry erklärte, es könne keine separaten Friedensverträge zwischen Israel und der arabischen Welt geben, erklärte der Ministerpräsident Israels, Benjamin Netanjahu, vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen:

Aber jetzt werde ich Sie noch mehr überraschen. Sie werden feststellen, dass die größte Veränderung in der Haltung zu Israel anderswo stattfinden wird, nämlich in der arabischen Welt. Unsere Friedensverträge mit Ägypten und Jordanien sind Stabilitätsanker im sonst so unsicheren Nahen Osten. Und daher sage ich Ihnen noch etwas: Zum ersten Mal in meinem Leben, erkennen viele andere Staaten in der Region, dass Israel nicht ihr Feind ist, sie erkennen vielmehr, dass Israel ihr Verbündeter ist!“

Benjamin Netanjahu sagte im Jahr 2016, die arabische Welt könne eine natürliche Verbündete Israels werden, denn unsere gemeinsamen Ziele sind Sicherheit, Wohlstand und Frieden. Ich glaube daher, dass wir in den kommenden Jahren zusammenarbeiten werden, um diese gemeinsamen Ziele in offener Zusammenarbeit zu verwirklichen.

John Kerry sagte zu den Worten dieses „berühmten Politikers“ aus Israel: „Nein, nein, nein und nein!“

Als Donald Trump die Botschaft der Vereinigten Staaten nach Jerusalem verlegte und die Stadt als Hauptstadt Israels anerkannte, behauptete Kerry:

Das wird eine Explosion geben – eine absolute Explosion in der Region, nicht nur im Westjordanland und vielleicht sogar in Israel selbst, sondern in der gesamten Region.“

Kerry hatte Recht. Es gab eine Explosion. Eine Explosion des Friedens.

Immer wieder wurde Benjamin Netanjahu als Hardliner bezeichnet, weil er hart auf der Linie verharrte, dass Frieden möglich ist, wenn Israel nur fest zu seinen Werten steht:

Ich habe stets Shimon Peres grenzenlosen Optimismus bewundert. Mich erfüllt die selbe Hoffnung. Ich bin voller Hoffnung, weil Israel in der Lage ist, sich selbst gegen jede Bedrohung zu verteidigen. Ich bin voller Hoffnung, weil die Tapferkeit unserer kämpfenden Männer und Frauen unübertroffen ist. Ich bin voller Hoffnung, weil ich die Kräfte der Zivilisation kenne, die letztlich immer über die Kräfte des Terrors triumphieren. Ich bin voller Hoffnung, denn im Zeitalter der Innovation, floriert Israel, die Nation der Innovation, wie nie zuvor. Ich bin voller Hoffnung, weil Israel unermüdlich daran arbeitet, die Situation all ihrer Bürger zu verbessern, für Juden, Muslime, Christen, Drusen, für alle gleich. Und ich bin voller Hoffnung, da ich trotz aller Neinsager glaube, dass wir in Israel einen dauerhaften Frieden mit allen unseren Nachbarn schmieden können.“

John Kerry sagte „Nein“ zu dem Traum von Benjamin Netanjahu. Donald Trump sagte „Ja“ zu diesem Frieden. Deshalb wurde ein Frieden Israels mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und mit Bahrein Realität. Frieden ist möglich, man muss nur bereit sein, „Ja“ zu sagen.

John Kerry war US-amerikanischer Außenminister unter Barack Obama. Sebastian Hesse, Korrespondent aus Washington für die ARD, erklärte zu Donald Trump und dem Friedensvertrag:

„Emotional sträubt sich alles in mir, diesem Mann den Friedensnobelpreis zu gönnen. Rational muss ich aber kleinlaut eingestehen, dass er ihn jetzt schon mehr verdient hätte als sein außenpolitisch überschätzter Vorgänger Obama.“

Es ist schon traurig, dass eine übertriebene emotionale Abneigung Menschen dazu bringt, sich zu sträuben, statt sich über Frieden zu freuen.

Vielleicht sollte manch ein Fundamentalist mal in sich gehen und darüber nachdenken, wie er seinen fanatischen Hass auf Donald Trump und Benjamin Netanjahu überwinden kann. Wer nämlich viermal „Nein“ gesagt hat zu einem Frieden, der dann doch möglich wurde und wer sich dann noch nicht einmal freuen kann, wenn dieser Frieden geschlossen wird, der ist das wahre Friedenshindernis.

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Eine fragwürdige Aussage von Ralf Stegner

„Donald Trump dominiert derzeit Schlagzeilen mit eher fragwürdigen Beiträgen zur Nahostpolitik …“

Diesen Satz veröffentliche Ralf Stegner am Morgen des 16. Septembers 2020. Erst ein paar Minuten vorher war Israel mehrfach aus dem Gazastreifen angegriffen worden. Überall im Süden Israels heulten die Sirenen und Männer, Frauen und Kinder schreckten aus ihren Träumen auf und eilten in die Bunker.

Die Menschen, die Israel an dem Morgen angegriffen hatten, wollen keinen Frieden. Ein Frieden ist jedoch möglich.

Während die Regierung im Gazastreifen Juden abgrundtief hasst und den Staat Israel vernichten möchte, haben die Regierungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrein mit Israel Frieden geschlossen.

Der Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde am 15. September 2020 um 13:37 Uhr vor dem Weißen Haus in Washington in Anwesenheit von US-Präsident Trump, durch Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem Außenminister der Emirate, Abdullah bin Said al-Nahjan, unterzeichnet. Am selben Tag wurde ein Friedensvertrag mit Bahrein durch Abdullatif bin Raschid al-Sajani unterzeichnet.

Abdullah bin Said al-Nahjan sagte zur Unterzeichnung:

„Ich stehe heute hier, um eine Hand zum Frieden auszustrecken und eine Hand zum Frieden zu erhalten. In unserem Glauben sagen wir: Oh Gott, du bist Frieden und von dir kommt Frieden. Die Suche nach Frieden ist ein angeborenes Prinzip, doch Prinzipien werden effektiv verwirklicht, wenn sie in Maßnahmen umgesetzt werden (…) Wir erleben bereits heute einen Wandel im Herzen des Nahen Ostens, der weltweit Hoffnung schenken wird (…) Wir erleben heute einen neuen Trend, der einen besseren Weg für den Nahen Osten schaffen wird.“

Damit steht er in Solidarität mit der Unabhängigkeitserklärung Israels, in der steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Für Ralf Stegner ist das alles „fragwürdig“.

Auch für die Hamas ist das „fragwürdig“. Die Gründungscharta der Hamas fordert in Artikel 7 die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit und erklärt in Artikel 13 den ewigen Krieg gegen Israel bis zu der totalen Vernichtung. Die Hamas möchte so viele Juden wie möglich töten:

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV, 9. Januar 2009)

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen!“ (Abdallah Jarbu, stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas am 28. Februar 2010)

Diese Hamas hat am frühen Morgen Israel angegriffen, weil sie einen Frieden mit Israel fragwürdig findet und zur selber Zeit twitterte Ralf Stegner: „Donald Trump dominiert derzeit Schlagzeilen mit eher fragwürdigen Beiträgen zur Nahostpolitik …“

Wenn ein Frieden fragwürdig wird, ist man dem Hass verfallen.

Ralf Stegner ist ein Hardliner, dem der Frieden vollkommen egal ist, wenn er nicht seiner eigenen Agenda entspricht. Gut, dass Benjamin Netanjahu nicht so extremistisch denkt wie Ralf Stegner. Netanjahu erklärte bereits vor einigen Jahren:

Unschuldigen und armen Palästinensern wurde lebenswichtige Hilfe, die verschiedenste Länder auf der ganzen Welt gespendet hatten, verweigert. Die Hamas nutzt diese gestohlenen Mittel nun, um eine Kriegsmaschine aufzubauen, die Juden ermorden soll. Das palästinensische Volk hat Besseres verdient! Darum bekunde ich heute mein tiefes Mitgefühl mit den unschuldigen Palästinensern und mit den Ländern, die es gut gemeint haben und großzügig finanzielle Mittel gespendet haben, um ihnen zu helfen.“

Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.“

Was die Welt braucht, sind mehr Politikerinnen und Politiker, die an den Frieden glauben und weniger Hardliner wie Ralf Stegner, für die ein Frieden ein eher fragwürdiger Beitrag zur Nahostpolitik ist.

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Alles verloren

Tapfer im Nirgendwo präsentiert „Alles verloren“ von Viktoria Burkert.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
nicht nur nen Schlüssel oder nen Handschuh oder nen Lieblingsschal,
obwohl das auch ganz schön blöd ist,
wenn man diese Dinge verliert (oder alle auf einmal),
denn dann steht man draußen und friert.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
und es fühlt sich an, ich weiß nicht wie, ein Bildungsroman,
in dem der Held alle wegstößt und sich dann fragt:
Warum bin ich allein?
Und er glaubt, das muss so sein – nein.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
und jetzt wo wirklich alles weg ist,
denk ich nicht nochmal daran,
nochmal alles anzuhäufen,
denn ich weiß ja jetzt was passiert –
man hat es und wartet darauf, dass man’s wieder verliert.

Und weise wirst du nie, sorry,
nur einer der nicht tanzen kann tanzt,
und weil er immer wieder hinfällt,
wird er zum Tänzer,
und dann sagt er: Komm, tanz mit,
es ist alles so einfach.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
und ganz egal, was ich alles glaubte,
heute glaub ich nur noch daran,
dass wenn du etwas wirklich frei lässt
und es kommt dann zu dir zurück,
dann ist es auch nicht deins,
dann hattest du bloß Glück.

Und weise wirst du nie, sorry,
nur einer der nicht tanzen kann tanzt,
und weil er immer wieder hinfällt,
wird er zum Tänzer,
und dann sagt er: Komm, tanz mit,
es ist alles so einfach.

Und schöner wird es nie, sorry,
das sind jetzt schon die guten alten Tage,
an die wir uns irgendwann mal erinnern,
wenn fast keine Zeit mehr bleibt,
es ist wirklich so einfach,

alles zu verlieren, was man verlieren kann,
dann ist es weg, dann tut’s noch weh,
du hängst halt noch dran,
bis du endlich einsiehst,
und das ist schon komisch irgendwie,
was du verlieren kannst, das hattest du nie.

Und schöner wird es nie, sorry,
das sind jetzt schon die guten alten Tage,
an die wir uns irgendwann mal erinnern,
wenn fast keine Zeit mehr bleibt,
es ist wirklich so einfach.

Und heile wirst du nie, sorry,
doch kannste aus dem Schmerz jetzt was machen,
lachen und einfach irgendwo beginnen,
denn du bist nicht mehr allein,
siehste, so einfach kann es sein.

Musik und Text: Viktoria Burkert * Arrangement: Markus Schimpp * Produktion: Gerd Buurmann * Regie (Video): Joseph Vicaire * Schauspiel: Noreen Förster, Viktoria Burkert, Aslan Aslan * Copyright: Viktoria Burkert

Sollten Ihnen dieses Lied so gut gefallen, dass Sie etwas Geld für diese Kunst geben möchten, dann überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto (Produzent) oder nutzen Sie PayPal.

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Vergessen Sie nicht, als Verwendungszweck „Alles verloren“ anzugeben, denn dadurch unterstützen Sie konkret das Lied, die Autorin und den Arrangeur.

(TINVB)

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Lieder von Viktoria Burkert

Meine wunderbare Frau, Viktoria Burkert, hat bisher neun Lieder auf Tapfer im Nirgendwo vorgestellt.

„Die Ballade von Herrn Gruber“

„Mehr so viel mehr“

„Alles verloren“

„Party im Büro“

„Hetero“

„Liebeslied in drei Minuten“

„Schnee im April“

„Dann bin ich halt U“

„Immer Sommer“

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Schreiben Sie als Verwendungszweck gerne „Viktoria“.

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Die Podcastin – Eine Empfehlung

In den letzten Monaten habe ich, wie viele andere auch, den Umständen geschuldet, viele Podcasts gehört. Dabei ist mir aufgefallen, dass die meisten Podcasts aus einem, oft zwei, manchmal mehreren Männern bestehen, die über sich und die Welt reden. Ganz progressive Männer haben manchmal Frauen zu Gast. Viel seltener gibt es Podcasts, die von Frauen produziert werden und in denen Frauen miteinander reden und dann auch noch über sich und die Welt.

Obwohl solche Podcasts selten sind, ist es gerade eine feministische Podcast-Folge vom 2. August 2020, die für mich ganz persönlich der beste, weil informativste Podcast der letzten Wochen ist. Es handelt sich dabei um die Folge „Der Sturz von Arendt“ von „Die Podcastin“ mit der Rohnerin und laStämpfli.

Ich gestehe, ich war erst etwas abgeschreckt, weil in dem Podcast die ZDF-Show „Die Anstalt“ als „meine absolute Lieblingssendung“ bezeichnet wird. Ich hatte keine Lust, zwei Frauen dabei zuzuhören, wie sie über zwei Männer und deren „großartigen“ Humor reden. Allerdings ist Humor Geschmacksache. Witze sind wie Fürze, man glaubt, nur die der anderen stinken. Ich blieb daher dran.

„Die Podcastin“ hat sich für mich zu einem absoluten Lieblingspodcast entwickelt, bei dem ich so viel lerne, dass ich für diesen Podcast gerne das zahlen würde, was ich für „Die Anstalt“ zahlen muss.

Ich zitiere ein paar Gedanken der Philosophin und ausgewiesenen Expertin der Philosophie von Hannah Arendt, Regula Stämpfli, aus „Die Podcastin“:

„Das ist das Entscheidende, was die Linken der Hannah Arendt nie vergeben haben:

Hannah Arendt muss immer wieder damit kämpfen, dass ihre Gegner, die sich verwehren dem Gedanken von Freiheit, der Freiheit, frei zu sein und der Verantwortung des Einzelnen, die sich dem verwehren, dass jeder Mensch auch eine Verantwortung hat, in die Öffentlichkeit zu treten, in die Welt zu treten, in der Welt zu erscheinen und sich mit Kritik auch mit der Welt auseinanderzusetzen, also all jenen, die das nicht tun wollen, sondern sich hinter wunderbaren Kollektiven verstecken wollen, hinter Ideologien, die das „reine“ Denken verkörpern, also seit den Religionen, all die kommen jetzt wieder aus den Löchern hervor.

Das sind die sechs Vorwürfe, die ich mache, wenn es um die strukturelle Diskriminierung von Hannah Arendt als Denkerin geht und das richtig sich gegen alle denkende Frauen, vor allem Philosophinnen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, die Philosophie! Das ist echt die letzte Bastion der absoluten Männerherrschaft. Das ist sowas von brutal. Das kennen alle, die Philosophie unterrichten und Philosophieprofessorinnen sind.

1. Einer Intellektuellen werden Zitate immer kontextlos untergeschoben

2. Einer Philosophin wird immer vorgeworfen, keine wirklich akademische Fachdisziplin zu haben, weil sie das Geschlecht thematisiert. Man kann sie ideologisch nicht einordnen, weil sie es wagt, über Frauen als allgemeine Menschen zu reden und nachzudenken. Was bei Männern als eigenständiges Denken gerühmt wird, gilt bei Frauen immer als konfus.

3 Den Denkerinnen ohne Geländer wird vorgeworfen, nicht zu sein, wie die großen Männer ihrer Zeit. Da wird Adorno zitiert, Sartre, Abendroth und so weiter und so fort und gesagt, Arendt hätte ja auch so links werden können wie die, also das sozialistische Gedankengut. Genau das ist es nicht. Arendt ist keine Herdenfrau, die einfach den kommunistischen Ideologien folgt und die klassisch kommunistischen Kategorien für ihre Analyse braucht, sondern sie braucht ganz viel Eigendenken und ganz viel eigene Innovation und historische Politik.

4. Hannah Arendt wird persönlich diffamiert. Allein ihr Habitus ist immer sehr anstößig für ihre Gegner. Da wird gesagt, Hannah Arendt sei die Tochter aus gutem Hause; sie sei in ihrer Jugend politisch desinteressiert gewesen; sie sei erst durch ihren ersten Ehemann zur jüdischen Identität gekommen und eigentlich wäre sie dann nur der Linken zugeordnet worden, weil sie ihren zweiten Ehemann, Heinrich Blücher, den Kommunisten geheiratet habe. Ein Vorurteil gegen Hannah Arendt, das immer wieder kommt, ist, dass sie mit Heidegger ein Verhältnis hat. Ja, meine sehr verehrte Damen und Herren, alle hatten ein Verhältnis mit Heidegger. Der Sartre wurde überhaupt nur berühmt wegen dem Heidegger, weil er einfach Heidegger auf französisch übersetzt hat eins zu eins und dann noch seinen eigenen kommunistischen Teil dazu gebracht hat. Es ist unglaublich. Es wird immer, um Heidegger zu verteidigen, Hannah Arendt beigezogen, um zu sagen: „Ja, immerhin hat er ein Verhältnis gehabt mit einer Jüdin.“ Es ist übel. Wer sich nicht mit politischer Philosophie beschäftigt, realisiert nicht welche uralten, ideologischen Kämpfe hier auf allen Seiten an der Person, an dieser großen Denkerin ausgefochten werden.

5. Arendts Biographie wird aus linker Sicht schlicht herbei gelogen. Sie sei eine weltberühmte Schriftstellerin gewesen schon 1951, wenn das Gegenteil stimmt. Das erste, als was sie in den USA als staatenloser Flüchtling gearbeitet hat, weil sie das letzte Schiff in die USA noch bekommen hatte: Sie war Haushälterin für ein älteres Ehepaar in den USA. Sie hat den Haushalt geführt. Es wird jedoch verleumderisch behauptet, dass Arendt von der CIA bezahlt wurde und mit Preisen geradezu überhäuft wurde, was auch nicht stimmt, sie hat nämlich kämpfen müssen, dass sie überhaupt Anerkennung erhalten hat und die Anerkennung kam erst in Deutschland, nachdem sie „Eichmann in Jerusalem“ geschrieben hatte, weil es den Deutschen natürlich zu Pass kam, endlich sind nicht nur die Deutschen die Bösen, sondern auch die Judenräte.

6. Der sechste Punkt ist ein aktuelles Problem, dass sich die „Black Lives Matter“ und die radikale Linke sehr oft antisemitisch und frauenfeindlich gebärden. Also frauenfeindlich gerade auch von einzelnen Genderaktivist_Innen, die beispielsweise gegen sogenannte „alte Feministinnen“ klassische Frauenvernichtungskampagnen führen. Am Beispiel von Arendt lässt sich das sehr gut zeigen, weil Hannah Arendt ist für die Freiheit, frei zu sein, sie ist die große Denkerin der Gegenwart, der Moderne, sie ist eine Klassikerin für die digitale Transformation, sie denkt genuin lebendig und das ist das Großartige der Hannah Arendt und das macht alle wütend. Sie ist eben eine, was man in der Philosophie nennt, Parästhesie, sie sucht die Wahrheit. Und nach Foucault ist die Wahrheitssuche immer auch eine Gefahr für sich selber, für die Wahrheitssprechende. Das siehst du in der Auseinandersetzung mit Arendt. Ich fühle mich manchmal wie in einem falschen Film. Einerseits wird Hannah Arendt in Ausstellungen gerühmt, verkitscht im Film, mit der Haltung der Zigarette als Denkerin inszeniert. Aber es ist vor allem die Schale, die inszeniert wird, während gleichzeitig ihr radikales Denken völlig außen vor gelassen wird. Andererseits wird ihr radikales Denken mit ganz üblen Methoden vor allem von der linken, aber auch von der rechten Seite, aber von der rechten Seite erwartet man auch keine Intellektualität, wie mit Säuberungsanstalten unter Stalin auseinandergenommen. Das ist schon eine Wiederholung der Geschichte, nicht nur als Tragödie und Farce, sondern als absolutes Karussell.

Hannah Arendt stammt von einer alleinerziehenden, großartigen Mutter. Sie musste das Gymnasium verlassen, weil die beschimpft wurde. Die Mutter hat Hannah Arendt ihren Satz fürs Leben gegeben und mir auch, die Leitlinie: Wenn Du als Jüdin beschimpfst wirst von Deinen Kollegen und Kolleginnen, dann musst Du Dich selber wehren, dass ist unter Gleichen. Unter Gleichen kann sich jedes Individuum, jeder freie Mensch auch frei wehren. Unter Gleichen! Aber wehe, Du wirst hierarchisch diffamiert als Jüdin und beschimpft, zum Beispiel durch einen Lehrer oder eine Lehrerin, dann verlässt Du sofort die Schule, kommst nach Hause und dann hat Arendts Mutter ihre berühmt berüchtigten Briefe an die Schulleitung geschrieben.

Hannah Arendt ist eine Denkerin mit Haut und Haar und das passt den sterilen Philosophen nicht.

Das ist mal ein Podcast! Es gibt Länder, da bezahlt man für so viel Bildung hohe Studiengebühren.

Besonders gefallen mir in dieser Folge die spontanen und komischen Einwürfe von Isabel Rohner. Wenn sich die Rohnerin und laStämpfli über manche Macken ihrer männlichen Kollegen lustig machen, sitze ich lachend in meinem Zimmer und erkenne mich selbst.

laStämpfli: „Du kennst doch die Inszenierung dieser Philosophen, weißt Du mit schwarzem Rollkragen, mit einem Habitus der großen Distanz und einem wunderbaren analytischem Sinn.“

Die Rohnerin: „Bei den jetzt lebenden Philosophen aus Frankreich ist ja der neue Rollkragenpulli das offene Hemd bis zum Bauchnabel aufgeknöpft.“

Dank der Rohnerin weiß ich jetzt auch, dass Immanuel Kant sein Zimmer nicht gelüftet hat, weil er glaubte, Frischluft sei schädlich und Ferdinand Lasalle seidene Unterwäsche getragen hat.

Es gibt viel zu erfahren bei „Die Podcastin“. Ein Einschalten, ob nun bei Apple, Spotify oder auf der Homepage, lohnt sich. Auch bei den anderen Themen!

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Eine Frau in einer Führungsposition

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede der Chef-Beraterin des Weißen Hauses, Kellyanne Conway, bei dem Republican National Convention 2020 in deutscher Übersetzung.

Ich bin Kellyanne Conway. Vor hundert Jahren halfen mutige Kämpfer Frauen, das Wahlrecht zu sichern. Dies war ein Jahrhundert, das es wert ist, gefeiert zu werden, aber auch eine Erinnerung daran, dass unsere Demokratie jung und zerbrechlich ist.

Eine Frau in einer Führungsposition erscheint vielen immer noch neuartig. Nicht so für Präsident Trump. Seit Jahrzehnten befördert er Frauen in leitende Positionen in der Wirtschaft und in der Regierung. Er vertraut uns an und konsultiert uns, respektiert unsere Meinungen und besteht darauf, dass wir den Männern gleichgestellt sind.

Präsident Trump hat mir geholfen, eine Hürde in der Welt der Politik zu überwinden, indem er mich befähigte, seine Kampagne bis zum erfolgreichen Abschluss zu verwalten. Mit der Hilfe von Millionen von Amerikanern widersetzte sich unser Team den Kritikern, den Neinsagern, der gängigen Meinung und wir gewannen.

Für viele von uns ist die Emanzipation und Stärkung der Frauen kein Schlagwort. Die Stärkung kommt nicht von Fremden in sozialen Medien oder mit Hilfe einer bereinigten Sprache in einem Unternehmenshandbuch. Sie kommt von den alltäglichen Helden, die uns unterstützen, formen und an uns glauben.

Ich bin in einem Haushalt von Frauen aufgewachsen. Sie waren eigenständig und ausdauernd. Ihr Leben war nicht einfach, aber sie haben sich nie beschwert. Das Geld war knapp, aber wir hatten eine Fülle von den Dingen, die am wichtigsten sind: Familie, Glaube und Freiheit.

Ich habe gelernt, dass in Amerika begrenzte Mittel nicht zu begrenzten Träumen führen. Das Versprechen Amerikas gehört uns allen. Dies ist ein Land der Erfinder und Innovatoren, der Unternehmer und Pädagogen, der Pioniere und Eltern, die jeweils zum Erfolg und zur Zukunft einer großen Nation und ihres Volkes beitragen. Diese alltäglichen Helden haben einen Meister in Präsident Trump.

Die Lehrerin, die sich zusätzliche Zeit nimmt, um den Schülern zu helfen, sich auf Monate des virtuellen Lernens einzustellen, die Krankenschwester, die eine 12-stündige COVID-Schicht beendet hat und dann eine kurze Pause einlegt, nur um ihre Gesichtsmaske und ihre Handschuhe zu wechseln und dann alles noch einmal zu machen, die Kleinunternehmerin, die bestrebt ist, nach Aufhebung der Sperre ihren Laden wieder zu öffnen und nachdem ihr Geschäft zerstört und geplündert wurde, hat die alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern und zwei Jobs nach zehn Jahren voller leerer Versprechen endlich eine Krankenversicherung.

Präsident Trump und Vizepräsident Pence erheben die Amerikaner und verleihen ihnen Würde, Möglichkeiten und Ergebnisse. Ich habe viele Male aus erster Hand gesehen, wie der Präsident ein Kind, das einen Elternteil verloren hat, tröstet und ermutigt, genauso wie einen Elternteil, das ein Kind verloren hat, einen Arbeiter, der seinen Job verloren hat, einen Jugendlichen, der sich in Drogen verloren hat. „Verliere nicht die Hoffnung“, sagte er ihnen stets und versichert, dass sie nicht alleine sind und dass sie wichtig sind.

Es wird immer Menschen geben, die weit mehr haben als wir. Unsere Verantwortung ist es, uns auf diejenigen zu konzentrieren, die weit weniger als wir haben. Präsident Trump tut genau das, indem er beispiellose Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkrise dieser Nation ergriffen hat. Er sagte zu mir: „Das ist so wichtig, Kellyanne.“

So viele Leben wurden durch Sucht ruiniert und oft erfahren wir es nicht, weil sich die Menschen schämen, um Hilfe zu bitten. Sie sind sich nicht einmal sicher, an wen sie sich in ihrer härtesten Stunde überhaupt wenden können.

Anstatt wegzuschauen, konzertierte sich Präsident Trump direkt auf diese Drogenkrise und hat durch wegweisende parteiübergreifende Gesetze dazu beigetragen, historische Investitionen in Kontrolle, Verbot, Aufklärung, Prävention, Behandlung und Genesung zu sichern.

Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber die politische Trägheit, die Leben kostet, und die Stille und das Stigma, die Menschen in der Not daran hindert, sich zu melden, verschwinden. Trump ist der Mann, den ich kenne, und der Präsident, den wir noch vier Jahre brauchen. Er sucht die härtesten Kämpfe und geht die komplexesten Probleme an. Er hat zu mir gestanden und er wird für dich eintreten. In Ehrung der Frauen, die mich gestärkt haben, und mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder sage ich. Danke und Gott segne Sie zu aller Zeit.

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Herr Vizepräsident, sehen sie mich an, ich bin schwarz!

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede des Generalstaatsanwalts aus Kentucky, Daniel Cameron, bei dem Republican National Convention 2020 in deutscher Übersetzung.

Mein Name ist Daniel Cameron. Ich bin 34 Jahre alt und der erste afroamerikanische Generalstaatsanwalt in der Geschichte von Kentucky. Es ist eine Ehre, mit Ihnen als stolzer Republikaner und Unterstützer von Donald J. Trump zusammen zu sein.

Ich bin in Kentucky aufgewachsen, nur wenige Kilometer von Abraham Lincolns Geburtsort entfernt. Unser erster republikanischer Präsident glaubte an Mitgefühl, Eigenständigkeit, Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Leider gibt es einige, die nicht an diese Weisheit oder an die besseren Seiten unserer gemeinsamen amerikanischen Geschichte glauben, da sie die Statuen von Menschen wie Ulysses S. Grant, Frederick Douglas und sogar Mr. Lincoln selbst niederreißen.

Lincoln sagte, dass „jede Nation, die ihre Helden nicht ehrt, nicht lange bestehen wird.“ Für dieRepublikaner sind unsere Helden diejenigen, die eine unvollkommene Nation immer weiter vorantreiben und immer danach streben, das Leben für alle besser zu machen.

Aber selbst während Anarchisten amerikanische Städte gedankenlos auseinanderreißen, während sie die Polizei und unschuldige Zuschauer angreifen, erkennen wir Republikaner diejenigen an, die in gutem Glauben auf Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit hinarbeiten. Es war schließlich General Dwight Eisenhower, ein zukünftiger republikanischer Präsident, der sagte: „Demokratie ist ein System, das die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz anerkennt.“ Ob Sie die Familie von Breonna Taylor oder David Dorn sind, dies sind die Ideale, die die Wunden unserer Nation heilen werden.

Republikaner werden niemals die Augen vor ungerechten Handlungen verschließen, aber wir werden diesen umfassenden Angriff auf die westliche Zivilisation auch nicht akzeptieren.

Meine Werte wurden von meinem Glauben und von meinen Eltern geprägt. Ich arbeitete in ihrem kleinen Café und traf Leute aus allen Lebensbereichen und mir wurde dort etwas klar: Jeder braucht eine Tasse Kaffee.

Diese Lektion ist mir geblieben, weil wir trotz unsere Unterschiede doch alle dasselbe wollen: Unsere Kinder sollen mehr Möglichkeiten haben als wir; sie sollen die Würde der Arbeit fühlen und daran glauben können, dass Sie ein gutes Leben für sich und ihre Familie führen können, wenn sie sich an die Regeln halten.

Die Frage lautet daher: Werden wir den Weg wählen, der uns die besten Möglichkeiten gibt, diese universellen Wünsche zu erfüllen oder werden wir in eine Zeit zurückkehren, in der Menschen wie politische Güter behandelt werden, denen man nicht zutrauen kann, für sich selbst zu denken?

Ich denke oft an meine Vorfahren, die für die Freiheit kämpften und wenn ich an diese Riesen und ihre breiten Schultern denke, denke ich auch an Joe Biden, der sagte: „Wenn Sie nicht für mich stimmen, sind Sie nicht schwarz.“

Wer behauptet eigentlich, dass die Republikaner uns „wieder in Ketten legen“ wollen? Wer sagt, dass es in der schwarzen Gemeinschaft keine „Vielfalt des Denkens“ gibt?

Herr Vizepräsident, sehen sie mich an, ich bin schwarz! Wir sind nicht alle gleich gepolt, Sir. Ich bin nicht in Ketten. Mein Geist ist mein eigener und sie können mir aufgrund der Hautfarbe nicht sagen, wie ich abstimmen soll.

Joe Biden ist rückwärtsgewandt in einer Welt, die nach vorausschauender Führung verlangt. Es gibt keine Weisheit in seiner Vorgeschichte oder seinen Plänen, nur eine Liste diskreditierter Ideen und beleidigender Aussagen. Joe Biden würde Arbeitsplätze zerstören, unsere Steuern erhöhen und das Leben unzähliger ungeborener Kinder wegwerfen.

Und er ist in der radikalen Linken gefangen, einer Bewegung, die sich für eine Kultur des Absetzens (cancel culture) einsetzt, um den öffentlichen Diskurs zu zerstören. Sie glauben, dass ihre Hautfarbe ihre Politik bestimmt. Wenn Sie sich ihnen nicht anpassen und Ihr gottgegebenes Recht ausüben, frei zu sprechen und zu denken, dann werden Sie von ihnen niederschlagen.

Die Identitätspolitik, das Absetzen anderer Meinungen und die Herrschaft des Mobs sind für mich nicht akzeptabel. Die Republikaner vertrauen darauf, dass Sie selbst denken können und Ihren amerikanischen Traum so verfolgen, wie Sie es für richtig halten.

Herr Lincoln sagte einst: „Die Dogmen der stillen Vergangenheit sind der stürmischen Gegenwart nicht angemessen. Die momentane Gelegenheit ist vollgestopft mit Schwierigkeiten, aber wir müssen uns der Sache stellen.“

Ich glaube, Donald Trump kann Lincolns Worte gerecht werden, selbst während Joe Biden von seiner eigenen gescheiterten Bilanz und von den Radikalen, die seine Partei dominieren, gefangen bleibt.

Seien wir ehrlich: Niemand ist begeistert von Joe Biden. Daher bitte ich Sie, die Bilanz zu beurteilen. Bei der Reform der Strafjustiz konnte Joe Biden nichts tun, Präsident Trump schon. In Bezug auf die Wirtschaft konnte Joe Biden nichts tun, aber Präsident Trump jedoch hat eine Wirtschaft aufgebaut, die für alle, insbesondere für Minderheiten, funktioniert, und er wird es wieder tun.

In Bezug auf die Einwanderung verspricht Joe Biden illegalen Einwanderern mehr als Ihnen. Präsident Trump aber glaubt, dass seine höchste Pflicht gegenüber dem amerikanischen Arbeiter liegt. Die Wahl ist klar.

Lassen Sie mich mit etwas schließen, das mir meine Mutter erzählt hat. Unser Land ist eine Familie, die aus vielen verschiedenen Gesichter besteht, die jedoch keine getrennten Teile sind, die gegeneinander stehen. Wie jede Familie kümmern wir uns umeinander. Wir trauern zusammen. Wir teilen unsere Lasten und kämpfen und feiern unsere Erfolge gemeinsam. Und obwohl wir manchmal viel Lärm machen und miteinander kämpfen, sind wir keine Feinde. Wir sind Amerikaner, vereint durch einen kollektiven Glauben an unsere Verfassung und an unsere Gesetze und die grundlegende Gerechtigkeit, die sie repräsentieren.

Wir sind Verteidiger des Lebens und der individuellen Freiheit und wir tragen den Mantel von Eisenhower und Reagan als eine Stärkung ernstzunehmender Größe für das Gute in dieser Welt.

Das ist meine Republikanische Partei, die Partei von Lincoln, die glaubt, Amerika sei eine unverzichtbare Nation, ein immergrüner Baum, der in einer turbulenten Welt stolz steht. Deshalb stimme ich für Donald Trump als Präsidenten.

Danke und Gott segne Sie.

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Das Geschenk der Freiheit

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede des Kubanisch-amerikanischen Geschäftsmanns Maximo Alvarez bei dem Republican National Convention 2020 in deutscher Übersetzung.

Mein Name ist Maximo Alvarez. Ich lebe in Miami, Florida, nicht weit von der Floridastraße entfernt, die für mich nur ein neunzig Meilen breiter blauer Streifen auf der Landkarte ist. Sie trennt Freiheit von Angst. Sie trennt die Vergangenheit von der Zukunft.

Ich weiß alles über diese Vergangenheit. Ich werde meine Vergangenheit niemals vergessen. Meine Familie floh vor Totalitarismus und Kommunismus, mehr als einmal. Erst floh mein Vater aus Spanien, dann aus Kuba.

Aber meine Familie hat Schluss gemacht mit dem Verlassen. Durch die Gnade Gottes habe ich den amerikanischen Traum gelebt, den größten Segen, den ich je hatte. Mein Vater, der nur bis zur sechste Klasse zur Schule ging, sagte zu mir: „Verliere diesen Ort nicht. Du wirst niemals so viel Glück haben wie ich.“

Ich spreche heute zu Ihnen, weil meine Familie aufgehört hat, das aufzugeben, was wir uns zu Recht verdient haben. Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken.

Ich spreche heute zu Ihnen, weil Präsident Trump möglicherweise nicht immer politisch korrekt ist, aber er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, kein durchschnittlicher Karrierepolitiker. Unser Präsident ist ein weiterer Familienvater, ein Freund und vor allem unser gewählter Oberbefehlshaber, der Amerika an erster Stelle setzt.

Denken Sie daran, dass der andere Typ, der als Präsident kandidiert, hauptsächlich an der Macht interessiert ist. Ja, Macht für sich selbst, aber nicht zum Nutzen aller anderen Amerikaner.

Ich spreche heute zu Ihnen, weil ich solche Leute schon einmal gesehen habe. Ich habe solche Bewegungen schon einmal gesehen. Ich habe solche Ideen schon einmal gesehen. Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass wir nicht zulassen können, dass sie unser Land übernehmen.

Ich habe die Versprechen von Fidel Castro gehört und ich werde niemals all diejenigen vergessen, die um mich herum aufgewachsen sind, die wie ich aussahen, die ich hätten sein können, die gelitten und gehungert haben und die gestorben sind, weil sie diesen leeren Versprechungen Glauben geschenkt hatten. Sie schluckten die kommunistische Giftpille.

Wenn Sie mal die Möglichkeit haben, gehen Sie zum Freedom Tower in Miami. Hören Sie hin, denn Sie können immer noch die Geräusche der gebrochenen Versprechen hören. Es ist in dem Rauschen der Wellen im Ozean, die Familien tragen, die sich an Holzstücken festhalten, Familien mit Kindern, die nicht schwimmen können, aber bereit sind, alles zu riskieren, um dieses gesegnete Land zu erreichen. Es ist das Geräusch von Tränen, die auf das Papier eines Antrags auf amerikanische Staatsbürgerschaft fallen. Schauen Sie hin. Hören Sie hin. Lernen Sie die Wahrheit.

Diese falschen Versprechungen, Verteilung des Reichtums, freie Bildung, kostenlose Gesundheitsversorgung, Entziehen der finanziellen Unterstützung der Polizei, mehr Vertrauen in einen sozialistischen Staat als in die Familie und Gemeinden, sie kommen mir bekannt vor.

Als Fidel Castro einst gefragt wurde, ob er Kommunist sei, antworte er, er sei römisch-katholisch. Er wusste, dass er die Wahrheit verbergen musste. Aber das Land, in dem ich geboren wurde, ist verschwunden, es wurde zerstört.

Wenn ich die Nachrichten aus Seattle, Chicago, Portland und all den anderen Städten sehe, wenn ich sehe, wie die Geschichte neu geschrieben wird, wenn ich die Versprechen höre, höre ich Echos eines früheren Lebens, die ich nie wieder hören wollte. Ich sehe Schatten, von denen ich dachte, ich wäre ihnen entkommen.

Meine Eltern wollten nur, dass eine Person über mein Schicksal entscheidet: ich. Kein Parteimitglied, kein Regierungsbeamter, kein Bürokrat. In Amerika würde ich über meine eigene Zukunft entscheiden.

Ich bin Amerika so dankbar, dem Ort, an dem ich meinen amerikanischen Traum durch harte Arbeit und Entschlossenheit verwirklichen konnte. Präsident Trump weiß, dass die amerikanische Geschichte von Menschen wie Ihnen und mir geschrieben wird, die unser Land lieben und Risiken eingehen, um eine Zukunft für unsere Familien und Nachbarn aufzubauen.

Ich wurde zwar in Kuba geboren, aber ich bin zu hundert Prozent Amerikaner. Dies ist das größte Land der Welt. Ich habe das schon mal gesagt: Würde ich alles weggeben, was ich heute besitze, es würde nicht mal einem Prozent dessen entsprechen, was mir gegeben wurde, als ich in dieses große Land, in unser Land kam: Das Geschenk der Freiheit.

Jetzt liegt es an uns, über unser Schicksal zu entscheiden und die Freiheit der Unterdrückung vorzuziehen.

Präsident Trump kämpft gegen die Kräfte der Anarchie und des Kommunismus und ich weiß, dass er genau das auch weiterhin tun wird. Und was ist mit seinem Herausforderer und mit dem Rest des Sumpfes in der Hauptstadt? Ich habe keinen Zweifel, dass sie das Land diesen gefährlichen Kräften übergeben werden.

Sie und ich werden entscheiden und hier ist, was ich entschieden habe. Meine Entscheidung ist sehr einfach. Ich wähle Präsident Trump, weil ich Amerika wähle.

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Von den Baumwollfeldern in den Kongress

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede des republikanischen Senators für South Carolina, Tim Scott, bei dem Republican National Convention 2020 in deutscher Übersetzung.

An alle, die eingeschaltet haben und sich an diesem politischen Prozess beteiligen, Gott segne Sie.

Den heutigen Abend habe ich mir nicht so vorgestellt, aber unser Land erlebt gerade etwas, das sich niemand von uns vorstellen konnte. Von einer globalen Pandemie bis zum Tod von George Floyd und Breonna Taylor hat das Jahr 2020 unsere Nation in eine Weise auf die Probe gestellt, wie wir es seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben.

Aber unabhängig von den Herausforderungen, die sich uns stellen, kommen wir Amerikaner alle vier Jahre zusammen, um zu wählen, um Erfahrungen darüber zu teilen, was unsere Nation stark macht und welche Lehren wir daraus gezogen haben, um stärker zu werden für unsere Kinder und Kindeskinder.

Während diese Wahl zwischen Donald Trump und Joe Biden stattfindet, geht es nicht nur um Donald Trump und Joe Biden. Es geht um das Versprechen Amerikas. Es geht um Dich und mich, um unsere Aufgaben und unseren Kummer, um unsere Hoffnungen und Träume.

Es geht darum, wie wir reagieren, wenn wir kritische Themen wie die Polizeireform angehen und Demokraten unsere Arbeit dann als Symbolpolitik bezeichnen und bei Verhandlungen den Raum verlassen, weil sie das Problem mehr wollen als die Lösung.

Wollen wir eine Gesellschaft, die Erfolg bringt, oder eine Kultur, die alles abschafft, mit dem sie nicht vollumfänglich einverstanden ist?

Ich weiß, wo ich stehe, denn ich lebe den amerikanischen Traum meiner Mutter. Meine Eltern ließen sich scheiden als ich sieben Jahre alt war. Wir lebten mit meinen Großeltern in einem Haus mit zwei Schlafzimmern. Ich, meine Mutter und mein Bruder teilten sich ein Zimmer und ein Bett. Meine Mutter arbeitete sechzehn Stunden am Tag, um Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf zu haben.

Sie wusste, wenn sich die Gelegenheit einst bieten würde, würden wir große Dinge erreichen.

Ich dachte, ich müsste mich für American Football einsetzen, um im Leben erfolgreich zu sein und daher schwand mein Fokus auf die akademische Laufbahn. Ich habe mein erstes Highschool-Jahr nicht bestanden, vier Fächer: Spanisch, Englisch, Weltgeographie und Staatsbürgerkunde.

Glauben Sie mir, nach sieben Jahren im Senat, weiß ich, dass ich nicht der einzige im Kongress bin, der bei der Staatsbürgerkunde gescheitert ist.

Aber selbst als ich die neunten Klasse nicht bestand, sagte meine Mutter immer: „Wenn du nach dem Mond zielst, wirst du unter den Sternen sein, auch wenn du ihn verfehlst.“ Sie hat nie das Vertrauen in mich verloren, auch wenn ich das Vertrauen in mich selbst verloren hatte. Wegen ihrer Ermutigung ging ich zur Sommerschule und holte auf.

Im nächsten Jahr traf ich meinen Mentor John Moniz, ein Betreiber eines Chick-fil-A Schnellrestaurants. John sah etwas in mir, das ich in mir selbst nicht sehen konnte, und er fing an, mir wertvolle Lektionen fürs Leben beizubringen, zum Beispiel dass es zwar eine gute Sache ist, einen Job zu haben, aber noch besser, Arbeitsplätze zu schaffen, dass es zwar den Lebensstil verändern kann, ein Einkommen zu haben, aber man die Gemeinschaft verändern kann, indem man Gewinne erzielt.

Er hat den Grundstein für die künftigen „Opportunity Zones“ gelegt, eine Initiative, an der der Präsident und ich zusammengearbeitet haben. Diese Initiative bringt Investitionen aus dem Privatsektor in Höhe von über 75 Milliarden Dollar in notleidende Gemeinden.

Ich nahm mir diese Lektionen zu Herzen und fing an, die Scherben meines Lebens einzusammeln. Ich erkannte, dass in Amerika eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Magie am nächsten kommt. Deshalb kämpfe ich bis heute darum, dass es eine freie Wahl der Schule gibt, um sicherzustellen, dass jedes Kind in jeder Nachbarschaft eine qualitativ hochwertige Ausbildung bekommen kann. Es ist mir egal, ob es sich um eine öffentliche oder private Schule handelt, ob nun in einer Klasse, virtuell oder zu Hause.

Wenn die Eltern die Wahl haben, haben die Kinder bessere Chancen. Und der Präsident kämpft an meiner Seite.

Später gründete ich mein eigenes erfolgreiches kleines Unternehmen. Deshalb weiß ich, dass es für uns wichtig ist, eine Steuergesetzgebung zu haben, die das Wachstum fördert. Nachdem wir im Jahr 2017 die Steuern gesenkt hatten, konnten wir tatsächlich höhere Einnahmen an die Staatskasse verzeichnen. Seien Sie versichert, die Demokraten wollen nicht, dass Sie das wissen!

Nachdem ich mein Geschäft begonnen und Zeit in der Kommunalverwaltung verbracht hatte, kandidierte ich im Jahr 2010 für den Kongress. Der Distrikt hat seinen Sitz in Charleston, South Carolina, dort, wo der Bürgerkrieg begann. Ich kandidierte gegen einen Sohn unseres legendären Senators Strom Thurmond. Sie fragen sich jetzt vielleicht, wie kann ein armes schwarzes Kind aus einem Haushalt mit nur einem Elternteil in einer republikanischen Vorwahl mit unendlich vielen Kandidaten gegen einen Thurmond gewinnen?

Aufgrund der positiven Entwicklung der Herzen der überwiegend weißen Wähler in meinem Viertel, beurteilten mich die Wähler nach dem Inhalt meines Charakters, nicht nach der Farbe meiner Haut.

Wir leben heute in einer Welt, in der Sie nur an die schlechten Nachrichten glauben sollen, an rassistisch, wirtschaftlich und kulturell polarisierende Nachrichten. Die Wahrheit ist aber, dass sich der Bogen unserer Nation irgendwann immer wieder in Richtung Fairness neigt. Wir sind nicht ganz dort, wo wir sein wollen, aber Gott sei Dank sind wir nicht mehr dort, wo wir einst waren.

Wir streben stets danach, besser zu werden. Wenn wir stolpern und das werden wir, stehen wir wieder auf und versuchen es erneut. Wir ergeben uns nicht der Kultur des Absetzens (cancel culture) oder dem radikalen und sachlich unbegründeten Glaubens, dass die Dinge heute schlimmer sind als in den 60er Jahren des 19. oder des 20. Jahrhunderts.

Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber ich glaube an die Güte Amerikas, an das Versprechen, dass alle Männer und alle Frauen gleich geschaffen sind. Und wenn Sie heute Abend zuschauen, wette ich, dass Sie das auch tun.

In den letzten vier Jahren haben wir enorme Fortschritte in Richtung dieses Versprechens gemacht.

Präsident Trump baute die umfassendste Wirtschaft aller Zeiten auf. Vor COVID-19 wurden sieben Millionen Arbeitsplätze geschaffen, von denen zwei Drittel an Frauen, Afroamerikaner und Hispanics gingen.

Die erste neue, große Anstrengung zur Bekämpfung der Armut in unser Generation war die Erschaffung der Opportunity Zones. Wir stecken damit hart verdiente Steuergelder in die Taschen der Menschen zurück, indem wir ihre Steuern senken, insbesondere für Alleinerziehende wie jene, die mich erzogen haben. Die Steuern für alleinerziehende Mütter werden im Durchschnitt um siebzig Prozent gesenkt.

Präsident Trump unterstützte diese Steuersenkungen für alleinerziehende Mütter und andere berufstätige Familien und unterzeichnete diese Richtlinien. und unsere Nation ist seit dem besser dran.

Daher bitte ich Sie, das amerikanische Volk, nicht nur zu schauen, was die Kandidaten sagen, sondern darauf zu blicken, was sie getan haben.

Bei dieser Wahl geht es um Ihre Zukunft, und es ist wichtig, ein vollständiges Bild der Bilanzen von Donald Trump und Joe Biden zu zeichnen.

Joe Biden sagte, wenn ein Schwarzer nicht für ihn stimme, sei er nicht wirklich schwarz. Joe Biden sagte, schwarze Menschen seien eine monolithische Gemeinschaft. Joe Biden sagte, arme Kinder können genauso schlau sein wie weiße Kinder. Und während seine Worte eine Sache sind, bringen seine Handlungen sie auf eine ganz neue Ebene.

Im Jahr 1994 leitete Biden die Anklage wegen eines Verbrechensgesetzes, das Millionen schwarzer Amerikaner hinter Gittern brachte. Das Strafrechtsreformgesetz von Präsident Trump hat viele der von Biden geschaffenen sozialen Ungleichheiten behoben und unser System fairer und gerechter für alle Amerikaner gemacht.

Joe Biden hat die historisch schwarzen Colleges und Universitäten unserer Nation im Stich gelassen und gab ihnen die Schuld, als sie darum kämpften, dass unsere jungen Leute Zugang zu höherer Bildung bekommen. Daher noch einmal: Um Joe Bidens Chaos zu beseitigen, unterzeichnete Präsident Trump eine historisch hohe Finanzierung für die historisch schwarzen Colleges und Universitäten unserer Nation, sowie eine Gesetzesvorlage, um ihnen zum ersten Mal in der Geschichte eine dauerhafte Finanzierung zu gewähren. Und jetzt möchte Joe Biden an Ihre Geldbeutel, es sei denn, Sie sind ein Millionär des blauen Staates.

Ich meine es ernst, das ist eine ihrer Lösungen für die Pandemie. Sie wollen mehr Geld aus ihrer Tasche, um damit den Eliten von Manhattan und den Hollywood-Mogulen zu helfen, eine Steuervergünstigung zu erhalten. Die Republikaner verabschiedeten jedoch das einmalige Steuerreformgesetz von Präsident Trump, mit dem die Steuern für alleinerziehende Mütter, berufstätige Familien und Bedürftige gesenkt wurden.

Daher, wenn es darum geht, was Joe Biden sagt, das er tun wird, dann schauen Sie sich seine Handlungen an. Schauen Sie sich seine Richtlinien an. Schauen Sie sich an, was er getan hat und was nicht, während all seiner 47 Jahre langen Tätigkeit Washington.

Meine Damen und Herren, die Leute sehen nicht immer diese Niederlagen, weil sie denken, wir würden eine politische Debatte auf zwei Seiten einer Angelegenheit führen. Das ist jedoch nicht, was passiert. Unsere Seite arbeitet an Strategien, während die radikalen Demokraten von Joe Biden versuchen, das, was es bedeutet, Amerikaner zu sein, dauerhaft zu verändern.

Machen Sie sich nichts vor, Joe Biden und Kamala Harris wollen eine Kulturrevolution, ein grundlegend anderes Amerika. Wenn wir sie lassen, werden sie unser Land in eine sozialistische Utopie verwandeln und die Geschichte hat uns gelehrt, dass der Weg nur zu Schmerz und Elend führt, insbesondere für hart arbeitende Menschen, die auf einen Aufstieg hoffen.

Stattdessen müssen wir uns auf das Versprechen des amerikanischen Abenteuers konzentrieren. Ich kenne diese Abenteuer gut. Der 99. Geburtstag meines Großvaters wäre morgen gewesen. Als er aufwuchs, musste er die Straße wechseln, wenn eine weiße Person kam. Er litt unter der Entwürdigung, in der dritten Klasse aus der Schule geholt worden zu sein, um gezwungen zu werden, Baumwolle zu pflücken. Er lernte nie lesen und schreiben.

Dennoch erlebte er, wie sein Enkel der erste Afroamerikaner wurde, der sowohl in den Kongress der Vereinigten Staaten als auch in den Senat gewählt wurde. Unsere Familie schaffte in der Spanne eines Lebens den Schritt von den Baumwollfeldern in den Kongress. Und deshalb glaube ich, dass das nächste amerikanische Jahrhundert besser sein kann als das letzte.

Es gibt in dieser Nation Millionen von Familien wie meine, voller Möglichkeiten, den amerikanischen Traum zu leben. Und ich bin heute Abend hier, um Ihnen zu sagen, dass die Unterstützung der Republikaner Ihnen die beste Möglichkeit bietet, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Gott segne Sie und möge Gott weiterhin die Vereinigten Staaten von Amerika segnen.

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